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Veröffentlicht am 04.02.2026

Schneeflockenfunkeln

Schneeflockenfunkeln
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Worum geht es?: Auf der Suche nach einem Neubeginn reist Lynn kurz vor Weihnachten in die verschneite Kleinstadt Starwood. Sie freut sich darauf, in dem kleinen Laden ihrer Tante auszuhelfen, und hofft, ...

Worum geht es?: Auf der Suche nach einem Neubeginn reist Lynn kurz vor Weihnachten in die verschneite Kleinstadt Starwood. Sie freut sich darauf, in dem kleinen Laden ihrer Tante auszuhelfen, und hofft, den Schmerz ihrer Vergangenheit hinter sich zu lassen. Als sie einen Weihnachtsbaum fürs bevorstehende Fest aussuchen möchte, trifft sie auf Miles. Er verkauft nicht nur die schönsten Tannenbäume, sondern lässt auch Lynns Herz höherschlagen. In den nächsten Tag sucht Miles immer wieder Lynns Nähe. Er spürt ihre Verletzungen und weiß nur zu gut, wie sich das anfühlt. Doch gerade als Lynn beginnt, wieder an die Liebe zu glauben, droht ein unerwarteter Besuch, ihr neu gewonnenes Glück zu zerstören.

Das Cover: Das Cover von Schneeflockenfunkeln ist wirklich schön gestaltet und fängt die winterliche Atmosphäre des Romans hervorragend ein. Es vermittelt sofort ein Gefühl von Kälte, Gemütlichkeit und Weihnachtszauber, was perfekt zur Stimmung der Geschichte passt.

Der Schreibstil: Der Schreibstil ist überwiegend in der Ich‑Perspektive aus Lynns Sicht gehalten, was einen unmittelbaren Zugang zu ihren Gefühlen ermöglicht. Die winterliche Atmosphäre wird sehr stark in den Vordergrund gerückt und schafft ein stimmiges, kuscheliges Setting. Allerdings bietet die Handlung kaum Überraschungen und verläuft sehr vorhersehbar, sodass ich mich stellenweise gelangweilt habe.

Die Hauptfiguren: Die Hauptfiguren sind Lynn, die nach emotionalen Verletzungen einen Neuanfang wagt, und Miles, der Tannenbäume verkauft und sich immer wieder bemüht, Lynn näherzukommen. Er erkennt ihre Verletzungen und öffnet sich gleichzeitig selbst, denn auch er trägt seine eigenen Wunden mit sich herum. Die Dynamik zwischen den beiden ist warmherzig, aber insgesamt eher ruhig und ohne große Spannungsmomente.

Endfazit: Mein Endfazit fällt daher gemischt aus: Schneeflockenfunkeln ist ein süßes Buch für zwischendurch, das sich angenehm weglesen lässt, aber leider nicht lange im Gedächtnis bleibt. Es ist eine nette Geschichte, doch man verpasst nichts, wenn man sie nicht liest.

Das Buch erhält von mir enttäuschte 2 von 5 Sterne.

Das Buch wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar bei NetGalley zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür.

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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.12.2025

Outlander - Ein Schatten von Verrat und Liebe

Outlander - Ein Schatten von Verrat und Liebe
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Worum geht es?: Jamie Fraser kehrt von den Toten zurück – doch seine große Liebe Claire hat seinen besten Freund geheiratet …

»Outlander – Ein Schatten von Verrat und Liebe« ist der dramatische 8. Teil ...

Worum geht es?: Jamie Fraser kehrt von den Toten zurück – doch seine große Liebe Claire hat seinen besten Freund geheiratet …

»Outlander – Ein Schatten von Verrat und Liebe« ist der dramatische 8. Teil der Welt-Bestseller-Saga von Diana Gabaldon: ein hochspannender, gefühlvoll erzählter und exakt recherchierter Mix aus historischem Roman, Zeitreise-Abenteuer und Familiensaga.

1778 ist ein dramatisches Jahr für die Frasers: Der amerikanische Unabhängigkeitskrieg steuert auf seinen blutigen Höhepunkt zu; William, der junge Graf von Ellesmere, findet zu seinem Entsetzen heraus, dass er Jamies unehelicher Sohn ist und damit von einem Rebellen und verurteilten Verbrecher abstammt; und die verwitwete Claire hat in die Ehe mit Lord John Grey eingewilligt, Jamies bestem Freund. Ihr Herz droht zum zweiten Mal zu brechen, als etwas geschieht, das sie in ihren kühnsten Träumen nicht zu hoffen gewagt hätte: Eines Tages steht der totgeglaubte Jamie quicklebendig vor ihr.

Zumindest wissen Claire und Jamie ihre Tochter Brianna im 20. Jahrhundert in Sicherheit – oder?

Das Cover: Das Cover des Buches wirkt sehr edel und passt hervorragend zum Genre historischer Romane. Die Farbgebung ist stimmig und ansprechend, sodass das Buch optisch sofort ins Auge fällt.

Der Schreibstil: Der Schreibstil ist typisch für Diana Gabaldon: detailreich, verschachtelt und aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Claire berichtet in der Ich-Perspektive, während andere Figuren wie Jamie oder William aus der Erzähler-Perspektive begleitet werden. Die Kapitel variieren stark in ihrer Länge – manche umfassen nur wenige Seiten, andere ziehen sich über mehr als dreißig Seiten. Während der Anfang des Romans sehr stark ist, verliert die Handlung danach deutlich an Tempo. Viele Passagen wirken langatmig, und das Buch hat insgesamt zu viele Längen. Einige Abschnitte waren für mich so zäh, dass ich sie übersprungen habe, weil sie die Handlung kaum voranbrachten.

Die Hauptfiguren: Die Hauptfiguren bleiben zwar emotional präsent, doch ihre Entwicklungen wirken zunehmend stagnierend. Claire und Jamie kämpfen weiterhin tapfer gegen die Wirren des Krieges, doch ihre Konflikte wiederholen sich teilweise. Brianna und Roger erleben zwar dramatische Ereignisse, doch auch hier fehlt es an frischen Impulsen. Lord John Grey und William stecken in politischen Intrigen fest, die zwar interessant beginnen, sich aber ebenfalls in die Länge ziehen.

Endfazit: Mein Endfazit fällt daher ernüchternd aus: Ich nehme mir jedes Jahr ein Buch der Reihe vor, in der Hoffnung, dass noch ein großer Knall kommt – doch meiner Meinung nach ist die Luft inzwischen raus. Die vielen Längen und die stagnierenden Charakterentwicklungen machen den Lesefluss schwer. Überraschenderweise hat die Serienadaption, die viele Handlungsstränge gekürzt hat, der Geschichte gutgetan. Ich hätte es nie gedacht, aber die Serie Outlander ist für mich inzwischen deutlich besser als die Bücher. Der Start dieses Bandes war vielversprechend, doch er hat im Verlauf stark nachgelassen.

Das Buch erhält von mir enttäuschte 2 von 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 27.10.2025

Scents of Feelings

Scents of Feelings
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Worum geht es?: Gabriel Harewood bleiben nur vier Wochen, um eine Frau zu finden, die ihn heiratet, sonst verliert er seine Position als CEO im Parfümimperium seiner Familie. Ausgerechnet jetzt taucht ...

Worum geht es?: Gabriel Harewood bleiben nur vier Wochen, um eine Frau zu finden, die ihn heiratet, sonst verliert er seine Position als CEO im Parfümimperium seiner Familie. Ausgerechnet jetzt taucht Violet Wright in seinem Büro in San Diego auf, um eine Kolumne über ihn und das Unternehmen zu verfassen – niemand Geringeres als die Frau, mit der er eine unvergessliche Nacht verbracht hat. Was Gabriel nicht weiß: Violet Wright wird dafür bezahlt, seine Heiratspläne scheitern zu lassen. Doch je näher sie ihm kommt, desto schwerer fällt es ihr, Job, Wahrheit und Gefühl zu trennen. Und Gabriel erkennt zu spät, dass er seinen größten Feind in sein Bett gelockt hat.

Das Cover: Optisch ist das Buch ein echtes Highlight. Der schwarze Hintergrund in Kombination mit den farbenfrohen Blumenmotiven wirkt edel und auffällig zugleich. Besonders hervorzuheben ist der blumige Farbschnitt, der dem Buch eine zusätzliche ästhetische Note verleiht. Der Purebelle Verlag beweist hier erneut ein gutes Gespür für visuelle Gestaltung.

Der Schreibstil: Die Geschichte wird abwechselnd aus der Ich-Perspektive von Violet und Gabriel erzählt, was einen direkten Einblick in die Gedankenwelt beider Figuren ermöglicht. Die Kapitel sind angenehm kurz und sorgen für ein zügiges Lesetempo. Der Einstieg ist packend und verspricht eine spannende Handlung – doch leider verliert das Buch im weiteren Verlauf an Klarheit und Fokus.

Genretechnisch wirkt der Roman unausgewogen: Für ein typisches New Adult-Werk sind die erotischen Szenen zu explizit, während es für eine Dark Romance wiederum an Intensität fehlt. Die Handlung rund um Gabriels Suche nach einer Ehefrau gerät zunehmend in den Hintergrund, überlagert von zahlreichen spicy Szenen, die nicht immer zur Charakterentwicklung beitragen. Der finale Plottwist bleibt vorhersehbar und kann die anfängliche Spannung nicht vollständig retten.

Die Hauptfiguren: Violet überzeugt als starke, prinzipientreue Protagonistin. Ihre innere Zerrissenheit zwischen beruflicher Integrität und aufkeimenden Gefühlen ist nachvollziehbar und gut dargestellt. Besonders ihre Fähigkeit, sich gegenüber dominanten Männern zu behaupten, macht sie zu einer sympathischen Figur.

Gabriel hingegen bleibt blass. Trotz wiederholter Hinweise auf eine „dunkle Seite“ wirkt er eher wie ein sanfter Romantiker mit ungewöhnlichen Vorlieben. Die versuchte Charaktertiefe erinnert an bekannte Figuren wie Christian Grey, erreicht jedoch nicht deren Komplexität. Seine Motivation und emotionale Entwicklung bleiben bis zum Schluss schwer greifbar.

Endfazit: Ein vielversprechendes Buch mit einem spannenden Setting und einer starken weiblichen Hauptfigur – doch leider verliert sich die Geschichte zunehmend in erotischen Szenen, die die eigentliche Handlung überlagern. Gabriel als männlicher Protagonist bleibt blass und wenig nachvollziehbar. Wer auf der Suche nach einer klar definierten Genre-Erfahrung ist, könnte hier enttäuscht werden. Für Leserinnen und Leser, die sich auf eine Mischung aus Intrige, Romantik und Erotik einlassen möchten, bietet das Buch dennoch interessante Ansätze.

Das Buch erhält von mir enttäuschte 2 von 5 Sterne.

Das Buch wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar bei NetGalley zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür.

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Veröffentlicht am 25.07.2025

Variation – Für immer oder nie

Variation – Für immer oder nie
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Worum geht es?: Allie Rousseau, eine Ballerina auf dem Höhepunkt ihrer Karriere, will sich im Sommerhaus ihrer Familie in Cape Cod in Ruhe von einer Verletzung erholen. Doch eine Begegnung mit ihrem ehemaligen ...

Worum geht es?: Allie Rousseau, eine Ballerina auf dem Höhepunkt ihrer Karriere, will sich im Sommerhaus ihrer Familie in Cape Cod in Ruhe von einer Verletzung erholen. Doch eine Begegnung mit ihrem ehemaligen besten Freund weckt schmerzhafte Erinnerungen. Hudson Ellis, jetzt ein Eliterettungsschwimmer, hat sie als Jugendliche vor dem Ertrinken gerettet. Aber er hat sie auch nach dem Tod ihrer Schwester im Stich gelassen, als sie ihn am meisten brauchte. Als Hudsons Nichte sie um Hilfe bei der Suche nach ihrer leiblichen Mutter bittet, gerät Allie in eine unmögliche Situation. Während sie versucht, dem Mädchen zu helfen, spürt Allie eine vertraute Anziehung zu Hudson. Doch warum ist er all die Jahre zuvor gegangen? Und sind sie mutig genug, es noch einmal zu versuchen?

Das Cover: Ich mag das Buchcover sehr. Der Kontrast zwischen dem dunklen Hintergrund und den blassrosa Blumen sieht wirklich toll aus. Mir persönlich sagt die Schriftart allerdings nicht zu – sie ist einfach viel zu groß und klobig.

Der Schreibstil: Das Buch wird aus der Erzählerperspektive erzählt. Den Start fand ich wirklich toll – man ist schnell im Geschehen drin. Es bedarf wenig Erklärung, und der Schreibstil ist locker und leicht. Je weiter ich allerdings mit der Geschichte gekommen bin, desto zäher wurde es. Die Geschichte kam einfach nicht aus dem Quark. Die Kapitel sind länger, als sie es sein müssten, und es wird versucht, Spannung aufzubauen, wo keine ist. Einige Wendungen waren auch mehr als vorhersehbar. Ich habe mich durch dieses Buch durchgequält.

Die Hauptfiguren: Allie ist eine Balletttänzerin, die schon von Kindheit an auf Perfektion trainiert wurde. Sie und ihre Schwestern sind mit einer strengen Mutter großgeworden, die ihre Kinder als Primaballerinas ausbilden wollte. Allie hat es nun geschafft und ein Solo in der Company bekommen. Doch leider machen sich die vielen Ballettstunden bemerkbar, und ihre Füße bereiten ihr Schmerzen. Allie beißt jedoch die Zähne zusammen – und es kommt, wie es kommen musste: Sie verletzt sich schwer. Nachdem sie viele OPs und anschließend die Reha hinter sich gebracht hat, ist sie gerade dabei, wieder laufen und tanzen zu lernen. Alles ist sehr mühsam, aber Allie möchte unbedingt zurück auf die Bühne. Plötzlich meldet sich ein Mädchen und behauptet, ihre Tochter zu sein. Anfangs will Allie Juniper noch loswerden, doch sie stellt Nachforschungen an und findet heraus, dass Juniper ihre Nichte ist. Dadurch kommt die gesamte Vergangenheit wieder hoch, und der Unfalltod ihrer Schwester wird erneut aufgerollt. Allie stellt Nachforschungen an, um Juniper zu helfen, mehr über ihre Vergangenheit und die Umstände der Adoption zu erfahren. Dabei werden einige Familiengeheimnisse aufgedeckt.

Hudson ist der Onkel von Juniper. Seine Schwester hat Juniper als Baby adoptiert. Juniper erzählt ihrem Onkel, dass sie ihre leiblichen Eltern kennenlernen möchte. Dies ist allerdings erst ab 18 Jahren möglich. Hudson möchte seine Nichte von diesem Vorhaben abbringen, aber sie hat ihren eigenen Kopf. Dabei begegnet er Allie wieder, die er früher bei einem Bootsunfall gerettet hat. Dieses Mal möchte er um sie kämpfen und endlich eine Beziehung mit ihr eingehen – wo er sie doch hat fallenlassen, als sie ihn am meisten gebraucht hat. Ich muss sagen, dass Hudson mir von allen Charakteren am sympathischsten ist. Er ist ein Kämpfer und lässt sich so oft von Allie zurückweisen, aber er bleibt dran. Und dann ist da noch Juniper. Meine Güte, wo soll ich da anfangen? Sie loggt sich in Social-Media-Accounts ein und gibt sich als Erwachsene aus. Sie bestellt DNA-Tests, ohne ihre Eltern einzuweihen. Sie verstößt gegen so viele Regeln – und dann wird immer nur gesagt, sie hätte einen so großen Dickkopf wie einst ihre leibliche Mutter. Ich hätte mir so sehr gewünscht, dass da endlich mal jemand ein Machtwort spricht, aber das passierte nicht.

Endfazit: „Alles, was ich geben kann – The Last Letter“ habe ich geliebt, und so war klar, dass ich auch weitere Bücher der Autorin lesen muss. Leider muss ich gestehen, dass mich dieses Buch enttäuscht hat. Der Schreibstil ist sehr zäh, und es passiert zu wenig, als dass die 576 Seiten gerechtfertigt wären. Einzig Hudson als Protagonist konnte mich begeistern – ich habe mich immer gefreut, wenn man etwas mehr von ihm lesen konnte. Allie war mir in manchen Punkten einfach zu kompliziert und zu verkopft. Und von Juniper will ich gar nicht erst anfangen. Ich verstehe einfach nicht, warum man ihr so viel hat durchgehen lassen. Die Thematik Ballett wurde super ausgearbeitet und mir als Laie einfach und verständlich nähergebracht. Die Grundidee war wirklich gut, aber ich muss gestehen, dass mir die Ausarbeitung der Geschichte nicht zugesagt hat. Man hätte das Buch deutlich kürzen können.

Das Buch erhält von mir enttäuschte 2 von 5 Sternen.

Das Buch wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar über vorablesen zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür!

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Veröffentlicht am 13.06.2025

Loverboy – Niemand liebt dich so wie ich

Loverboy – Niemand liebt dich so wie ich
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Worum geht es?: Lola freut sich sehr, als sich ihre Mitbewohnerin Vivian in den charismatischen Pascal verliebt, denn Vivian galt immer als Außenseiterin. Nach ein paar Wochen mit Pascal ist Vivian jedoch ...

Worum geht es?: Lola freut sich sehr, als sich ihre Mitbewohnerin Vivian in den charismatischen Pascal verliebt, denn Vivian galt immer als Außenseiterin. Nach ein paar Wochen mit Pascal ist Vivian jedoch nicht wiederzuerkennen: Sie wird unzuverlässig und verstrickt sich in Lügen. Die Lage spitzt sich zu, als Vivian nach einem Streit mit Lola wie vom Erdboden verschwindet. Für Lola ist klar: Hier stimmt etwas nicht! Das fürchtet auch Elias, Vivians Halbbruder. Weil die Polizei nichts unternehmen kann, beschließen Lola und Elias, Vivian auf eigene Faust zu helfen. Während sich die beiden bei ihrer Suche immer näherkommen, ahnen sie nicht, welche Grenzen Vivian für die vermeintliche Liebe längst überschritten hat…

Das Cover: Das Buchcover gefällt mir sehr gut, auch wenn man auf den ersten Blick meinen könnte, dass es sich um eine Dark Romance handelt. Es ist ein Eyecatcher, und das Blau und Pink im Hintergrund kommen toll zur Geltung. Ich persönlich mag den Buchschnitt aber überhaupt nicht. Der Schriftzug „Niemand liebt dich so wie ich“ sieht einfach nicht schön aus – da hätte man etwas Ansprechenderes gestalten können.

Der Schreibstil: Das Buch wird aus der Ich-Perspektive abwechselnd aus der Sicht von Vivi, Lola und Elias erzählt. Dabei werden die Kapitel manchmal aus der Gegenwart und manchmal aus der Vergangenheit vor Vivis Verschwinden erzählt. Ab und zu sind auch Tagebucheinträge von Vivi zu lesen. Die Kapitel sind zwischen 10 und 20 Seiten lang und hatten für mich die perfekte Länge für einen Thriller.

Machen wir es kurz und schmerzlos: Ich habe den Schreibstil überhaupt nicht gemocht. Diese ständigen Perspektivwechsel haben mich nur verwirrt und ehrlich gesagt auch angestrengt. Einmal habe ich mitten im Kapitel eine Pause eingelegt und kam überhaupt nicht wieder hinein. Ich musste erst zum Anfang des Kapitels zurückblättern und schauen, wer nun der Erzähler ist und ob wir in der Gegenwart oder Vergangenheit sind.

Das Ende konnte mich dagegen begeistern! Hier hat die Autorin eine Wendung eingebaut, die ich überhaupt nicht habe kommen sehen.

Die Hauptfiguren: Lola ist die beste Freundin und Mitbewohnerin von Vivi. Auf einer Party begegnet sie Pascal, der daraufhin eine Beziehung mit Vivi eingeht. Lola fand Pascal schon von Anfang an merkwürdig – zum einen will er nie auf Fotos zu sehen sein, dann versteckt er Kleidung in Lolas Wäsche. Es wird einfach immer skurriler. Lola möchte Vivi vor ihm warnen, aber Vivi ist hoffnungslos verliebt.

Eines Tages verschwindet Vivi, und Lola macht sich große Vorwürfe. Hätte sie sich nur nicht mit Vivi gestritten! Sie will Vivi unbedingt finden und ist sich sicher, dass Pascal hinter allem steckt. Die Polizei kann leider keine Vermisstenanzeige aufnehmen, sodass Lola in Eigenregie ermittelt. Ich habe sie als sehr fürsorgliche, warmherzige Freundin wahrgenommen – selbst als Vivi Geldprobleme hatte, gab sie ihr ohne zu zögern welches.

Elias ist Vivis älterer Halbbruder. Anfangs nimmt er Lolas Sorgen nicht ernst, aber schlussendlich schließt er sich ihrer Suche an. Elias hatte zwar nie die beste Beziehung zu seiner Schwester, doch auch er ist sich sicher, dass Pascal dahinter steckt. Mit der Zeit nähert er sich Lola an, aber seine Vergangenheit steht ihm im Weg. Elias ist ein kleiner Softie im Wolfspelz: Nach außen gibt er sich cool und unnahbar, doch innerlich ist er verletzlich und möchte endlich sein Leben ordnen.

Endfazit: Von Loverboy – Niemand liebt dich so wie ich habe ich so viel Gutes gehört, dass ich das Buch unbedingt lesen wollte. Leider konnte es mich nicht überzeugen.

Der Schreibstil war mir zu anstrengend mit den ständigen Perspektivwechseln. Lola und Elias haben mich zwar überzeugt, aber die Autorin hat eine zusätzliche Geschichte rund um ein Mädchen namens Penelope eingebaut, sodass immer mehr Charaktere hinzukamen. Irgendwann war ich einfach nur noch überfordert. Mir hätte das Buch besser gefallen, wenn sich die Handlung ausschließlich um die Suche nach Vivi gedreht hätte. Das Ende war großartig und spannend – ich war schockiert! Abschließend kann ich sagen, dass das Buch eine wichtige Thematik anspricht, von der ich vorher noch nie gehört hatte. Die Grundidee ist toll, aber die Umsetzung war nicht meins.

Das Buch erhält von mir enttäuschte 2 von 5 Sternen.

Das Buch wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar über vorablesen zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür!

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