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Veröffentlicht am 12.01.2026

Unfassbar gut!

The Ordeals
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Sophia de Winter kennt ihre Eltern nicht, sie wuchs bei jemandem auf, der sie durch einen Vertrag an sich gebunden hat, der jeden ihrer Schritte überwachen konnte und für den sie Aufträge erledigen musste.
Sie ...

Sophia de Winter kennt ihre Eltern nicht, sie wuchs bei jemandem auf, der sie durch einen Vertrag an sich gebunden hat, der jeden ihrer Schritte überwachen konnte und für den sie Aufträge erledigen musste.
Sie hat genug von diesem Leben und flieht daher an die Killmarth-Academy, einer Akademie für Magie. Hinter diesen Mauern ist sie sicher, denkt sie. Und nicht zuletzt hofft sie, dort doch noch etwas über ihre Eltern erfahren zu können. Doch um wirklich dort studieren zu können, muss sie zuerst schwere und brutale Prüfungen, die sogenannten Ordeals, bestehen, in denen Illusionisten, Maskierer, Botaniker und Alchemisten antreten. Nur die Besten überleben die Ordeals und werden schließlich Studenten an der Killmarth-Academy. Man muss vorsichtig sein, denn man weiß nicht, wer Freund und wer Feind ist. Doch zu zweit ist man stärker, und so tun sich die Illusionistin Sophia und der Botaniker Alden Locke zusammen. Gemeinsam wollen sie die Ordeals meistern und ihre Magie stärken.
Zwischen Sophia und Alden besteht von Anfang an eine starke Anziehungskraft, doch für die Liebe bleibt nicht viel Zeit, denn in Killmarth drohen nicht nur durch die Ordeals, sondern auch durch andere Dinge größte Gefahren ...
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Fantasy ist wirklich nicht mein Genre - ich lese es nur äußerst selten, weil mir nur sehr wenige Werke gefallen. Oft bin ich schon nach dem Klappentext raus. Und noch weniger Werke dieses Genres können mich dann auch wirklich begeistern.
Hier war es jedoch anders - Cover und Klappentext fand ich auf Anhieb toll, und auch die Leseprobe fand ich großartig. Ich wollte "The Ordeals" also unbedingt lesen - und ich bereue es keine Sekunde, ganz im Gegenteil! Ich hätte was verpasst, wenn ich nicht zu dem Buch gegriffen hätte. "The Ordeals" ist absolut empfehlens- und lesenswert.
Die Geschichte ist unfassbar gut geschrieben, Rachel Greenlaws Stil ein wahrer Genuss, und schon deshalb lohnt sich die Lektüre absolut!
Auch ist sie herrlich atmosphärisch. Die Kulisse und die Figuren sind ebenfalls großartig. Die Autorin hat viele tolle neue Ideen, sodass man nie das Gefühl hat, die Geschichte so ähnlich schon mal gelesen zu haben. Auch Längen sucht man vergeblich.
Vor allem Sophia und Alden, ihre Annäherung, ihre Gefühle und ihre Liebe, die Szenen zwischen ihnen, ihre Dialoge ... sind einfach so toll ge- und beschrieben. Selten haben mich Protagonisten und ihre Dialoge so begeistert.
Nicht nur durch die Ordeals, sondern auch durch die anderen Dinge, die geschehen, herrscht eine düster-gefährliche Grundstimmung, die mir ebenfalls sehr gut gefallen hat. "The Ordeals" ist auch in jeder Hinsicht unglaublich spannend. Diese Spannung nimmt noch zu - und am Ende möchte man am liebsten sofort zum zweiten Band greifen und weiterlesen!
Neben all der Spannung und Gefahr kommen aber wie gesagt auch Leben und Lernen an der Akademie, Freundschaft, Liebe, Gefühle und auch ein paar spicy Szenen nicht zu kurz.
Ich bin absolut begeistert und überzeugt und freue mich schon sehr auf die Fortsetzung.
Uneingeschränkte Leseempfehlung! Wer dieses Buch nicht liest, der verpasst wirklich was. Dieses Buch wird allen gefallen, auch Lesern wie mir, bei denen Fantasy nun wirklich nicht zu den Lieblingsgenres gehört.
Dark Academia mag ich sehr. Romantasy mag ich eigentlich nicht allzu sehr - aber hier hat es mir unglaublich gut gefallen.
Rachel Greenlaw ist definitiv eine Autorin, von der man noch viel, viel mehr lesen will!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 31.12.2025

