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Veröffentlicht am 26.12.2025

gemütlicher Weihnachtsroman vor allem für Liebhaber von Weihnachtsdekoration

Weihnachtsherzen im Schneegestöber
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"Weihnachtsherzen im Schneegestöber" ist ein Weihnachtsroman von Nancy Naigle, der für gemütliche Lesestunden sorgt.

Joy, eine karriereorientierte Powerfrau, möchte ihrer Tante Ruby helfen. Diese ist ...

"Weihnachtsherzen im Schneegestöber" ist ein Weihnachtsroman von Nancy Naigle, der für gemütliche Lesestunden sorgt.

Joy, eine karriereorientierte Powerfrau, möchte ihrer Tante Ruby helfen. Diese ist gestürzt und muss nach einem Krankenhausaufenthalt auch noch in Reha. Joy übernimmt die Versorgung ihrer Tiere und auch die Vorbereitungen auf ihrer Farm für das legendäre weihnachtliche Dorffest. Dabei helfen soll ihr Ben, ein vielseitig begabter Mann, mit dem Joy zunächst überhaupt nicht zurecht kommt.

Sehr vorhersehbar entwickelt sich das Geschehen, so dass das Ende des Romans nicht überrascht: ein klassischer Liebesroman, der zur Weihnachtszeit spielt. Bis dahin sorgt der leichte und flüssig zu lesende Schreibstil der Autorin für gemütliche, teils herzerwärmende und wenig aufregende Lesestunden.
Schön ist, die Dorfgemeinschaft zu erleben, der Zusammenhalt und die Herzlichkeit, die vor allem Ruby ausstrahlt. Einige Zusammenhänge bzw. Geschehnisse in der Vergangenheit wurden leider nicht ganz klar, weshalb das Eine oder Andere in Joys Verhalten nicht ganz so gut nachvollziehbar wurde. Alle Charaktere wirken sympathisch und sind recht leicht zu durchschauen.

Insgesamt ist es ein leicht zu lesender Roman, der vor allem Liebhaber und Fans von grandioser Weihnachtsdekoration begeistern wird. Die Beschreibungen hierzu sind detailliert und ausführlich, so dass man sich diese sehr gut vorstellen kann.

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Veröffentlicht am 23.12.2025

Wenn zwischen Büchern und Pflanzen die Liebe erwacht.

Botanic Hearts
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Melanie Sweeney legt mit „Botanic Hearts“ ihr zweites Buch vor. In diesem Roman geht es um Tansy und Jack. Sie liebt Bücher, er Pflanzen. Zwei Gegensätze, aber bei weitem nicht die einzigen, die für allerlei ...

Melanie Sweeney legt mit „Botanic Hearts“ ihr zweites Buch vor. In diesem Roman geht es um Tansy und Jack. Sie liebt Bücher, er Pflanzen. Zwei Gegensätze, aber bei weitem nicht die einzigen, die für allerlei Turbulenzen sorgen.

In den Bann gezogen hat mich zunächst das wunderschöne Cover. Auf den ersten Blick sieht man, dass es im Buch um Bücher und Pflanzen sowie eine Liebesgeschichte gehen wird. Mit dem grünen Farbverlauf und der Gesamtgestaltung hat das Ganze eine frühlingshafte Ausstrahlung. Sehr gut gefallen hat mir zudem der hübsch gestaltete Lageplan des botanischen Gartens zu Beginn des Buches.

Während eines Hurrikans wird die Bibliothek, in der Tansy arbeitet, zerstört. Jack, der angehende Chef des benachbarten botanischen Gartens, rettet zunächst Tansy und kurz darauf Tansy und ihre Tochter Briar. Als die Bibliothek dann ein neues Zuhause in den Gärten finden soll, müssen die beiden sich zusammenraufen. Doch leichter gesagt als getan, denn beide sind ziemlich stur und Tansy fällt es nicht leicht Hilfe anzunehmen.

