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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.01.2026

Kein Thriller, sondern unblutiger, in die Länge gezogener Agenten-Krimi

Oxen. Pilgrim
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In Band 6 der Reihe Oxen geht es um die Nachwehen vorheriger Teile, weshalb es sich empfiehlt diese vorher zu lesen.

Das Trio besteht aus Margrethe Franck vom PET, Sally Finnsen, welche noch immer nach ...

In Band 6 der Reihe Oxen geht es um die Nachwehen vorheriger Teile, weshalb es sich empfiehlt diese vorher zu lesen.

Das Trio besteht aus Margrethe Franck vom PET, Sally Finnsen, welche noch immer nach den Mörder ihres Bruders sucht und der Überlebende aus dem verhängnisvollen Keller aus Teil 5, Niels Oxen.

Als der Fall mit dem Keller zu den Akten gelegt wird, ermitteln auf eigene Faust gegen mächtige Kontrahenten.



Meine Erwartungen an den sogenannten Thriller waren ganz andere und wurden leider ziemlich enttäuscht. Ich kannte diese Reihe bisher noch nicht.

Zunächst lenkte das Cover meine Aufmerksamkeit auf sich. Mit der gelungenen Schrift auf dem fast schwarzen Hintergrund im Wald ging ich von einiger Handlung aus und viel Spannung, vielleicht auch perfide Dinge, Blut und Brutalität.

Den Klappentext hätte ich etwas anders geschrieben, nun gut. Bin ich mehr oder weniger darauf hineingefallen.

Inhaltlich war es quälend lang und zäh! Teilweise hat sich meine Konzentration komplett verabschiedet und ich hab leer gelesen. Das Schlimme dabei ist, man verpasst dann nichts. Die Handlung muss deutlich gekürzt werden.

Einen Spannungsbogen sollte man auch einfügen. Und die Beschreibung ändern.

Ansonsten ist der Schreibstil aber professionell. Auch die Charaktere sind in Ordnung und sympathisch.

Ich würde die Reihe nicht mittendrin beginnen und wenn überhaupt, dann eine andere Lektüre des Autors testen.

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Veröffentlicht am 12.01.2026

Hat mich nicht abgeholt..

Lesereise Nordspanien
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Dr. Andreas Drouve ist Journalist und Autor und hat auf 123 Seiten über Nordspanien geschrieben.

Nach den ersten Seiten war ich ehrlich gesagt ziemlich enttäuscht darüber, dass es kein einziges Bild, ...

Dr. Andreas Drouve ist Journalist und Autor und hat auf 123 Seiten über Nordspanien geschrieben.

Nach den ersten Seiten war ich ehrlich gesagt ziemlich enttäuscht darüber, dass es kein einziges Bild, keine Karte, Route Darstellung o.ä. gab. Im weiteren Verlauf musste man also die Motivation mitbringen und alles separat googlen.

Dann kann ich mir meiner Meinung nach Lektüre aber auch gleich komplett sparen.

Pro Stadt hat er je eine nennenswerte Sache herausgearbeitet. Mal etwas über Traditionen und Bräuche, zu Sport, zur Stadtentwicklung usw.

Mir ist aufgefallen, dass Drouve keine Reise an sich gemacht hat. Die einzelnen Orte hat er lediglich besucht, um dort geschäftliche Interviews zu tätigen. Also für mich persönlich peut a peut unbrauchbar.

Kann jeder anders sehen, aber ich hätte mich gefreut etwas mehr über die jeweiligen Orte zu erfahren. Große Städte wie Bilbao haben so viele nennenswerte Sehenswürdigkeiten, Geschichten und Geheimnisse.. zu denen ich auch nach den 123 Seiten nicht mehr weiß (außer ich hab sie gegoogelt).

Weiterhin gefällt mir neben dem Inhalt leider auch nicht der Schreibstil.

Im Kapitel um Seite 40ff sind auffällige Fehler wie Façade, Thürme, Haupttheil (copy/paste?).

Hinzu kommt die besonders am Anfang sehr subjektive Art zu schreiben getreu dem "Das Mittelmeer ist scheisse und der Atlantik ist am besten." Man kann doch auch beides gut finden, ich fahre als Hamburgerin auch gerne nach München. ..