Ein großartiges Kochbuch!

Meine Tiroler Welt
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Viktoria Fahringer ist die jüngste Haubenköchin Österreichs. Mit "Meine Tiroler Welt" ist nun ihr erstes Kochbuch erschienen. Hierfür ist sie ein Jahr lang durch ihre Heimat gereist, hat einige ihrer Produzenten ...

Viktoria Fahringer ist die jüngste Haubenköchin Österreichs. Mit "Meine Tiroler Welt" ist nun ihr erstes Kochbuch erschienen. Hierfür ist sie ein Jahr lang durch ihre Heimat gereist, hat einige ihrer Produzenten besucht - ein Road Trip durch Tirol. Und so ist es nicht nur ein Kochbuch, sondern auch ein Reisebericht, eine Reportage, durch den/die man Tirol und die Produzenten näher kennenlernt.

Das Buch umfasst über 200 Seiten, ist sehr hochwertig aufgemacht, auch mit Lesebändchen, und enthält sehr viele ganz- und doppelseitige Bilder, sowohl von den Gerichten als auch von Viktoria, Tieren und Natur sowie von den Besuchen bei den Produzenten. Schon das Durchblättern ist eine wahre Freude, lässt einen die Fotos genießen und macht viel Lust auf die Arbeit mit dem Buch und das Nachkochen der Rezepte. Man möchte sofort loslegen - und genau das habe ich auch getan.

Die Rezepte sind nach Jahreszeiten geordnet. Im Frühling gibt es Getreide und Gemüse, im Sommer Käse, Fisch, Lamm und Rind, im Herbst Knödel, Wild, Pilze und Kalb, im Winter Nachspeisen. Abgerundet wird das Buch durch Register und Glossar. Nach einem Vorwort von Viktoria geht es los.

Im Frühling gibt es bspw. Grießnockerlsuppe, Kartoffelblattln, Bärlauchsuppe, Rahmwirsing mit Speck, Kartoffel-Millefeuille, Tomatensalat, Apfelrotkraut, im Sommer Käsespätzle und Röstzwiebeln, Krautsalat, Kaspressknödel, im Herbst Kartoffelknödel, Semmelknödel, Spinatknödel, Schupfnudeln mit Kräuterseitlingen, Eierschwammerl-Gulasch, im Winter Kaiserschmarren, Apfelmus, Apfelradl, Sauerrahm-Holunderblüteneis, Buchteln mit Marillenmarmelade, Germknödel, Kiachl mit Preiselbeermarmelade, Nuss-Schupfnudeln, Topfenknödel mit Zwetschgen, Zwetschgenröster, Topfen-Rahm-Strudel, Honigparfait mit Ribiselkonfit, geeisten Kaiserschmarren ...

Erwähnenswert ist auch, dass es zu manchen Rezepten, etwa zu den Käsespätzle und Kartoffelknödeln, neben den klassischen Rezepten auch glutenfreie und vegane alternative Rezepte gibt. Auch bei den Desserts sind manche vegan und manche vegan und glutenfrei möglich und es gibt dafür ein alternatives Rezept.

Sehr positiv finde ich, dass es wirklich zu jedem Gericht ein Foto gibt, und zwar ein großes ganzseitiges. Diese sind wunderschön anzusehen, machen viel Appetit - und man weiß sofort, wie das jeweilige Gericht aussehen soll und wird.

