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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.07.2020

Ein Standartwerk nicht nur für Veganer

Vegan! Das Goldene von GU
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Im Kochbuch "Vegan! Das goldene von GU" sind auf 400 Seiten nicht nur Rezepte sonder auch nützliches Hintergrundwissen versammelt. Ich bin keine Veganerin, versuche aber auf Fleisch und andere tierische ...

Im Kochbuch "Vegan! Das goldene von GU" sind auf 400 Seiten nicht nur Rezepte sonder auch nützliches Hintergrundwissen versammelt. Ich bin keine Veganerin, versuche aber auf Fleisch und andere tierische Produkte, so gut es geht zu verzichten. Darum habe ich mich auch für dieses Buch interessiert. Besonders begeistert haben mich hierbei die sogenannten Basics. Hier sind Rezepte für Nussmilch, Hafersahne, Nussmus, Cashewjoguhrt, Kokosdrink und vieles mehr zu finden. Gekaufte Produkte kommen selten ohne diverse Zusatzstoffe aus. Ganz anderes bei GU, diese Rezepte kommen mit simplen Zutaten aus und sind auch noch wirklich einfach umzusetzen.

Auch die übrigen Kapitel bieten eine große Auswahl! Dort gibt es tolle Frühstücksideen, Brotaufstriche, schnelle Snacks, One-Pot-Gerichte, süße Leckerein und vielfältige Hauptgerichte (von der klassischen Lasagne hin zu etwas ausgefalleneren Gerichten wie z.B. das Schwarzkohl-Curry mit frittiertem Tofu). Man muss wirklich kein Veganer sein um dieses Buch interessant zu finden. Der Kauf lohnt sich und man hat mit diesem Standartwerk sicherlich lange Zeit seine Freude und kann immer wieder neue Rezepte entdecken und ausprobieren. Daumen hoch!

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Veröffentlicht am 07.07.2020

Überraschend und witzig

Das schüchterne Organ
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Was für ein Debüt des Newcomer Autors Marius Harrer! Der Roman bietet einfach alles um toll zu unterhalten. Von ernsten privaten Themen (Paruresis), über gesellschaftkritische Momente bis hin zu einer ...

Was für ein Debüt des Newcomer Autors Marius Harrer! Der Roman bietet einfach alles um toll zu unterhalten. Von ernsten privaten Themen (Paruresis), über gesellschaftkritische Momente bis hin zu einer Liebesgeschichte. Der Protagonist Ruben ist dabei durchgehend liebenswert, schrullig und durchaus auch selbstkritisch. Durch den angenehmen Schreibstil wurde ich schnell in seine Welt gezogen und konnte das Buch kaum mehr aus den Händen legen. Am Ende blieb nichts offen, überrascht hat es mich aber trotzdem. Wer nicht auf 08/15 Geschichten steht und besondere Charaktere mag, ist hier eindeutig richtig! Ich hoffe es gibt bald wieder etwas von Marius Harrer zu lesen.

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Veröffentlicht am 14.12.2025

MeToo - Nach wie vor aktuell

Hazel sagt Nein
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„Hazel sagt Nein“ der Autorin Jessica Berger Gross war für mich ein äußerst lesenswerter Roman über ein weiterhin relevantes Thema. Die Handlung ist zwar insgesamt etwas überspitzt dargestellt, dennoch ...

„Hazel sagt Nein“ der Autorin Jessica Berger Gross war für mich ein äußerst lesenswerter Roman über ein weiterhin relevantes Thema. Die Handlung ist zwar insgesamt etwas überspitzt dargestellt, dennoch enthält sie im Kern viel Wahrheit. Zunächst war ich positiv überrascht vom Schreibstil, dieser sorgt für einen regelrechten Sog und auch durch die vollgepackte Handlung wird es an keiner Stelle langweilig. So konnte ich den Roman problemlos in nur 2 Tagen inhalieren. Nach Hazels sehr lautem Nein, ist es besonders spannend wie das kleinstädtische Umfeld reagiert und auch im zeitlichen Abstand zur Tat gelingt der Autorin finde ich ein sehr nuancierter Rundumblick auf unseren Umgang mit Tätern und Opfern. Letztlich hätte ich allerdings nicht damit gerechnet, in welche Richtung sich die Handlung schließlich entwickelt. Was das Ende angeht bin ich auch ein wenig zwigespalten, aber trotzdem ist es nicht unpassend. Irgendwie hätte ich wohl damit gerechnet, dass die Lektüre unbequemer daherkommt und nicht so humorvoll und unterhaltsam ist. Trotzdem verliert sich aber zum Glück die Ernsthaftigkeit nicht, denn es wird deutlich MeToo ist an so vielen Stellen noch relevant. Lasst euch bitte nicht vom etwas plakativen Klappentext abschrecken, es verbirgt sich mehr Tiefe hinter den Seiten, als dieser vermuten lässt. Auch deshalb mag ich das Buch gerne weiterempfehlen und vergebe 4 1/2 Sterne dafür.

