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Veröffentlicht am 24.12.2025

Eine Weihnachtsgeschichte die lustig, etwas traurig und einfach zum wohlfühlen ist.

Good Spirits
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Diese Weihnachtsgeschichte überrascht mit mehr Tiefe als Zuckerguss und bleibt gerade deshalb im Gedächtnis.
Nolan Callahan ist der Geist der vergangenen Weihnacht und verbringt die Feiertage damit, Menschen ...

Diese Weihnachtsgeschichte überrascht mit mehr Tiefe als Zuckerguss und bleibt gerade deshalb im Gedächtnis.
Nolan Callahan ist der Geist der vergangenen Weihnacht und verbringt die Feiertage damit, Menschen heimzusuchen. Als er ausgerechnet Harriet York, eine empathische Antiquitätenladenbesitzerin, heimsuchen soll, verstehen beide zunächst nicht, warum. Um sich voneinander zu lösen, müssen sie ihre miteinander verwobenen Vergangenheiten aufdecken – und das bis zum Weihnachtsabend. Dabei stellt sich die Frage, ob Nolan loslassen kann und ob Harriet der Schlüssel zu seiner Zukunft ist.
Das Buch hatte mich direkt von Anfang an in seinen Bann gezogen. Ich habe selten so sehr am Anfang eines Buches gelacht wie bei diesem. Zwei Welten sind aufeinandergeprallt, die völlig verschieden sind. Er der grumpy Geist der vergangenen Weihnacht der Strickt, sich um die Straßenkatzen kümmert und ein Herz aus Gold hat. Sie die bunte, fröhliche, die immer versucht es allen recht zu machen egal was es sie kostet und wie sehr sie damit ihre Gefühle verletzt. Gegensätze die wunderbar zusammen harmonieren.
Ich habe auch die ein oder andere Träne verloren, weil mich die Geschichte so sehr berührt hat. Ich konnte so gut mit Harriet mitfühlen, auch mit ihrer Vergangenheit mit ihrer Familie.
Auch der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Genauso sehr wie die Umsetzung mit dem Geist.
Zusammenfassend kann ich sagen, dass mir das Buch supergut gefallen hat uns es definitiv weiterempfehlen kann. Es war lustig, aber auch etwas traurig. Ein Buch zum Wohlfühlen über das ich noch immer nachdenke.

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Veröffentlicht am 27.02.2026

Very British, skurril und humorvoll

Betreutes Morden
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Die Serienkillerin Carol, schon vor ihrer „Karriere“ als Mörderin eine Einzelgängerin, kommt nach mehreren Jahrzehnten in Gefangenschaft frei. Sie möchte ihre verbleibende Zeit in einem Luxusseniorenheim ...