Die Koch- und Arbeitszeiten und die Portionen sind immer angegeben. Nährwert- oder wenigstens Kalorienangaben gibt es nicht, was mich hier aber nicht stört - schließlich weiß man, dass die Tiroler Küche deftig und nicht kalorienarm ist. Auf Kalorien achtet man da sicher nicht.

Die Rezepte sind absolut übersichtlich, gut erklärt, gelingsicher, oft durch zusätzliche Tips von Viktoria abgerundet. Man sieht sofort, welche Zutaten man braucht. Wenn man sich an die Arbeitsschritte, die immer einfach und klar beschrieben sind, hält, kann nichts schiefgehen. Und Viktorias Tips tragen zusätzlich zum Gelingen bei. Neben Zubereitungstips an sich findet man bspw. auch Tips dazu, welche Gerichte man gut miteinander kombinieren kann.

Es finden sich im Buch auf viele QR-Quodes bei den Rezepten; dort erhält man weitergehende Tips, Infos und Anleitungen, etwa zur Millefeuille-Schichtung. Ich könnte mir vorstellen, dass das für ältere Menschen nachteilig ist und es für sie besser wäre, wenn solche Anleitungen im Buch selbst bei den jeweiligen Rezepten enthalten wären. Und ich muss gestehen, dass ich dies auch bevorzugt hätte, obwohl ich jung und in Sachen Technik fit bin. Ich hätte Sachen wie die Anleitung zur Millefeuille-Schichtung und weitere Anleitungen lieber direkt im Buch gehabt. Mit QR-Code finde ich persönlich es umständlicher und auch nicht so schön. Aber das soll nicht allzu sehr ins Gewicht fallen, da das Buch ansonsten einfach nur großartig ist und das auch nur eine persönliche Vorliebe bzw. Abneigung ist.

Zu vielen Rezepten braucht man meiner Meinung nach aber auch keinen QR-Code - für Käsespätzle, Kaspressknödel oder Apfelmus braucht man sicher keine Herstellungsanleitung (jedenfalls dann nicht, wenn man kein blutiger Kochanfänger ist), sodass es sicher auch ohne diese QR-Codes geht, wenn man kein Fan davon ist.

Das Buch enthält wirklich viele vegetarische Rezepte, sodass es auch perfekt für Vegetarier ist. Ich als Vegetarierin bin mit dem Buch absolut glücklich - die Fleisch- und Fischesser der Familie aber ebenso, weil sich für sie auch genug tolle Rezepte mit Fleisch und Fisch finden und man ansonsten bei Gerichten wie Käsespätzle mit Röstzwiebeln auch sicher kein Fleisch vermisst.

Die Rezepte weisen verschiedene Schwierigkeitsgrade auf, viele sind jedoch wirklich einfach und gelingsicher, zumal die Anleitungen in den Rezepten und Viktorias Tips nicht besser sein könnten. Daher denke ich, dass auch Kochanfänger viel Freude und Erfolgserlebnisse mit diesem Buch haben werden. Aber auch für Leute wie mich, die schon ewig und viel und gerne kochen, ist das Buch perfekt, da man so viele tolle Rezepte entdecken kann. Alle Rezepte, die wir bisher getestet haben, waren ein voller Erfolg. So kochen wir bspw. schon ewig Käsespätzle mit Röstzwiebeln, Rahmwirsing, Kartoffelknödel, Semmelknödel, Spinatknödel, Schupfnudeln, und haben schon entsprechend viele Rezepte getestet - aber nichts war so gut wie die Rezepte von Viktoria! Wir werden diese Gerichte nur noch nach ihren Rezepten zubereiten. Andere Rezepte, etwa Kartoffelblattln, Kartoffel-Millefeuille, Apfelradl, Sauerrahm-Holunderblüteneis, Kiachl mit Preiselbeermarmelade, Topfen-Rahm-Strudel, Honigparfait ... haben wir neu entdeckt.

