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Veröffentlicht am 18.07.2017

rasant geschrieben und sehr spannend

Die sieben Farben des Blutes
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In Berlin bringt ein Serienkiller prominente Frauen um. Er will sie in einem brutalen Ritual "heilen", da sie es gewagt haben, ihrer Geschlechterrolle zu entfliehen und Karriere gemacht haben. Er nennt ...

In Berlin bringt ein Serienkiller prominente Frauen um. Er will sie in einem brutalen Ritual "heilen", da sie es gewagt haben, ihrer Geschlechterrolle zu entfliehen und Karriere gemacht haben. Er nennt sich selbst Dionysos und hinterlässt im Internet Filme der Morde als sogenannte "Verkündungen". Staatsanwältin Helena Farber und ihr Ex-Mann Robert als Kommissar sind mit den Ermittlungen betraut. Die Zeit läuft ihnen davon, denn es ist von 7 Farben des Blutes die Rede, was auf sieben Frauen schließen lässt. Vier sind schon tot. Helena kommt dem Mörder nah, sehr nah....

Das Buch habe ich an zwei Tagen durchgelesen gehabt, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es weiter geht. Es war gut geschrieben und von der ersten Seite an fesselnd. Auch, wenn man nach einer Weile schon weiß, wer Dionysos ist, tat das der Spannung keinen Abbruch. Helena wurde sehr glaubhaft dargestellt und das, was sie erleben muss, sehr bildhaft geschildert, so dass man mit ihr mitgefühlt hat. Es gab zwar einen Part, der sich für mich zu lange hinzog, aber andere Stellen waren wiederum zum Nägelkauen spannend. Ein wenig gestört hat mich, wie der Mörder die Frauen umgebracht hat. Diese Methode halte ich medizinisch gesehen für absolut unglaubwürdig, so etwas kann sich nur ein Mann ausdenken. Aber egal, spannend war es allemal, für Zartbesaitete vielleicht ein wenig zu blutig und pervers. Mit dem letzten Satz macht der Autor neugierig auf eine Fortsetzung, es soll wohl noch weitere Bände um Helena Farber geben, die ich auch gern lesen werde.

Veröffentlicht am 12.07.2017

sehr unterhaltsam

Totenstille im Watt
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Dr. Bernhard Sommerfeldt hat in Norddeich eine gut gehende Arztpraxis. Er hat sich hier mit falschen Papieren eine neue Identität aufgebaut, denn eigentlich stammt er aus Bamberg, wo er die Firma seines ...

Dr. Bernhard Sommerfeldt hat in Norddeich eine gut gehende Arztpraxis. Er hat sich hier mit falschen Papieren eine neue Identität aufgebaut, denn eigentlich stammt er aus Bamberg, wo er die Firma seines Vaters in den Konkurs gebracht hat. Er hat auch nur ein abgebrochenes Medizinstudium, ist aber dennoch ein guter Arzt. Er kümmert sich um seine Patienten, hört ihnen zu, macht Hausbesuche, ist immer für sie da. Die Menschen lieben ihn. Und er hat seine Traumfrau Beate kennengelernt. Alles also läuft gut. Wenn er nicht hin und wieder jemanden ermorden müsste.

Ich fand das Buch sehr unterhaltsam. Die Handlung wird aus der Sicht von Dr. Sommerfeldt in Ich-Form erzählt. So lässt der Autor uns teilhaben an Sommerfeldts Motivation, seinen Gedanken und Gefühlen, was sogar so weit ging bei mir, dass ich hoffte, dass er nicht erwischt würde. Witzigerweise tauchen Ann Kathrin Klaasen, Ruppert und Co. aus der bisherigen Serie des Autors hier wieder auf, auf der Gegenseite oder sogar als Patienten. Das hat mir gut gefallen. Ich hatte bisher alle Krimis der Reihe gelesen, war aber zum Schluss nicht mehr so angetan davon. Es hatte sich alles irgendwie abgenutzt. In dieser Form wieder auf die altbekannten Orte und Figuren zu treffen fand ich sehr unterhaltsam. Ich hab das Buch an zwei Tagen durchgelesen gehabt, konnte es nicht mehr aus der Hand legen, so wie anfänglich bei der anderen Reihe. Ich finde es gut, dass der Autor sich mit Dr. Sommerfeldt etwas Neues ausgedacht hat und trotzdem seine bisherigen Protagonisten nicht in Vergessenheit geraten lässt. Am Ende des Buches gibt es eine Leseprobe der Fortsetzung, auf das Buch freue ich mich schon.

Veröffentlicht am 12.07.2017

wieder sehr gelungen

Sieh nichts Böses (Ein Kommissar-Dühnfort-Krimi 8)
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Bei einer Prüfung für Polizeihunde wird im Forstenrieder Park zufällig die Leiche einer Frau gefunden. Seit zwei Jahren liegt sie schon dort. Ungewöhnlich ist die Figur eines Äffchen, das bei ihr liegt. ...

