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Veröffentlicht am 26.12.2025

Sommer in Frankreich

Sommernächte unter dem Eiffelturm
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Aurélie hat eine Schreibblockade. Eigentlich sollte sie schon lange ihren zweiten Roman beim Verlag abliefern, aber irgendwie fehlt ihr der passende Stoff dazu. Ihr Alltag an der Sprachschule ist auch ...

Aurélie hat eine Schreibblockade. Eigentlich sollte sie schon lange ihren zweiten Roman beim Verlag abliefern, aber irgendwie fehlt ihr der passende Stoff dazu. Ihr Alltag an der Sprachschule ist auch nicht besonders aufregend und da eigene Liebesleben liegt auch brach. Ihr Schwarm, der Buchhändler Mathieu kann sich nicht aus der Trauer um seine verstorbene Frau lösen.

Doch eines Tages schenkt er ihr ein altes Tagebuch einer Frau, die für die Résistance gearbeitet hat. Und er begleitet sie zu ihrer Schwester an die Côte d’Azur wo sie einerseits ihre Schwester ein wenig aufmuntert als auch in Recherchen einsteigen kann. Und sie beide doch ein wenig die Leichtigkeit des Lebens erfahren.

Ich mochte das Buch wieder gerne. Wir treffen wieder am Rande auf Figuren aus den Vorgängerbüchern und der besondere Pariser Flair ist spürbar. Die Charaktere sind sehr liebenswürdig und man mag sowohl Mathieu als auch Aurélie mit ihren Unsicherheiten. Und auch die Nebencharaktere wie die Freunde der beiden Marwa und Farid sind toll gezeichnet. Erstaunlich fand ich auch wie unterschiedlich die Autorin das Ambiente von Paris und der Côte d’Azur eingefangen hat. Irgendwie hat sie bei beiden die Besonderheiten gut einfangen können. Man kann den Sommerwind am Meer richtig spüren.

Ich kann auch dieses Buch der Autorin wieder empfehlen. Eine schöne Sommerlektüre, mit tollen Charakteren in einer wunderschönen Stadt.

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Veröffentlicht am 25.12.2025

Kleinstadtzauber

Schneeflockenfunkeln
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Lynn hat gerade ihren ungeliebten Job gekündigt und will nun über die Weihnachtszeit bei ihrer Tante in Starwood der Hektik entfliehen und wieder zur Ruhe kommen. Dort trifft sie auf Miles, der auf der ...

Lynn hat gerade ihren ungeliebten Job gekündigt und will nun über die Weihnachtszeit bei ihrer Tante in Starwood der Hektik entfliehen und wieder zur Ruhe kommen. Dort trifft sie auf Miles, der auf der Weihnachtsbaumfarm seiner Eltern arbeitet. Die beiden fühlen sich zueinander hingezogen und alles läuft gut, bis Lynn von ihrer Vergangenheit eingeholt wird.

Das Buch ist ein schöner, typisch amerikanischer Kleinstadtroman. Das Städtchen ist sehr idyllisch und Lynn findet schnell Freunde, auch über die Beziehung zu Miles hinaus. Was ihr in ihrem Job passiert ist, wird anfangs nur angedeutet, man hat allerdings schnell eine Ahnung in welche Richtung es gehen könnte.

Mir hat das Buch sehr viel Lesevergnügen bereitet. Ich konnte richtig schön abtauchen in das typisch amerikanische Kleinstadtflair. Die Charaktere sind fast alle liebenswert und die Geschichte hält ein paar Überraschungen bereit.

Ich kann das Buch auf jeden Fall empfehlen. Es ist richtig schön für entspannte Lesestunden in der Winterzeit geeignet.

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Veröffentlicht am 25.12.2025

sehr atmosphärisch

Winterglück und Inselzauber: Ein Weihnachtsfest auf Borkum
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Julia wollte eigentlich über Weihnachten ihre kleine Pension auf Borkum schließen und mit ihrem Sohn Leon zu ihrer Freundin nach Bayern fahren. Nach dem Tod ihrer Mutter möchte sie den Erinnerungen entfliehen, ...

Julia wollte eigentlich über Weihnachten ihre kleine Pension auf Borkum schließen und mit ihrem Sohn Leon zu ihrer Freundin nach Bayern fahren. Nach dem Tod ihrer Mutter möchte sie den Erinnerungen entfliehen, die ihr und besonders Leon arg zu schaffen machen. Doch dann unterbricht ein Sturm die Fährverbindungen zum Festland und sowohl ihre Gäste, Simon, Nora und das Ehepaar Flora und Gerd stranden auf der Insel.