Es ist eines dieser Kochbücher, die wir auf Anhieb geliebt haben, das jetzt schon fleißig benutzt wird und das schon jetzt aus unserer Küche nicht mehr wegzudenken ist. Das ist ein Lieblingskochbuch und wird es ganz sicher auch immer bleiben.

"Meine Tiroler Welt" ist einfach uneingeschränkt empfehlenswert und ein Muss für alle, die die Tiroler Küche entdecken und auch zu Hause genießen wollen!

Veröffentlicht am 25.12.2025

Unerwartetes Highlight!

Der Tag, an dem Barbara starb
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2025 war für mich leider das Jahr der schlechten cosy crimes - ich liebe das Genre; umso ärgerlicher und trauriger war es, dass ich dieses Jahr nur schlechte cosy crimes erwischt hatte; es war kein einziger ...

2025 war für mich leider das Jahr der schlechten cosy crimes - ich liebe das Genre; umso ärgerlicher und trauriger war es, dass ich dieses Jahr nur schlechte cosy crimes erwischt hatte; es war kein einziger dabei, den ich wirklich gerne gelesen habe, der mich wirklich überzeugt hat.
Dann kam "Der Tag, an dem Barbara starb". Die Leseprobe hat mich nicht wirklich überzeugt, und so habe ich lange überlegt, ob ich dieses Buch lesen will und soll. Letztendlich habe ich "Der Tag, an dem Barbara starb" doch eine Chance gegeben - zum Glück, denn ich wurde absolut positiv überrascht!

Es geht um Margaret, eine 89-jährige Dame, die in einem kleinen Dorf in England lebt. Sie leidet an Demenz. Eines Tages wird ihre Nachbarin ermordet. Die Polizei kommt einfach nicht voran mit den Ermittlungen, scheint das Verbrechen nicht aufklären zu können - zumindest nicht so bald. Margaret findet, dass man es Barbara schuldig ist, ihren Mörder zu finden und seiner gerechten Strafe zuzuführen - und so beginnt sie selbst zu ermitteln, gemeinsam mit ihrem 15-jährigen Enkel James. Die Chancen stehen gut, denn Barbara hatte Margaret kurz vor ihrem Tod etwas sehr Wichtiges anvertraut. Doch Margaret kann sich einfach nicht mehr daran erinnern, was es war ...

Es handelt sich um Richard Hootons Debüt, zu dem er durch seine Großmutter, seine Beziehung zu ihr sowie durch deren Demenzerkrankung er inspiriert wurde.

Ich wurde wie gesagt absolut positiv überrascht - dieser cosy crime ist gut geschrieben, lässt sich wunderbar lesen, überzeugt durch seine Figuren, allen voran natürlich Margaret und James, ein ebenso ungewöhnliches wie wundervolles Ermittlergespann.
Neben dem Fall steht natürlich das Thema Demenz im Vordergrund und nimmt sehr viel Raum ein, was diese Geschichte zu einer extrem berührenden, melancholischen und traurigen Geschichte macht. Sie wird aber nie zu schwer und erdrückend, da diese Geschichte immer wieder durch ihren großartigen Humor besticht, der dem Leser ein Lächeln aufs Gesicht zaubert. Insgesamt ist "Der Tag, an dem Barbara starb" einfach auch herzerwärmend.
Auch der Fall selbst, die Ermittlungsarbeit und die Auflösung haben mir gut gefallen - es ist durchgehend spannend, die Spannung steigert sich immer mehr, man kann beim Lesen herrlich mitverdächtigen und -ermitteln, nichts ist vorhersehbar, die Auflösung wirklich verblüffend.
Es gibt nichts auszusetzen.

