Profilbild von Judiko

Judiko

Lesejury Star
offline

Judiko ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Judiko über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.02.2026

Spannung steigt von Seite zu Seite

Die Frauen von Ballymore
0

❓️Warum wollte ich das Buch lesen?

Ich bin in einer Lesegruppe und wenn dort immer wieder gesagt wird:
„Du musst dieses Buch lesen. Das ist wie ein Netflix-Film, total süchtig machend“,
dann brauche ...

❓️Warum wollte ich das Buch lesen?

Ich bin in einer Lesegruppe und wenn dort immer wieder gesagt wird:
„Du musst dieses Buch lesen. Das ist wie ein Netflix-Film, total süchtig machend“,
dann brauche ich ehrlich gesagt keine zweite Einladung.
Also, Buch geschnappt, Erwartungen hochgeschraubt und ja, jetzt kann auch ich endlich mitreden. Spoiler: Ich bereue nichts. 🥰

🔎 Worum geht’s?

Zwei Frauen, eine tragische Verstrickung und ein dunkles Geheimnis.
Im Mittelpunkt steht eine große, aber schwierige Liebe, die in den 1960er-Jahren von Irland nach London führt, hinein in eine Welt aus Musik, Ruhm, Ehrgeiz und Intrigen. Erfolg und Anerkennung liegen greifbar nah, doch Neid, Verrat und der falsche Zeitpunkt sorgen dafür, dass sich das Drama unaufhaltsam zuspitzt.

🧠 Meine Meinung:

Mich hatte das Buch ehrlich gesagt schneller, als ich gedacht hätte. Schon der Prolog, eine Frau im Gefängnis, kurz vor der Entlassung, wirft Fragen auf und setzt sofort diesen unterschwelligen Sog frei.  Was ist passiert?
Der Einstieg in Sorchas Jugend in Ballymore, ihre erste große Liebe zu dem Musiker Con Daly und die zunehmenden Spannungen im Dorf haben mich dann komplett abgeholt. Gerade weil vieles leise beginnt, aber emotional immer dichter wird. Ein Drama, das anrollt und unaufhaltsam erscheint. Die Kurve des Spannungsbogens steigt enorm. Verrat, Missgunst und Entscheidungen, die alles verändern. Ab diesem Punkt war klar, das wird nicht gut ausgehen.
Die musikalische Grundstory trifft meinen Nerv total, weil ich Musik liebe. Der Weg vom Strandmusiker zum gefeierten Star, die Träume, der Aufstieg, aber auch der Preis dafür, fühlten sich intensiv und glaubwürdig an. Dazu kommen Figuren, die nicht einfach nur gut oder böse sind, sondern Ecken, Kanten und Entwicklung haben. Manche schließt man ins Herz, (ja Helen, du bist gemeint) andere würde man am liebsten einmal kräftig schütteln.
Besonders gelungen finde ich, wie sich die Geschichte immer weiter steigert. Dieses Buch hat einen enormen Sog und man merkt, mit wie viel Gefühl Lucinda Rileys Sohn das Buch überarbeitet hat. Respektvoll, passend und mit viel Herz.

✅️ Fazit:

Die Frauen von Ballymore ist emotional, dramatisch und extrem fesselnd. Eine Geschichte über Liebe, Musik und die fatalen Folgen von Verrat und falschem Timing.
Der Netflix-Vergleich? Ziemlich treffend. Einmal angefangen, will man wissen, wie alles endet.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.01.2026

Trotz Schwere, nicht runterziehend

Mrs Mabels letzte Liste
0

❓️Warum wollte ich das Buch lesen?

Wieder einmal hat meine Freundin die Entscheidung für mich getroffen und wieder einmal hatte sie recht. Sie fand die Geschichte wunderschön und hat mir das Buch deshalb ...

❓️Warum wollte ich das Buch lesen?

Wieder einmal hat meine Freundin die Entscheidung für mich getroffen und wieder einmal hatte sie recht. Sie fand die Geschichte wunderschön und hat mir das Buch deshalb in die Hand gedrückt. Allein diese Empfehlung hat gereicht, um mich neugierig zu machen. Außerdem hat mich die Idee fasziniert, eine Geschichte über eine 86-jährige Frau zu lesen, deren Leben plötzlich noch einmal in Bewegung gerät. Spoiler: Es war definitiv mehr als „nur“ ein ruhiger Roman über Trauer.

🔎 Worum geht’s?