Insgesamt hat mich das Buch nicht überzeugt. Die Reise ist schlecht nachvollziehbar, der Lesefluss wurde zu oft gestoppt, eine Begeisterung kam entweder nicht auf oder wurde letztendlich versiegt.

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Veröffentlicht am 08.01.2026

Mit den Ermittlern kann man keinen Krimi lösen!

Lügen auf Friesisch
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Ein Mann wird in seinem Laden ermordet und die Polizei tappt im Dunkeln.

..Natürlich tut sie das, ist sie doch nur damit beschäftigt für Kruse einzukaufen oder essen zu bestellen! Dieses Mal hat der ...

Ein Mann wird in seinem Laden ermordet und die Polizei tappt im Dunkeln.

..Natürlich tut sie das, ist sie doch nur damit beschäftigt für Kruse einzukaufen oder essen zu bestellen! Dieses Mal hat der mürrische Alte auch nicht mitgeholfen, sondern nur die Arbeit behindert.

Hätte man gearbeitet und Alibis überprüft, wäre weniger passiert. Stattdessen müssen diese mir dieses Mal noch unsympathischer erscheinenden Protagonisten permanent klatschen und tratschen.

Ja, ich habe schon 1 oder 2 andere Teile mit dem Team von Kruse gelesen und auch dort haben mich Privates und Nebensächlichkeiten gestört, aber in diesem Teil war es zu viel!

Ich habe keinen Spannungsbogen bemerkt, ein unblutiger und langweilig gestalteter "Krimi"!

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Veröffentlicht am 13.09.2025

Nicht abgeholt

Der Richter aus Paris
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In der Neuauflage von 2016 geht es darum, dass ein junger Richter versucht den Mord an einem General aufzuklären und taucht dabei tief in die Geschichte ein.
Für seine Ermittlungen pendelt er regelrecht ...

In der Neuauflage von 2016 geht es darum, dass ein junger Richter versucht den Mord an einem General aufzuklären und taucht dabei tief in die Geschichte ein.
Für seine Ermittlungen pendelt er regelrecht zwischen Paris und Martinique und erst dort die junge attraktive Witwe kennen, die ihm sehr hilft.

Die Geschichte hat mich insgesamt nicht ganz abgeholt.
Inhaltlich ist es alleine schon seltsam, dass ein Richter und nicht die Staatsanwaltschaft ermittelt. Die Methoden sind ebenfalls nicht rechtskräftig.
Am Ende wurde dann in einem Nebensatz kurz etwas über die Täter gesagt und gut ist, weitermachen mit Privatem.
Allgemein hat mich sehr gestört wie viel Platz das Private einnimmt.
Versteht mich nicht falsch, es ist nicht schlimm, wenn man einige Passagen darüber schreibt, es füllt hier aber beinahe das gesamte Buch aus.
Der Richter fährt dreigleisig und beendet seine Gedanken oft mit: also meine Ex-Frau hätte nun dies oder jenes dazu gesagt.
Ermittlungen geraten komplett in den Hintergrund, gehen komplett unter.

Ein Kriminalroman braucht nicht unbedingt einen spannenden Höhepunkt, wäre nice to have gewesen, besonders wenn die Handlung schon so niedrig ist.

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Veröffentlicht am 08.09.2025

Extrem nüchtern ohne Thrill

Mit kalter Hand
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Sabine Yao ist dieses Mal hauptsächlich mit einem Pferderipper und einer zerstückelten Leiche beschäftigt.

Die Marke Tsokos verkauft sich. Auch ich liebe seine Podcasts und seine Bücher. Aber dieser ...

Sabine Yao ist dieses Mal hauptsächlich mit einem Pferderipper und einer zerstückelten Leiche beschäftigt.

Die Marke Tsokos verkauft sich. Auch ich liebe seine Podcasts und seine Bücher. Aber dieser Teil hat als 'Thriller' sehr enttäuscht. Vielleicht schraubt man die Erwartungshaltung automatisch höher.

Geschrieben ist es extrem verständlich und erklärend. Thematik ist wahrscheinlich sehr aus dem alltäglichen Leben.

Aber auch wenn der Fokus auf Rechtsmedizin gemünzt ist, versteh ich nicht, warum man keine Spannung einbaut.

Man sollte es dann vllt. Eher als rechtsmedizinische Doku verkaufen, anstatt als Thriller.

Schade ehrlich!

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