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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.11.2021

Seichte Unterhaltung

Der Traumpalast
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Meinung

Peter Pranges „Der Traumpalast“ ist ein 800 Seiten starker Roman, dem ein zweiter Band folgen wird. Unterteilt in fünf Teile, die jeweils eine Zeitspanne von ca. zwei Jahren erzählen, ist jeder ...

Meinung

Peter Pranges „Der Traumpalast“ ist ein 800 Seiten starker Roman, dem ein zweiter Band folgen wird. Unterteilt in fünf Teile, die jeweils eine Zeitspanne von ca. zwei Jahren erzählen, ist jeder Teil noch einmal in eine unterschiedliche Anzahl von sehr kurzen Kapiteln gegliedert.

Gerade die kurzen Kapitel geben einem das Gefühl einer kurzweiligen Lesezeit, dennoch zieht sich die Geschichte an vielen, völlig uninteressanten Stellen, wie beispielsweise bei Vorstandsitzungen oder Projektfinanzierungen, teils ins Unerträgliche. Oftmals habe ich in diesen Fällen weitergeblättert, was ohne Weiteres möglich ist. Andererseits enden Kapitel genau da, wo Charaktere endlich einmal Tiefe entwickeln könnten (z.B. S. 691). Die ständig wechselnde Szenerie lässt keinen großen Spielraum für eine ernsthafte Auseinandersetzung mit den Charakteren oder dem Verlauf.

Zu Beginn wirkt der Roman sehr schwungvoll. Lebemann trifft auf eine modern eingestellte Frau, die weiß, was sie will und bereit ist für ihre Träume zu kämpfen. Doch schnell verliert sich dieser Schwung und auch die Frau, Rahel, ist nur noch vermeintlich modern und wird zum Anhängsel ihres reichen Gönners. Rahel ist in der Geschichte für mich die größte Enttäuschung. Im Laufe des Buches wandelt sich mein erster Eindruck von ihr, von einer starken Persönlichkeit hinzu einer nicht allzu intelligenten, sich selbst bemitleidenden Frau, die immer glanzloser wird. Teils ist sie mir sogar mächtig auf die Nerven gegangen, mit ihrer dummen und naiven Art und ihrer Arroganz.

Auch Tino konnte mich als Charakter nur mäßig überzeugen. Er erfüllt, wie so viele in diesem Roman, eine ganze Reihe von Klischees. Seiner Figur fehlt es an Substanz. Mich hätte beispielsweise eine tiefgreifendere Auseinandersetzung mit seiner Familie, in der es offensichtliche Probleme gibt, interessiert. Über die Ereignisse wird einfach so hinweggegangen. Auch sein Kokainkonsum wird nur oberflächlich erzählt und in erster Linie auf seinen Liebeskummer geschoben. Das ist mir einfach zu banal.

Die sich durchziehende Trivialität wäre für mich noch okay gewesen, weil der Roman nicht den Anspruch auf große Literatur erhebt. Doch einen historischen Roman zu verfassen und dabei hin und wieder historische Fakten so zu drehen, sodass sie in die Geschichte passen, hat mich verärgert. Beispiele hierfür wären das Tanzlokal „Eldorado“, das mehrmals im Roman genannt wird. Dieses berühmt, berüchtigte Transvestitenlokal eröffnete erst Mitte der 1920er, demnach gab es das 1920 noch gar nicht. Ein zweites Beispiel ist die Entstehung der Idee zu „Metropolis“, ebenfalls im Roman thematisiert, die hat der Autor mal eben etwas vordatiert. Was nicht passt, wird passend gemacht. Schade!

Auch sonst ist es eher ein Crashkurs der historischen Hotspots, denn auf keinen wird ernsthafter eingegangen. Die Charaktere sind in ihrem Handeln oft unglaubwürdig und nur darauf ausgelegt, irgendeine Verbindung zu den jeweiligen Ereignissen herzustellen. Dabei bleibt das Lebensgefühl der Berliner Bevölkerung in dieser unsteten und unsicheren Zeit völlig auf der Strecke. Nach den 800 Seiten habe ich mich gefragt, was davon hängen bleibt? Nichts. Es ist eine Aneinanderreihung von seichten Belanglosigkeiten, die jedes erdenkliche Klischee bedient und ein großes Potential einfach verschenkt. Der Roman ist weder spannend, noch interessant, noch kann man auf die historische Einordnung vertrauen. Ich hatte sehr viel mehr erwartet. Von meinen Erwartungen ist nur ein geringer Teil erfüllt worden.

Wiederholt hatte ich beim Lesen den Eindruck, als ob der Autor nur ein mäßiges Interesse an der Zeit der 20er Jahre sowie dem Thema „Kino“ hat. Was wiederum den ein oder anderen historischen Lapsus, der im Roman vorkommt, erklären würde. Dieser Roman ist wohl mehr dem aktuellen Zeitgeist geschuldet.

Fazit

Die Geschichte, die der Roman erzählt, hat mich nicht für sich gewinnen können. Die Erzählung hat mich nicht mitgerissen, es fehlen die facettenreichen Charaktere und mehr Schwung im Ganzen hätte weniger Langeweile aufkommen lassen.

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Veröffentlicht am 31.08.2021

Es brennt an zu vielen Stellen

Der Brand
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Meinung

Auf nüchterne Weise beschreibt Daniela Krien aus Rahels Sicht den Verlauf dieser drei Sommerwochen. Wir tauchen ein in Rahels Gedankenwelt und erfahren einiges über ihre Ehe und Kindheit, aber ...

Meinung

Auf nüchterne Weise beschreibt Daniela Krien aus Rahels Sicht den Verlauf dieser drei Sommerwochen. Wir tauchen ein in Rahels Gedankenwelt und erfahren einiges über ihre Ehe und Kindheit, aber auch über das Verhältnis zu ihren eigenen Kindern. In kleinen Schritten nähern wir uns den tief sitzenden Problemen, die nie ausgesprochen werden.

Sehr gelungen sind die Ortsbeschreibungen der ruhigen Landschaft der Uckermark. Die Tiere, die sich schnell an die Urlauber gewöhnen und in erster Linie zu Peter eine innige Bindung aufbauen. Diese Idylle steht ganz im Gegensatz zu den emotionalen Stürmen, welche die Charaktere durchlaufen.

Die Ehekrise als Thema des Buches wird allzu schnell von schwierigen Eltern-Kind-Beziehungen überholt, die Rahel und Peter sowohl zu ihren eigenen Eltern hatten als auch jetzt mit ihren Kindern durchleben. Hinzu kommen weitere zahlreiche Themen, die angerissen und wieder verworfen werden. Die Krise zwischen Peter und Rahel, ihre Annäherung werden dadurch aus meiner Sicht unverhältnismäßig zurückgedrängt. Viele dieser Themen, die von außen kommen, beeinflussen Rahel und Peter, doch hätte ich mir gewünscht, dass die Erzählung näher an den Figuren bleibt.

Rahel, Ende 40, Peter, Mitte 50, kommen mir aufgrund ihrer Denkweise und der immer wiederkehrenden Auflistung ihres körperlichen Verfalls um mindestens zehn Jahre älter vor. Ich hatte große Schwierigkeiten mir die Zwei in ihrem angegeben Alter vorzustellen. Natürlich habe ich berücksichtigt, dass sie sehr früh Eltern geworden sind und somit in einer Lebensphase sind, in die andere erst später eintreten. Dennoch passte es für mich nicht.

Der Roman verstrickt sich in allerlei gesellschaftskritischen Themen und verliert dabei die wesentliche Handlung aus dem Blick. Anders als „Liebe im Ernstfall“ wird mir dieses Buch mit all den extrem anstrengenden Charakteren, zu denen ich keinen Bezug gefunden habe, nicht lange im Gedächtnis bleiben. Dabei ist der schnörkellose Schreibstil überzeugend und kurzweilig, nur der Inhalt konnte mich nicht überzeugen.


Fazit

Vom Thema abgekommen, will der Roman zu viele gesellschaftliche Punkte ansprechen, ohne diese überhaupt vertiefen zu können. Aus dem Grund bleibt vieles angerissen, unverfolgt und oberflächlich, dabei tritt die eigentliche Problematik der Ehekrise in den Hintergrund. Mich hat das Buch ratlos und ein wenig unzufrieden zurückgelassen.

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Veröffentlicht am 02.06.2021

zu oberflächlich

Lebe deine Intention
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Inhalt

Die Autorin Susana Garcia Ferreira hat sich getraut ihre Leben in neue Bahnen zu führen und beschreibt in „Lebe deine Intention“, wie sie es geschafft hat mit der Kraft des Mondes ihre Wünsche ...

Inhalt

Die Autorin Susana Garcia Ferreira hat sich getraut ihre Leben in neue Bahnen zu führen und beschreibt in „Lebe deine Intention“, wie sie es geschafft hat mit der Kraft des Mondes ihre Wünsche zu manifestieren. Von einem gut bezahlten Arbeitsplatz ist sie in die Selbständigkeit gewechselt, hat eine Scheidung hinter sich gebracht und ihr Leben somit von Grund auf verändert. Von ihren Erfahrungen und Rückschlägen berichtet sie in ihrem Buch. Nun lebt sie schon seit einigen Jahren ihre Intention und hilft anderen Menschen in Seminaren oder eben mit Büchern, sich mit sich selbst auseinanderzusetzen, um ein erfüllteres Leben zu leben.

