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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.03.2026

Ich bin sehr zwiegespalten

School of Talents Mission 1: Achtung, Alien!
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Einerseits klingt die Geschichte ziemlich cool, und es passieren viele Dinge, die spannend sein sollten. Allerdings hat das Buch meine Erwartungen nicht erfüllt, und ich bin nie richtig in die Geschichte ...

Einerseits klingt die Geschichte ziemlich cool, und es passieren viele Dinge, die spannend sein sollten. Allerdings hat das Buch meine Erwartungen nicht erfüllt, und ich bin nie richtig in die Geschichte hineingekommen. Die beiden parallelen Handlungsstränge des Ferienprogramms und des "Detektivfalls" konkurrieren um Aufmerksamkeit, und sobald in einem Handlungsstrang etwas passiert, werden wir vom anderen abgelenkt.
Das Ende ist spannend, aber die Szene auf dem Cover kommt in der Geschichte nie vor.
Die Stimmung ist insgesamt eher negativ. Die Kinder sind immer unglücklich und alles ist langweilig. Selbst als Erwachsener kostet es viel Energie, dieses Buch zu lesen, bis sich die Stimmung verbessert, was etwa im letzten Drittel des Buches der Fall ist.
Es gibt einen Konflikt zwischen den beiden Hauptfiguren, der nicht wirklich gelöst wird. Am Anfang liegt ein großer Fokus auf Elwins Fehlverhalten und Rücksichtslosigkeit. Dann kommt ein Kapitel aus seiner Perspektive, und danach wird sein Fehlverhalten nicht mehr erwähnt. Der Fokus verlagert sich dann darauf, wie verletzt er ist, wenn Alva ihre Freunde ständig erwähnt. Seine eigene Unsicherheit wird zu einem Problem, das Alva lösen und für das sie sich entschuldigen muss, während sein Fehlverhalten nie angesprochen wird. Ich finde, dass dies die falsche Botschaft an Kinder ist, die sich vielleicht wie Alva fühlen, und definitiv die falsche Botschaft für Kinder, die selbst dazu neigen, rücksichtslos zu sein wie Elwin.
Das Buch war für mich „nur okay”.

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Veröffentlicht am 07.02.2026

Kam als Vorlesebuch besser an

Disney Lilo & Stitch: Auf die Plätze, fertig, Stitch! - Erstlesebuch zum Lesenlernen
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Ich liebe den Film Lilo und Stitch und finde das Cover richtig schön. Auch die Bilder im Buch sehen genauso aus wie im Film.
Die Geschichte ist kurz gehalten und bildet einen Teil des Films ab.
Der Schreibstil ...

Ich liebe den Film Lilo und Stitch und finde das Cover richtig schön. Auch die Bilder im Buch sehen genauso aus wie im Film.
Die Geschichte ist kurz gehalten und bildet einen Teil des Films ab.
Der Schreibstil ist extrem einfach: Die Sätze bestehen meist aus drei bis sechs Wörtern. Es gibt keine farbliche Silbenmarkierung, nur die Namen der Figuren sind farbcodiert, was ich ziemlich clever finde. Das hilft besonders, da die Namen relativ ungewöhnlich sind.
Ein Minuspunkt sind die englischen Begriffe wie "Alien", "Surfboard" oder sogar "Stitch". Für Kinder, die gerade Deutsch lesen lernen, ist das nicht besonders zielführend.
Insgesamt finde ich, dass es zu wenig Text gibt und dass die Phase, in der dieses Buch für Erstleser relevant ist, ziemlich kurz ausfällt.
Bei uns kam dieses Buch dafür als Vorlesebuch für meinen Kleinen (4) sehr gut an. Er hatte den Film schon gesehen und hört die Geschichte gerne immer wieder. Anhand der Farben konnte er auch die Namen "mitlesen", was ihm viel Spaß gemacht hat.

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Veröffentlicht am 28.01.2026

Tolles Worldbuiding aber Erzählstil nicht meins

Lucia 1. Flüsterin der Flammen
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Dass eine dreizehnjährige plötzlich magische Kräfte entdeckt ist nun in der Jugendliteratur inzwischen fast Standard. In diesem Buch verfügt Lucia, die Protagonistin, über Feuermagie.
Die Handlung ist ...

Dass eine dreizehnjährige plötzlich magische Kräfte entdeckt ist nun in der Jugendliteratur inzwischen fast Standard. In diesem Buch verfügt Lucia, die Protagonistin, über Feuermagie.
Die Handlung ist interessant und spannend: Lucia wird von gefährlichen Nebelwesen gejagt, flieht in ein verborgenes Feuerland und versucht, die Geheimnisse aus ihrer Vergangenheit aufzudecken.
Das Magiesystem finde ich gut ausgearbeitet und auch die Symbolik ist interessant.
Allerdings empfinde ich den Schreibstil als etwas oberflächlich und distanziert, sodass es mir schwerfiel, mich wirklich in die Protagonistin hineinzuversetzen. Auch der Anfang finde ich etwas trocken: Es werden viele Hintergrundinformationen vermittelt, es gibt einfach zu viel Weltaufbau und nicht genug Geschichte.
Dennoch gibt es viele Passagen, in denen die Handlung richtig spannend wird. Für ein Jugendbuch finde ich diese Geschichte ganz ok, aber auch nichts Besonderes. Daher: 3 Sterne.

