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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.01.2023

Ein Hype, der an mir leider komplett vorbei gegangen ist…

Anatomy
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Nachdem ich überall dieses Buch gesehen habe, konnte ich einfach nicht anders als auch mal rein zu schnuppern.
Die Story und das Setting klangen unglaublich spannend.
Schottland im Jahr 1817 und die Probleme ...

Nachdem ich überall dieses Buch gesehen habe, konnte ich einfach nicht anders als auch mal rein zu schnuppern.
Die Story und das Setting klangen unglaublich spannend.
Schottland im Jahr 1817 und die Probleme einer jungen Adligen Frau die mehr im Leben möchte als nur nett aussehen an der Seite eines Mannes.

Die Protagonistin fand ich unglaublich sympathisch, ich mochte Hazel sehr. Ihr Wissensdurst und ihr Mut ihre Wünsche in die Tat umzusetzen waren wirklich toll, macht aber während der Geschichte keinerlei Entwicklung durch und bleibt bis zum Ende auf ihrem Platz. Der Wille war da, mehr aber auch nicht.
Die anderen Charaktere konnten mich nicht wirklich erreichen.
Die Autorin hat es auch wirklich toll geschafft mit ihrem Schreibstil die Atmosphäre dieser Zeit einzufangen. Sie scheint sich auch gerade zum Thema Medizin der damaligen Zeit informiert zu haben, das wirkte für mich unglaublich authentisch.
Leider haperte es bei mir an der Story.
Es war auch einfach zu viel gewollt, aber alles nicht so richtig.
Von historischen Inhalten, Über Krimi und Liebesgeschichte, endend bei dezenten Fantasy Aspekten.

Story gab es so wenig auf so vielen Seiten, dass sich die gesamte Geschichte in 3 Sätzen zusammenfassen ließe.
Man hätte unglaublich viel daraus machen können, meiner Meinung nach leider viel verschenktes Potenzial.
Spannung gab es kaum und die plötzlich auftretenden Fantasy Inhalte passten für mich einfach nicht zur Geschichte, machten auch einfach keinen Sinn für mich.
Daher für mich leider enttäuschend.
Aber ein wirklich tolles Cover, das hat mich wirklich angezogen.

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Veröffentlicht am 24.11.2022

Leider sehr nüchtern und emotionslos beschrieben. Die Gefühle kamen bei mir irgendwie nicht an.

All die Finsternis inmitten der Sterne
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Als ich den Klappentext von diesem Buch gelesen habe, habe ich erstmal einige Minuten sacken lassen müssen. Ich bin unglaublich emotional, besonders bei solcher Thematik.

Ich wollte es aber dennoch ...

Als ich den Klappentext von diesem Buch gelesen habe, habe ich erstmal einige Minuten sacken lassen müssen. Ich bin unglaublich emotional, besonders bei solcher Thematik.

Ich wollte es aber dennoch wagen. Nun, ich weiß nicht von wem ich mehr überrascht war, mir selber, oder dem Buch.

Denn dieses Buch empfand ich als unglaublich nüchtern und emotionslos geschrieben, komplett das Gegenteil zu den Meinungen die ich vorher gelesen habe.

Es ist ein heftiges Thema, etwas was so auf der ganzen Welt (leider) passiert. Aber in speziell diesem Buch, kam es nicht bei mir an.

Ich persönlich fand die Verbindung zwischen Wavy und Kellan teilweise komisch. Ich weiß nicht wie ich es anders beschreiben soll.

Leider zog sich das Buch dann für mich und ich empfand es als langweilig. Ich finde es schlimm, sowas über so eine Thematik sagen zu müssen, aber ich spreche natürlich nun nur über dieses eine Buch.



Das Cover finde ich aber wirklich schön und auch wirklich passend.

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Veröffentlicht am 27.12.2025

Schöne Hülle, enttäuschender Inhalt

House of the Beast
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Als ich House of the Beast in den Händen hielt, war ich zuerst begeistert von der Optik: der schöne Farbschnitt, das spannende Cover und die vielen schwarz-weiß Illustrationen, die von der Autorin selbst ...

