starker Auftakt
The Wind Weaver (Wind Weaver 1)Rhya ist es gewohnt sich zu verstecken, denn sie ist ein Halbling und hat Fae-Blut in sich. In Anwyn werden diese verfolgt. Als sie eines Tages in Gefangenschaft gerät und von General Scythe vor der sicheren ...
Rhya ist es gewohnt sich zu verstecken, denn sie ist ein Halbling und hat Fae-Blut in sich. In Anwyn werden diese verfolgt. Als sie eines Tages in Gefangenschaft gerät und von General Scythe vor der sicheren Hinrichtung bewahrt wird, ändert sich ihr Leben komplett.
Denn sie ist die Windweberin, eine der vier Verbliebenen, die die Welt vielleicht noch vor der Fäule retten können. Doch der Weg, die Mächte, die in ihr wohnen zu beherrschen, ist noch sehr weit.
Das Buch ist der Auftaktband einer Reihe über die Verbliebenen. In Anwyn ist alles, was Magie betrifft, verpönt und wird strikt verfolgt. Doch genau das zerstört das Land, es wächst nichts mehr und das Leben wird immer unmöglicher. In den Nordlanden haben sie die Fae halten können, aber es gibt einen mächtigen Gegenspieler, der mit schwarzer Magie die Herrschaft über alle Länder an sich reißen will.
Das Buch ist aus der Sicht von Rhya geschrieben und so erfahren wir auch erst nach und nach, um was es genau geht und was auf sie zukommt. Das Verhältnis zu Scythe ist anfangs sehr undurchsichtig und auch später in der Geschichte lässt er sich nicht unbedingt in die Karten schauen. Ich mochte die Charaktere und gerade an ihm sieht man, dass auch Helden nicht perfekt sind. Ich fand es reichlich anstrengend, dass er sich schlicht weigert, Rhya mit ihrer Kraft vertraut zu machen und ihr damit aus einem Schutzinstinkt heraus die Möglichkeit nimmt, sich selbst zu verteidigen. Ich fand sein Verhalten an dieser Stelle eher störend, allerdings blitzt auch immer wieder durch, warum er so handelt. Es kommt auch noch ein dritter Verbliebener ins Spiel, Soren, der Rhya eher zutraut mit ihren Kräften gut umzugehen. Im zweiten Band werden wir wohl dann auch ihn näher kennen lernen.
Ich mochte die Geschichte, sie ist lebendig und hat tolle Charaktere. Nicht nur Rhya und Scythe sind differenziert gezeichnet, auch die Nebenfiguren sind es. Das Kopfkino lief von Anfang an und ich freue mich darauf in diese Welt zurückzukehren.
Von mir daher eine Leseempfehlung für diesen gut zu lesenden Fantasy Auftaktband.