Bei einer Prüfung für Polizeihunde wird im Forstenrieder Park zufällig die Leiche einer Frau gefunden. Seit zwei Jahren liegt sie schon dort. Ungewöhnlich ist die Figur eines Äffchen, das bei ihr liegt. Dieser hält eine Pfote gegen den Unterleib. Der vierte Affe des nichts Hören, nichts Sehen, nichts Sagen Sets, der bedeutet: Nichts Böses tun. Hat die Frau etwas Böses getan? Kommissar Dühnfort, inzwischen mit Gina verheiratet und gerade erst aus den Flitterwochen zurück, nimmt die Ermittlungen auf.

Ich mag den Schreibstil der Autorin. Man kann sich alles sehr gut vorstellen und schon ab dem ersten Satz läuft das Kopfkino. Gina und Dühnfort sind mir sympathisch, beide Charaktere sehr gut herausgearbeitet. Und nach einigen Büchern der Reihe freut man sich, zu lesen, wie es mit den beiden weitergeht. Beide haben es in diesem Buch nicht leicht, ich habe mit ihnen gefühlt. Der Fall entwickelt sich langsam, denn die Tote bleibt lange unbekannt. Und eine zweite Frau verschwindet. Es gibt mal wieder falsche Fährten, was es interessant macht, dem Fall zu folgen. Nichts ist offensichtlich und das gefällt mir. Der Krimi war wieder einmal rundum gelungen und sehr unterhaltsam

Veröffentlicht am 24.12.2025

Spannend, aber Kastanienmann war noch etwas besser

Der Kuckucksjunge
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Eine Mutter wird vermisst. Naia Thulin übernimmt die Ermittlungen und stellt fest, dass die Frau in den letzten Monaten einen Stalker hatte. Dieser schickte ihr Fotos von verschiedenen Orten, an denen ...

Eine Mutter wird vermisst. Naia Thulin übernimmt die Ermittlungen und stellt fest, dass die Frau in den letzten Monaten einen Stalker hatte. Dieser schickte ihr Fotos von verschiedenen Orten, an denen sie war, mit einem Abzählreim wie bei einem Versteckspiel. Die letzte Botschaft „hab dich“. Dann wird ihre übel zugerichtete Leiche gefunden. Alles erinnert Thulin an den Fall einer ermordeten Studentin. Auch sie erhielt Fotos mit dem Abzählreim „ich zähle eins, ich zähle zwei“ und am Ende das gleiche „hab dich“. War es derselbe Täter? Thulin ist gezwungen, zur Aufklärung wieder mit Mark Hess zusammenzuarbeiten, seit dem Kastanienmann-Fall könnte sie jedoch gut darauf verzichten.

Das Buch fand ich spannend, den Fall sehr komplex. Kastanienmann hatte mir insgesamt jedoch noch besser gefallen. Hier ging es mir zu oft um private Nebensächlichkeiten, die Mutter der toten Studentin nervte, Hess war mir zu abgelenkt durch seinen kranken Bruder und oft zu verpeilt. So hatte das Buch für meinen Geschmack zu viele Längen. Das Ende war dann wieder sehr spannend und der Täter unerwartet. Den deutschen Titel „der Kuckucksjunge“ fand ich übrigens nicht gut gewählt. Aber ich will nicht spoilern.

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Veröffentlicht am 03.11.2025

Guter Abschluss der Reihe

Dann ruhest auch du (Ein Fall für Maya Topelius 3)
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In der Ruine von Schloss Borgholm auf Öland findet ein junger Mann ein Frauenleiche. Die Frau, eine Journalistin, wurde regelrecht hingerichtet. Gemeinsam mit ihrem Partner Pär Stenqvist nimmt Maya Topelius, ...

In der Ruine von Schloss Borgholm auf Öland findet ein junger Mann ein Frauenleiche. Die Frau, eine Journalistin, wurde regelrecht hingerichtet. Gemeinsam mit ihrem Partner Pär Stenqvist nimmt Maya Topelius, die gerade ihre Familie besucht, die Ermittlungen auf.
Für Maya ist dieser Fall sehr persönlich. Die Ermittlungen führen sie nämlich auch zu Ereignissen ihrer Kindheit.

Dieser dritte Band um Maya und ihre Freundinnen ist der letzte aus der Reihe. Die beiden anderen Bände hatte ich gern gelesen und mich daher auch auf diesen Band gefreut. Der Schreibstil liest sich gut, so dass ich das Buch an zwei Tagen ausgelesen hatte. Allerdings hatte ich mit dem Thema Rechtsextremismus etwas Probleme, obwohl das ja im Klappentext stand, aber es ist mir etwas zu viel in letzter Zeit. Die Spannung entwickelte sich langsam, es gab viel Persönliches zwischendurch. Das Buch war dennoch unterhaltsam, vor allem gegen Schluss recht spannend.

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