Insgesamt haben mich weder Tansy noch Jack überzeugt. Beide Figuren waren mir etwas überzeichnet und ich konnte mich nicht richtig in sie einfühlen. Zudem ging mir der Wandel zwischen Ablehnung hin zu Liebe für die zuvor beschriebenen Details etwas zu schnell. Auch der Spice war mir etwas zu viel. So gelang es mir leider nicht, einen wirklichen Bezug zu den Charakteren aufzubauen. Auch die Nebenfiguren blieben eher blass und oberflächlich, so dass mir bei allen Figuren der Tiefgang fehlte. Tansy und Jack wurden in ihren Beweggründen für ihr Verhalten zum Schluss klarer, jedoch war das Buch dann auch schon fast zu Ende.

In diesem Roman wird gegendert. Im ersten Moment dachte ich an einer Stelle, dass es sich um einen Schreibfehler handelt. Dann wurde mir jedoch schnell klar, dass gendergerechte Sprache verwendet wird. Leider hat dies manchmal den Lesefluss etwas gestört.

Schön war das Nachwort der Autorin, in dem der persönliche Bezug zu den im Buch behandelten Thematiken deutlich wird.

Insgesamt ein netter Roman, der allerdings an Tiefgang vermissen lässt. Die Themen Bücher und Pflanzen sind toll und man spürt die Liebe der Protagonisten sowie der Autorin zu diesen.

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Veröffentlicht am 23.12.2025

Ein bewegender, romantischer Roman, der vor allem im Erzählstrang der Vergangenheit fesselt.

Die verlassene Tochter
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Der sechste Band der Reihe „Die verlorenen Töchter“ von Autorin Soraya Lane heißt „Die verlassene Tochter“. Dabei kann jedes Buch unabhängig von den anderen gelesen werden. Dies ist mein erster Roman der ...

Der sechste Band der Reihe „Die verlorenen Töchter“ von Autorin Soraya Lane heißt „Die verlassene Tochter“. Dabei kann jedes Buch unabhängig von den anderen gelesen werden. Dies ist mein erster Roman der Schriftstellerin, deren Bücher der Saga in über zwanzig Sprachen erscheinen.

Das Cover lädt mit seinen intensiven Farben direkt zum Träumen ein. Dass es hier an Romantik aber auch Dramatik nicht mangeln wird, lässt die Gesamtgestaltung bereits erahnen. Der Widererkennungswert zu den Vorgängerbänden ist absolut gegeben. So ziert jedes Buch eine individuelle Blumenranke, die zu den Hauptprotagonisten bzw. dem Land, in dem der Roman spielt, passt.

Erzählt wird auf zwei Zeitebenen. In der Vergangenheit steht Valentina im Mittelpunkt, in der Gegenwart Rose. Während Valentina nicht nur um Selbstbestimmtheit, ihre Liebe und ihre Tochter kämpft, muss sich Rose nach dem Tod von Großmutter und Mutter selbst finden. Ob ihr die luxuriöse Ranch in Argentinien, die sie scheinbar geerbt haben soll, dabei hilft? Nach einigen Irrungen und Wirrungen finden beide Frauen ihr persönliches Happy End.

Gefesselt hat mich vor allem der Erzählstrang rund um Valentina. Mit welchen Schicksalsschlägen sie bereits in jungen Jahren umgehen muss und die sie in unnachahmlicher Art meistert, ist einfach bewegend. Soraya Lane versteht es meisterhaft, ihren Figuren eine persönliche Tiefe zu geben, die den Lesenden die Emotionen hautnah spüren und miterleben lassen. Eine klare Stärke hat für mich der Faden rund um Valentina. Nicht nur, weil sie eine wunderbare starke Frau war, sondern auch, weil sie nahbarer und nachvollziehbarer erscheint, als Rose.

Wunderbar gelungen sind der Autorin zudem die Nebenfiguren Hope und Jessica. Sie wirken beide rundum sympathisch und man wünscht sich, sie selbst zur Freundin zu haben.

Schade finde ich, dass einige Punkte in den jeweiligen Geschichten offen bleiben. Diese hätten nicht unbedingt auserzählt werden müssen, aber eine kleine Erwähnung in wenigen Sätzen hätte die Geschichte runder gemacht und beim Leser weniger Fragezeichen zurückgelassen. Auch die zeitliche Betrachtung und Einordnung der Geschehnisse lassen mich etwas verwundert zurück, jedoch fallen diese Details und die damit zusammenhängende Fragwürdigkeit sicherlich nicht direkt ins Auge.

