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Veröffentlicht am 23.12.2025

Wieder sehr gut, bis auf Emelin

Fae Isles − Der Tod der Götter
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Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Ich war wieder in der Bibliothek eingeschalfen.

Das Cover ist passend zum Rest der Reihe gestaltet, wobei ich von dem die Farben recht ...

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Ich war wieder in der Bibliothek eingeschalfen.

Das Cover ist passend zum Rest der Reihe gestaltet, wobei ich von dem die Farben recht schön finde.

Der Schreibstil der Autorin ist gewohnt gut und einfach zu lesen. Geschrieben ist das Buch wieder aus Sicht von Emelin, wobei mir hier ihre inneren Monologe wirklich auf die Nerven gegangen sind.

Dieser Band schließt wieder fast direkt an das Ende von Band zwei an. Emelin sucht immer noch einen Weg Creon seine Stimme wieder zu geben und außerdem hat sie die verrückte Idee, Götter zu suchen und diese um Hilfe zu bitten.

Der Einstieg in das Buch ist mir wie immer sehr leicht gefallen. Dadurch, dass der zweite Band noch nicht lange her ist, hatte ich die Ereignisse noch gut um Kopf. Noch immer sind Creon und Emelin im Untergrund und suchen nach einer Lösung für ihr Problem. Ich habe nur gehofft, dass sich das Setting bald ändern würde und das hat es dann auch getan.

Emeling ging mir in diesem Teil sehr auf die Nerven. Immer wieder trifft sie dumme Entscheidungen, verletzt Creon und sieht das selber nicht einmal. Ich hätte sie so gerne einmal durchgeschüttelt um sie zu fragen, was eigentlich ihr Problem ist. Im letzten Viertel des Buches wurde es besser, aber davor hat sie sehr viele Sympathiepunkte verloren und die holt sie nicht mehr rein.

Creon hingegen habe ich in Herz geschlossen, in dem Band noch mehr als sonst. Man merkt richtig, wie verletzt er ist und dass er eigentlich nicht so sein will, wie er sich gibt. Er tat mir unendlich leid, weil alle in ihm nur das Monster sehen und nicht den Mann, der er eigentlich ist. Doch im Laufe des Buches hat er sich weiterentwickelt, hat eingesehen, dass er sich auch öffnen muss, um Vertrauen zu erlangen und ich fand es sehr stark von ihm, dass er sich das alles getraut hat. Für mich ist er der beste Charakter in dem Buch.

Alle Nebencharaktere mochte ich gerne, besonders Tared bekommt viel Zeit und auch Naxi kriegt eine wichtigere Rolle. Die tragen die Geschichte manchmal fast allein.

Die erste Hälfte hat mir von dem Setting her gut gefallen. Wir kommen weg aus dem Untergrund und sehen neue Gegenden, die vorher in dem Buch nur nebenbei erwähnt wurden. Das neue Setting war spannend und hat auch frischen Wind in die Geschichte gebracht. Außerdem gab es da viel zu entdecken und es wurd nicht langweilig. Nur das ganze hin und her zwischen Em und Creon hat mich sehr gestört. Sie will ihre Beziehung verheimlichen und stößt ihn dabei immer wieder von sich, damit es niemand erfährt. Sie ist gemein und abweisend und verletzt Creon damit, doch Em merkt es selber gar nicht. Dann entschuldigt sie sich und beginnt wieder von vorne. Das ging ewig so und ich fand das ziemlich nervig und anstrengend. Hätte sie einfach allen erzählt, dass da was läuft, wäre es gut gewesen, aber das wollte sie nicht.

Abgesehen davon suchen die Rebellen aber nach einer Gottheit um diese um Hilfe zu bitten. Die Idee und die Suche waren gut umgesetzt. Nur gab es zwischendurch ein paar zähe Stellen, die das Leseerlebnis ein bisschen gemindert haben, zum Beispiel immer, wenn Em wieder einmal mit Creon stritt oder sie einfach nur geredet und diskutiert haben.

Gegen Ende ändert sich dann vieles, angefangen mit Emelin. Sie erfährt viel neues über Magie und versteht das alles sofort und kann es auch anwenden, was ich als zu schnell empfand. Sie hat Monate gebraucht um normale Farbmagie gut anwenden zu können und hier lernt sie alles innerhalb von einem Tag. Für mich wirkte das unrealistisch. Neben Em und ihren Kräften kommen auch Gegener daher, die ein wenig Action mitbringen. Die Kampfszenen fand ich gut und spannend geschrieben, aber im Vergleich zum Rest des Buches etwas kurz.

Viele Fragen werden auch beantwortet und danach gibts einen wirklich gemeinen Cliffhanger. Auch hier hätte ich Emelin treten können, weil sie schon wieder eine egostische Entscheidung getroffen hat und damit ihre ganze Mission gefährdet. Trotzdem bin ich auf den letzten Teil der Reihe gespannt.

Fazit:

An den ersten Band kommt auch dieser Teil für mich nicht ran. Ich mochte das neue Setting und auch die Idee mit den Göttern, aber Emelin ging mir einfach zu sehr auf die Nerven. Das Ende war gut und spannend geschrieben und ich freue mich auf den letzten Band. Von mir kriegt das Buch 4 Sterne.

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.12.2025

Spannend bis zum Ende

Harpers Ferry. Lose Me Once
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Meinung:

Ich presse mich mit dem Rücken gegen die Holzfassade der Riverside Bar.

Das Cover finde ich wirklich schön, das Wasser spielt in dem Buch eine wichtige Rolle und auf dem Cover sieht es mit der ...

Meinung:

Ich presse mich mit dem Rücken gegen die Holzfassade der Riverside Bar.

Das Cover finde ich wirklich schön, das Wasser spielt in dem Buch eine wichtige Rolle und auf dem Cover sieht es mit der Sonne und dem Text einfach hübsch aus.

Der Schreibstil der Autorin war wirklich gut und einfach zu lesen. Geschrieben ist das Buch in der Ich-Perspektive, wobei es abwechselnd Kapitel aus Luke’s und aus Emery’s Sicht gibt. Die Kapitel von Luke spielen alle in der Vergangenheit und die von Emery in der Gegenwart, das hat für einen spannenden Aufbau der Geschichte gesorgt.

Zu Beginn lernt man Emery kennen, die wegen des Todes ihrer Gran wieder nach Harpers Ferry kommt. Sie wollte nicht zurück, denn ihr Ex Luke hat etwas Schreckliches getan und sie hat das Geheimnis bis jetzt bewahrt. Doch Luke ist immer noch da und nun muss sich Emery der Vergangenheit und ihren Gefühlen stellen.

Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen, denn man erfährt sofort, was damals passiert ist und wieso Emery weggelaufen ist. Das macht den Einstieg an sich schon interessant, doch in den nächsten Kapiteln wird immer klarer, dass Luke gar nicht wie ein Mörder wirkt und man beginnt als Leser zu zweifeln und zu raten, was nun stimmt und was nicht.

Emery mochte ich als Charakter sehr gerne. Sie versucht ihre Gefühle für Luke zu unterdrücken, doch das gelingt ihr nicht. Immer wieder zieht es sie zu ihm hin, obwohl sie ihn für einen Mörder hält. Auch ihre Beziehung zu ihrer Gran fand ich echt schön, die beiden sind ein tolles Team und ich hätte so gerne noch mehr von ihnen zusammen gelesen.

Luke fand ich interessant, zuerst wirkte er etwas unsympathisch, weil er gar nicht in Harpers Ferry sein wollte und das auch gezeigt und gedacht hat. Mit der Zeit ist seine harte Schale aber verschwunden und der liebe Kerl kam durch. Er ist ein richtiger Schatz, hilft seiner Mutter und Emerys Gran aus und ist dabei auch noch tüchtig. Luke ist einfach zum Verlieben, je mehr man von ihm liest, desto mehr mag man ihn.

Die Geschichte dreht sich um Ash, der vor eineinhalb Jahren gestorben ist. Emery ist geflüchtet, weil sie glaubt, dass Luke es war und nun ist sie wieder damit konfrontiert. Als Leser fragt man sich natürlich, ob das stimmen kann, denn Luke ist so ein Sonnenschein, dem traut man keinen Mord zu. Die Autorin hat es geschickt angestellt und immer wieder Passagen eingebaut, die einen an den eigenen Theorien zweifeln lassen und dadurch wird es bis zum Ende auch nicht langweilig. Bei mir kam ein Verdacht ungefähr bei der Hälfte des Buches auf. Es gab Hinweise und Anzeichen, dass die Theorie vielleicht stimmt und das hat sich wirklich erst ganz am Ende geklärt.

Neben diesen Handlungsstrang gibt es aber natürlich auch die Liebesgeschichte, die lange Zeit im Fokus steht. Durch die Kapitel von Luke erfährt man, wie er und Emery sich kennengelernt haben, wie sie ihre gemeinsame Zeit verbracht haben und wie es eigentlich zu diesem einem Abend, an dem Ash gestorben ist, gekommen ist. In der Gegenwart hingegen liest man, wie sich langsam wieder annähern und wie die alten Gefühle neu erwachen. Die Mischung fand ich sehr gelungen und besonders durch Lukes Kapitel wird klar, wie sehr er Emery liebt und wie sehr er sie vermisst hat. Für mich persönlich ging es auch nicht zu schnell mit den beiden, in keiner Zeit.

Die Mischung aus Gegenwart und Vergangenheit ist gelungen, in der Vergangenheit liest man wirklich bis zu jedem Tag und dann noch ein bisschen weiter, ungefähr bis dahin, als Emery wieder in Harpers Ferry ankam. Ich fand das cool, denn so hat man mehr von Luke erfahren und wie es ihm mit der ganzen Situation eigentlich ging.

Gegen Ende spitzt sich die Lage rund um Ash Tod immer mehr zu und man kann das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Es gibt hier so viele Wendungen, fast alles davon liest man in der Vergangenheit und durch die Unterbrechungen durch die Gegenwartskapitel, sitzt man als Leser wie auf heißen Kohlen und will endlich alles erfahren. Wenn man aber glaubt endlich alles zu wissen, kommt noch eine Wendung daher, mit der man nicht gerechnet hat. Das war ein richtig wilder Ritt und am Ende war ich komplett erstaunt. Ich verstand, wieso die Charaktere so gehandelt haben, wie sie es nun taten, trotzdem hätte irgendwer im Laufe des Buches doch mal zur Polizei gehen können. Das hätte schon in jener Nacht passieren sollen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie alle mit dem Wissen unbeschwert leben können. Die Ereignisse in der Nacht von Ash‘ Tod waren tragisch und traumatisch, aber für den Leser auch sehr spannend zu lesen.

Das Ende fand ich einerseits gut und andererseits eher nur ok. Gut fand ich den Ausgang mit Emery und Luke, das hat sich an einem wahren Ende angefühlt. Nicht so gut fand ich alles, was nach der Auflösung von der Todesnacht passiert ist, vielleicht weil ich es ein bisschen unrealistisch fand, wie sich alle verhalten haben. Insgesamt war es dennoch ein sehr gutes Buch.

Fazit:

Ich fand die Geschichte rund um Harpers Ferry, Emery und Luke sehr gut. Durch die Zeitwechsel kommt Spannung auf und man lernt als Leser andere Seiten von den beiden kennen. Das Ende war in Ordnung, da hätte ich mir persönlich ein bisschen was anderes gewunschen, aber seis drum. Von mir kriegt das Buch 4 Sterne.

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Veröffentlicht am 01.12.2025

Spicy Fantasy mit interessanter Handlung

The Never List
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Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

„Für diese Aufmachung könnte ich dich verhaften“, sagt eine mir vertraute, autoritäre Stimme hinter mir und jagd mir einen Schauer über ...

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

„Für diese Aufmachung könnte ich dich verhaften“, sagt eine mir vertraute, autoritäre Stimme hinter mir und jagd mir einen Schauer über den Rücken.

Das Cover finde ich Ordnung, es spricht mich persönlich jetzt nicht unbedingt an, ich finds aber cool, dass der Brief darauf seinen Platz gefunden hat, denn damit beginnt eigentlich die ganze Geschichte.

Der Schreibstil der Autorin ist gut und flüssig zu lesen. Geschrieben ist das Buch aus Sicht von Rylee und auch von den Legenden, diese bekommen aber nur wenige eigene Kapitel. Dadurch lernt man aber jeden von ihnen ein bisschen besser kennen und ich mochte die Einblicke in ihre Gedanken sehr.

Zu Beginn lernt man Rylee kennen, die auf der Suche nach ihrer Schwester an dem Ball teilnimmt, bei dem die Auserwählte der Legenden bestimmt wird. Eigentlich hat sie kein Interesse daran, diese zu werden, doch gerade sie wird ausgesucht und muss nun ihre Geheimnisse wahren und sich den vier Legenden stellen.

