Profilbild von Crazy-Cat-Lady

Crazy-Cat-Lady

Lesejury Star
offline

Crazy-Cat-Lady ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Crazy-Cat-Lady über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.03.2026

ziemlich skurril, übertrieben und stellenweise sehr langatmig

Die Reise ans Ende der Geschichte
0

Leider konnte mich das Buch überhaupt nicht begeistern. Der Schreibstil ist einfach gar nicht mein Fall. Viel zu ausschweifend und langatmig. Die 288 Seiten haben sich für mich viel länger angefühlt. Die ...

Leider konnte mich das Buch überhaupt nicht begeistern. Der Schreibstil ist einfach gar nicht mein Fall. Viel zu ausschweifend und langatmig. Die 288 Seiten haben sich für mich viel länger angefühlt. Die Geschichte zieht sich teilweise ganz schön und es gibt zu viel völlig unnötige Hintergrundhandlung. Ich habe mich immer wieder dabei ertappt, wie ich ganze Passagen nur überflogen habe.

An sich fand ich die Idee wirklich gut. Und der Anfang konnte auch ganz gut überzeugen. Die Charaktere sind interessant und sehr skurril, was ich eigentlich total mag. Aber irgendwie konnte ich mich einfach nicht in sie hineinversetzen. Ihre Motive oft nicht nachvollziehen. Es gibt zwar ein paar witzige Stellen, aber alles in allem kam der Humor für mich zu kurz. Dafür wird es etwa ab der Hälfte immer abgedrehter und übertriebener. Wo der Anfang noch halbwegs plausibel schien, wurde es zum Ende hin immer unglaubwürdiger. Das kann man natürlich als Satire ansehen, für mich war es aber einfach zu viel des Guten.

Das Ende lässt vieles offen und bei so einigen Details habe ich mich gefragt, warum sie überhaupt eingefügt wurden, da sie eigentlich überhaupt nicht wichtig für die Geschichte waren.

Veröffentlicht am 03.03.2026

Leider einfach nicht mein Fall

Wieder spüren, wer ich bin
0

Ich hatte von diesem Buch sehr viel erwartet, aber meine Erwartungen wurden leider nicht erfüllt. Irgendwie konnte ich einfach nicht damit warm werden. Ich fand es sehr anstrengend zu lesen und hatte wirklich ...

Ich hatte von diesem Buch sehr viel erwartet, aber meine Erwartungen wurden leider nicht erfüllt. Irgendwie konnte ich einfach nicht damit warm werden. Ich fand es sehr anstrengend zu lesen und hatte wirklich Mühe, mich durchzukämpfen.

Dabei ist der Ansatz wirklich gut. Ich verstehe durchaus, was die Autorin mitteilen möchte. Nur das wie kam bei mir einfach nicht gut an. Für meinen Geschmack waren es zu viele Beispiele aus der Praxis. Vor allem auch zu viele, in denen ich mich nicht wiederfinden konnte. Vermutlich wollte die Autorin hier eine große Bandbreite zeigen. Für mich persönlich hat es sich jedoch eher so angefühlt, als wolle sie mit ihren Erfolgen angeben. Zig Beispiele aus ihrer Praxis als Coach und allen konnte sie helfen. Meistens schon mit der ersten Sitzung. Für mich kam das einfach so rüber wie "Seht her, wie toll ich bin."

Außerdem waren es für meinen Geschmack auch zu viele Fachbegriffe und zu wenige Tipps, die sich einfach praktisch umsetzen lassen. Von den Fallbeispielen abgesehen klang alles sehr theoretisch.

Natürlich hat hier jeder ein anderes Empfinden. Meinen Geschmack hat das Buch einfach nicht getroffen und ich würde es auch nicht weiterempfehlen.

Veröffentlicht am 15.12.2025

eher was für echte Fans

Made in Germany
0

Yanar gehört zu den wenigen Comedians, die ich tatsächlich lustig finde. Ich würde mich nicht wirklich als Fan bezeichnen und habe ihn auch noch nie live gesehen, aber wenn einer seiner Auftritte im Fernsehen ...

Yanar gehört zu den wenigen Comedians, die ich tatsächlich lustig finde. Ich würde mich nicht wirklich als Fan bezeichnen und habe ihn auch noch nie live gesehen, aber wenn einer seiner Auftritte im Fernsehen läuft, schalte ich immer ganz gerne ein. Dieses Buch hat mich dagegen eher enttäuscht.

Vieles aus dem Buch kennt man leider schon, wenn man ein paar seiner Programme gesehen hat. Und was im Fernsehen gut rüberkommt, wirkt in Schriftform für mich nicht so wirklich. Ich konnte an ein paar Stellen schmunzeln, aber so richtig zum Lachen gebracht hat es mich nicht. Manches fand ich auch eher dämlich, um ehrlich zu sein.

Für treue Fans von Kaya Yanar ist dieses Buch sicher ganz unterhaltsam. Mich konnte es aber einfach nicht mitreißen.

Veröffentlicht am 13.10.2025

vor allem ein Buch für Fans

9 Jahre Wahn
0

Eric Stehfest war mir in erster Linie durch seine Rolle bei GZSZ ein Begriff, sowie durch die Vorschau zu diversen Reality Formaten. In den letzten Jahren ist er mir ehrlich gesagt eher durch Negativschlagzeilen ...