Ein gelungener sechster Band der „Töchter-Saga“ mit einigen Schwächen, die dem Lesevergnügen an sich allerdings keinen Abbruch tun und der vor allem mit seinen emotional berührenden und tiefgreifenden Charakterisierungen punktet.

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Veröffentlicht am 22.12.2025

kurzweiliger Weihnachtskrimi mit britischem Flair

Mord kennt keine Feiertage
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"Mord kennt keine Feiertage" ist ein kurzweiliger Weihnachtskrimi von Christian Humberg mit angenehmem britischem Flair.

Timothy Smart ist Chief Insepector und landet wenige Tage vor Weihnachten wegen ...

"Mord kennt keine Feiertage" ist ein kurzweiliger Weihnachtskrimi von Christian Humberg mit angenehmem britischem Flair.

Timothy Smart ist Chief Insepector und landet wenige Tage vor Weihnachten wegen der Bitte eines Freundes auf einer einsamen britischen Insel. Diese wird auf Grund eines Sturmes von der Außenwelt abgeschnitten, so dass die wenigen anwesenden Personen auf sich allein gestellt sind. Und dann wird der Gastgeber ermordet! Der Täterkreis ist eingeschränkt, aber wer war es?

Unterhaltsam und kurzweilig begleitet der Leser den charismatischen Inspector bei seinen Ermittlungen. Die Anwesenden, die allesamt als Täter in Frage kommen, sind sehr unterschiedliche Persönlichkeiten und nicht nur einer birgt ein Geheimnis oder verschweigt zumindest ein Stück der Wahrheit zu seiner Person. So entwickelt der Autor einen Fall, der mit britischem Flair nicht geizt und einige, zum Teil überraschende, Wendungen bereit hält.

Die Landschaft ist wunderbar beschrieben und das Cover wirkt nicht zuletzt durch seine Farbgebung sehr weihnachtlich.

Ein insgesamt kurzweilig zu lesender Krimi, der jedoch nicht viel weihnachtliches bereit hält.

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Veröffentlicht am 22.12.2025

ein gemütlicher Weihnachtsroman mit tierischem Held

Der Weihnachtskater – Tannenduft und Winterglück
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"Der Weihnachtskater - Tannenduft und Winterglück" ist der zweite Band der Weihnachtskater-Reihe von Elke Schweizer. Auf leisen Pfoten schleicht Kater Kasimir dezent durchs Buch, wie auch durch die Leben ...

"Der Weihnachtskater - Tannenduft und Winterglück" ist der zweite Band der Weihnachtskater-Reihe von Elke Schweizer. Auf leisen Pfoten schleicht Kater Kasimir dezent durchs Buch, wie auch durch die Leben der verschiedenen Familien. Ein kleiner tierischer Held, der den Leser verzaubert.

Hauptsächlich geht es im Buch um zwei Familien, die beide ihren ganz eigenen Problemen und Herausforderungen gegenüberstehen. Verbindend ist, dass sie im gleichen kleinen Schwarzwalddörfchen Tannreuth leben und von Kater Kasimir geliebt werden. Die Figuren sind, ebenso wie das Setting, wunderbar beschrieben. So kann man die Sorgen und Nöte der Zweibeiner ebenso nachvollziehen, wie die der Vierbeiner. Denn außer Kater Kasimir gibt es da noch einen Rottweiler, der für allerhand Trubel sorgt.

Das Cover ist in weihnachtlichem Rot-Weiß gestaltet und zieht mit dem knuffigen Kater mit Weihnachtsmütze sofort die Blicke auf sich. Die Behaglichkeit, die ausgestrahlt wird, spiegelt sich im Roman wider.

Ein gemütlicher leichter Weihnachtsroman mit sympathischen Figuren, der zwar an einigen Stellen sehr vorhersehbar und mit etwas viel "Weihnachtswunder" versehen ist, insgesamt aber eine wohlig warme Atmosphäre schafft. Zur Advents- und Weihnachtszeit auf jeden Fall nicht nur für Katzenfans lesenswert.

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