Der Einstieg in das Buch ist mir leicht gefallen, ich fand die Idee spannend und auch Rylee fand ich gleich sympathisch. Man merkt dort allerdings schon, dass es ein spicy Buch wird, denn sie denkt schon von Beginn an darüber nach, wie es wäre mit den Legenden zu schlafen. Es geht dann auch alles recht flott dahin und schon ist man zusammen mit Rylee auf dem Ball.

Rylee mochte ich gerne, auch wenn sie mir zwischendurch ein bisschen zu naiv erschien. Immer wieder betont sie, dass sie ihre Schwester finden muss und eigentlich nichts von den Legenden will, das ändert sich aber schnell. Danach merkt man ihr an, dass sie ihr Ziel ein wenig aus den Augen verliert. Allerdings lässt sie sich von den Legenden auch nicht beeindrucken und lernt sie kennen, bevor sie voreilige Schlüsse zieht, was ich ihr anrechnen muss.

Die vier Legenden, Jax, Kal, Axl und Pierce sind stark, haben Magie und werden gefürchtet, doch mit der Zeit lernt man sie immer besser kennen und kann ein bisschen hinter deren Fassade blicken. Besonders gern mochte ich Kal, weil er einfach witzig ist. Bei den anderen hat es ein bisschen gedauert, bis ich mit ihnen warm wurde, aber letztendlich sind die alle in Ordnung und haben alle ihre Vorzüge.

Ich war mir nicht sicher, wie mir die Geschichte gefallen würde, denn meist mag ich Why-choose? gar nicht so gerne, aber hier hat der Rest auch einfach gepasst. Es gab eine wirkliche Handlung, der spicy Teil wurde in diese gut integriert und passte dazu, hat nicht Überhand genommen und war auch nicht der hauptsächliche Teil des Buches. Die Idee mit den vier Legenden des Chaos hat mir gut gefallen, jeder von ihnen herrscht über eine Stadt, ihre Väter, die Könige, über das ganze Land. Ihre Mütter waren Göttinnen und haben bestimmt, dass sie zu viert eine Auserwählte haben sollen, die ihnen mehr Macht bringt, darum suchen sie nach dieser. Die Grundidee hat mir also schon gut gefallen.

Ein Kritikpunkt allerdings ist die Welt, die nicht gut genug erklärt wurde, und bei der noch viele Lücken blieben. Ich konnte sie mir nicht vorstellen, wusste nicht, in welche Zeit ich die ungefähr einordnen soll, denn es wurde von High Heelds, Kaffee und Tank Tops geredet, aber andererseits konnte ein Motorrad nicht als solche bezeichnet werden, sondern hat einen komischen Namen bekommen. Das hat mich schon sehr gestört. Auch verstand ich den Aufbau der Welt nicht unbedingt. Irgendwie ist man sehr schnell in den verschiedenen Städten, und kann auch zu Fuß die ärmeren Gegenden durchqueren, dann müsste das Land doch recht klein sein? Ich kam da nicht ganz mit.

Im Laufe der Geschichte merkt man immer mehr, worauf alles hinauslaufen wird. Es gibt spannende Momente und man bekommt eine Idee davon, wer die Legenden sabotieren will. Außerdem sucht Rylee immer noch nach ihrer Schwester und auch das nimmt einen Teil des Buches ein. Rylee verbringt je einen Monat bei jeder Legende und kann danach gehen, wenn sie will, oder bleiben. In dieser Zeit kommt sie ihnen näher und bekommt dadurch auch Hilfe bei gewissen Dingen, doch einige Lügen stehen immer noch zwischen ihnen. Ich konnte verstehen, dass Rylee nicht sagen kann, woher sie kommt oder was sie ist, fand aber auch die Legenden rational und sie haben ihr nie einen Anlass gegeben, an ihnen zu zweifeln. Die Dynamik zwischen allen hat mir gut gefallen.

Gegen Ende kommt immer mehr Spannung auf, doch es fühlte sich doch zu einfach gelöst an. Es gibt keine wirklichen Überraschungen mehr und manche Dinge waren für mich einfach nicht logisch. Das Ende hat mir ein bisschen den Rest versaut, denn die Geschichte wurde so gut aufgebaut, nur um dann so zu enden. Vielleicht wird das in Band zwei besser.

Fazit:

Insgesamt hat mich das Buch sehr überrascht. Die spicy Szenen waren gut geschrieben und haben zur Geschichte gepasst. Es gab auch eine andere Handlung als nur dies und die hat mir insgesamt gut gefallen, nur das Ende war etwas schwach, wie ich finde. Von mir kriegt das Buch 4 Sterne.

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Veröffentlicht am 26.11.2025

Fantasy, angehaucht von Mulan

Nightblood Prince
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Meinung:

Das Cover finde ich schön, man hat alle drei Protagonisten darauf und kann sich dadurch Fei, Siwang und Yexue gut vorstellen.
Der Schreibstil der Schreibstil der Autorin ist angenehm zu lesen, ...

Meinung:

Das Cover finde ich schön, man hat alle drei Protagonisten darauf und kann sich dadurch Fei, Siwang und Yexue gut vorstellen.
Der Schreibstil der Schreibstil der Autorin ist angenehm zu lesen, durch die eher kurzen Kapitel am Anfang baut sich langsam Spannung auf, später werden die Kapitel dann länger und das passt gut zur Geschichte. Geschrieben ist das Buch in der Ich-Perspektive von Fei, wodurch man sie am besten kennen lernt.

Der Einstieg in das Buch ist mir tatsächlich ein bisschen schwer gefallen, weil länger nichts passiert und man nur das Leben von Fei am Hof kennen lernt. Ihre Beziehung zu Siwang fand ich interessant, denn man merkt, dass er Fei wirklich mag, aber man merkt auch, dass er eine andere Seite hat, die er nicht zeigt.
Doch das heißt nicht, dass Siwang der Böse ist, denn in dem Buch gibt es keinen wirklichen Bösewicht. Sowohl Siwang als auch Yexue tun das, was sie wollen und was sie für gut halten. Ihre Beweggründe sind geprägt von Ehrgeiz, Stolz und Macht. Beide haben gute und schlechte Seiten.

Die Geschichte selber hat mir mit der Zeit immer mehr gefallen und irgendwann war es sehr von Mulan inspiriert, was ich gut fand. Fei macht mit der Zeit eine tolle Entwicklung durch und lernt endlich für sich selbst einzustehen. Dann sind da noch die Vampire, die irgendwie ein bisschen zu kurz kommen, zumindest für mich. Sie sind da, werden anders beschrieben als sonst und spielen auch nur eine nebensächliche Rolle, ich hoffe, dass das im zweiten Band anders wird.

Fazit:

Eine kurzweilige Geschichte, die aber sehr gut geschrieben ist und eine tolle Handlung hat. Ich mochte Fei, Yexue und Siwang sehr gerne, sie sind unterschiedlich und haben alle andere Ansichten, was gut und was böse ist. Das Buch bekommt 4 Sterne von mir.

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Veröffentlicht am 23.11.2025

Düstere Fantasygeschichte

Black Wings - Die Legende des Rabenkönigs
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Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

„König Amon, was verschafft mit dir Ehre?“

Das Cover finde ich gelungen, die Raben spielen in dem Buch eine wichtige Rolle, daher ist es ...

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

„König Amon, was verschafft mit dir Ehre?“

Das Cover finde ich gelungen, die Raben spielen in dem Buch eine wichtige Rolle, daher ist es nur logisch, dass auch einer auf dem Cover ist. Mir gefällt es wirklich gut.

Der Schreibstil der Autorin war gut und einfach zu lesen. Geschrieben ist das Buch in der Ich-Perspektive von Leonore geschrieben, was hier perfekt gepasst hat, denn ansonsten wären viele Geheimnisse schon früher ans Licht gekommen und so konnte man die Legende des Rabenkönigs zusammen mit Leo besser kennen lernen.

Zu Beginn lernt man Leonore, kurz Leo, kennen. Sie wohnt in einem kleinen Dorf, welches von den Toceras überfallen wurde, diese wollen dort überwintern. Einzig die Legende des Rabenkönigs gibt den Menschen Hoffnung und Leo ist entschlossen, sich und ihr Dorf zu retten.

Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen, denn im Prolog lernt man, was es mit dem Rabenkönig auf sich hat und wie er zu seinem Namen kam. Das fand ich schon interessant und als dann die richtige Geschichte begann, war ich neugierig.