Mabel verliert ihren Mann Arthur, mit dem sie lange verheiratet war. Arthur liebte Listen und hinterlässt ihr eine letzte, rätselhafte Notiz: „D suchen“. Mabel ist überzeugt, dass damit Dot gemeint ist, ihre beste Freundin aus jungen Jahren, zu der sie seit über sechzig Jahren keinen Kontakt mehr hat. Doch lebt Dot überhaupt noch?
Während Mabel versucht, dieses Geheimnis zu lüften, treten neue Menschen in ihr Leben. Eine Pflegekraft, Nachbarinnen, junge Frauen mit eigenen Sorgen und Geschichten. Aus einer Suche wird ein Neuanfang und aus Mabels stiller Welt plötzlich eine überraschend lebendige.

🧠 Meine Meinung:

Dieses Buch hat mich auf eine andere Art berührt. Obwohl es um Verlust, Abschied und verpasste Chancen geht, fühlt sich die Geschichte nie schwer oder erdrückend an. Im Gegenteil, sie ist warm, hoffnungsvoll und stellenweise sogar richtig witzig.
Besonders schön fand ich, wie Mabel sich langsam aus ihrer gemütlichen, fast zurückgezogenen Art löst und wieder neugierig auf das Leben wird. Arthur, obwohl verstorben, ist ständig präsent, vor allem durch seine Liebe, seine Fürsorge und diesen letzten kleinen „Schubs“, den er Mabel mitgegeben hat.
Die vielen Frauenfiguren, die Mabels Leben Farbe und Freude zurückgeben, haben mir sehr gefallen. Jede bringt ihre eigenen Narben mit, denn niemand geht unversehrt durchs Leben. Gerade das macht die Geschichte so ehrlich.
Und dann ist da natürlich die Frage nach „D“ – ist es wirklich Dot? Oder jemand ganz anderes? Diese Unsicherheit sorgt dafür, dass man unbedingt weiterlesen möchte. Für mich ist das Buch ein Beweis dafür, dass es nie zu spät ist, alte Wunden anzuschauen und neue Wege zu gehen.

✅️ Fazit:

Ein leiser, aber kraftvoller Roman voller Herz, Humor und Hoffnung. Traurig, ja, aber auf eine schöne, tröstliche Art. „Mrs. Mable“ erinnert daran, dass Liebe, Freundschaft und Neuanfänge kein Alter kennen. Ein Buch, das nachhallt und ein warmes Gefühl zurücklässt und einfach zu wenig Aufmerksamkeit bekommt.

4,5☆

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.01.2026

Sehr bewegend

Wenn die Kraniche nach Süden ziehen
0

❓️Warum wollte ich das Buch lesen?

Eine Freundin hat mir dieses Buch gezeigt und schon nach wenigen Worten war meine Neugier geweckt. Das Thema des Älterwerdens, die enge Bindung zu einem Hund als letzter ...

❓️Warum wollte ich das Buch lesen?

Eine Freundin hat mir dieses Buch gezeigt und schon nach wenigen Worten war meine Neugier geweckt. Das Thema des Älterwerdens, die enge Bindung zu einem Hund als letzter Halt im Alltag und die Angst, genau diesen treuen Begleiter zu verlieren, haben mich sofort berührt. Ich habe mir eine emotionale Geschichte erhofft. Eine, die mitten ins Herz trifft und genau mit dieser Erwartung bin ich an das Buch herangegangen.

🔎 Worum geht’s?

Bo ist 89 Jahre alt und lebt allein mit seinem Hund Sixten. Seine Frau lebt inzwischen in einem Pflegeheim und leidet an Demenz. Auch ihn erkennt sie nicht mehr. Der Alltag wird von Routinen bestimmt. Der Pflegedienst kommt täglich, sein Sohn Hans schaut gelegentlich vorbei, oft mit Sorge, aber auch mit Distanz. Als Hans beginnt, Bo den Hund wegnehmen zu wollen, gerät dessen fragile Welt ins Wanken.
Während Bo die Jahreszeiten beobachtet, besonders das Ziehen der Kraniche nach Süden, wandern seine Gedanken immer wieder zurück in die Vergangenheit. Erinnerungen an verpasste Nähe, unausgesprochene Gefühle und alte Konflikte vermischen sich mit der Gegenwart eines Mannes, der spürt, dass sein Körper und seine Selbstbestimmung ihm entgleiten.

🧠 Meine Meinung:

