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Veröffentlicht am 30.12.2025

Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel - schwach

Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel
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Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel, von Alena Schröder

Cover:
Passt zur Geschichte.

Inhalt und meine Meinung:
Ich muss sagen ich bin etwas irritiert.
Ich habe das erste Buch: Junge Frau, ...

Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel, von Alena Schröder

Cover:
Passt zur Geschichte.

Inhalt und meine Meinung:
Ich muss sagen ich bin etwas irritiert.
Ich habe das erste Buch: Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid, gelesen, das zweite Buch: Bei euch ist es immer so unheimlich still, habe ich nicht gelesen. Jetzt bei diesem Buch bin ich mir nicht sicher, ist es eine Fortsetzung oder ist es eine andere Geschichte mit nur den Gleichen Protagonisten.
Nur im Prolog und Epilog sind direkte Berührungspunkt von der Geschichte vom 1.Buch zu der Geschichte jetzt von dem 3. Buch.
Das erste Buch hat mir auch super gefallen, dieses hier hat mich nicht gepackt. Die Emotionen sind nicht bei mir angekommen und es war auch kein Spannungsbogen für mich zu erkennen. Ich habe immer darauf gewartet, dass die beiden Geschichten, die der Vergangenheit und die der Gegenwart verknüpft werden, aber das war nicht der Fall. Für mich war jede Geschichte eine eigene, mit problematischen Familienbeziehungen, aber nicht besonders herausragend.
OK, wir wissen jetzt was mit diesem “berühmten“ Bild passiert ist, aber irgendwie „gibt“ mir das nichts.

Autorin:
Alena Schröder, geboren 1979, arbeitet als freie Journalistin und Autorin in Berlin. Sie hat Geschichte, Politikwissenschaft und Lateinamerikanistik in Berlin und San Diego studiert und die Henri-Nannen-Schule besucht.

Mein Fazit:
Ein Roman der mich nicht berührt und den ich nicht richtig einschätzen kann.
Von mir 3 Sterne.

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Veröffentlicht am 13.12.2025

The Woman in Suite 11- für mich unglaubwürdig

The Woman in Suite 11
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The Woman in Suite 11 , von Ruth Ware

Cover:
Mysteriös.

Inhalt und meine Meinung:
Dir Fortsetzung zu: The Woman in Cabin 10, das ich nicht gelesen habe.
Und so ist es nicht verwunderlich, dass ich beim ...

The Woman in Suite 11 , von Ruth Ware

Cover:
Mysteriös.

Inhalt und meine Meinung:
Dir Fortsetzung zu: The Woman in Cabin 10, das ich nicht gelesen habe.
Und so ist es nicht verwunderlich, dass ich beim Lesen immer das Gefühl hatte mir fehlen Informationen. Immer wieder wird auf die Geschichte auf dem Kreuzfahrtschiff hingewiesen und ich weiß nicht was da abging.
Die erste Hälfte hat sich auch ein bisschen gezogen und ich dachte immer: wann geht es denn jetzt endlich los, wann wird es spannend.

Vieles fand ich auch sehr konstruiert oder widersprüchlich und einiges war für mich einfach unrealistisch und unglaubwürdig.
Im zweiten Teil kommt dann eher Spannung auf und vor allem es gibt viele Twists. Da denkt man jetzt ist die Lösung da, dann gibt es wieder eine neue Perspektive.

Doch je mehr ich über die Geschichte nachdenke umso unglaubwürdiger erscheint sie mir nach dem Lesen.

Autorin:
Ruth Ware wuchs im südenglischen Lewes auf und lebte nach ihrem Studium an der Manchester University eine Zeit lang in Paris. Sie hat als Kellnerin, Buchhändlerin, Englischlehrerin und Pressereferentin für einen großen Verlag gearbeitet und wohnt jetzt mit ihrer Familie in der Nähe von Brighton

Mein Fazit:
Nicht gerade herausragend, soll wohl unbedingt eine Fortsetzung vom 1. Buch sein. Von mir 3 Sterne.

Veröffentlicht am 19.11.2025

Dann Ruhest auch du – spannend, aktuell, aber mit Schwächen

Dann ruhest auch du (Ein Fall für Maya Topelius 3)
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Dann ruhest auch du, von Sandra Åslund

Cover: Austauschbar, passt zu einem ‚Schweden-Krimi.

Titel: Mir erschließt sich der Titel nach dem Lesen des Buches nicht.

Inhalt und meine Meinung:
Kriminalinspektorin ...

Dann ruhest auch du, von Sandra Åslund

Cover: Austauschbar, passt zu einem ‚Schweden-Krimi.

Titel: Mir erschließt sich der Titel nach dem Lesen des Buches nicht.

Inhalt und meine Meinung:
Kriminalinspektorin Maya ist zu Besuch bei ihren Eltern, da gibt es dort den zweiten Toten. Jeweils eine kaltblütige Hinrichtung. Maya und ihre Kollege werden zur Ermittlung hinzugezogen.
Die Ermittler kommen schnell auf eine Spur und diese verdichtet sich immer mehr. Auch Mayas Vergangenheit, ein Problem das sie schon jahrelang verdrängt, spielt eine immer wichtigere Rolle.

