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HexeLilli

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.05.2018

Das verschwundene Kind

Sommernachtstod
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Haben mich Cover und Titel sofort angesprochen, fand ich die Leseprobe nicht besonders. Nach ca. 100 Seiten hat mich dann das Buch eines Besseren belehrt. Super spannend geschrieben, ich konnte kein Ende ...

Haben mich Cover und Titel sofort angesprochen, fand ich die Leseprobe nicht besonders. Nach ca. 100 Seiten hat mich dann das Buch eines Besseren belehrt. Super spannend geschrieben, ich konnte kein Ende finden.
Es werden parallel zwei Geschichten erzählt. Im Sommer 83 verschwindet der 4 jährige Billy. Trotz Suche durch die Polizei, den Dorfbewohnern und der Familie bleibt der Junge verschwunden. Den Hauptverdächtigen muss man wegen fehlender Beweise laufen lassen. Die Familie zerbricht an dem Schicksalsschlag. Irgendwann wandert der Fall zu den Akten. 20 Jahre später.
Vera Billys Schwester arbeitet als Therapeutin für Menschen die jemanden verloren haben. In einer der Sitzungen taucht ein junger Mann auf. Die Frau hat das Gefühl es könnte ihr damals verschwundener Bruder sein. Sie beginnt nachzuforschen. Aber es gibt jemanden dem das gar nicht gefällt. Es tauchen immer neue Spuren und Verwicklungen auf, so dass der Leser bis am Schluss auf die Folter gespannt wird.
Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, musste ich doch wissen, wie es ausgeht. Gut und flüssig zu lesen, hat es mir spannende Stunden beschert,
mit einem überraschenden Schluss. Nur passte der Prolog nicht dazu. Trotzdem gut geschriebener Schwedenkrimi den ich sehr empfehlen kann.
Danke Vorablesen für dieses Buch

Veröffentlicht am 14.04.2018

Absolut empfehlenswert

Tiefer denn die Hölle (Ein Martin-Bauer-Krimi 2)
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Dieser Krimi hat mir sehr gut gefallen. Super spannend, flüssig zu lesen und mit sympathischen Protagonisten. Auch das Cover passte hervorragend zum Buch.
Polizeiseelsorger Martin Bauer wird an einen ...

Dieser Krimi hat mir sehr gut gefallen. Super spannend, flüssig zu lesen und mit sympathischen Protagonisten. Auch das Cover passte hervorragend zum Buch.
Polizeiseelsorger Martin Bauer wird an einen Tatort gerufen. Sein katholischer Kollege hat hier beim Anblick der Leiche einen schweren Herzinfarkt erlitten. Im Anblick des Todes flüstert er immer wieder einen Namen. Nun erwacht der Jagdinstinkt von Martin Bauer. Zeitgleich ermittelt Hauptkommissarin Verena Dohr mit ihrem Team um den Mörder zu finden.
Die Geschichte spielt im Ruhrgebiet, Schauplatz alte Bergwerksstollen und stillgelegte Zechen. Teilweise hatte ich das Gefühl ich stehe als stiller Beobachter dabei, so lebendig und glaubhaft wurden die Szenen beschrieben. Der Fall war nicht vorhersehbar und gut durchdacht. Das einzige Manko war für mich auf Seite 296 hieß die Frau Doris Slomka wie auch schon öfter erwähnt dann auf der nächsten Seite plötzlich Marion. Ich finde, das muss nicht sein.
Ansonsten kann ich diesen Krimi sehr gerne empfehlen. Mir hat er spannende Stunden

Veröffentlicht am 06.02.2018

Verschwunden

Schlüssel 17
1

Von hexelilli
Auch dieses Buch von Marc Raabe hat mich in keiner Weise enttäuscht.
Schon das Cover hat mich gleich angesprochen, düster und geheimnisvoll.
Eine grausam zugerichtete Leiche in der Kuppel ...

Von hexelilli
Auch dieses Buch von Marc Raabe hat mich in keiner Weise enttäuscht.
Schon das Cover hat mich gleich angesprochen, düster und geheimnisvoll.
Eine grausam zugerichtete Leiche in der Kuppel des Berliner Doms. Die Dompfarrerin trägt um den Hals einen Schlüssel mit der Zahl 17. Mit diesem Schlüssel verschwand vor Jahren die Schwester von Tom Babylon Mitarbeiter vom LKA.
Das Buch erzählt drei Geschichten, psychiatische Privatklinik, Tom und seine Clique im Jahre 98 und die Ermittlung im Jahre 2017. Mit Tag, Uhrzeit und Jahr gekennzeichnet die aus der Vergangenheit in kursiver Schrift, half sehr gut bei der Orientierung. Überall spielt der geheimnisvolle Schlüssel mit der Zahl 17 eine Rolle.
Wer wissen möchte, was es damit auf sich hat, dem kann ich nur den neusten Thriller von Marc Raabe ans Herz legen. Vom Schreibstil angenehm und flüssig zu lesen. Super spannend zu lesen. Wer ist der Gute, wer der Böse?
Auch die beiden Protagonisten waren mir sehr sympatisch. Tom Babylon der immer etwas quer schießt und Psychologin Sita Johanns. Sie ergänzen sich sehr gut, ein gelungener Einstieg in einer neuen Reihe.
Da einige offene Fragen blieben, bin ich sicher, dass der Nachfolgeband nicht lange auf sich warten lässt. Ich bin dann auf jeden Fall wieder dabei.