Die Serienkillerin Carol, schon vor ihrer „Karriere“ als Mörderin eine Einzelgängerin, kommt nach mehreren Jahrzehnten in Gefangenschaft frei. Sie möchte ihre verbleibende Zeit in einem Luxusseniorenheim verbringen, in der Hoffnung, auf ihre alten Tage noch Freundschaften schließen zu können. Hat sie doch dem Morden abgeschworen. Ihre Versuche, sich zu integrieren, werden jäh unterbrochen, als ein Mitbewohner zu Tode kommt. Carol wird sofort von den sympathischen Bekannten als Mörderin abgestempelt. Handelt es sich bei ihnen doch um Geoffrey, dem DCI im Ruhestand, der Carol seinerzeit geschnappt hatte; um Margeret, die frühere Innenministerin, die Carol lebenslänglich hinter Gitter sehen wollte; und um Catherine, eine Pathologin? Der Tote war kein Geringerer als der damalige Leiter der Metropolitan Police. Ihr bleibt nichts anderes übrig, als selbst zu ermitteln, um ihre Unschuld zu beweisen und die sympathischen Mitbewohner als mögliche Freunde nicht zu verlieren. Jene hingegen sind bestrebt, ihr den vermeintlich 8. Mord nachzuweisen. Dieser bleibt, der britischen Tradition verpflichtet, natürlich nicht der einzige Todesfall.
Fergus Craig, auch Schauspieler und Comedian, hat einen temporeichen, kurzweiligen und sehr humorvollen Krimi der etwas anderen Art geschrieben. Ist doch seine Hauptermittlerin eine Serienmörderin, die immer nur Männer getötet hat, die sie nervten, und die ihre Taten natürlich nicht bereut.
Der Autor schreibt flüssig und mit spitzer Feder. Die Perspektiven wechseln manchmal zwischen den Hauptcharakteren, aber im Mittelpunkt steht Carol, die Mörderin, die sich nicht nur in der heutigen Realität zurechtfinden Fuß fassen will, sondern völlig unerwartet um ihr neues Leben kämpfen muss. Die Personen im und um die Seniorenresidenz sind ein Querschnitt der Gesellschaft und werden mal komisch, mal skurril, mal sarkastisch dargestellt. Auch unter Senioren und deren Verwandtschaft ist nicht immer alles so, wie es scheint. Dies führt zu teilweise grotesken Situationen und aberwitzigen Dialogen. Sehr humorvoll.
Der Krimi ist kurzweilig und wendungsreich. Reicht doch das mögliche Täterspektrum mindestens von den Erben über die frühere Ehefrau bis hin zu Verbindungen in die Unterwelt. Denkt man, die Lösung ist vorhersehbar, gibt’s eine Überraschung. Trotz aller Überzeichnungen werden die vier Protagonisten mit ihren Geschichten liebevoll und einfühlsam mit all ihren Schwächen beschrieben. Auch Carol mit ihren teils absurden Gedankengängen und ihrer Sehnsucht nach bisher nicht gekannter Nähe wird immer sympathischer. Und so wachsen die vier Senioren trotz anfänglicher Angst und Misstrauen zu einem Ermittlungsteam und Freunden zusammen.
Das Buch ist für alle, die britischen, schwarzen Humor lieben und Spaß haben an skurrilen Charakteren.

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Veröffentlicht am 08.06.2026

Dating App mit Happy End

Worst Date Ever (Knisternde RomCom von der erfolgreichen Autorin Kasie West)
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Worum geht’s:
Das Leben schreibt die schönsten Liebesgeschichten.
Als angehende Literaturagentin möchte Margot nicht nur den nächsten Romance-Bestseller entdecken, sondern auch selbst die perfekte Liebesgeschichte ...

Worum geht’s:
Das Leben schreibt die schönsten Liebesgeschichten.
Als angehende Literaturagentin möchte Margot nicht nur den nächsten Romance-Bestseller entdecken, sondern auch selbst die perfekte Liebesgeschichte erleben. Ihre große Liebe will sie auf keinen Fall über eine App kennenlernen, denn das wäre einfach unromantisch. Ihr Dating-App-Match Oliver war das schlechteste Date ihres Lebens – gefolgt von der heißesten Make-out-session ihres Lebens. Margot und Oliver sind absolut nicht kompatibel, doch das Knistern zwischen ihnen lässt sich nicht leugnen …


Meine Meinung:
Der Schreibstil passt sehr gut zur Geschichte er ist locker und leicht und an den richtigen Stellen ernster, was mir sehr gut gefallen hat.
Beide Protagonisten mochte ich von Anfang an. Sie sind wie zwei Gegensätze, die zusammen ein ganzes werden. Jeder hat so seine Marotten du Macken, die den anderen wunderbar ergänzen.
Die Chats der beiden habe ich geliebt. Ich habe ihnen regelrecht entgegengefiebert und später dann jedem Telefonat du jeder Begegnung.
Auch nur die beiden haben es geschafft in einem romantischen Moment etwas wahnsinnig Lustiges zu sagen und dann wieder zurück zur Romantik zu kommen. Das Ganze hat der Geschichte Leichtigkeit gegeben aber etwas Einzigartiges.
Beides sind auch Charaktere, die einfach zu gut für diese Welt sind. Oliver würde so ziemlich alles für Margot tun und ist einfach nur purer Zucker. Ich meine, er nimmt ein Foto, auf das er eigentlich gar nicht unbedingt will, er hilft ihr, als ihr Auto kaputt ist, er will sie verteidigen. Er ist eher der ruhige, der sich vorbereiten möchte und einen geregelten Tagesablauf hat.
Sie ist quirlig und chaotisch und fröhlich. Sie lässt sich von nichts unterkriegen, auch wenn sie manchmal etwas mehr Zeit benötigt, um zu merken, dass sie so nicht weiterkommt oder wann sie endlich Rückgrat zeigen sollte und für sich selbst einstehen sollte. Ich habe diese Momente geliebt, wenn sie richtig aus sich herausgekommen ist und denjenigen gesagt hat, was sie denkt, und endlich für sich eingestanden ist.
Sloane, die beste Freundin von Margot, ist die coolste und beste beste Freundin, die sie nur haben könnte. Sie ist lustig, ist immer für sie da und unterstützt sie egal was kommt. Dennoch sagt sie Margot auch mal die Meinung was sie definitiv manchmal benötigt.