Der Krimi ist spannend und sehr aktuell. Rechtsradikale.
Doch ist mir Maya als Ermittlerin viel zu spontan und unglaubwürdig. Auch die Esoterischen Anklänge finde ich zu fragwürdig und konstruiert. Das ganze Setting wirkt konstruiert und nicht stimmig. Für mich bleiben hier am Ende auch Fragen offen, was ich gar nicht mag.

Autorin:
Sandra Åslund, geboren 1976, ist am Niederrhein nahe der holländischen Grenze aufgewachsen. Sie hat ein Fernstudium in kreativem Schreiben an der Textmanufaktur absolviert und ist Mitglied beim »Syndikat« sowie bei den »Mörderischen Schwestern«. Durch ihren schwedischen Mann verbrachte die Autorin ab 2010 viel Zeit im Norden, sowohl in Stockholm als auch in Småland, lebte in Berlin und Schweden. Im März 2020 zog sie mit der Familie komplett nach Småland. In ihren Kriminalromanen verwebt die Autorin das skandinavische Flair und die schwedische Mentalität mit aktuellen umweltpolitischen Themen.

Mein Fazit:
Ein spannendes und aktuelles Thema, aber die Umsetzung gefällt mir so gar nicht.
Von mir 3 Sterne.

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Veröffentlicht am 25.10.2025

TREE DROP – hier muss sich jeder selber ein Bild machen

Tree-Drop
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TREE DROP, Von Nik Herrigel

Cover:
Sehr spartanisch, aber es passt zum Inhalt des Buches.

Inhalt und meine Meinung:
Ein Buch das in einer Zukunft spielt, in der KI die Menschheit reguliert.
Es fällt ...

TREE DROP, Von Nik Herrigel

Cover:
Sehr spartanisch, aber es passt zum Inhalt des Buches.

Inhalt und meine Meinung:
Ein Buch das in einer Zukunft spielt, in der KI die Menschheit reguliert.
Es fällt mir sehr schwer hier eine Rezi zu schreiben.
Das Buch ist so vielseitig.
Der Schreibstil ist oft sehr poetisch und wunderschön. Es findet sich ganz viel Humor und auch Ironie, sowie vieles zum Nachdenken.
Die Welt ist eine andere, KI beherrscht oder reguliert uns, und hier kann ich in vielem nicht folgen. Ich bin auch überhaupt nicht Technik affin.
Wer ist jetzt für oder wider?
Wer wechselt die Seiten, und warum?
Was ist denn eigentlich nun die Aussage?
Einiges ist beängstigend und verstörend.
Es erinnert mich teilweise ein eine Sekte oder eine Glaubensrichtung die die Herrschaft übernommen hat.

Autor:
Nick Herrgel, geb. 16.03.71 sagt über sich selber: Autor aus Leidenschaft für Worte und Geschichten, welche etwas zurücklassen.

Mein Fazit:
Dieses Buch sollte jeder selber lesen und sich ein eigenes Bild machen.
Ich fand es interessant und verstörend, mit einem poetischen Schreibstil.
Da ich hin und her gerissen bin, von mir 3 Sterne.

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Veröffentlicht am 29.09.2025

Endlich ist er tot, - zu ausladender Schreibstil

Endlich ist er tot
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Endlich ist er tot, von Jürgen Seibold
Ein Schwäbischer-Wald-Krimi

Cover:
Das Cover passt super zum Krimi, gefällt mir.

Inhalt und meine Meinung:
Bauer Greiniger, liegt erschlagen vor seiner Scheune.
Im ...

Endlich ist er tot, von Jürgen Seibold
Ein Schwäbischer-Wald-Krimi

Cover:
Das Cover passt super zum Krimi, gefällt mir.

Inhalt und meine Meinung:
Bauer Greiniger, liegt erschlagen vor seiner Scheune.
Im Ganzen Dorf ist jeder froh, dass dieser Querulant und Unruhestifter endlich tot ist.
Doch wer ist der Mörder? Schnell schießt sich die Dorfgemeinschaft auf einen Zugezogenen ein.
Doch die Polizei ist skeptisch.

Ein interessanter Fall.
Doch mir hat der langatmige Schreibstil nicht gefallen. Jeder Kleinigkeit wird bis in Detail beschrieben, was das Ganze in meinen Augen einfach zäh und langatmig macht.
Was mir super gefallen hat ist der Schwäbische Dialekt, der den richtigen Lokalkolorit ins Buch bringt.
Die Lösung des Falls ist dann am Schluss relativ schnell und in meinen Augen recht kurios und irgendwie für mich nicht stimmig.

Autor:
Jürgen Seibold, 1960 in Stuttgart geboren, war Redakteur der Esslinger Zeitung, arbeitete als freier Journalist für Tageszeitungen, Zeitschriften und Radiostationen. Jürgen Seibold lebt mit Frau und Kindern im Rems-Murr-Kreis und macht Musik – wenn er mal Zeit dafür findet.

Mein Fazit:
Ein interessanter Fall, allerdings ist mir der Schreibstil viel zu ausladend, das hat mir den Lesespaß verdorben.
Ich kann nur 3 Sterne vergeben.
Endlich ist er tot, - zu ausladender Schreibstil