Gemeinsam müssen sie das Beste aus der Situation machen und nach und nach zieht weihnachtliche Stimmung ein. Am Ende ergeben sich für alle komplett neue Perspektiven, an die vor Weihnachten noch niemand gedacht hat.

Claudia Schirdewan nimmt uns mit auf die winterliche Nordseeinsel Borkum. Durch den Sturm fallen auch das Internet und das Handynetz aus, was in heutigen Zeiten vieles schwieriger macht. Trotzdem vermittelt der Roman ein heimeliges Ambiente und man hat das Gefühl immer hautnah dabei zu sein.

Ich mochte das Buch sehr gerne, es ist perfekt für einen Nachmittag bei schlechtem Wetter mit Tee und Keksen auf der Couch. Ich kann es auf jeden Fall wärmstens empfehlen.

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Veröffentlicht am 19.12.2025

schöne Weihnachten

One Big Happy Family - Weihnachten mit der lieben Familie
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Julie hatte eigentlich Weihnachten ganz anders geplant. Im aller kleinsten Kreise und mit ihrem neuen Freund. Doch dann entscheidet sich der Rest der Familie um und möchte doch gerne Familienweihnachten ...

Julie hatte eigentlich Weihnachten ganz anders geplant. Im aller kleinsten Kreise und mit ihrem neuen Freund. Doch dann entscheidet sich der Rest der Familie um und möchte doch gerne Familienweihnachten in der Hütte der Familie feiern. Nach und nach werden es mehr Mitglieder der Familie und nach und nach kommen gefühlt alle Geheimnisse der Familie auf den Tisch.

Das Weihnachten, das die Autorin hier schildert klingt sehr gemütlich. Auch wenn schwierige Menschen aufeinander treffen und es nicht immer harmonisch ist. Ich mochte die Grundstimmung sehr gerne und würde auch gerne in dieser Hütte Urlaub machen.

Die Charaktere waren sehr differenziert, jeder hat seine Stärken und Schwächen. Ich war manchmal sehr erstaunt, wie unsicher auch Personen waren, die eigentlich eher stark auftreten. Was es für mich nicht gebraucht hätte wäre diese Hellhörigkeit des Hauses, die mehrfach betont wird und doch immer wieder vergessen.

Alles in allem war es ein schöner und gemütlicher Weihnachtsroman, der mir gut gefallen hat. Auf jeden Fall eine schöne Weihnachtslektüre.

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Veröffentlicht am 07.12.2025

weihnachtlicher Krimi

Advent im Grandhotel
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Ernestine und Anton reisen dieses Mal mit Enkelin Rosa und ihrem Freund Fritzi an den Semmering zu einer Kunstauktion, für die Ernestine Karten bekommen hat. Doch die Auktion wird jäh unterbrochen, als ...

Ernestine und Anton reisen dieses Mal mit Enkelin Rosa und ihrem Freund Fritzi an den Semmering zu einer Kunstauktion, für die Ernestine Karten bekommen hat. Doch die Auktion wird jäh unterbrochen, als sich herausstellt, dass die Hauptattraktion verschwunden ist. Natürlich beginnt Ernestine sofort zu überlegen, was passiert sein könnte und ermittelt wieder einmal mit Hilfe von Anton im Hintergrund.

Dieses Mal geht es „nur“ um einen Diebstahl, allerdings schafft es die Autorin auch in diesem Band sehr schwierige Themen geschickt unterzubringen. Ernestine und Anton geraten wie gewohnt etwas unfreiwillig mitten im Geschehen und können aber ihren Teil zur Aufklärung so manch einer Schandtat beizutragen.

Das Ambiente wist dieses Mal wieder ganz zauberhaft, schließlich ist es Weihnachtszeit und am Hotel gibt es auch einen stimmungsvollen Weihnachtsmarkt. Und es wird natürlich weihnachtlich geschlemmt, was Anton wieder sehr glücklich macht. Die Geschichte ist recht verzwickt, es gibt wieder jede Menge Spuren, Beobachtungen und Motive, die den Leser auf falsche Pfade führen.

Ich kann auch diesen Band der Reihe wieder empfehlen. Es war ein wirklich schöner, gemütlicher Weihnachtskrimi.

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