Veröffentlicht am 28.01.2026

Eher für Teenagers

Imperia - you let the fire in
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Das Buch sah vielversprechend aus, war aber letztendlich nicht ganz mein Fall. Ich denke, dieses Buch ist eher für Teenager geeignet, da mir die Charaktere und Beziehungen zu unreif erschienen.
Der Schreibstil ...

Das Buch sah vielversprechend aus, war aber letztendlich nicht ganz mein Fall. Ich denke, dieses Buch ist eher für Teenager geeignet, da mir die Charaktere und Beziehungen zu unreif erschienen.
Der Schreibstil war in den ersten Kapiteln in Ordnung, wurde aber nach einer Weile nervig. Die Geschichte wird aus Jaras Sicht erzählt, dennoch gibt es immer wieder „Kommentare” in ihrer Erzählung. Zum Beispiel sagt sie oft etwas und fragt dann: „Warum habe ich das gesagt?” Die Stimme wirkte sehr jugendlich.
Die Beziehung zwischen Jara und Aidan fühlt sich auch ein bisschen wie eine erste Liebe an. Jara verliebt sich praktisch in den ersten Mann, den sie sieht. Er ist besitzergreifend und ignoriert sie, wenn sie ihm sagt, er solle gehen, packt sie und küsst sie, obwohl er weiß, dass sie keine Erfahrung mit Männern hat.

„Ich hasse es, so unerfahren zu sein.“
„Ich liebe es.“

Er kommt und geht ohne Erklärung, taucht zufällig auf und kontrolliert, wie sich ihre Beziehung entwickelt. Es stört mich nicht, dass manche Leser diese Art von Geschichte mögen, aber ich persönlich halte das nicht für ein Zeichen einer gesunden Beziehung. Es wirkt bestenfalls rücksichtslos, schlimmstenfalls manipulativ und kontrollierend.
Es gibt eine Szene, in der er sie badet und ihr die Haare wäscht, was eher so wirkt, als würde der Autor versuchen, den „perfekten Mann“ zu erschaffen, als dass es tatsächlich zur Geschichte passt.
Es gibt einige spicy Szenen, aber sie folgen alle dem gleichen Muster: „Bitte fick mich“, „Ich habe Angst, die Kontrolle zu verlieren und dir wehzutun“, „Aber ich vertraue dir!“

Es gibt einen seltsamen Wettbewerb mit der Ex, der unbegründet ist. Bitchy Mädchen, die sich um einen Mann streiten, wirken in der heutigen Zeit unaufgeklärt.
Die Weltgestaltung ist minimal. Die Prämisse ist interessant, wird aber nie weiter ausgeführt. Wir wissen nichts über die sozialen Strukturen, die Politik oder die Wirtschaft. Wir wissen, dass die Kinder das Kämpfen lernen, aber nicht, wozu. Wir haben einen Staat, der nur aus Frauen besteht, doch dies dient keinem tatsächlichen Zweck in der Handlung oder der Weltgestaltung, außer um das Handlungselement des Reproduktionszentrums zu ermöglichen. Es gibt Magie, aber auch hier scheint es eher ein Mittel der Handlung zu sein, um Aidens Angst vor dem Kontrollverlust zu rechtfertigen. Es gibt keine Erklärung dafür, warum Jara Emotionen als Farben sieht.
Insgesamt fand ich die Erzählung schwach, langweilig und oberflächlich, was nur durch die spicy Elemente gerettet wird.

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Veröffentlicht am 14.12.2025

Interessantes Rätsel, aber zu langatmig für meinen Geschmack

DER SCHWARZE OKTOPUS
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Das Buch fängt richtig spannend an, mit einem Mord in den ersten Seiten. Das Tempo wird aber danach deutlich ruhiger.

Die Handlung entwickelt sich langsam und wirkt realitätsnah. Man spürt, wie viel Aufwand ...

Das Buch fängt richtig spannend an, mit einem Mord in den ersten Seiten. Das Tempo wird aber danach deutlich ruhiger.

Die Handlung entwickelt sich langsam und wirkt realitätsnah. Man spürt, wie viel Aufwand eine solche Ermittlung erfordert. Das ist keine CSI-Serie, es gibt keine Aha-Momente, in denen ein Hinweis die Ermittler zum nächsten Schritt führt. Es gibt nur gewissenhafte Polizeiarbeit und das langsame Lösen der Rätsel. Mir hat es gefallen, dass der Fall vielseitig war, aber ich fand das Tempo im Allgemeinen zu langsam für ein Buch.

Den Schreibstil fand ich leider ein bisschen schwierig zu lesen. Die Autorin beschreibt alles wirklich sehr bildhaft und detailliert. Es fühlt sich an, als würde man einen Film schauen und jede Szene im Detail sehen können. Da merke ich, dass ich ziemlich schwach in Richtung Vorstellungskraft bin, und es fällt mir schwer, die Szenen in meinem Kopf zu malen. Ich fand die detaillierten Beschreibungen also manchmal ablenkend.

Die detaillierten Beschreibungen sorgen aber dafür, dass das Buch nicht nur ein Thriller ist, sondern auch eine kleine Reise nach Griechenland. Ich war noch nie dort und es ist interessant, die Landschaft und das Essen kennen lernen zu können.

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