Für mich war "Der Tag, an dem Barbara starb" ein unerwartetes Highlight, sowohl in diesem Genre als auch im Lesejahr 2025 generell.
Ich habe das Buch so gerne gelesen, hätte noch weiterlesen können und wollen, hätte auch gerne weitere Bände gelesen. Eine Reihe wäre großartig, doch leider deutet das Ende stark an, dass es keine Reihe geben wird, sondern es bei diesem einen Fall für Margaret und James bleiben wird. Sehr schade.
Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 01.12.2025

Das beste Pasta-Buch!

Il mondo della Pasta
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Wir lieben die italienische Küche. Pizza und Pasta sind bei uns nicht wegzudenken, wir stellen am liebsten alles selbst her, neue Rezepte sind immer willkommen - also kam dieses neue Buch von Domenico ...

Wir lieben die italienische Küche. Pizza und Pasta sind bei uns nicht wegzudenken, wir stellen am liebsten alles selbst her, neue Rezepte sind immer willkommen - also kam dieses neue Buch von Domenico Gentile wie gerufen!

Wir hatten schon seit Jahren Gnocchi und allerlei Pastasorten selbst gemacht, es war ok - aber zufrieden waren wir noch nicht. Es war noch lange nicht perfekt. Auch gefüllte Pasta hatten wir schon gemacht, allerdings mehr schlecht als recht; an Tortellini und Co. hatte ich mich nicht rangetraut, weil mir das zu schwierig erschien. Doch Domenico Gentile hat mich auch hier eines Besseren belehrt!
Das Buch beginnt mit vielen Seiten Pastawissen. Hier findet man natürlich eine Übersicht über alle Pastasorten, regionale Pasta, alles zur Herstellung frischer Pasta und Utensilien. So kann man wirklich alle Pastasorten selbst herstellen. Man findet bspw. auch bunte Pastateige, Pastateig mit Kräutern ... natürlich werden auch Gnocchi selbst und frisch hergestellt.

Das Buch ist extrem schön und sehr hochwertig aufgemacht, mit vielen ganzseitigen Fotos, die einem das Wasser im Munde zusammenlaufen lassen und sofort viel Lust auf das Stöbern, die Arbeit mit dem Buch und das Testen der Rezepte machen. Alle Rezepte zur Pastaherstellung sind korrekt, gut verständlich, einfach und kurz gefasst, und es finden sich auch Schritt für Schritt-Anleitungen mit Fotos. So gelingt wirklich jedem auf Anhieb jede Pastasorte! Lasagneplatten, Tagliatelle, Fettuccini, Farfalle, Ravioli, Mezzelune, Tortellini und Tortelloni, auch Gnocchi ... es bleiben keine Wünsche offen. Alles gelang auf Anhieb und war so leicht! Seit wir dieses Buch haben, gibt es all diese Dinge oft bei uns. Es ist so viel einfacher als gedacht!

Danach finden wir den eigentlichen Rezeptteil, unterteilt in Pasta fresca (frische Pasta), Pasta ripiena (gefüllte Pasta), Pasta in brodo (Pasta in Brühen und Suppen), Pasta Asciutta (Ragùs, Pesti und Pastagerichte mit Fleisch, Gemüse und Fisch), Pasta al forno (Pastagerichte aus dem Backofen), Gnocchi sowie Pasta dolce (süße Pastagerichte).

Auch hier sind die Rezepte übersichtlich, klar verständlich, gut umsetzbar, sie gelingen. Es ist für jeden Geschmack was dabei, sodass jeder seine Lieblingsrezepte findet.

Ganz wenige Rezepte, etwa die Bohnensuppe mit Pastaresten, gelangen nicht, obwohl wir uns genau ans Rezept hielten. Sie wurde viel zu dünn und war sehr fad. Hier mussten wir vom Rezept abweichen, die Bohnen etwa komplett pürieren und kräftig nachwürzen - dann schmeckte es jedoch gut. Das soll nicht ins Gewicht fallen, da der Rest wirklich genial ist.