Veröffentlicht am 10.01.2018

Starker Toback

Wolfswut
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Wenn du denkst, es geht nichts mehr, kommt noch schlimmeres daher. Auch deutsche Autoren können super Thriller schreiben.
Schon vom Cover sehr ansprechend. Verleitet zum Lesen des Klappentextes und der ...

Wenn du denkst, es geht nichts mehr, kommt noch schlimmeres daher. Auch deutsche Autoren können super Thriller schreiben.
Schon vom Cover sehr ansprechend. Verleitet zum Lesen des Klappentextes und der macht neugierig auf das Buch. Das ist so spannend geschrieben, dass es mir schwerfiel nicht die Nacht zum Tag zu machen. Obwohl der Täter von Anfang an bekannt ist, tut das der Spannung keinen Abbruch. Der Autor zeigt uns wozu der Mensch fähig ist. Wir lernen einen brutalen Psychopathen kennen, der die meiste Zeit seines Lebens ein Doppelleben führte. Auch die beiden Hauptermittler waren mir von Anfang an sympathisch. Kira die ihren eigenen Weg verfolgt und sich von keinem aufhalten lässt und Max der Spuren findet die Andere nicht sehen. Die Beiden ergänzen sich wunderbar.

Die Geschichte spielt in Berlin. Lotte Soltau ordnet den Nachlass ihres Vaters.
Dabei findet sie in einem alten Lagerhaus fünf Fässer mit Leichenteilen von Frauen.
Das Buch wurde nach einem wahren Fall geschrieben. Kaum zu glauben so eine mörderische und brutale Geschichte, es geht sehr detailgetreu zu. Nichts für schwache Nerven, teilweise geht es ganz schön an die Nieren.
Für mich auf jeden Fall ein Autor, den ich mir merken werde. Das Buch hat mir spannende und unterhaltsame Stunden geschenkt.

Veröffentlicht am 20.09.2017

Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt

Durst
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20.09.2017 – 13:09
Von hexelilli
Nicht umsonst gehört Jo Nesboe zu einem meiner Lieblingsautoren. Ich habe mich riesig über den Gewinn gefreut. Endlich etwas Neues von Harry Hole. Die lange Pause hat ...

20.09.2017 – 13:09
Von hexelilli
Nicht umsonst gehört Jo Nesboe zu einem meiner Lieblingsautoren. Ich habe mich riesig über den Gewinn gefreut. Endlich etwas Neues von Harry Hole. Die lange Pause hat dem Autoren gutgetan.
Harry ist jetzt seit drei Jahren verheiratet und hat einen Stiefsohn. Seinen Job hat er an den Nagel gehängt, nie wieder Morde. Als Dozent unterrichtet er an der Polizeischule. Vom Alkohol lässt er die Finger. Hole wird vom Polizeipräsidenten erpresst und soll an dem neusten Fall mitarbeiten. Es geht um Vampirismus. Die Handschrift des Täters kommt Harry bekannt vor und er willigt ein. Der Serienmörder treibt ein teuflisches Spiel, kann Harry Hole ihn endlich stoppen?
Das Buch beginnt etwas langatmig, gewinnt dann aber rasch an Fahrt. Es besteht aus einzelnen Erzählsträngen, Polizei, Täter, Opfer, Journalisten. Die Ermittlungsarbeit steht im Vordergrund, aber auch das Privatleben kommt nicht zu kurz. Alles passt wunderbar zusammen. Superspannend zu lesen und man fiebert der Aufklärung entgegen, aber bei 600 Seiten dauert dass natürlich etwas. Ein tolles Buch mit vielen Irrungen und Wendungen, nicht unbedingt für Zartbesaitete, da es teilweise hart zur Sache geht. Dem Autor gelingt es den Leser immer wieder in die Irre zu führen. Und wenn man der Lösung näher kommt, geschieht die nächste Überraschung.
Ich bin von diesem mittlerweile 11. Band total überzeugt und kann es jedem Krimi bzw. Thriller Leser nur wärmstens empfehlen.