Als ich House of the Beast in den Händen hielt, war ich zuerst begeistert von der Optik: der schöne Farbschnitt, das spannende Cover und die vielen schwarz-weiß Illustrationen, die von der Autorin selbst stammen, machen das Buch wirklich zu einem Hingucker im Regal, das muss man Michelle Wong lassen.
Leider war meine Leseerfahrung insgesamt ziemlich enttäuschend. Die Geschichte folgt Alma, die nach dem Tod ihrer Mutter in eine düstere Welt aus Göttern, Rache und Machtspielen hineingezogen wird. Die Idee dahinter klingt nach viel Dunkelheit und Tiefe, und das Potenzial ist da, aber in der Umsetzung ging für mich viel verloren.
Der Plot wirkt oft zersplittert und uneinheitlich. Mal stolpert die Handlung vor sich hin, dann hetzt sie plötzlich weiter, ohne dass wirklicher Spannungsaufbau stattfindet. Die Mischung aus Fantasy-Elementen und der angedeuteten „Romantasy“ hat sich für mich nicht stimmig angefühlt, teils zu oberflächlich, teils verwirrend. Besonders der Weltenbau bleibt diffus und unglaubwürdig, sodass ich oft nicht wusste, warum bestimmte Dinge passieren oder wie diese Welt eigentlich funktioniert.
Auch die Beziehung zwischen Alma und dem mysteriösen Gott bzw. Wesen hat für mich nicht funktioniert. Sie sollte eigentlich die emotionale Mitte der Geschichte sein, wirkt aber eher blass und repetitiv, statt Tiefe oder Spannung entsteht bei mir eher Gleichgültigkeit. Viele Momente waren klischeehaft oder fühlten sich wie bekannte Tropen aus anderen Fantasyliteratur-Beiträgen an, ohne wirklich Neues zu bieten.
Positiv hervorzuheben bleibt der künstlerische Stil des Buches. Man merkt, dass Michelle Wong ein kreativer Kopf ist, die Illustrationen und die optische Aufmachung sind wunderschön und geben dem Buch eine besondere Note, die andere Romantasy-Titel oft vermissen lassen.
Am Ende war ich jedoch enttäuscht davon, wie wenig mich die Geschichte emotional abgeholt hat. Trotz interessanter Ansätze fühlte sich das Lesen oft zäh an, und viele Fragen blieben offen, ohne dass am Ende ein befriedigender Eindruck zurückblieb. Wer sich eine dichter erzählte, zusammenhängende Fantasygeschichte mit glaubwürdigen Figuren und einem starken emotionalen Kern erwartet, wird hier wahrscheinlich enttäuscht sein.
Fazit:
Ein optisch sehr ansprechendes Buch mit tollen Illustrationen, aber inhaltlich zu schwach und uneinheitlich, um wirklich zu begeistern. Für Leute, die Wert auf Stil legen und eine große Portion Gothic-Atmosphäre mögen, mag es funktionieren, für mich blieb es leider weit hinter den Erwartungen zurück.
⭐️⭐️☆☆☆

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Veröffentlicht am 21.07.2025

Große Erwartungen, große Enttäuschung

Rose in Chains
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Puh, wo fange ich an? Ich hatte wirklich gehofft, dass „Rose in Chains“ ein Highlight für mich wird. Der Klappentext klang super spannend, das Cover hat mich sofort angesprochen und ich liebe eigentlich ...

