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Veröffentlicht am 13.01.2026

Süße Verführungen

Berlins süße Seite
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Ein süßes Erlebnis der besonderen Art präsentiert Susanne Leimstoll mit ihrem Buch ‘Berlins süße Seite – Die besten Patisserien, Konditoreien, Chocolaterien der Stadt‘, herausgegeben vom BeBra Verlag. ...

Ein süßes Erlebnis der besonderen Art präsentiert Susanne Leimstoll mit ihrem Buch ‘Berlins süße Seite – Die besten Patisserien, Konditoreien, Chocolaterien der Stadt‘, herausgegeben vom BeBra Verlag. Wer mag es nicht ab und zu durch diese kleinen verführerisch aussehenden und duftenden Köstlichkeiten verwöhnt zu werden, sich ganz besonderen Gaumenfreuden hinzugeben, um sich vom Alltagsgeschehen eine verdiente Pause zu gönnen? Balsam für die Seele und natürlich auch für den Bauch sind diese kleinen, genussreichen Köstlichkeiten, die hier vorgestellt werden. Es gibt zu jeder der insgesamt dreißig Leckereien ein Porträt des Erstellers, der Erstellerin und natürlich bekommen wir auch verraten, wo in der Stadt Berlin wird einkehren und uns selbst von der herausragenden Handwerkskunst überzeugen können. Aber das ist noch nicht alles, denn es gibt darüber hinaus genaue Rezepturen und Anleitungen zum Selbermachen dazu.
Ich probiere aus, besuche die Patisserien, Konditoreien und Chocolaterien an besonderen Tagen mit viel Freude und komme immer wieder auch beim Nachmachen ins Schwärmen.

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Veröffentlicht am 13.01.2026

Aus dem Leben gegriffen

Balanceübungen.
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In ‘Balanceübungen‘ hält Georg Winter seine Gedanken und Gefühle zu Ereignissen des Alltagsgeschehens fest und gleitet diese mal in erheiternde, mal in nachdenklich stimmende Worte, platziert sie wohldosiert ...

In ‘Balanceübungen‘ hält Georg Winter seine Gedanken und Gefühle zu Ereignissen des Alltagsgeschehens fest und gleitet diese mal in erheiternde, mal in nachdenklich stimmende Worte, platziert sie wohldosiert und treffsicher in einer angenehm unterhaltenden Form. Seine Sprache ist leichtverständlicher Humor mit Tiefgang und bestechender Satire in den Themengebieten Kultur, Familie, Politik, Gesellschaft, um nur einige ausgewählte zu nennen. Beim Lesen entsteht das Verlangen nach mehr von diesen klugen Aphorismen, die impulsgebend in den Tag begleiten und Stück für Stück immer wieder aufs Neue mich begeistern.
Wunderschöne schwarz-weiß Illustrationen von Bettina Bick bereichern dieses künstlerische Kleinod, welches sich ideal als Geschenk für liebe Freunde und Verwandte aber natürlich auch zum Eigenverbrauch eignet.

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Veröffentlicht am 08.01.2026

Spannender Kriminalfall im Berlin von 1936

Kommissar Gennat und der Raubmord am Ku’damm
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Regina Stürickow hat mich mit ihrem großartigen Kriminalroman ‘Kommissar Gennat und der Raubmord am Ku’damm‘ in Atem gehalten durch ihre fesselnde Art eine Geschichte zu präsentieren, die einer historischen ...

Regina Stürickow hat mich mit ihrem großartigen Kriminalroman ‘Kommissar Gennat und der Raubmord am Ku’damm‘ in Atem gehalten durch ihre fesselnde Art eine Geschichte zu präsentieren, die einer historischen polizeilichen Akte entstammt und fiktional erzählt wird. Den Protagonisten, ein sympathischer, dem Zeitgeist entsprechend gezeichneter Kommissar, hat es tatsächlich gegeben. Auf seinen Spuren zu wandeln und dabei Einblicke in das historische Berlin zu bekommen, hat mir sehr großen Spaß gemacht. Immer wieder habe ich recherchiert, welche Veränderungen es zum heutigen Stadtbild gibt und wie es sich einst präsentiert hat. Auch die gesellschaftspolitischen Darstellungen ließen mich tief eintauchen in die Geschichte der Stadt Berlin, in der ich lebe.
Es ist eine Fortsetzungsreihe, die allerdings unabhängig voneinander gelesen werden kann. Es wird nicht mein letzter Roman aus dieser Serie sein, der mich in seinen Bann ziehen wird, denn ich bin neugierig geworden auf mehr.
Wer gern auf den Spuren vergangener Zeiten wandelt, spannende Unterhaltung zum Miträtseln sucht und dabei historisch fundierte Fakten schriftstellerisch gekonnt verarbeitet mag, ist hier bestens aufgehoben und erhält garantierten Lesegenuss.