Eric Stehfest war mir in erster Linie durch seine Rolle bei GZSZ ein Begriff, sowie durch die Vorschau zu diversen Reality Formaten. In den letzten Jahren ist er mir ehrlich gesagt eher durch Negativschlagzeilen aufgefallen und dieses Buch hat mein Bild von ihm jetzt auch nicht wirklich verbessert.

Den Schreibstil fand ich sehr gewöhnungsbedürftig. Gerade der Anfang liest sich wie ein echt seltsamer Krimi. Ich schätze, das soll dem Leser einen Einblick in das Leben mit Schizophrenie geben und Verständnis schaffen. Hat bei mir leider nicht wirklich funktioniert. Insgesamt musste ich mich durch das Buch eher durchquälen. Auch weil sich vieles doch immer wiederholt und manche Passagen einfach recht wirr sind.

Im Klappentext steht auch etwas von wegen "geniale Mischung aus Fakt und Fiktion" (oder so ähnlich). Was bei mir ständig die Frage aufkommen ließ, wie viel von dem Buch denn nun wirklich Tatsachenbericht ist und wie viel frei erfunden. Das konnte ich leider bis zuletzt nicht herausfinden. Haben die Gespräche mit seiner Therapeutin (die einen großen Teil des Buches einnehmen) genau so stattgefunden? Sind es womöglich genaue Abschriften? Wurden sie so wiedergegeben, wie er sich daran erinnert? Oder ist am Ende alles nur frei erfunden? Gab es die Therapie überhaupt wirklich? Im Nachwort erzählt Stehfest lediglich vom Schreiben des Buches, das wohl eine Art Therapie für ihn war, aber zum Wahrheitsgehalt sagt er leider nichts.

Für mich macht das Buch leider vor allem den Eindruck, dass er unbedingt Aufmerksamkeit will. Und natürlich Geld. Denn laut dem Buch ist er wohl hoch verschuldet. Da kommt natürlich auch die Trennung von seiner Frau, inklusive medienwirksamer Schlammschlacht pünktlich zur Buchveröffentlichung gerade Recht. Vielleicht bin ich zu zynisch, aber mir kommt das alles verdächtig vor. Ich hatte auch nicht das Gefühl, dass er Verantwortung für seine Handlungen übernimmt. An allem ist seine psychische Erkrankung Schuld und er ist ja eigentlich ein ganz toller Mensch.

Fans von Stehfest werden an dem Buch sicher ihre Freude haben. Wer gerne etwas kritischer ist, wohl eher nicht.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
Veröffentlicht am 09.06.2025

leider ziemlich seltsam

Guardian 1. Seelenwächter
0

Ich hatte bisher noch nie eine Danmei-Light-Novel oder überhaupt einen chinesischen Roman gelesen, war aber sehr neugierig auf das Genre. Der Klappentext klang auch total spannend und die Leseprobe fand ...

Ich hatte bisher noch nie eine Danmei-Light-Novel oder überhaupt einen chinesischen Roman gelesen, war aber sehr neugierig auf das Genre. Der Klappentext klang auch total spannend und die Leseprobe fand ich auch ziemlich gut. Leider musste ich aber sehr schnell feststellen, dass es wohl so gar nicht mein Genre ist.

Der Schreibstil ist etwas eigenwillig und mit der Zeit empfand ich ihn auch als sehr anstrengend. Etwa ab der Hälfte musste ich mich wirklich zwingen, weiterzulesen. Irgendwie konnte ich mit den Charakteren nicht wirklich warm werden. Sympathisch war mir eigentlich nur die sprechende Katze. Die war total süß und wirklich unterhaltsam. Allerdings hätte ich mir mal eine Erklärung dazu gewünscht. Ist es wirklich einfach eine sprechende Katze? Irgendein Fabelwesen? Ein Dämon in Katzengestalt?

Insgesamt gab es für mich einfach zu wenige Erklärungen, gerade auch was die Nicht-Menschlichen Mitarbeiter angeht. Vielleicht liegt es daran, dass ich mich in dem Genre nicht auskenne, aber ich war sehr oft verwirrt. Außerdem konnte ich die Nebencharaktere teilweise kaum auseinanderhalten. Da gab es für mich einfach zu wenig Hintergrundwissen dazu.

Immerhin gibt es immer wieder Fußnoten, in denen kulturelle oder historische Zusammenhänge erklärt werden. Das hat immerhin bei ein paar Sachen geholfen. Am Ende hat man dann auch noch ein Glossar und eine Übersicht über die Charaktere, die aber leider auch nur so semi-hilfreich war. Und die ich natürlich erst am Ende des Buches entdeckt habe.

Die angepriesene Liebesgeschichte zwischen Zhao Yunlan und Shen Wei fand ich ebenfalls total enttäuschend. Für mich kam da einfach kaum Gefühl rüber. Es klang für mich eher so, als wäre einer verknallt und würde sich aus unerfindlichen Gründen zurückhalten während sich der andere wie ein verrückter Stalker benimmt.

Ich würde sagen, Guardian ist wohl tatsächlich einfach ein Roman für Fans des Genres. Allen anderen würde ich raten, die Finger davon zu lassen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere