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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.02.2026

Gute Idee, aber leider kein Funke

Uptown Girl (Band 1) – Dein Lied unter meiner Haut
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Ich habe Uptown Girl beendet und muss leider sagen, dass mich das Buch insgesamt nicht wirklich abholen konnte. Der Einstieg fiel mir schon eher schwer und dieses Gefühl hat sich leider durch die gesamte ...

Ich habe Uptown Girl beendet und muss leider sagen, dass mich das Buch insgesamt nicht wirklich abholen konnte. Der Einstieg fiel mir schon eher schwer und dieses Gefühl hat sich leider durch die gesamte Geschichte gezogen. Statt in einen Leseflow zu kommen, hatte ich häufig das Gefühl, mich eher durch die Seiten zu arbeiten.

Besonders mit der Hauptprotagonistin bin ich nicht warm geworden. Ihr Lebensstil, ihre Entscheidungen und ihre Denkweise fühlten sich für mich sehr weit weg von meiner eigenen Realität an, sodass ich kaum eine emotionale Verbindung zu ihr aufbauen konnte. Dadurch blieb auch die Liebesgeschichte für mich recht blass.

Zusätzlich hat mich irritiert, dass Ren nicht aus seiner eigenen Perspektive erzählt, sondern in der dritten Person beschrieben ist. Das hat es mir noch schwerer gemacht, ihn wirklich greifbar zu finden oder eine Bindung zu ihm aufzubauen.

Auch die Grundidee rund um den Pianisten und die sich entwickelnde Beziehung konnte mich leider nicht packen. Es fehlte mir an Tiefe, Spannung und an Momenten, die mich emotional berührt hätten.

Das Ende war zwar überraschend, hat bei mir aber keinen starken Eindruck hinterlassen und auch keine wirkliche Neugier auf den nächsten Band geweckt.

Insgesamt war Uptown Girl für mich leider eher enttäuschend. Die Geschichte hatte Potenzial, konnte dieses für mich persönlich aber nicht ausschöpfen.

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Veröffentlicht am 30.11.2025

Verloren zwischen Sprüngen und Schablonen – mein schwerer Weg durch Say You Swear

Say you swear
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Say You Swear war für mich ein äußerst zäher Lesemarathon – und das aus mehreren Gründen. Schon der Einstieg ins Buch fühlte sich an wie ein Sprung ins kalte Wasser: Man wird als Leser*in unmittelbar in ...

Say You Swear war für mich ein äußerst zäher Lesemarathon – und das aus mehreren Gründen. Schon der Einstieg ins Buch fühlte sich an wie ein Sprung ins kalte Wasser: Man wird als Leser*in unmittelbar in die Handlung geworfen, ohne Zeit, die vielen Charaktere einzuordnen oder ihre Beziehungen zueinander zu verstehen. Gerade die zahlreichen Nebenfiguren bringen unnötige Hintergrundgeschichten mit sich, die eher verwirren, als die Handlung zu vertiefen.
Besonders problematisch empfand ich die Figur des Bruders der Protagonistin. Sein übertriebener Beschützerinstinkt wirkt weniger liebevoll als schlicht anstrengend. Während er selbst tut, was er will, stellt er gleichzeitig überzogene Ansprüche an das Leben seiner Schwester – eine Dynamik, die mit der Zeit immer frustrierender wird.
Auch die Erzählstruktur konnte mich leider nicht abholen. Die Geschichte wird fast ausschließlich aus der Perspektive der Protagonistin erzählt, wodurch der männliche Love Interest nur selten Raum bekommt. Diese wenigen Einblicke reichen jedoch nicht aus, um eine echte emotionale Bindung aufzubauen. Dadurch bleibt die Liebesgeschichte einseitig und glücklicherweise auch wenig überraschend – denn man lernt nur einen der beiden potenziellen „Boys“ wirklich kennen. Der erhoffte Herzschmerz oder ein innerer Zwiespalt beim Lesen blieb bei mir komplett aus.
Was mich allerdings am meisten gestört hat, waren die sprunghaften Übergänge innerhalb der Handlung. Teilweise wechseln Szenen und Situationen mitten im Satz, ohne klare Orientierung, was gerade wo passiert oder welcher Charakter überhaupt beteiligt ist. Ob dies an der Übersetzung oder an der ursprünglichen Erzählweise liegt, lässt sich schwer sagen – nachvollziehbar wird es dadurch jedoch nicht. Hinzu kommen unrealistische Wendungen, die wirken, als hätte die Autorin einfach alles einbauen wollen, was ihr noch eingefallen ist, ohne Rücksicht auf Plausibilität oder Lesefluss.
All diese Punkte führten dazu, dass mich die Geschichte emotional überhaupt nicht erreichen konnte. Weder fühlte ich mich berührt, noch mitgenommen – eher bin ich erleichtert, dass ich das Buch nun beendet habe.

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Veröffentlicht am 05.09.2025

Leider kein würdiges Finale

Imagine Me
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schwächste Band der gesamten Reihe. Die Handlung zieht sich zu Beginn enorm und kommt nur sehr schleppend in Gang. Über weite Strecken fehlt es an Spannung, was das Leseerlebnis deutlich beeinträchtigt.
Erst ...

schwächste Band der gesamten Reihe. Die Handlung zieht sich zu Beginn enorm und kommt nur sehr schleppend in Gang. Über weite Strecken fehlt es an Spannung, was das Leseerlebnis deutlich beeinträchtigt.
Erst auf den letzten 100 Seiten wird es spannender, aber selbst das Ende konnte mich nicht überzeugen – es wirkt gehetzt, an manchen Stellen unlogisch und insgesamt nicht stimmig. Als Abschluss einer ansonsten fesselnden Reihe wird der Band dem aufgebauten Potenzial leider nicht gerecht.

Ein großer Kritikpunkt war für mich auch die Perspektive: Ein Großteil der Geschichte wird aus Kenjis Sicht erzählt. Obwohl ich seine Figur grundsätzlich mag, hätte ich mir an dieser Stelle viel lieber Aarons Perspektive gewünscht – gerade in einem finalen Band, in dem es um zentrale Entwicklungen und emotionale Abschlüsse geht.
Hinzu kommt, dass die Kapitel sehr lang sind, was das Lesen zusätzlich erschwert und den ohnehin schleppenden Erzählfluss nicht gerade unterstützt hat.
Insgesamt war Imagine Me für mich eine große Enttäuschung, insbesondere im Vergleich zu den vorherigen Bänden, die ich mit großer Begeisterung gelesen habe.

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Veröffentlicht am 08.07.2025

Viel Dunkel, wenig Tiefe – leider enttäuschend

Darkest Emotion
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Ich hatte mich auf Darkest Emotions gefreut, weil der Titel eine intensive, emotionale Geschichte verspricht – doch leider konnte mich das Buch nicht wirklich fesseln.
Die Handlung plätschert weitgehend ...


Ich hatte mich auf Darkest Emotions gefreut, weil der Titel eine intensive, emotionale Geschichte verspricht – doch leider konnte mich das Buch nicht wirklich fesseln.
Die Handlung plätschert weitgehend vorhersehbar dahin. Die Spannung rund um den Stalker hat bei mir keine echte Bedrohung erzeugt, geschweige denn Emotionen ausgelöst. Vieles wirkt konstruiert, und ich konnte mich zu keiner Zeit wirklich mitgerissen fühlen.
Auch die Charaktere blieben für mich blass. Obwohl sich die beiden Protagonisten laut Handlung seit Ewigkeiten kennen, benehmen sie sich oft wie kleine Kinder: emotional unreif, unfähig zur Kommunikation und gefangen in einem ständigen Hin und Her, das schnell ermüdend wirkt. Statt Tiefe und Entwicklung bekommt man stereotype Missverständnisse und Konflikte, die sich leicht hätten klären lassen – wenn sie denn mal ehrlich miteinander gesprochen hätten.
Letztlich fehlte mir das, was der Titel verspricht: echte, dunkle Emotionen. Die Geschichte hat bei mir weder Spannung noch Gefühl erzeugt. Schade – da war deutlich mehr Potenzial.

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Veröffentlicht am 09.06.2025

Ein Buch ohne Sogwirkung – vorhersehbar und wenig fesselnd

Empire of Sins and Souls 1 - Das verratene Herz
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Mit diesem Buch hatte ich so meine Schwierigkeiten. Schon beim ersten Versuch konnte mich die Geschichte nicht wirklich in ihren Bann ziehen, da sie für mich zu vorhersehbar war und es ihr nicht gelang, ...

Mit diesem Buch hatte ich so meine Schwierigkeiten. Schon beim ersten Versuch konnte mich die Geschichte nicht wirklich in ihren Bann ziehen, da sie für mich zu vorhersehbar war und es ihr nicht gelang, mich emotional zu fesseln. Nach etwa der Hälfte habe ich es schließlich abgebrochen, weil mir die Spannung fehlte und ich nicht das Bedürfnis verspürte, weiterzulesen. Erst nach einem halben Jahr habe ich mich entschlossen, dem Buch doch noch eine zweite Chance zu geben und es zu Ende zu lesen. Doch leider konnte ich nicht mehr richtig in die Geschichte eintauchen, da sie mich erneut nicht wirklich gepackt hat. Auch das Ende fand ich wenig aufregend oder überraschend, sodass es mich nicht motivieren konnte, den nächsten Teil zu lesen. Manche Bücher schaffen es, einen völlig in ihren Bann zu ziehen und die Seiten nur so dahinfliegen zu lassen – doch dieses hat es für mich leider nicht geschafft.

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