Margots und Olivers‘ Geschichte ist seit langem eine, der süßesten die ich gelesen habe.
Sobald man sie näher kennenlernt und auch deren Vergangenheit ist klar, warum ihr erstes Date damals so miserabel war. Auch liebe ich ihre Insider, die einfach nur zu witzig sind. Auch können sie sich beim anderen fallen lassen und einfach sein, wer sie sind. In guten wie in schlechten Momenten. Sie tun sich einfach richtig gut.
Auch hat mir das Buch wieder vor Augen geführt, wie viele schlechte Anmachsprüche es eigentlich gibt.

Dennoch muss ich auch einen Kritikpunkt anbringen, und zwar war mir ihr Streit mit ihrer Schwester am gegen Ende des Buches etwas zu schnell geklärt und ich hätte mir gewünscht mehr mitzukriegen. Auch von der Margot, die endlich für sich und ihre Gefühle einsteht.

Dennoch war es eine Romance, die sehr lustig und tiefgründig in den genau richtigen Momenten war und ich hatte sehr viel Spaß beim Lesen und kann sie nur jedem weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 19.04.2026

Auch Frauen können ermitteln

Ein guter Blick fürs Böse
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Kalifornien 1966: Auf den ersten Blick sind Margo, Bev und Elsie gewöhnliche Freundinnen – doch gewöhnlich ist nichts, seit ihre Männer als eiskalte Serienmörder überführt wurden und sich das Auge der ...

Kalifornien 1966: Auf den ersten Blick sind Margo, Bev und Elsie gewöhnliche Freundinnen – doch gewöhnlich ist nichts, seit ihre Männer als eiskalte Serienmörder überführt wurden und sich das Auge der Öffentlichkeit erbarmungslos auch auf sie richtet. Wie kann es sein, dass sie nichts von den Abgründen ahnten? Als das Böse nun, Jahre später, erneut zuschlägt und mehrere Frauen brutal ermordet werden, setzen die drei alles daran, den Täter zur Strecke zu bringen. So wird ihr größter Makel plötzlich zu ihrer stärksten Waffe – und sie, die dem Grauen hautnah kamen, lassen sich dieses Mal gewiss nicht blenden.

Mich hat der etwas andere Plot interessiert: drei Ehefrauen von überführten Serienmördern, die selbst versuchen, einen Serienmörder zu entlarven, und das in den 1960er Jahren. Der Kriminalroman ist abwechselnd aus der Sicht einer der drei Frauen geschrieben. Beverly, Margot und Elsie versuchen auf unterschiedliche Weise, mit ihrem Schicksal umzugehen. Alle drei haben gemeinsam, dass sie mit dem Vorurteil der Gesellschaft, sie hätten gewusst, was ihre Männer getrieben haben, sehr zu kämpfen haben. So wurden sie Freundinnen. Beverly, geplagt von Schuldgefühlen, weil sie nichts von dem abgründigen Tun ihres Mannes gemerkt hatte, schneidet seitdem jeden Artikel über Frauenmorde sorgfältig aus. Es könnten ja noch andere Serienmörder ihr Unwesen treiben. Elsie möchte mehr als nur eine Tippse sein und versucht über den Weg als Assistentin bei einer Zeitung im Journalismus Fuß zu fassen. Ein unmögliches Unterfangen zu dieser Zeit. Dies ist der Ausgangspunkt für einen Kriminalroman, der anfangs eher einem gesellschaftskritischen Roman gleicht. Besonders hervorstechend ist die Haltung der Männerwelt Frauen und Frauenmorden gegenüber. (Weit sind wir in den letzten Jahrzehnten leider nicht gekommen.) Nach und nach entwickelt der Roman eine kontinuierliche Spannung. Zugleich werden die Frauen auch Stück für Stück stärker und mutiger. Trotz des ungebrochenen kritischen Blicks auf die Gesellschaft ist dies ein guter, solider Kriminalroman, der durch überraschende Wendungen überzeugt.

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Veröffentlicht am 21.03.2026

Wenn aus Freundschaft mehr wird.

Grumpy Darling
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Sie wurde noch nie geküsst. Er will das ändern. Paige hat jeden Punkt ihrer Bucket List für ihr Abschlussjahr abgehakt - außer einen. Denn sie hat noch nie jemanden geküsst. Schuld daran ist ihr bester ...

Sie wurde noch nie geküsst. Er will das ändern. Paige hat jeden Punkt ihrer Bucket List für ihr Abschlussjahr abgehakt - außer einen. Denn sie hat noch nie jemanden geküsst. Schuld daran ist ihr bester Freund Grayson Darling. Der ist ein berüchtigter Eishockey-Spieler bei den Ransom Devils - und keiner traut sich, seine beste Freundin anzusprechen. Zeit, dass sich das ändert! Grayson hat kein Recht, Paiges Liebesleben im Weg zu stehen. Doch zugleich merkt sie, dass sie ein wenig Nachhilfe in Sachen Dating dringend nötig hat, um ihren Crush für sich zu gewinnen. Also bittet sie ihren besten Freund um Hilfe. Doch was Paige nicht weiß: Grayson ist seit Jahren in sie verliebt und verfolgt eigentlich eine ganz andere Agenda ...


Ich bin zwar kein großer Fan des Best-Friends-to-Lovers-Tropes, aber ich habe Grumpy Darling sehr gemocht, wie auch schon Rival Darling.
Alexandra Moody beschreibt ihre Charaktere immer so, dass ich gar nicht anders kann, als sie zu mögen. In Rival Darling wurde Grayson schon so beschrieben, dass ich sehr auf seine Geschichte mit Paige hin gefiebert habe, und ich wurde nicht enttäuscht.

Grayson ist einfach eine ultimative Green Flag. Er stellt seine Bedürfnisse und Wünsche hinten an, nur damit Paige glücklich ist. Er hilft ihr sogar dabei, selbst wenn es sie in die Arme eines anderen treibt, statt in seine, wo er sie gerne hätte. Auch wenn er immer wieder versucht, sie in seine zu bekommen.

Paige ist eine so liebenswerte Person. Sie ist fröhlich und einfach zu lieb. Ich liebe ihre Idee mit der Bucket-List, auch wenn ein paar nicht sehr typische Sachen für ihr Alter draufstehen. Auch liebe ich es, dass sie ihrem Style treu bleibt, auch wenn er nicht der modernste ist, oder dass, was alle in ihrem Alter tragen, weswegen ich Bonnies Idee eher skeptisch gegenüber bin, denn wenn ein Kerl einen nicht so mag, wie man ist, dann ist er der Falsche.

Ich habe viel gelacht. Seine Familie, die einfach wunderbar ist, und auch seine Freunde mit der „Operation Shrek“.
Ich habe aber auch mit ihnen gelitten. Besonders wenn Grayson seine Gefühle für Paige unterdrückt hat. Oder bei Paiges Missgeschick in Kapitel neun.

Zu sehen, wie dann auch Paige ihre Gefühle für Grayson langsam versteht und sie sie einordnen kann, war einfach nur süß. Und das Date, das Grayson für sie geplant hat, hätte ich auch gerne.
Beide haben auch Glück, solche Freunde zu haben, auch wenn mich Bonnie etwas nervt.
Auch mochte ich es sehr, dass zur Abwechslung mal kein Spice in der Geschichte war, was sie auch definitiv nicht gebraucht hat. Auch wenn ich Spice durchaus mag.

Ich glaube, dass jeder, der Eishockey und eine cozy Romance mag, hier etwas gefunden hat, was ihm gefallen könnte.


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