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Veröffentlicht am 24.02.2026

Trügerisches La Rochelle - baut zu sehr auf den Vorgängern auf

Trügerisches La Rochelle
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Trügerisches La Rochelle, von Jean-Claude Vinet

Cover:
Ein wunderschönes Cover das ein Bild des Handlungsortes zeigt.

Inhalt und meine Meinung:
Dies ist der vierte Fall von Commissaire Chevaier, leider ...

Trügerisches La Rochelle, von Jean-Claude Vinet

Cover:
Ein wunderschönes Cover das ein Bild des Handlungsortes zeigt.

Inhalt und meine Meinung:
Dies ist der vierte Fall von Commissaire Chevaier, leider habe ich die ersten drei Bände nicht gelesen und mir blieb Chevalier auch unnahbar und alles was so persönlich um ihn herum war blieb mir fremd und bruchstückhaft. Auch das Team um Chevalier bleibt mir fremd und blass.

Bei Arbeiten an einem Windpark, kommt ein Mann auf einem Schiff zu Tode.

Die Krimihandlung ist spannend aufgebaut. Obwohl der Täter auf dem Schiff zu finden sein muss, und daher nur eine begrenzte Anzahl von Personen in Frage kommt, tun sich die Ermittler schwer ein Motiv zu finden und den richtigen Ermittlungsansatz zu verfolgen.
Immer wieder müssen sie von vorne anfangen weil sich neues ergeben hat und somit alle bisherigen Absätze verworfen werden müssen.

Privat versucht Chevalier die Vergangenheit seiner Mutter zu enthüllen, hierzu gab es ein paar Bruchstücke, aber da mir viel Vorwissen fehlt ist es zwar bestimmt spannend aber es stört mich dann mehr beim Lesen. Genauso die Andeutungen zu den „Beziehungen“ seines Vorgesetzten zur rechten Szene.

Autor:
ean-Claude Vinet ist das Pseudonym eines deutschen Autors von Kriminalromanen, den seine Liebe zu der wundervollen Region um La Rochelle am Atlantik dazu inspiriert hat, diese zum Schauplatz seiner neue Krimi-Reihe zu machen. Der Autor, der von sich behauptet, kein Land besser zu kennen als Frankreich, lebt mit seiner Familie in Trier

Mein Fazit:
Ein interessanter Krimi, mit viel Hin und Her und vielen Wendungen.
Allerdings sollte man die ersten Bände gelesen haben, sonst bleiben der Kommissar und auch die anderen Personen fremd.
Ich habe einfach nicht rein gefunden deshalb von mir 3 Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.02.2026

Stralsund ermittelt – hat mich nicht überzeugt

Stralsund ermittelt - Tote Dichter schreiben nicht
2

Stralsund ermittelt, von Annabel Raven
Tot Dichter Schreiben nicht

Cover:
Das Cover gefällt mir und passt zum Buch.

Inhalt und meine Meinung:
Dies ist der 2. Band dieser Reihe, ich habe den ersten ...

Stralsund ermittelt, von Annabel Raven
Tot Dichter Schreiben nicht

Cover:
Das Cover gefällt mir und passt zum Buch.

Inhalt und meine Meinung:
Dies ist der 2. Band dieser Reihe, ich habe den ersten nicht gelesen, hatte aber keine Probleme beim Einstig.
Der war auch soweit ok, Das Team Weingold wurde gut vorgestellt und Nele, Fanny und Hektor sind mir hier noch recht sympathisch. Obwohl die drei als Detektive schon etwas skurril sind und sich teilweise auch so verhalten.
Es werden einige Fragen in den Raum gestellt und die Spannung beginnt sich einzustellen.
Doch dann ab der Mitte wurde ich enttäuscht. Ich fand die Handlung wird immer haarsträubender, voller Logikfehler und Widersprüche. Das Ganze ist wild konstruiert und die Personen werden teilweise krass überzeichnet.
Um als Cosy Krimi durchzugehen fehlt mir der Humor, das witzige und lustige, dafür ist es mir zu sehr auf „realistisch“ geschrieben.

Autorin:
Annabel Raven, geboren 1973, hat schon in Stuttgart, München, Köln und New York gelebt und fühlt sich heute in ihrer Wahlheimat Mecklenburg-Vorpommern am Wasser zu Hause.

Mein Fazit:
Die erste Hälfte hat mir noch gefallen, die zweite Hälfte hat mich enttäuscht. Nicht ernst zu nehmender Cosy Krimi ohne witzig zu sein.
Deshalb von mir die habe Sternenzahl die ich wohlwollend auf 3 aufrunde.


  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
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  • Cover
  • Spannung
Veröffentlicht am 30.12.2025

Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel - schwach

Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel
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Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel, von Alena Schröder

Cover:
Passt zur Geschichte.

Inhalt und meine Meinung:
Ich muss sagen ich bin etwas irritiert.
Ich habe das erste Buch: Junge Frau, ...

Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel, von Alena Schröder

Cover:
Passt zur Geschichte.

Inhalt und meine Meinung:
Ich muss sagen ich bin etwas irritiert.
Ich habe das erste Buch: Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid, gelesen, das zweite Buch: Bei euch ist es immer so unheimlich still, habe ich nicht gelesen. Jetzt bei diesem Buch bin ich mir nicht sicher, ist es eine Fortsetzung oder ist es eine andere Geschichte mit nur den Gleichen Protagonisten.
Nur im Prolog und Epilog sind direkte Berührungspunkt von der Geschichte vom 1.Buch zu der Geschichte jetzt von dem 3. Buch.
Das erste Buch hat mir auch super gefallen, dieses hier hat mich nicht gepackt. Die Emotionen sind nicht bei mir angekommen und es war auch kein Spannungsbogen für mich zu erkennen. Ich habe immer darauf gewartet, dass die beiden Geschichten, die der Vergangenheit und die der Gegenwart verknüpft werden, aber das war nicht der Fall. Für mich war jede Geschichte eine eigene, mit problematischen Familienbeziehungen, aber nicht besonders herausragend.
OK, wir wissen jetzt was mit diesem “berühmten“ Bild passiert ist, aber irgendwie „gibt“ mir das nichts.

Autorin:
Alena Schröder, geboren 1979, arbeitet als freie Journalistin und Autorin in Berlin. Sie hat Geschichte, Politikwissenschaft und Lateinamerikanistik in Berlin und San Diego studiert und die Henri-Nannen-Schule besucht.

Mein Fazit:
Ein Roman der mich nicht berührt und den ich nicht richtig einschätzen kann.
Von mir 3 Sterne.

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Veröffentlicht am 13.12.2025

The Woman in Suite 11- für mich unglaubwürdig

The Woman in Suite 11
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The Woman in Suite 11 , von Ruth Ware

Cover:
Mysteriös.

Inhalt und meine Meinung:
Dir Fortsetzung zu: The Woman in Cabin 10, das ich nicht gelesen habe.
Und so ist es nicht verwunderlich, dass ich beim ...

The Woman in Suite 11 , von Ruth Ware

Cover:
Mysteriös.

Inhalt und meine Meinung:
Dir Fortsetzung zu: The Woman in Cabin 10, das ich nicht gelesen habe.
Und so ist es nicht verwunderlich, dass ich beim Lesen immer das Gefühl hatte mir fehlen Informationen. Immer wieder wird auf die Geschichte auf dem Kreuzfahrtschiff hingewiesen und ich weiß nicht was da abging.
Die erste Hälfte hat sich auch ein bisschen gezogen und ich dachte immer: wann geht es denn jetzt endlich los, wann wird es spannend.

Vieles fand ich auch sehr konstruiert oder widersprüchlich und einiges war für mich einfach unrealistisch und unglaubwürdig.
Im zweiten Teil kommt dann eher Spannung auf und vor allem es gibt viele Twists. Da denkt man jetzt ist die Lösung da, dann gibt es wieder eine neue Perspektive.

Doch je mehr ich über die Geschichte nachdenke umso unglaubwürdiger erscheint sie mir nach dem Lesen.

Autorin:
Ruth Ware wuchs im südenglischen Lewes auf und lebte nach ihrem Studium an der Manchester University eine Zeit lang in Paris. Sie hat als Kellnerin, Buchhändlerin, Englischlehrerin und Pressereferentin für einen großen Verlag gearbeitet und wohnt jetzt mit ihrer Familie in der Nähe von Brighton

Mein Fazit:
Nicht gerade herausragend, soll wohl unbedingt eine Fortsetzung vom 1. Buch sein. Von mir 3 Sterne.

Veröffentlicht am 19.11.2025

Dann Ruhest auch du – spannend, aktuell, aber mit Schwächen

Dann ruhest auch du (Ein Fall für Maya Topelius 3)
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Dann ruhest auch du, von Sandra Åslund

Cover: Austauschbar, passt zu einem ‚Schweden-Krimi.

Titel: Mir erschließt sich der Titel nach dem Lesen des Buches nicht.

Inhalt und meine Meinung:
Kriminalinspektorin ...

Dann ruhest auch du, von Sandra Åslund

Cover: Austauschbar, passt zu einem ‚Schweden-Krimi.

Titel: Mir erschließt sich der Titel nach dem Lesen des Buches nicht.

Inhalt und meine Meinung:
Kriminalinspektorin Maya ist zu Besuch bei ihren Eltern, da gibt es dort den zweiten Toten. Jeweils eine kaltblütige Hinrichtung. Maya und ihre Kollege werden zur Ermittlung hinzugezogen.
Die Ermittler kommen schnell auf eine Spur und diese verdichtet sich immer mehr. Auch Mayas Vergangenheit, ein Problem das sie schon jahrelang verdrängt, spielt eine immer wichtigere Rolle.

Der Krimi ist spannend und sehr aktuell. Rechtsradikale.
Doch ist mir Maya als Ermittlerin viel zu spontan und unglaubwürdig. Auch die Esoterischen Anklänge finde ich zu fragwürdig und konstruiert. Das ganze Setting wirkt konstruiert und nicht stimmig. Für mich bleiben hier am Ende auch Fragen offen, was ich gar nicht mag.

Autorin:
Sandra Åslund, geboren 1976, ist am Niederrhein nahe der holländischen Grenze aufgewachsen. Sie hat ein Fernstudium in kreativem Schreiben an der Textmanufaktur absolviert und ist Mitglied beim »Syndikat« sowie bei den »Mörderischen Schwestern«. Durch ihren schwedischen Mann verbrachte die Autorin ab 2010 viel Zeit im Norden, sowohl in Stockholm als auch in Småland, lebte in Berlin und Schweden. Im März 2020 zog sie mit der Familie komplett nach Småland. In ihren Kriminalromanen verwebt die Autorin das skandinavische Flair und die schwedische Mentalität mit aktuellen umweltpolitischen Themen.

Mein Fazit:
Ein spannendes und aktuelles Thema, aber die Umsetzung gefällt mir so gar nicht.
Von mir 3 Sterne.

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