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Veröffentlicht am 08.01.2026

Gefährliche Farben

Die Farbe des Bösen
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Ralf H. Dorweiler hat mich mit seinem Kriminalroman ‘Die Farbe des Bösen‘ mächtig in Atem gehalten. Bereits im Prolog, in dem Bente um ihr Leben rennt und vor ihrem gewalttätigen Ehemann flüchtet, betritt ...

Ralf H. Dorweiler hat mich mit seinem Kriminalroman ‘Die Farbe des Bösen‘ mächtig in Atem gehalten. Bereits im Prolog, in dem Bente um ihr Leben rennt und vor ihrem gewalttätigen Ehemann flüchtet, betritt ein fürchterlich zugerichtetes Opfer die Bühne des Geschehens. Hier beginnt das große Rätselraten um eine Serie von Morden, wobei es dem Autor vortrefflich gelingt, unverhoffte Details ins Spiel zu bringen, die mich immer wieder aufforderten, neu zu denken. Es ist eine atmosphärisch sehr dichte Geschichte, die in das politische und industrielle Geschehen Hamburgs im Jahre 1887 eintaucht. Sozialdemokratischen Bestrebungen in der Stadt werden verfolgt und unterdrückt, der Kampf um menschlichere Arbeits- und Lebensbedingungen im Keim erstickt. Doch das Volk begehrt auf und seine Forderungen nach rechtswirksamen Arbeitsverträgen bekommen einen unüberhörbaren Ton der Dringlichkeit.
Während Kommissar Hermann Rieker sich diesem Fall nur mit sehr deutlichen Worten gegenüber seinem Vorgesetzten annehmen darf, ermittelt die Tochter des Richters Johanna Ahrens in äußerst gefährlicher Mission und bringt dabei sich und andere in ungeahnte Gefahr, in eine brisante Lange, die scheinbar aussichtslos scheint.
Mir gefällt der lebendige Schreibstil mit einer unglaublichen Sogwirkung, der den Zeitgeist für mich sehr authentisch wiedergibt. Schon der Gebrauch und die Schreibweise der Berufsbezeichnungen führte mich automatisch in eine vergangene Welt, die in ihrer Komplexität der Alltagsgeschehnisse wirkungsvoll in Szene gesetzt ist. Es macht einfach Spaß den Protagonisten zu folgen, mit ihnen zu ermitteln und dabei in ein Wechselbad der Gefühle zu geraten.
Der Kriminalroman ist der zweite Teil einer Fortsetzungsreihe um Rieker und Ahrens, kann jedoch ohne Kenntnis der vorangegangenen Geschichte gelesen werden. Zum Schluss lässt es sich der Autor jedoch nicht nehmen, neugierig auf das weitere Geschehen zu machen durch Andeutungen, die spannende Entwicklungen um die Protagonisten versprechen.

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Veröffentlicht am 29.12.2025

Zeit des Abschieds

Wenn die Kraniche nach Süden ziehen
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‘Wenn die Kraniche nach Süden ziehen‘ von Lisa Ridzén erzählt die unglaublich bewegende Geschichte von Bosse Anderson, einem Mann von 89 Jahren, der seine an Demenz erkrankte Frau Fredrika in ein Pflegeheim ...

‘Wenn die Kraniche nach Süden ziehen‘ von Lisa Ridzén erzählt die unglaublich bewegende Geschichte von Bosse Anderson, einem Mann von 89 Jahren, der seine an Demenz erkrankte Frau Fredrika in ein Pflegeheim geben musste, weil er selbst nicht mehr ohne Hilfe seinen Alltag bewältigen kann. Hans, sein Sohn, versucht ihm das Leben so angenehm wie nur irgend möglich zu gestalten, besucht seinen Vater mehrfach in der Woche, versorgt ihn mit Lebensmitteln. Engagierte Pflegkräfte kümmern sich mehrmals am Tag um sein leibliches Wohl, die Hygiene und natürlich auch um den Haushalt. Doch Bo erkennt nur schwerlich die Zeichen der Zeit, vergräbt sich hinter seinen Erinnerungen aus der Vergangenheit seines Lebens, reagiert mit Unverständnis auf die helfenden Hände.
Die Autorin gibt ein herzzerreißendes Zeugnis der letzten Tage und Wochen eines Mannes wieder, der seine Gefühle in der ihm eigenen Gedankenwelt zum täglichen Geschehen und den Erinnerungen an sein gelebtes Leben zum Ausdruck bringt, in seiner ihm ganz allein gehörenden Welt verweilt. Es ist tief berührend diesen Emotionen zu folgen und im Gegensatz dazu die kurzen medizinischen Berichte einzuordnen. Ehrlich und schmerzlich zugleich ist die Zeit des Abschiednehmens dargestellt, vermittelt in ihrer Intensität eine Sogwirkung beim Lesen und dem anschließenden Verarbeiten.

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