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Veröffentlicht am 27.12.2025

Schöne Hülle, enttäuschender Inhalt

House of the Beast
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Als ich House of the Beast in den Händen hielt, war ich zuerst begeistert von der Optik: der schöne Farbschnitt, das spannende Cover und die vielen schwarz-weiß Illustrationen, die von der Autorin selbst ...

Als ich House of the Beast in den Händen hielt, war ich zuerst begeistert von der Optik: der schöne Farbschnitt, das spannende Cover und die vielen schwarz-weiß Illustrationen, die von der Autorin selbst stammen, machen das Buch wirklich zu einem Hingucker im Regal, das muss man Michelle Wong lassen.
Leider war meine Leseerfahrung insgesamt ziemlich enttäuschend. Die Geschichte folgt Alma, die nach dem Tod ihrer Mutter in eine düstere Welt aus Göttern, Rache und Machtspielen hineingezogen wird. Die Idee dahinter klingt nach viel Dunkelheit und Tiefe, und das Potenzial ist da, aber in der Umsetzung ging für mich viel verloren.
Der Plot wirkt oft zersplittert und uneinheitlich. Mal stolpert die Handlung vor sich hin, dann hetzt sie plötzlich weiter, ohne dass wirklicher Spannungsaufbau stattfindet. Die Mischung aus Fantasy-Elementen und der angedeuteten „Romantasy“ hat sich für mich nicht stimmig angefühlt, teils zu oberflächlich, teils verwirrend. Besonders der Weltenbau bleibt diffus und unglaubwürdig, sodass ich oft nicht wusste, warum bestimmte Dinge passieren oder wie diese Welt eigentlich funktioniert.
Auch die Beziehung zwischen Alma und dem mysteriösen Gott bzw. Wesen hat für mich nicht funktioniert. Sie sollte eigentlich die emotionale Mitte der Geschichte sein, wirkt aber eher blass und repetitiv, statt Tiefe oder Spannung entsteht bei mir eher Gleichgültigkeit. Viele Momente waren klischeehaft oder fühlten sich wie bekannte Tropen aus anderen Fantasyliteratur-Beiträgen an, ohne wirklich Neues zu bieten.
Positiv hervorzuheben bleibt der künstlerische Stil des Buches. Man merkt, dass Michelle Wong ein kreativer Kopf ist, die Illustrationen und die optische Aufmachung sind wunderschön und geben dem Buch eine besondere Note, die andere Romantasy-Titel oft vermissen lassen.
Am Ende war ich jedoch enttäuscht davon, wie wenig mich die Geschichte emotional abgeholt hat. Trotz interessanter Ansätze fühlte sich das Lesen oft zäh an, und viele Fragen blieben offen, ohne dass am Ende ein befriedigender Eindruck zurückblieb. Wer sich eine dichter erzählte, zusammenhängende Fantasygeschichte mit glaubwürdigen Figuren und einem starken emotionalen Kern erwartet, wird hier wahrscheinlich enttäuscht sein.
Fazit:
Ein optisch sehr ansprechendes Buch mit tollen Illustrationen, aber inhaltlich zu schwach und uneinheitlich, um wirklich zu begeistern. Für Leute, die Wert auf Stil legen und eine große Portion Gothic-Atmosphäre mögen, mag es funktionieren, für mich blieb es leider weit hinter den Erwartungen zurück.
⭐️⭐️☆☆☆

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.07.2025

Große Erwartungen, große Enttäuschung

Rose in Chains
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Puh, wo fange ich an? Ich hatte wirklich gehofft, dass „Rose in Chains“ ein Highlight für mich wird. Der Klappentext klang super spannend, das Cover hat mich sofort angesprochen und ich liebe eigentlich ...

Puh, wo fange ich an? Ich hatte wirklich gehofft, dass „Rose in Chains“ ein Highlight für mich wird. Der Klappentext klang super spannend, das Cover hat mich sofort angesprochen und ich liebe eigentlich düstere Geschichten mit Magie, Geheimnissen und einer starken Frauenrolle. Aber leider hat das Buch für mich einfach nicht funktioniert.
Das größte Problem war für mich von Anfang an der Schreibstil. Ich bin über die ganzen Seiten nicht damit warm geworden. Für meinen Geschmack war der Stil viel zu distanziert, fast schon kalt. Ich hatte das Gefühl, ich stehe ständig neben den Figuren und beobachte sie von außen, ohne jemals wirklich einen Zugang zu ihren Gefühlen oder Gedanken zu bekommen. Dadurch fiel es mir total schwer, mich emotional auf die Geschichte einzulassen. Ich habe immer wieder versucht, mich hineinfallen zu lassen, aber es hat einfach nicht geklappt.
Auch vom Erzähltempo her war es für mich sehr anstrengend. Das Buch hat sich an so vielen Stellen unglaublich gezogen, dann wiederum wurde plötzlich alles auf einmal abgehandelt, nur um danach wieder in seitenlanger Bedeutungslosigkeit zu versinken. Dieser Wechsel von „nichts passiert“ zu „alles auf einmal“ hat mich irgendwann ziemlich ermüdet.
Was mich zusätzlich immer wieder rausgerissen hat, waren die Logikfehler. Ich bin wirklich niemand, der jedes Detail auf die Goldwaage legt, aber wenn sich Widersprüche und Ungereimtheiten häufen, nervt es einfach irgendwann. Manche Szenen haben mich regelrecht den Kopf schütteln lassen, weil sie einfach keinen Sinn ergeben haben, weder innerhalb der Welt noch im Verhalten der Charaktere.
Was ich aber durchaus positiv hervorheben möchte, sind die Momente der Freundschaft und des Zusammenhalts unter den Frauen. Diese Szenen waren für mich die stärksten im ganzen Buch. Da hat man richtig gespürt, wie wichtig es ist, füreinander einzustehen, besonders in so einer feindlichen und bedrückenden Umgebung. Diese Verbundenheit war wirklich schön dargestellt.
Mit den meisten Figuren konnte ich allerdings nichts anfangen. Bis auf zwei Ausnahmen (Serena und Larissa) fand ich die Charaktere größtenteils unsympathisch, unnahbar oder einfach nur nervig. Besonders mit der Protagonistin bin ich überhaupt nicht klargekommen. Sie wirkte oft unauthentisch, hat sich von Szene zu Szene widersprüchlich verhalten und war für mich als Hauptfigur einfach nicht greifbar.
Alles in allem kann ich dem Buch nur 2 von 5 Sternen geben. Es gab ein paar gute Ansätze, aber für mich hat es leider einfach nicht funktioniert. Besonders schade, weil ich wirklich mit der Hoffnung an die Geschichte gegangen bin, sie zu mögen. Cover, Klappentext, alles sah so vielversprechend aus.
Ich weiß, es gibt viele positive Rezensionen zu dem Buch, aber ich persönlich kann das leider nicht nachempfinden. Aber so ist das eben, Geschmäcker sind verschieden, und das ist auch gut so. Dieses Buch und ich, wir waren einfach nicht füreinander bestimmt.
Aber umso mehr freut es mich auch, dass es andere gibt die mit dem Buch eine tolle Zeit hatten und das liebe ich an uns Lesenden und an Büchern. Die vielen Welten und das jeder ein zuhause in Büchern findet.
Auf in die nächste fremde Welt <3

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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.05.2025

Energie aus Träumen – leider ohne Funkenübersprung

Nachtlügen
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Nachtlügen hat mich auf den ersten Blick total neugierig gemacht. Die Idee, dass Träume als Energiequelle genutzt werden, fand ich wahnsinnig spannend und kreativ.
So ein Konzept habe ich bisher noch ...