Die Autorin hat für sich die Kraft der Natur und speziell die Kraft des Mondes entdeckt, um ihre Wünsche und Ziele zu manifestieren. Dabei stehe die Fragen „Was tut mir gut“ und „Was brauche ich“ ganz vorn. An diesen Fragen richtet sich ihre Methode aus. Sie nutzt den Zyklus des Mondes, um in sich zu gehen, sich diese Fragen zu stellen, um dann mit Energie ihre Ziele und Wünsche umzusetzen. So überprüft sie in regelmäßigen Abständen, ob sie ihre Ziele konsequent verfolgt oder sich mit Nichtigkeiten aufhält.


Meinung

Das Buch „Lebe deine Intention“ ist mit Fotos und Illustrationen ganz wunderbar gestaltet. Der Schreibstil der Autorin ist unkompliziert und durch ihre eigenen Erfahrungen, die sie immer wieder einfließen lässt, bekommt man einen Bezug zur Autorin. Sie gibt Tipps und hat Tricks parat, wie man sich mit seinem Unterbewusstsein am besten in Verbindung setzt.

Das Buch eignet sich für naturnahe Menschen, die ihr Leben ändern möchten und damit beginnen, sich mit den Themen Wünsche manifestieren und Intuition auseinanderzusetzen. Für Menschen, die sich schon länger mit diesen Themen beschäftigen, enthält das Buch kaum neue Ansätze. Von Meditation bis zum Führen eines Tagebuchs, findet man alles, was in solchen Ratgebern eben steht. Natürlich beruft die Autorin sich auf den Mond als Taktgeber. Es befindet sich auch eine gut gemachte, erklärende Zeichnung der Mondphasen und der Jahreszeiten in dem Buch, dennoch habe ich im Grunde kein AHA Erlebnis gehabt.

Ob man sich nun für die Mondphasen oder eine anderen Rhythmus entscheidet, wichtig ist, dass man an sich arbeitet und dran bleibt. Zu dem Aspekt fehlen in dem Buch konkrete Anleitungen. Die Methode ist zu oberflächlich beschrieben, um mich wirklich dazu zu bewegen, es auszuprobieren. Ebenso empfinde ich die Berichte über persönliche Erfahrungen als zu schwammig. Ich hätte mir auch hier mehr Konkretes gewünscht.


Fazit

Für Menschen, die sich bisher wenig oder gar nicht mit diesen Themen beschäftigt haben, ist das Buch ein guter Einstieg und kann gute Impulse geben. Alle anderen lesen nichts Neues. Meiner Meinung nach fehlt es der Methode an Substanz, denn das Wesentliche ist ja nicht der Rhythmus, sondern was kann ich konkret tun, um mein Leben zu ändern.

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Veröffentlicht am 10.05.2021

politisch zu einseitig, literarisch zu wenig

Der ehemalige Sohn
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Inhalt

Franzisk ist ein lebensfroher, junger Mann. Auf dem Weg zu einem Konzert gerät er in eine Massenpanik, wird schwer verletzt und fällt ins Koma. Schon bald geben die Ärzte die Hoffnung auf seine ...

Inhalt

Franzisk ist ein lebensfroher, junger Mann. Auf dem Weg zu einem Konzert gerät er in eine Massenpanik, wird schwer verletzt und fällt ins Koma. Schon bald geben die Ärzte die Hoffnung auf seine Genesung auf. Auch seine Mutter und seine Freunde verlieren den Glauben daran, dass Franzisk jemals wieder aufwacht. Einzig seine Großmutter setzt alle Hebel in Bewegung, in der festen Überzeugung, dass ihr Enkel eines Tages wieder gesund wird.

Nach fast zehn Jahren geschieht dieses Wunder und Franzisk erwacht. Er muss feststellen, dass sich in all den Jahren, in denen er schlief, in seinem Land kaum etwas verändert hat. Es ist, als ob Belarus mit ihm geschlafen hätte.



Meinung

Der Roman „Der ehemalige Sohn“ von Sasha Filipenko erschien schon im Jahre 2014 in Russland und bekam dort einen renommierten Literaturpreis. Aufgrund dessen waren meine Erwartungen an den Roman zugegebenermaßen hoch. Jedoch war ich nicht darauf gefasst, dass sich schon nach ungefähr fünfzig Seiten die Enttäuschung anbahnt. Über weite Strecken des Buches empfand ich den Schreibstil als anstrengend. Zudem habe ich mich des Öfteren gefragt, welches Ziel der Autor mit seinem Roman verfolgt. Die Frage wurde für mich unzureichend, aber einfach beantwortet: Hauptsache Kritik an Belarus.

Am meisten vermisste ich eine tiefer gehende Erzählung, schlüssige Handlungen und vielschichtige Charaktere. Das alles hat der Roman leider nur ansatzweise zu bieten. Die Figuren sind an Eindimensionalität kaum zu überbieten und die gesamte Geschichte klebt vehement an der Oberfläche fest. Bis zur letzten Seite, habe ich keine Ahnung, welcher Mensch die Hauptfigur Franzisk eigentlich ist. Zu Beginn erschien er mir als ein verwöhnter, leichtlebiger junger Mann. Viel mehr habe ich auch im Verlauf des Romans nicht über ihn erfahren. Ähnlich ergeht es mir mit den weiteren Charakteren in diesem Buch.

Belarus ist eine Diktatur, das lässt sich nicht schön reden, aber diese Art und Weise der Darstellung entspricht lediglich der Sicht des Autors, der sich keinerlei Mühe gemacht hat, andere Perspektiven mit einfließen zu lassen. Dementsprechend fungieren die Charaktere entweder als Sprachrohr oder als Feindbild. Es gibt in dem Buch eine einzige richtige Meinung, die des Autors, und darauf ist alles ausgerichtet. Es ist eine politisch sehr einseitige, kritische Haltung zum Staat. Einen differenzierten Blick auf das Land sucht man in diesem Roman vergebens. Es gibt schwarz, es gibt weiß, aber absolut keine Grautöne, keinerlei Schattierungen. Mich hat es beim fortschreitenden Lesen immer mehr gestört, dass mir das Buch diese einseitige, undifferenzierte Sichtweise auf fast dogmatische Weise überstülpen möchte.

Da ich eine Freundin mit Verwandtschaft in Minsk, Belarus, habe, sprach ich mit ihr über das Land und habe dadurch einen wesentlich besseren Eindruck vom Leben dort bekommen. Dieses Gespräch hat auch meine Vermutung der eindimensionalen Betrachtungsweise bestätigt. Damit möchte ich keinesfalls eine Diktatur gutheißen, dennoch finde ich es wichtig mehr als eine Perspektive zuzulassen, um wenigstens den Versuch zu machen, ein ganzheitliches Bild abzubilden. Genau das habe ich im gesamten Roman vermisst.


Fazit

Vielversprechender Ansatz, allerdings zwingt der Autor Leser:innen seine Sichtweise auf, und erschafft weder eine lesenswerte Erzählung noch Charaktere mit Erinnerungswert.

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Veröffentlicht am 02.01.2026

Langatmig

Menschen im Hotel
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Die Drehtür des Berliner Grand Hotels ist immer im Schwung, es ist herrscht ein Kommen und Gehen. In der Lobby sitzt der kriegsversehrte Dr. Otternschlag, ein Dauergast im Hotel, und beobachtet die An- ...

Die Drehtür des Berliner Grand Hotels ist immer im Schwung, es ist herrscht ein Kommen und Gehen. In der Lobby sitzt der kriegsversehrte Dr. Otternschlag, ein Dauergast im Hotel, und beobachtet die An- und Abreisen.
Der Fabrikant Preysing ist in schwierige Fusionsverhandlungen verstrickt, die zu scheitern drohen. Baron Gaigern hat Schulden und versucht an Geld zu kommen. Eine gefeierte Balletttänzerin hadert mit dem Verlust ihrer Jugend und ihres Publikums. Ein todgeweihter Buchhalter möchte in seinen letzten Tagen das Leben noch einmal genießen und hat sein gesamtes Erspartes im Gepäck.
Die Wege dieser Gäste kreuzen sich und ihre schicksalshafte Begegnung endet tragisch.


Menschen im Hotel ist ein Roman aus den 1920er Jahren und spielt auch in dieser Zeit. Die Geschichte ist schon damals verfilmt worden. Aus meiner Sicht passt eine filmische Umsetzung zu der Handlung am Besten, denn als Roman ist die Geschichte sehr zäh und kommt nicht richtig in Schwung. Des Öfteren hatte ich den Eindruck eher ein Drehbuch als einen Roman zu lesen. Aus diesem Grund habe ich das Buch meistens nach kurzem Lesen wieder zur Seite gelegt. Der Roman konnte mich mit seiner Geschichte über die Menschen im Hotel nicht begeistern.

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