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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 31.12.2025

Oberflächlich

TRIO INFERNALE
0

Das Buch hätte mich mehr begeistern können, wäre nicht alles zu sehr an der Oberfläche geblieben.

Die Geschichte ist wahrlich interessant und der Schreibstil gut, der Rachefeldzug ist gut durchdacht. ...

Das Buch hätte mich mehr begeistern können, wäre nicht alles zu sehr an der Oberfläche geblieben.

Die Geschichte ist wahrlich interessant und der Schreibstil gut, der Rachefeldzug ist gut durchdacht. Allerdings hätte Alles ein wenig mehr Tiefgang haben können, dann hätte man mehr über die Personen erfahren und auch die einzelnen Stationen der Vergeltung wären besser herausgekommen. So fragt man sich, was eigentlich die Intentionen der handelnden Personen waren, was für Vorteile sie sich versprachen und vieles mehr.

Ich hatte einfach mehr erwartet und war am Ende etwas enttäuscht, weil mir viele Informationen verborgen blieben.

Nichts desto trotz ganz unterhaltsam für einige wenige Lesestunden.

Veröffentlicht am 17.12.2025

Zu wenig Weihnachten

Weihnachten mit Tony
1

Zunächst einmal ist das Cover absolut herzig und ich bekam gleich ein gutes Gefühl.
Leider hat sich das beim Inhalt nicht so ganz wiedergefunden.
Es ist einfach zu wenig Weihnachten, das passt also weder ...

Zunächst einmal ist das Cover absolut herzig und ich bekam gleich ein gutes Gefühl.
Leider hat sich das beim Inhalt nicht so ganz wiedergefunden.
Es ist einfach zu wenig Weihnachten, das passt also weder so richtig zum Titel noch zum Cover. Schade, ich hatte einen wunderbaren Weihnachtsroman erwartet.
Die Hauptprotagonistin ist ziemlich unreif in ihren Handlungen obwohl sie die dreissig schon überschritten hat. Sie konnte mich im Gegensatz zum männlichen Part, der wirklich nett und verständnisvoll (meistens zu viel von Beidem) daherkam, überhaupt nicht überzeugen. Viele weitere Personen bekamen in meinen Augen auch nicht genug Raum in der Geschichte. Zum Schluß habe ich mich tatsächlich gefragt, wie man mit so wenig so viele Seiten voll bekommt.
Nett ist die Kapitelaufteilung, in der es einerseits immer heißt wie viele Tage es noch bis Weihnachten hin ist. Auf der anderen Seite werden die Kapitel jeweils aus Sicht von Marc oder Carrie geschrieben. So weiß man immer, wo eigentlich die ganzen Mißverständnisse herkommen und wer wie über was denkt.
Eine gelungene Idee.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Atmosphäre
Veröffentlicht am 17.12.2025

Anderes erwartet

Der letzte Brief des Papstes
0

Aufgrund des Klappentextes habe ich etwas vollkommen anderes erwarten.

Wer einen ganz normalen Roman oder fast schon aufgrund der Inhaltsangabe einen Thriller erwartet wird - so wie ich - enttäuscht werden.

Ich ...

Aufgrund des Klappentextes habe ich etwas vollkommen anderes erwarten.

Wer einen ganz normalen Roman oder fast schon aufgrund der Inhaltsangabe einen Thriller erwartet wird - so wie ich - enttäuscht werden.

Ich habe das Printexemplar des Buches gelesen.

Der Schreibstil zunächst ist sehr schwierig, kurze und abgehackte Sätze. Dabei fast ausschließlich Gedanken des Schreibers. Kaum Interaktion oder gar Kommunikation mit anderen Menschen. Alles bleibt sehr mysteriös, man weiß nie ob die schreibende Person sich alles nur einbildet oder wirklich in irgendeiner Form irgendetwas passiert.

Dazu das Seitenlayout - alles ist mittig zentriert und in ganz kurzen Sätzen oder vielmehr Gedanken. Viele Absätze unterbrechen dazu den Lesefluss.

Mir konnte das Ganze leider überhaupt keinen Lesespass bereiten.

Das wirklich Beste am ganzen Buch war für mich das Cover.

Veröffentlicht am 08.12.2025

Anders als früher

Lückenbüßer
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Kluftinger war immer Kult, aber er hat sich verändert. Leider.

Der Witz ist raus, der Fall kommt sehr kurz. Dazu wird es mir persönlich dann Richtung Verschwörungstheorien und Rechtspopulismus zu politisch.

Das ...

Kluftinger war immer Kult, aber er hat sich verändert. Leider.

Der Witz ist raus, der Fall kommt sehr kurz. Dazu wird es mir persönlich dann Richtung Verschwörungstheorien und Rechtspopulismus zu politisch.

Das hat dann nichts damit zu tun, dass er sich für den Gemeinderat aufstellen lässt und dabei gegen seinen alten Nicht-Freund Langhammer antritt.

Der Schreibstil ist gewohnt locker und auch alle Kollegen sind wieder mit dabei, aber es kommt einfach keine Stimmung mehr auf.

Schade, es war mal meine Lieblings-Krimi-Reihe, eben weil sie anders war.

Veröffentlicht am 24.11.2025

Die Queen

Queen Macbeth
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Macbeth ist Shakespeares düsterste Tragödie, jedenfalls kennen die meisten dies aus der Schule. Macbeth basiert nicht auf geschichtlichen Tatsachen, daher ist die künstlerische Freiheit, die sich die Autorin ...

Macbeth ist Shakespeares düsterste Tragödie, jedenfalls kennen die meisten dies aus der Schule. Macbeth basiert nicht auf geschichtlichen Tatsachen, daher ist die künstlerische Freiheit, die sich die Autorin hier nimmt, schon in Ordnung.

Der Schreibstil ist - bis auf die eine oder andere meist sexistische verbale Entgleistung - angenehm zu lesen. Die Geschichte wird in zwei Zeitebenen erzählt. Zunächst die Gegenwart, in der Queen Macbeth oder auch Gruoch, auf der Flucht ist. Die andere, angenehmere Vergangenheit zu der Zeit, als Gruoch - bereits verheiratet - Macbeth kennen und lieben lernt.

Mich persönlich konnte das Buch nicht überzeugen und die 188 Seiten wurden eher zur Qual als zum Vergnügen. Selten habe ich ein Buch so ungern gelesen.

Zum guten Schluss gibt es ein Happy End, das zu keinem der Erzählstränge passen will.