Nachtlügen hat mich auf den ersten Blick total neugierig gemacht. Die Idee, dass Träume als Energiequelle genutzt werden, fand ich wahnsinnig spannend und kreativ.
So ein Konzept habe ich bisher noch in keinem anderen Buch gelesen, und ich war wirklich gespannt, wie die Autorin das umsetzen würde. Dazu kommt die düstere, fast schon bedrückende Atmosphäre, die sich wie ein grauer Schleier über das ganze Buch legt – das war für mich definitiv der stärkste Aspekt. Man spürt förmlich diese dunkle Grundstimmung, die einem stellenweise sogar ein bisschen unter die Haut geht. Genau das hat mich anfangs richtig in die Geschichte hineingezogen.
Leider hat mich das Buch im weiteren Verlauf dann aber nicht ganz so überzeugt, wie ich gehofft hatte. Der Schreibstil ist ziemlich stockend und wirkt sehr distanziert. Es fiel mir schwer, einen Zugang zu den Figuren zu finden – besonders zur Protagonistin.
Ich konnte mich einfach nicht in sie hineinversetzen oder mit ihr mitfühlen, und dadurch blieb die ganze Geschichte für mich eher auf einer Beobachtungsebene. Ich habe gelesen, was passiert, aber es hat mich emotional nicht wirklich berührt. Und genau das ist mir beim Lesen wichtig – dass ich mitfiebern und mitfühlen kann. Das hat hier leider nicht funktioniert.
Auch die Spannung, die am Anfang noch da war, konnte für mich nicht durchgehend gehalten werden. Obwohl die Handlung interessante Wendungen hatte, hat sich das Ganze irgendwann etwas gezogen. Ich hatte das Gefühl, dass viel Potenzial in der Geschichte steckt, das aber nicht ganz ausgeschöpft wurde. Besonders schade, weil die Grundidee mit den Träumen wirklich viel hergibt.
Was ich allerdings positiv hervorheben möchte, ist das Cover – schlicht, aber schön gestaltet. Es passt gut zur Stimmung des Buches und hat mich definitiv angesprochen.
Alles in allem bin ich etwas zwiegespalten. Die Atmosphäre und die Idee fand ich richtig stark, aber der distanzierte Stil hat es mir schwer gemacht, wirklich in die Geschichte einzutauchen. Vielleicht probiere ich es nochmal mit dem Hörbuch – manchmal hilft eine andere Erzählweise, um besser reinzukommen.

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Veröffentlicht am 30.07.2023

Mystisch, aber verwirrend…

Treacle Walker
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Das Cover hat mich magisch angezogen.
Aber so richtig begeistern konnte es mich jetzt nicht. Der Schreibstil ist wirklich einzigartig, aber auch gar nicht so einfach zu lesen. Ich fand es phasenweise ...

Das Cover hat mich magisch angezogen.
Aber so richtig begeistern konnte es mich jetzt nicht. Der Schreibstil ist wirklich einzigartig, aber auch gar nicht so einfach zu lesen. Ich fand es phasenweise sehr verwirrend und konnte der Story gar nicht ganz folgen.
Genauso konnte ich manchen Dialogen nicht folgen, es wirkte spontan und ohne roten Faden.
Es ist alles in allem ein Buch mit enorm vielen Eigenheiten, wirklich einzigartig. Sowas hatte ich vorher noch nicht gelesen und ich glaube, werde ich auch eine Weile nicht mehr.
Die Story hatte für mich einfach keinen roten Faden, aber dennoch war es eine spannende Erfahrung und eine kreative Kurgeschichte auf seiner ganz eigenen Art und Weise.
Für mich wirkte es phasenweise wie ein Comic ohne die dementsprechenden Bilder und leider konnte ich diese in meinem Kopf auch nicht bilden.
Das Cover fand ich aber wirklich schön und irgendwie sogar sehr passend, denn es war erstens durchwachsen und zweitens stelle ich mir irgendwie vor, dass es beim Lesen auch so in meinem Kopf aussah.

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Veröffentlicht am 06.05.2023

Ungewohnt…

Shadowborn
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Ich liebe die Bücher von Melanie Lane und ich liebe ihren Schreibstil.
Als ich dieses Buch gesehen habe, habe ich mich so extrem gefreut und wollte es sofort verschlingen. Das Cover ist der absolute Hammer.
Leider ...

Ich liebe die Bücher von Melanie Lane und ich liebe ihren Schreibstil.
Als ich dieses Buch gesehen habe, habe ich mich so extrem gefreut und wollte es sofort verschlingen. Das Cover ist der absolute Hammer.
Leider konnte mich der Inhalt dann so gar nicht überzeugen und ehrlich gesagt war ich ziemlich traurig darüber.
Der Klappentext hat eine unglaublich mystische Düstere Geschichte versprochen, leider hat es mich aber komplett gelangweilt.
Mir fehlten die Tiefe und die Emotionen.
Es war oberflächlich und hatte meiner Meinung auch keinen sonderlich spannenden Plot.
Die Protagonistin empfand ich als sehr unauthentisch und och konnte viele ihrer Gedankengänge nicht nachvollziehen.
Spannend fand ich das tolle Setting.
New Orleans und Voodoo, zwei absolut spannende passende Themen.
Aber mir hat einfach etwas gefehlt, was ich sonst in ihren Büchern spüre.

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