Oftmals waren die Mengen für unseren Geschmack (viel) zu knapp bemessen. Etwa die Cannelloni mit Ricotta-Spinat-Füllung. Wir wären davon keinesfalls satt geworden und haben daher die Menge gleich verdoppelt, was sich als sehr gute Idee erwiesen hat. Mit den Mengenangaben im Buch wären wir wirklich nicht satt geworden. Stellenweise muss man also etwas experimentieren und aus den Rezepten lernen. Ich persönlich kann auch hierüber hinwegsehen, weil das Buch ansonsten einfach toll ist.

Es macht wirklich einen riesigen Unterschied, welches Mehl man etwa für welche Pastasorte oder auch für Gnocchi nutzt. Deshalb waren unsere früheren Ergebnisse zwar ok, aber nicht wirklich gut oder gar perfekt. Domenico Gentile aber weiß genau, was er tut, welche Zutaten er für welche Sorte und für welches Rezept nutzen muss - und der Unterschied ist wirklich unfassbar. So haben wir bspw. endlich das richtige, das perfekte Mehl für Cannelloni und Gnocchi genommen, wie Domenico Gentile es vorgibt - und so gute Cannelloni und Gnocchi haben wir noch nie zuvor gegessen, auch in keinem wirklich guten italienischen Restaurant! Auch Gäste, die wir eingeladen und denen wir diese Gerichte serviert haben, waren begeistert und absolut dieser Meinung.

Ansonsten enthält das Buch wirklich viele Rezepte mit Fleisch, aber auch mit Fisch und Wurst. Aber auch das stört selbst mich als Vegetarierin nicht, weil wie gesagt der ganze Rest genial ist. Ich hätte mir zwar bspw. mehr fleischlose Füllungen für die Pasta, etwa für Tortellini, gewünscht, sodass man nicht immer erst im Netz stöbern und diese Rezepte suchen muss ... aber es ist ok. Bei manchen Rezepten kann ich einfach einen Fleischersatz meiner Wahl nehmen, etwa für die Lasagne oder für Pasta mit Speck einen veganen Speckersatz wählen. Bei anderen Rezepten, wie der Pasta mit Schwertfisch und Auberginen, kann man den Fisch einfach weglassen und es schmeckt trotzdem köstlich und man hat nicht das Gefühl, dass was fehlt. Andere Rezepte scheiden natürlich ganz aus, da sich die Zutaten weder ersetzen noch weglassen lassen. Aber das sind nicht so viele, daher kann ich wie gesagt darüber hinwegsehen. Der Rest dieses tollen Buches gleicht das für mich aus.

Wir sind also absolut begeistert von diesem tollen Buch. Es wird, seit wir es erhalten haben, sehr oft und gerne benutzt und ich bin sicher, dass sich daran nichts ändern wird. Dieses Buch wollten wir vom ersten Tag an nicht mehr missen! Wir haben schon so viele Favoriten gefunden, etwa all die einzelnen Pastasorten, die vorne mit Anleitung vorgestellt werden, die Tortellini mit Mangoldfüllung, Lasagne, Cannelloni mit Ricotta-Spinat-Füllung, Gnocchi mit Tomatensauce, Basilikum und Mozzarella aus dem Ofen ... und es gibt noch so viel zu entdecken!

Ich kann "Il mondo della Pasta" nur uneingeschränkt empfehlen, auch für Vegetarier! Es ist einfach das beste Pasta-Buch, das ich bisher kenne. Wer endlich wirklich gute, echte italienische Pasta herstellen und genießen will, der kommt an diesem Buch nicht vorbei. Es ist so viel einfacher als gedacht und mit der entsprechenden Routine auch relativ schnell gemacht. Für uns ist dieses Buch eine echte Bereicherung, wir nutzen es oft und gerne und werden auch bspw. an den Weihnachtsfeiertagen und Silvester daraus kochen. Wer dieses Buch hat, der muss nicht mehr essen gehen, um hervorragende Pasta zu bekommen.