Dieses Buch hat mich tief bewegt. Wir erleben Bo nicht nur von außen, etwa durch nüchterne Einträge im Pflegeprotokoll, sondern vor allem von innen, durch seine Gedanken, seine Erinnerungen, seine Zweifel. Genau das hat es für mich so intensiv gemacht. Viele Bilder wirkten erschreckend vertraut und haben mich an Besuche meiner eigenen Oma erinnert. Immer wieder bin ich mit meinen Gedanken abgedriftet, was auf eine seltsame Weise schön, aber auch schmerzhaft war.
Einige Rückblicke in Bos Vergangenheit empfand ich jedoch als langatmig. Viel lieber wollte ich wissen, wie es ihm jetzt geht. Doch je weiter ich gelesen habe, desto klarer wurde mir, warum diese Erzählweise nötig ist. Nur so konnte ich Bos innere Zerrissenheit wirklich begreifen. Ich habe mit ihm gelitten, wollte ihn schützen und gleichzeitig habe ich gesehen, was auch andere sehen. Nämlich, dass er sich eigentlich nicht mehr um Sixten kümmern kann.
Diese Ambivalenz hat mich sehr traurig gestimmt. Wie schlimm muss es sein, noch zu wollen, aber nicht mehr zu können? Besonders gegen Ende hat mir das Buch das Herz schwer gemacht. Ich habe geweint. Nicht aus bloßer Traurigkeit, sondern aus tiefem Mitgefühl. Ich mag Bo. Er ist ein Charakter, den man sich ins Gedächtnis einprägen sollte, denn wir werden alle älter.

✅️ Fazit:

Wenn die Kraniche nach Süden ziehen ist ein leiser, schmerzhafter und zugleich wunderschöner Roman über das Altern, über Verlust, Einsamkeit und vor allem die Würde. Er ist nicht immer leicht zu lesen, manchmal fordernd, aber zutiefst menschlich. Ein Buch, das nachhallt, das ehrlich ist und zeigt, wie grausam und gleichzeitig wahrhaftig das Leben sein kann.
Bo bleibt. In Gedanken. Im Herzen. ♡

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.01.2026

Wichtiges Jugendbuch

White Bird - Wie ein Vogel
0

❓️Warum wollte ich das Buch lesen?

Schon vor ein paar Jahren hat mir eine Freundin von dieser Geschichte erzählt. Bereits damals war ich sofort neugierig und habe mir White Bird deswegen gekauft. Leider ...

❓️Warum wollte ich das Buch lesen?

Schon vor ein paar Jahren hat mir eine Freundin von dieser Geschichte erzählt. Bereits damals war ich sofort neugierig und habe mir White Bird deswegen gekauft. Leider ist das Buch danach viel zu lange auf meinem SuB liegen geblieben,  umso schöner war es jetzt, es endlich davon zu befreien.
Hinzu kam, dass es sich um ein Spin-off zu Wunder handelt, einem Buch (in meinem Fall Film), das mich bereits sehr berührt hat. Besonders spannend fand ich den Gedanken, Julian, der dort noch als Mobber auftritt, aus einer ganz neuen Perspektive kennenzulernen.

🔎 Worum geht’s?

Julian soll für die Schule einen Aufsatz über eine besondere Person schreiben und entscheidet sich für seine Großmutter Sara. Was er von ihr erfährt, ist eine bewegende Geschichte aus ihrer Kindheit im Frankreich der 1940er-Jahre.
Als jüdisches Mädchen wächst Sara zunächst behütet auf, bis die deutsche Besatzung ihr Leben von einem Tag auf den anderen zerstört. Auf der Flucht vor den Nazis wird sie von ihren Eltern getrennt. Ausgerechnet Julien, ein Mitschüler, den sie früher wegen seiner Polio-Erkrankung und seiner Krücken mit ausgegrenzt hat, hilft ihr, sich zu verstecken. Inmitten von Angst, Verrat und Gefahr zeigt sich, was Mut, Menschlichkeit und echte Freundschaft bedeuten.

🧠 Meine Meinung:

White Bird ist für mich eine leise, aber eindringliche Geschichte, die lange nachhallt. Besonders berührt hat mich der Kontrast zwischen Saras beschämenden Verhalten Julien gegenüber und später dann seiner selbstlosen Hilfe ihr gegenüber. Die Szene, in der gezeigt wird, wie Julien gemobbt wird und Sara selbst eine Mitläuferin ist, hat mir regelrecht das Herz gebrochen. Umso stärker wirkt es, dass genau dieser Junge ihr letztlich das Leben rettet.
Julien ist für mich der wahre Herzensmensch dieser Geschichte. Seine Güte, obwohl er selbst Ausgrenzung und Schmerz erfährt, ist zutiefst beeindruckend.
Die Mischung aus Graphic Novel und Roman funktioniert gut und macht das Buch auch für jüngere Leser*innen sehr zugänglich. Gleichzeitig hätte ich mir stellenweise mehr Tiefe und Ausführlichkeit gewünscht. Manche Aspekte hätten für mich noch stärker ausgearbeitet sein dürfen. Es ist aber ja ein Jugendbuch und dafür hat es genau die richtige Intensität.
Einige Szenen sind sehr traurig, und ja, ein paar Tränen sind auch bei mir geflossen. Besonders stark finde ich, dass es sich um eine fiktive Geschichte handelt, die sich dennoch absolut real anfühlte. Das Thema Antisemitismus wird sensibel, verständlich und altersgerecht vermittelt und ist, zwar in einer anderen Erscheinung, aber immer noch erschreckend aktuell.

✅️ Fazit:

White Bird ist eine respektvolle, ehrliche und bewegende Geschichte über Menschlichkeit in dunklen Zeiten. Sie zeigt, dass Mut oft von denjenigen kommt, die selbst am meisten leiden. Trotz kleiner Wünsche nach mehr Tiefe hat mich das Buch sehr berührt und beeindruckt.
Ein wichtiges Jugendbuch, das neugierig macht, zum Nachdenken anregt und lange im Herzen bleibt.
Beide Bücher der Autorin wurden bereits verfilmt. Während ich Wunder schon im Kino gesehen habe, hat White Bird nun endgültig auch noch mein Interesse geweckt. Jetzt möchte ich mir den Film unbedingt noch anschauen. Die Geschichte hat so viele starke Bilder und Emotionen hinterlassen, dass ich sehr neugierig bin, wie sie filmisch umgesetzt wurde.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.12.2025

Pageturner!

Nachtfahrt
0

❓️Warum wollte ich das Buch lesen?

Wenn man sich, so wie ich, regelmäßig durch die Buchbubble in den sozialen Medien scrollt, kommt man an Nachtfahrt von Annika Strauss kaum vorbei. Überall wurde darüber ...

❓️Warum wollte ich das Buch lesen?

Wenn man sich, so wie ich, regelmäßig durch die Buchbubble in den sozialen Medien scrollt, kommt man an Nachtfahrt von Annika Strauss kaum vorbei. Überall wurde darüber gesprochen, empfohlen, gehypt. Meine Neugier war sofort geweckt und so landete das Buch 2024 auf meiner Wunschliste. Schließlich hielt ich es letztes Jahr Weihnachten endlich in den Händen.

🔎 Worum geht’s?

Nach dem plötzlichen Tod ihres Vaters kehrt Katharina widerwillig in ihre Heimat zurück, um die Fahrschule weiterzuführen und sich um ihre Nichte Ronja zu kümmern. Doch kaum ist sie angekommen, verschwindet das Mädchen spurlos und Katharina wird mit den dunklen Ereignissen ihrer Familiengeschichte konfrontiert. Während die Zeit erbarmungslos gegen sie läuft, tauchen verstörende Geheimnisse auf, Menschen sterben und irgendwo tief unter der Oberfläche geschieht etwas Unvorstellbares. Ein nervenaufreibender Psychothriller beginnt.

🧠 Meine Meinung:

Schon der Einstieg hat mich direkt gepackt. Ein Unfall, der keiner ist und die Frage, wer hat Matthias getötet und Ronja entführt? Von da an zieht Annika Strauss die Spannung stetig an. Besonders der zweite Erzählstrang der entführten Frauen  im Keller, haben mich regelrecht gefesselt. Sie waren so atmosphärisch, düster und intensiv beschrieben, dass ich mehrfach innehielt und mit Gänsehaut weiterlesen musste. Genau dieses Beklemmungsgefühl, dieses „Ich will wissen, was hier passiert, aber eigentlich will ich es gar nicht wissen“, das liebe ich an Thrillern.
Die Handlung verzweigt sich in unterschiedliche Erzählstränge, Fahrschule, Mord, Familiengeheimnisse, ein Entführer, grausame Prüfungen und alles läuft Stück für Stück zusammen. Auch wenn ich relativ früh einen Verdacht hatte, blieb immer ein Rest Unsicherheit, der mich neugierig durch die Seiten treiben ließ. Die Auflösung hat mich letztlich zufrieden zurückgelassen, auch wenn sie für mich nicht vollkommen überraschend kam.
Besonders spannend fand ich, wie sich zwei zunächst getrennt wirkende Ebenen nach und nach ineinanderfügen. Ich konnte kaum aufhören zu lesen und wollte unbedingt wissen, was im Keller vor sich geht. Für mich war Nachtfahrt ein atmosphärisch dichter und packender Thriller, der mich gut unterhalten und nicht losgelassen hat.
Ich möchte definitiv mehr von Annika Strauss lesen. Vorfreude gibt es schon jetzt auf REM, das 2026 erscheint. Das Besondere daran, eine Zusammenarbeit mit Sebastian Fitzek, der für mich in letzter Zeit eher schwierig geworden ist, weil seine Stories gegen Ende mir oft zu abgedreht waren. Aber mit Annika Strauss an Bord bin ich neugierig, ob das eine perfekte Mischung werden könnte.

✅️ Fazit:

Ein atmosphärischer Psychothriller mit dunklen Familiengeheimnissen, starken Spannungsmomenten und beklemmenden Szenen im Keller, die unter die Haut gehen. Nicht völlig unvorhersehbar, aber sehr fesselnd und definitiv ein Buch, das mich an die Autorin gebunden hat.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere