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Veröffentlicht am 18.11.2021

Selbstbestimmtes Sterben oder Mord? Du hast die Wahl...

Das giftige Glück
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Wien ist im Aufruhr - der eigentlich sehr gesunde Bärlauch ist mit Pilzen konterminiert und führt damit nun zu einem glücklichen Tod. Die Lösung für zahlreiche Sterbenskranke und Lebensmüde? In Massen ...

Wien ist im Aufruhr - der eigentlich sehr gesunde Bärlauch ist mit Pilzen konterminiert und führt damit nun zu einem glücklichen Tod. Die Lösung für zahlreiche Sterbenskranke und Lebensmüde? In Massen pilgern die Menschen in den Wald, um das Kraut zu horden.
Vor allem das tolle Cover hat mich bei diesem Buch sehr angesprochen und auch überwiegend aufgrund dessen, habe ich mich entschlossen dieses zu lesen. Die Story versprach zwar einige interessante Aspekte, jedoch war für mich die Zusammenfassung auf der Rückseite eher weniger ausschlaggebend.
Nachdem ich das Buch ausgelesen habe, lässt es mich eher ratlos zurück. Der von der Autorin gewünschte Aspekt über das selbstbestimmte Leben und Sterben hinterlässt bei mir einen bitteren Beigeschmack. Das jeder anfänglich Zugriff auf die Pflanze hat, ermöglicht ganz leicht die Nutzung zu negativen, kriminellen Zwecken (Erpressung/Mord).
Auch bleiben viele Handlungen der Protagonisten letztendlich ohne Auflösung - vielmehr kann/soll sich der Leser seinen Teil denken.
Für mich, auch wenn mit guter Absicht erdacht, eher ein verstörendes Buch. Am besten hat mir daran das Cover gefallen

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Veröffentlicht am 14.09.2020

Terra nullis

Fledermausmann (Ein Harry-Hole-Krimi 1)
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Sein Ruf eilt dem Autor voraus und deshalb habe ich mich auch mal für seine Bücher entschieden. Mit diesem Buch habe ich begonnen, jedoch kam ich nicht so richtig in die Geschichte. Alles wirkte sehr langgezogen ...

Sein Ruf eilt dem Autor voraus und deshalb habe ich mich auch mal für seine Bücher entschieden. Mit diesem Buch habe ich begonnen, jedoch kam ich nicht so richtig in die Geschichte. Alles wirkte sehr langgezogen und wenig im Zusammenhang mit dem Mord/der Ermittlung stehend, so dass ich das Buch abgebrochen habe. Nachdem ich von „Ihr Königreich“ sehr begeistert war, habe ich es nochmal versucht – jedoch mit ähnlichem Eindruck.
Die Grundidee ist nicht schlecht, allerdings hat mir die Umsetzung gar nicht gefallen. Hauptakteur ist der norwegische Kommissar Harry Hole, ein trockener Alkoholiker, der allein (!) zur Unterstützung der Ermittlung im Todesfall der jungen Norwegerin Inger nach Australien geschickt wird, nachdem er von dort angefordert wurde. Sofort ist er mit den meisten Kollegen dort sehr „dicke“ und verliebt sich auch sehr rasch in eine Kollegin von Inger. Als die Ermittlungen stocken und der ihm zugeteilte Kollege Andrew tot aufgefunden wurde, hat er einen Rückfall. Während totaler Abstürze und/oder in nüchternen Momenten kommen ihm Geistesblitze, die letztendlich zur Lösung des Falles führen: einer abstrusen Rache.
Leider konnte mich dieses Buch überhaupt nicht überzeugen und ich bezweifle, dass ich weitere Bücher dieser Reihe lesen werde.

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Veröffentlicht am 14.01.2026

Lässt mich ratlos zurück

Die Holländerinnen
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"Die Holländerinnen" ist Aneinanderreihung von Geschichten und Schicksalen ohne Tiefgang und Abschluss. Wie die Gruppe um den Theatermacher scheinbar ziellos durch den Dschungel läuft, pendelt die Erzählerin ...

"Die Holländerinnen" ist Aneinanderreihung von Geschichten und Schicksalen ohne Tiefgang und Abschluss. Wie die Gruppe um den Theatermacher scheinbar ziellos durch den Dschungel läuft, pendelt die Erzählerin durch die einzelnen Storys ohne richtigen Anfang oder Ende, angeteasert wartet der Leser auf eine Auflösung, die nicht kommt. Auch die Wanderung der Gruppe bleibt eine einfache Schilderung der sich die Erzählerin durch abrupten Aufbruch ohne wirklich erkennbaren Auslöser entzieht.
Insgesamt ein Buch das man einmal gehört haben kann, bei dem es jedoch keine Rolle spielt, ob man es kennt oder nicht und das auch keinen bleibenden Eindruck hinterlässt - eher die Frage "Was möchte uns die Autorin damit sagen". Ich hatte die Möglichkeit es als Testleser zu hören. Das Lesen hätte ich sehr wahrscheinlich abgebrochen und mich ebenfalls sehr geärgert wenn ich es gekauft hätte. Einen tieferen Sinn kann ich der Story trotz aufmerksamen Zuhörens nicht entnehmen. Mal wieder ein Buchpreis-Buch dessen Hype ich leider nicht nachvollziehen kann.

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Veröffentlicht am 09.05.2025

Hatte mir mehr versprochen

Der Lärm des Lebens
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Ehrlich gesagt hatte ich mir von diesem Buch mehr versprochen. Der Ich-Erzähler schildert letztendlich seinen Werdegang, verknüpft mit geschichtlichen sowie persönlichen Ereignissen. Dabei kommen interessante ...

Ehrlich gesagt hatte ich mir von diesem Buch mehr versprochen. Der Ich-Erzähler schildert letztendlich seinen Werdegang, verknüpft mit geschichtlichen sowie persönlichen Ereignissen. Dabei kommen interessante Themen zur Sprache wie der Mauerfall, die Schikane der gehörlosen Großeltern im NS-Regime, die Demenz des Vaters oder aktuellere Ereignisse wie die Corona-Pandemie
In meinen Augen fehlt jedoch allen Schilderungen die Tiefe, zumal der Klappentext auf die Geschichte des Autors, der Eltern und Großeltern fokussiert. Relativ nebensächliche Erlebnisse werden stattdessen sehr ausführlich erzählt; dies kann auch der zum Teil sehr witzige Ruhrpott-Dialekt nicht ausgleichen. Bis zum Ende des Buches habe ich immer noch auf den "Aha" - Moment gewartet, der leider nicht kam. Ein Buch was mich leider überhaupt nicht angesprochen hat.

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Veröffentlicht am 14.02.2025

Dahinplätschernde, wirre Story

Frightened – Zwei Schwestern und ein Mord
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Nora will ihre Schwester Rachel besuchen und findet diese, genauso wie deren Hund, ermordet vor. Da Rachel vor Jahren überfallen und vergewaltigt wurde und beide Schwestern seitdem nach dem Täter suchen, ...

Nora will ihre Schwester Rachel besuchen und findet diese, genauso wie deren Hund, ermordet vor. Da Rachel vor Jahren überfallen und vergewaltigt wurde und beide Schwestern seitdem nach dem Täter suchen, ist für Nora sofort klar, daß nur dieser dafür verantwortlich sein kann.
Schon fast fanatisch verfolgt sie die von ihr auserkorenen vermutlichen Täter mit ihrer Anwesenheit.
Es fällt mir sehr schwer für die Schwestern Sympathien zu entwickeln. Beide scheinen keine Kinder von Traurigkeit zu sein.
Die Handlung in Vergangenheit und Gegenwart pendelt überwiegend zwischen Besuchen in Restaurants, Kneipen und Pubs. Eine richtig fesselnde Handlung gibt es für mich nicht wirklich. Gefühlt hat man die geschilderten Szenarien schon zigmal gehört, ständige Wiederholungen von "... ich frage mich.." ".. Ich stelle mir vor.." werden mit der Zeit echt nervig.
Nach Beenden des Buches steht für mich die Frage: "Das wars jetzt? " Der
letztendlich bleibende Eindruck ist der einer dahinplätschernden wirren Story ohne Tiefen.
Ein Buch was einige Fragen hinterlässt und - von der Handlung her - bei mir definitiv nicht in Erinnerung bleibt.

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