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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.12.2025

Anderes erwartet

Der letzte Brief des Papstes
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Aufgrund des Klappentextes habe ich etwas vollkommen anderes erwarten.

Wer einen ganz normalen Roman oder fast schon aufgrund der Inhaltsangabe einen Thriller erwartet wird - so wie ich - enttäuscht werden.

Ich ...

Aufgrund des Klappentextes habe ich etwas vollkommen anderes erwarten.

Wer einen ganz normalen Roman oder fast schon aufgrund der Inhaltsangabe einen Thriller erwartet wird - so wie ich - enttäuscht werden.

Ich habe das Printexemplar des Buches gelesen.

Der Schreibstil zunächst ist sehr schwierig, kurze und abgehackte Sätze. Dabei fast ausschließlich Gedanken des Schreibers. Kaum Interaktion oder gar Kommunikation mit anderen Menschen. Alles bleibt sehr mysteriös, man weiß nie ob die schreibende Person sich alles nur einbildet oder wirklich in irgendeiner Form irgendetwas passiert.

Dazu das Seitenlayout - alles ist mittig zentriert und in ganz kurzen Sätzen oder vielmehr Gedanken. Viele Absätze unterbrechen dazu den Lesefluss.

Mir konnte das Ganze leider überhaupt keinen Lesespass bereiten.

Das wirklich Beste am ganzen Buch war für mich das Cover.

Veröffentlicht am 08.12.2025

Anders als früher

Lückenbüßer
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Kluftinger war immer Kult, aber er hat sich verändert. Leider.

Der Witz ist raus, der Fall kommt sehr kurz. Dazu wird es mir persönlich dann Richtung Verschwörungstheorien und Rechtspopulismus zu politisch.

Das ...

Kluftinger war immer Kult, aber er hat sich verändert. Leider.

Der Witz ist raus, der Fall kommt sehr kurz. Dazu wird es mir persönlich dann Richtung Verschwörungstheorien und Rechtspopulismus zu politisch.

Das hat dann nichts damit zu tun, dass er sich für den Gemeinderat aufstellen lässt und dabei gegen seinen alten Nicht-Freund Langhammer antritt.

Der Schreibstil ist gewohnt locker und auch alle Kollegen sind wieder mit dabei, aber es kommt einfach keine Stimmung mehr auf.

Schade, es war mal meine Lieblings-Krimi-Reihe, eben weil sie anders war.

Veröffentlicht am 24.11.2025

Die Queen

Queen Macbeth
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Macbeth ist Shakespeares düsterste Tragödie, jedenfalls kennen die meisten dies aus der Schule. Macbeth basiert nicht auf geschichtlichen Tatsachen, daher ist die künstlerische Freiheit, die sich die Autorin ...

Macbeth ist Shakespeares düsterste Tragödie, jedenfalls kennen die meisten dies aus der Schule. Macbeth basiert nicht auf geschichtlichen Tatsachen, daher ist die künstlerische Freiheit, die sich die Autorin hier nimmt, schon in Ordnung.

Der Schreibstil ist - bis auf die eine oder andere meist sexistische verbale Entgleistung - angenehm zu lesen. Die Geschichte wird in zwei Zeitebenen erzählt. Zunächst die Gegenwart, in der Queen Macbeth oder auch Gruoch, auf der Flucht ist. Die andere, angenehmere Vergangenheit zu der Zeit, als Gruoch - bereits verheiratet - Macbeth kennen und lieben lernt.

Mich persönlich konnte das Buch nicht überzeugen und die 188 Seiten wurden eher zur Qual als zum Vergnügen. Selten habe ich ein Buch so ungern gelesen.

Zum guten Schluss gibt es ein Happy End, das zu keinem der Erzählstränge passen will.

Veröffentlicht am 10.11.2025

Leider zu oberflächlich

Tegernsee-Verhängnis
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Ich hatte mich sehr darauf gefreut, eine neue Krimireihe kennenzulernen, aber die Begeisterung blieb bei mir leider aus.

Die Ermittler sowie auch die Verdächtigen und weitere handelnde Personen bleiben ...

Ich hatte mich sehr darauf gefreut, eine neue Krimireihe kennenzulernen, aber die Begeisterung blieb bei mir leider aus.

Die Ermittler sowie auch die Verdächtigen und weitere handelnde Personen bleiben mir zu sehr an der Oberfläche. Bei den Ermittlern könnte es noch daran liegen, dass ich mit diesem dritten Band eingestiegen bin.

Die Geschichte an sich hat leider einige Logikfehler. Eine Leiche am Ufer des Sees auszukleiden und dies auch noch mit Hilfe eines Zivilisten finde ich nicht nachvollziehbar. Auch einige andere Handlungen von Seiten der Polizei machen für mich keinen Sinn.

Insgesamt eine nette Lektüre für zwischendurch, bei der keine Spannung aufkommt und der Alltag so dahinplätschert.

Ich werde die Reihe wohl nicht weiter verfolgen, auch wenn mich das Cover sehr angesprochen hat.

Veröffentlicht am 27.10.2025

Wenig Crime

Der Tag, an dem Barbara starb
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Das Cover verspricht einen gemütlichen Krimi mit der Seniorin Margaret Winterbottom und ihrem Enkel. Ganz so gemütlich und krimimässig kommt der Inhalt dann allerdings nicht daher. Ein wenig enttäuschend, ...

Das Cover verspricht einen gemütlichen Krimi mit der Seniorin Margaret Winterbottom und ihrem Enkel. Ganz so gemütlich und krimimässig kommt der Inhalt dann allerdings nicht daher. Ein wenig enttäuschend, wenn man eine gewisse Vorstellung hat.
Margaret ist eine an der neunzig kratzende Seniorin, die einen 15 jährigen Enkel hat. Schon das ist von den Altersangaben her ein bisschen merkwürdig.
Sie hat vergessen, was eine mittlerweile getötete Nachbarin ihr gesagt hat, und damit nimmt die Geschichte auch mehr Fahrt Richtung Vergesslichkeit und Altersdemenz auf als einem Krimi gut tut. Man befindet sich mitten in einem Familienzwist rund um Altersheim und Verbote. Es ist insgesamt sehr anstrengend.
Der Fall an sich hat Hand und Fuß, wenn auch leider immer wieder unterbrochen durch die vorher angesprochenen Zwistigkeiten.
Dies wird wohl aufgrund der Altersstruktur keine Reihe werden, ich wäre auch nicht länger dabei.