Leonore mochte ich gerne, sie ist stark und versucht alles um die Plage zu überleben. Ihre Skepsis gegenüber dem Rabenkönig kann ich verstehen, denn die Legende besagt, dass er den Dörfern in Not hilft, doch die letzten Jahre war dem nicht so. Trotzdem will sie ihn finden umd ihrem Dorf zu helfen. Ihre Entschlossenheit fand ich bemerkenswert.

Amon mochte ich manchmal mehr und manchmal weniger. Im Prolog konnte ich ihn eigentlich gut leiden und auch seine Beweggründe konnte ich nachvollziehen. Zwischendurch mochte ich ihn dann weniger und dann auch wieder mehr. Es war ein stetiges Auf und Ab, aber grundsätzlich will er nur das Beste für seine Leute und versucht sie zu beschützen, was ein guter König auch tun sollte.

Ich muss zugeben, dass ich zuerst sehr verwirrt war, denn man bekommt keinerlei Infos über die Toceras. Es heißt nur, dass sie sich jeden Winter ein neues Dorf aussuchen, dieses verwüsten, dort leben und dann im Sommer wieder verschwinden. Die Menschen nehmen sie als Sklaven. Woher sie kommen, wohin sie gehen und wieso sie das tun bleibt offen. Hätte man im gesamten Buch keine Erklärungen dazu bekommen, wäre ich sehr enttäuscht gewesen, so fand ich es einfach ein bisschen komisch, dass man rein gar nichts über diese Wesen weiß.

Die Toceras fand ich ansonsten interessant, sie sollen einen menschlichen Oberkörper haben, Flügel wie eine Heuschrecke, einen Kopf ähnlich einer Heuschrecke und die Füße sind stark und fast wie von einem Pferd. Eine ganz wilde Mischung also. Als Bösewichte fand ich sie aber gut, sie sind skrupellos und nehmen sich, was sie wollen. Sie töten, stehlen und bestrafen wie es ihnen passt.

Leo und alle anderen im Dorf müssen also mit der Plage leben und lange liest man davon, wie der Alltag dort aussieht und wie Leo fliehen möchte. Natürlich sind das nur Spinnereien, denn die Toceras achten genau darauf, dass niemand entkommt. Diesen Teil des Buches fand ich einerseits verstörend aber auch interessant zu lesen, wie Leo in dieser Zeit klarkommt und was sie durchstehen muss war echt gut geschrieben.

Zum Rabenkönig und wie die Legende da reinspielt will ich gar nicht zu viel sagen, denn das würde die Lesefreude meiner Meinung nach mindern. Ich fands aber schön zu sehen, dass die Menschen durch diese Legenden und Geschichten die Hoffnung nicht verloren haben und immer gehofft haben, dass der Rabenkönig ihnen helfen würde. Ungefähr ab der Hälfte des Buches nimmt der Rabenkönig dann immer mehr Platz ein und die Geschichte schlägt eine etwas andere Richtung ein. Ich fand die Entwicklung vom Buch wirklich gelungen, es harmoniert alles super und wird auch nicht langweilig.

Es gibt auch eine Liebesgeschichte, die mir persönlich gut gefallen hat. Irgendwann rückt sie immer weiter in der Vordergrund, nimmt aber nicht die gesamte Handlung ein, das hätte auch gar nicht gepasst. Dadurch, dass das Buch ein Einzelband ist, musste sich die Autorin hier was ausdenken, damit es realistisch wirkt und ich finde, das hat sie gut hinbekommen.

Das Ende war dann gut, ein bisschen einfach für meinen Geschmack und es hat irgendwie auch nicht so wirklich gepasst. Das las sich ein bisschen, als würde die Autorin schnell zum Schluss kommen wollen und hat eine einfache Lösung genommen. Da war ich dann ein wenig enttäuscht, auch weil noch Fragen offen blieben, die aber jedem in dem Buch anscheinend egal waren.

Fazit:

Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen, nur das Ende hat mich ein wenig enttäuscht. Ich mochte die Idee mit den Toceras, dem Rabenkönig und allem drum herum und hab das Buch an einem Wochenende gelesen, weils mir so gut gefallen hat. Durch das Ende gebe ich aber nur 4 Sterne, denn das hat einfach nicht gut gepasst.

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