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HexeLilli

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.07.2018

Angenehm überrascht

Wahrheit gegen Wahrheit
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Diesmal ein ziemlich unblutiger Thriller und trotzdem sehr spannend geschrieben.
Vivian Miller Spionageabwehr-Analystin bei der CIA lebt mit ihrem Mann Matt, einem IT-Spezialisten und ihren 4 Kindern ...

Diesmal ein ziemlich unblutiger Thriller und trotzdem sehr spannend geschrieben.
Vivian Miller Spionageabwehr-Analystin bei der CIA lebt mit ihrem Mann Matt, einem IT-Spezialisten und ihren 4 Kindern glücklich in einem Vorort von Washinton. Durch Zufall findet sie heraus, dass ihr Mann seit 22 Jahren russischer Spion ist. Plötzlich bricht ihr bisheriges Leben wie ein Kartenhaus zusammen.
Das Cover des Buches fand ich eher langweilig. Gelesen habe ich es eher auf Empfehlung. Und habe es keine Minute bereut, ich wurde angenehm überrascht. Spannend und sehr temporeich geschrieben. Ein tolles hin und her, wer Freund, wer Feind. Vivian zerrissen von Mistrauen, Liebe und Pficht-
bewußtsein. Auf der anderen Seite Matt, liebevoller Vater und Ehemann. Kann man ihm Glauben schenken, oder spielt er falsch? Geschickt gelingt es der Autorin Spannung aufzubauen und den Leser mitfiebern zu lassen.
Die Seiten mit dem Epilog haben mich etwas verwirrt zurückgelassen. Sollte es doch noch Anders sein als man glaubt? Das klingt nach einer Fortsetzung.

Veröffentlicht am 21.06.2018

Tolles Erstlingswerk

Der Alphabetmörder (Ein Grall-und-Wyler-Thriller 1)
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Welch ein tolles Erstlingswerk eines jungen Autoren. Dieses Buch verdient die Bezeichnung Thriller. Spannend von der ersten bis zur letzten Seite, nicht vorhersehbar. Mit einigen Morden und teils schaurigen ...

Welch ein tolles Erstlingswerk eines jungen Autoren. Dieses Buch verdient die Bezeichnung Thriller. Spannend von der ersten bis zur letzten Seite, nicht vorhersehbar. Mit einigen Morden und teils schaurigen Szenen. Mit sympathischen und menschlichen Charakteren.
Der Fallanalytiker Jan Grall wird mit seiner Partnerin Rabea Wyler einer Soko im Westerwald zugeteilt. Es geht um Serienmorde. Den Toten wurde stümperhaft eine Tätowierung mit fortlaufenden Buchstaben beigebracht. Jan muss sich den Dämonen der Vergangenheit stellen, als er in seine Heimat zurückkehrt. Diese hat er vor Jahren nach dem Tod seines großen Bruders fluchtartig verlassen. Viel zu spät merkt er, dass er mit damals abschließen muss.
Schon die Leseprobe hat mir super gefallen. Das Buch hat meine Erwartungen voll erfüllt. Ich konnte es kaum aus der Hand legen und freue mich jetzt schon auf eine Fortsetzung.

Veröffentlicht am 21.05.2018

Das verschwundene Kind

Sommernachtstod
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Haben mich Cover und Titel sofort angesprochen, fand ich die Leseprobe nicht besonders. Nach ca. 100 Seiten hat mich dann das Buch eines Besseren belehrt. Super spannend geschrieben, ich konnte kein Ende ...

Haben mich Cover und Titel sofort angesprochen, fand ich die Leseprobe nicht besonders. Nach ca. 100 Seiten hat mich dann das Buch eines Besseren belehrt. Super spannend geschrieben, ich konnte kein Ende finden.
Es werden parallel zwei Geschichten erzählt. Im Sommer 83 verschwindet der 4 jährige Billy. Trotz Suche durch die Polizei, den Dorfbewohnern und der Familie bleibt der Junge verschwunden. Den Hauptverdächtigen muss man wegen fehlender Beweise laufen lassen. Die Familie zerbricht an dem Schicksalsschlag. Irgendwann wandert der Fall zu den Akten. 20 Jahre später.
Vera Billys Schwester arbeitet als Therapeutin für Menschen die jemanden verloren haben. In einer der Sitzungen taucht ein junger Mann auf. Die Frau hat das Gefühl es könnte ihr damals verschwundener Bruder sein. Sie beginnt nachzuforschen. Aber es gibt jemanden dem das gar nicht gefällt. Es tauchen immer neue Spuren und Verwicklungen auf, so dass der Leser bis am Schluss auf die Folter gespannt wird.
Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, musste ich doch wissen, wie es ausgeht. Gut und flüssig zu lesen, hat es mir spannende Stunden beschert,
mit einem überraschenden Schluss. Nur passte der Prolog nicht dazu. Trotzdem gut geschriebener Schwedenkrimi den ich sehr empfehlen kann.
Danke Vorablesen für dieses Buch

Veröffentlicht am 14.04.2018

Absolut empfehlenswert

Tiefer denn die Hölle (Ein Martin-Bauer-Krimi 2)
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Dieser Krimi hat mir sehr gut gefallen. Super spannend, flüssig zu lesen und mit sympathischen Protagonisten. Auch das Cover passte hervorragend zum Buch.
Polizeiseelsorger Martin Bauer wird an einen ...

Dieser Krimi hat mir sehr gut gefallen. Super spannend, flüssig zu lesen und mit sympathischen Protagonisten. Auch das Cover passte hervorragend zum Buch.
Polizeiseelsorger Martin Bauer wird an einen Tatort gerufen. Sein katholischer Kollege hat hier beim Anblick der Leiche einen schweren Herzinfarkt erlitten. Im Anblick des Todes flüstert er immer wieder einen Namen. Nun erwacht der Jagdinstinkt von Martin Bauer. Zeitgleich ermittelt Hauptkommissarin Verena Dohr mit ihrem Team um den Mörder zu finden.
Die Geschichte spielt im Ruhrgebiet, Schauplatz alte Bergwerksstollen und stillgelegte Zechen. Teilweise hatte ich das Gefühl ich stehe als stiller Beobachter dabei, so lebendig und glaubhaft wurden die Szenen beschrieben. Der Fall war nicht vorhersehbar und gut durchdacht. Das einzige Manko war für mich auf Seite 296 hieß die Frau Doris Slomka wie auch schon öfter erwähnt dann auf der nächsten Seite plötzlich Marion. Ich finde, das muss nicht sein.
Ansonsten kann ich diesen Krimi sehr gerne empfehlen. Mir hat er spannende Stunden

Veröffentlicht am 06.02.2018

Verschwunden

Schlüssel 17
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Von hexelilli
Auch dieses Buch von Marc Raabe hat mich in keiner Weise enttäuscht.
Schon das Cover hat mich gleich angesprochen, düster und geheimnisvoll.
Eine grausam zugerichtete Leiche in der Kuppel ...

Von hexelilli
Auch dieses Buch von Marc Raabe hat mich in keiner Weise enttäuscht.
Schon das Cover hat mich gleich angesprochen, düster und geheimnisvoll.
Eine grausam zugerichtete Leiche in der Kuppel des Berliner Doms. Die Dompfarrerin trägt um den Hals einen Schlüssel mit der Zahl 17. Mit diesem Schlüssel verschwand vor Jahren die Schwester von Tom Babylon Mitarbeiter vom LKA.
Das Buch erzählt drei Geschichten, psychiatische Privatklinik, Tom und seine Clique im Jahre 98 und die Ermittlung im Jahre 2017. Mit Tag, Uhrzeit und Jahr gekennzeichnet die aus der Vergangenheit in kursiver Schrift, half sehr gut bei der Orientierung. Überall spielt der geheimnisvolle Schlüssel mit der Zahl 17 eine Rolle.
Wer wissen möchte, was es damit auf sich hat, dem kann ich nur den neusten Thriller von Marc Raabe ans Herz legen. Vom Schreibstil angenehm und flüssig zu lesen. Super spannend zu lesen. Wer ist der Gute, wer der Böse?
Auch die beiden Protagonisten waren mir sehr sympatisch. Tom Babylon der immer etwas quer schießt und Psychologin Sita Johanns. Sie ergänzen sich sehr gut, ein gelungener Einstieg in einer neuen Reihe.
Da einige offene Fragen blieben, bin ich sicher, dass der Nachfolgeband nicht lange auf sich warten lässt. Ich bin dann auf jeden Fall wieder dabei.