Domenico Gentile bietet sogar das ganze Jahr über ständig Pasta- (und Pizza-)Kurse an. Da wir glücklicherweise nicht weit entfernt wohnen, werden wir diese tolle Möglichkeit sicher bald nutzen. Wobei man das mit diesem tollen Buch eigentlich gar nicht braucht. Absolute Empfehlung für "Il mondo della Pasta" - und auch Vegetarier sollten sich wie gesagt nicht abschrecken lassen und sich das Buch ansehen; es lohnt sich absolut!

Veröffentlicht am 30.11.2025

Wie immer genial!

Tod zur Teestunde
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Der dritte Fall für Lektorin Susan Ryeland: Nach Alan Conways Tod soll der junge Autor Eliot Grace die Atticus Pünd-Reihe übernehmen bzw. abschließen.
Im Mittelpunkt von Atticus Pünds letztem Fall steht ...

Der dritte Fall für Lektorin Susan Ryeland: Nach Alan Conways Tod soll der junge Autor Eliot Grace die Atticus Pünd-Reihe übernehmen bzw. abschließen.
Im Mittelpunkt von Atticus Pünds letztem Fall steht die steinreiche Lady Chalfont, die auf ihrem Anwesen zur Teestunde von einem Familienmitglied vergiftet wurde.
Susan erkennt schnell Parallelen zwischen dem Krimi und der Realität: Bei Eliot Grace handelt es sich um den Enkel der berühmten Kinderbuchautorin Miriam Grace, die knapp zwei Jahrzehnte zuvor ermordet, wohl vergiftet, wurde.
Bald wird Susan auch klar, dass Eliot Grace in diesem Krimi über seine Familiengeschichte, den Tod seiner Großmutter schreibt - und darin auch enthüllen will, wer der Täter ist. Dies kündigt er sogar an. Wenig später ist er tot - und Susan die Hauptverdächtige. Susan ahnt, dass es sich beim Mörder Miriam und Eliot Graces um die selbe Person handeln muss - und weiß, dass sie den Fall selbst lösen muss, wenn sie nicht im Gefängnis landen will. Dabei gerät sie selbst natürlich in größte Gefahr ...
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Anthony Horowitz ist einer dieser Autoren, bei denen man blind zugreifen kann - in diesem Fall, wenn man klassische britische Krimis liebt. Wer Doyle und Christie liebt, der wird auch Horowitz lieben!
Ich habe jeden Krimi aus der Feder von Anthony Horowitz gelesen und wurde noch nie enttäuscht. Jeder einzelne von ihnen ist absolut brillant und ein absolutes Highlight - so auch "Tod zur Teestunde".
Horowitz schreibt gewohnt gut, schon wegen seines hervorragenden Schreibstiles, der ein wahrer Genuss ist, lohnt sich die Lektüre.
Seine Krimis sind herrlich britisch, atmosphärisch, extrem spannend, genial konstruiert, die Auflösung ist ebenso verblüffend wie zufriedenstellend - so auch hier.
Einen besonderen Reiz hat natürlich der Krimi im Krimi, sodass man gleich zwei Kriminalfälle hat.
Auch die Figuren sind wie immer absolut gelungen.
Horowitz ist erneut ein Werk gelungen, das man nicht mehr aus der Hand legen kann.
Erneut der beste Krimi, den ich dieses Jahr gelesen habe.
Wer klassische britische, wirklich gute, extrem fesselnde und spannende, hervorragend geschriebene Krimis mit absolut überzeugenden Figuren mag und sucht, der kommt an Horowitz nicht vorbei. Ich kenne keinen Autor und kein Werk, der bzw. das Horowitz und seine Krimis übertreffen könnte.
Unbedingt lesen!

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