Puh, wo fange ich an? Ich hatte wirklich gehofft, dass „Rose in Chains“ ein Highlight für mich wird. Der Klappentext klang super spannend, das Cover hat mich sofort angesprochen und ich liebe eigentlich düstere Geschichten mit Magie, Geheimnissen und einer starken Frauenrolle. Aber leider hat das Buch für mich einfach nicht funktioniert.
Das größte Problem war für mich von Anfang an der Schreibstil. Ich bin über die ganzen Seiten nicht damit warm geworden. Für meinen Geschmack war der Stil viel zu distanziert, fast schon kalt. Ich hatte das Gefühl, ich stehe ständig neben den Figuren und beobachte sie von außen, ohne jemals wirklich einen Zugang zu ihren Gefühlen oder Gedanken zu bekommen. Dadurch fiel es mir total schwer, mich emotional auf die Geschichte einzulassen. Ich habe immer wieder versucht, mich hineinfallen zu lassen, aber es hat einfach nicht geklappt.
Auch vom Erzähltempo her war es für mich sehr anstrengend. Das Buch hat sich an so vielen Stellen unglaublich gezogen, dann wiederum wurde plötzlich alles auf einmal abgehandelt, nur um danach wieder in seitenlanger Bedeutungslosigkeit zu versinken. Dieser Wechsel von „nichts passiert“ zu „alles auf einmal“ hat mich irgendwann ziemlich ermüdet.
Was mich zusätzlich immer wieder rausgerissen hat, waren die Logikfehler. Ich bin wirklich niemand, der jedes Detail auf die Goldwaage legt, aber wenn sich Widersprüche und Ungereimtheiten häufen, nervt es einfach irgendwann. Manche Szenen haben mich regelrecht den Kopf schütteln lassen, weil sie einfach keinen Sinn ergeben haben, weder innerhalb der Welt noch im Verhalten der Charaktere.
Was ich aber durchaus positiv hervorheben möchte, sind die Momente der Freundschaft und des Zusammenhalts unter den Frauen. Diese Szenen waren für mich die stärksten im ganzen Buch. Da hat man richtig gespürt, wie wichtig es ist, füreinander einzustehen, besonders in so einer feindlichen und bedrückenden Umgebung. Diese Verbundenheit war wirklich schön dargestellt.
Mit den meisten Figuren konnte ich allerdings nichts anfangen. Bis auf zwei Ausnahmen (Serena und Larissa) fand ich die Charaktere größtenteils unsympathisch, unnahbar oder einfach nur nervig. Besonders mit der Protagonistin bin ich überhaupt nicht klargekommen. Sie wirkte oft unauthentisch, hat sich von Szene zu Szene widersprüchlich verhalten und war für mich als Hauptfigur einfach nicht greifbar.
Alles in allem kann ich dem Buch nur 2 von 5 Sternen geben. Es gab ein paar gute Ansätze, aber für mich hat es leider einfach nicht funktioniert. Besonders schade, weil ich wirklich mit der Hoffnung an die Geschichte gegangen bin, sie zu mögen. Cover, Klappentext, alles sah so vielversprechend aus.
Ich weiß, es gibt viele positive Rezensionen zu dem Buch, aber ich persönlich kann das leider nicht nachempfinden. Aber so ist das eben, Geschmäcker sind verschieden, und das ist auch gut so. Dieses Buch und ich, wir waren einfach nicht füreinander bestimmt.
Aber umso mehr freut es mich auch, dass es andere gibt die mit dem Buch eine tolle Zeit hatten und das liebe ich an uns Lesenden und an Büchern. Die vielen Welten und das jeder ein zuhause in Büchern findet.
Auf in die nächste fremde Welt <3

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Veröffentlicht am 28.05.2025

Energie aus Träumen – leider ohne Funkenübersprung

Nachtlügen
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Nachtlügen hat mich auf den ersten Blick total neugierig gemacht. Die Idee, dass Träume als Energiequelle genutzt werden, fand ich wahnsinnig spannend und kreativ.
So ein Konzept habe ich bisher noch ...

Nachtlügen hat mich auf den ersten Blick total neugierig gemacht. Die Idee, dass Träume als Energiequelle genutzt werden, fand ich wahnsinnig spannend und kreativ.
So ein Konzept habe ich bisher noch in keinem anderen Buch gelesen, und ich war wirklich gespannt, wie die Autorin das umsetzen würde. Dazu kommt die düstere, fast schon bedrückende Atmosphäre, die sich wie ein grauer Schleier über das ganze Buch legt – das war für mich definitiv der stärkste Aspekt. Man spürt förmlich diese dunkle Grundstimmung, die einem stellenweise sogar ein bisschen unter die Haut geht. Genau das hat mich anfangs richtig in die Geschichte hineingezogen.
Leider hat mich das Buch im weiteren Verlauf dann aber nicht ganz so überzeugt, wie ich gehofft hatte. Der Schreibstil ist ziemlich stockend und wirkt sehr distanziert. Es fiel mir schwer, einen Zugang zu den Figuren zu finden – besonders zur Protagonistin.
Ich konnte mich einfach nicht in sie hineinversetzen oder mit ihr mitfühlen, und dadurch blieb die ganze Geschichte für mich eher auf einer Beobachtungsebene. Ich habe gelesen, was passiert, aber es hat mich emotional nicht wirklich berührt. Und genau das ist mir beim Lesen wichtig – dass ich mitfiebern und mitfühlen kann. Das hat hier leider nicht funktioniert.
Auch die Spannung, die am Anfang noch da war, konnte für mich nicht durchgehend gehalten werden. Obwohl die Handlung interessante Wendungen hatte, hat sich das Ganze irgendwann etwas gezogen. Ich hatte das Gefühl, dass viel Potenzial in der Geschichte steckt, das aber nicht ganz ausgeschöpft wurde. Besonders schade, weil die Grundidee mit den Träumen wirklich viel hergibt.
Was ich allerdings positiv hervorheben möchte, ist das Cover – schlicht, aber schön gestaltet. Es passt gut zur Stimmung des Buches und hat mich definitiv angesprochen.
Alles in allem bin ich etwas zwiegespalten. Die Atmosphäre und die Idee fand ich richtig stark, aber der distanzierte Stil hat es mir schwer gemacht, wirklich in die Geschichte einzutauchen. Vielleicht probiere ich es nochmal mit dem Hörbuch – manchmal hilft eine andere Erzählweise, um besser reinzukommen.

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