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Veröffentlicht am 30.11.2025

Schwedische Klassiker sympathisch präsentiert

Hej!
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Für Fans der schwedischen Küche ist „Hej! Auf nach Schweden! Meine Lieblingsrezepte“ von Zora Klipp auf jeden Fall einen Blick wert. Das Buch bietet nämlich einen bunten Überblick über jede Menge Leckereien. ...

Für Fans der schwedischen Küche ist „Hej! Auf nach Schweden! Meine Lieblingsrezepte“ von Zora Klipp auf jeden Fall einen Blick wert. Das Buch bietet nämlich einen bunten Überblick über jede Menge Leckereien. Süß, herzhaft, schnell oder aufwendig, für jeden Geschmack ist ein Rezept dabei. Die Aufmachung des Kochbuchs ist dabei sehr ansprechend, übersichtliche Gestaltung, einladende Bilder und sympathisch persönliche Texte der Autorin. Auf die Angabe von Zubereitungszeiten wurde leider verzichtet und so muss man zunächst selbst überschlagen wie lange es dauert bis das Gericht auf dem Tisch steht. Die detaillierten und klaren Zubereitungsschritte sind hingegen super und holen auch mehr oder weniger Geübte ab. Geschmacklich waren alle nach gekochten Gerichte einfach nur fantastisch, allerdings werden oft dafür etwa Sahne oder Butter in großen Mengen verwendet. Für eine gesunde Alltagsküche halte ich das Buch deshalb weniger geeignet, aber für besondere Highlights oder auch Feste ist die Auswahl super. Wie authentisch die Rezepte letztlich sind fällt mir schwer einzuschätzen. Zora Klipp ist Deutsche und hat lediglich für ein Jahr als Au-Pair in Schweden gelebt. Erst für die Recherche für dieses Buch ist sie nochmal zurück gekehrt. Dennoch spürt man jeder Seite die große Liebe zur Landesküche und den dort lebenden Menschen an. Insgesamt hat mich das Konzept von „Hej! Auf nach Schweden!“ aber doch überzeugt, gerade was die nach gekochten Gerichte betrifft. Deshalb vergebe ich insgesamt 4 1/2 Sterne.

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Veröffentlicht am 01.06.2025

Familienepos und moderne Romance in einem

Great Big Beautiful Life
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„Great Big Beautiful Life“ war für mich nun der dritte Roman von Emily Henry und ich bin immer wieder überrascht wie vielfältig begabt die Autorin doch ist. Diesmal ist ihr Roman fast schon klassisch aufgebaut ...

„Great Big Beautiful Life“ war für mich nun der dritte Roman von Emily Henry und ich bin immer wieder überrascht wie vielfältig begabt die Autorin doch ist. Diesmal ist ihr Roman fast schon klassisch aufgebaut und hält gleich zwei Zeitebenen und Geschichten bereit. Mich persönlich konnten dabei vor allem die Rückblicke in das bewegte Leben von Margaret und ihrer Familie fesseln. Auch die Kapitel rund um Alice und Hayden lasen sich angenehm, richtig mitreißen konnte mich der Strang aber nicht und große Emotionen blieben deshalb leider aus. Allerdings bin ich auch kein großer Fan von reinen Liebesromanen und kann nicht so genau sagen woran dies nun lag. Vorhersehbar ist die Erzählung auf jeden Fall auf keiner Ebene und so konnten mich wirklich alle Enthüllungen überraschen. Insgesamt las sich die Geschichte auch deshalb ziemlich spannend und auch der angenehme Schreibstil machte es mir leicht in die Geschichte abtauchen zu können. Alles in allem ist „Great Big Beautiful Life“ eine unterhaltsame und kurzweilige Sommerlektüre in der wirklich viel passiert und es nie langweilig wird. Ich habe den Roman sehr gerne gelesen und vergebe dafür gerne 4 1/2 Sterne und eine Leseempfehlung.

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