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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.05.2024

Viel Flair wenig Kriminalfall

Dunkle Verwicklungen auf La Palma (Calderón und Rodriguez ermitteln 1)
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Es fällt mir nicht leicht eine Bewertung zu diesem Buch abzugeben, da ich es wirklich nicht gut fand.

Flores und Santana das Autorenduo, was selbst einen Buchladen besitzt, versucht in diesem ...

Es fällt mir nicht leicht eine Bewertung zu diesem Buch abzugeben, da ich es wirklich nicht gut fand.

Flores und Santana das Autorenduo, was selbst einen Buchladen besitzt, versucht in diesem Buch kanarisches Flair und gleichzeitig einen spannenden Kriminalfall zu konstruieren. Das mit dem Flair gelingt den beiden deutlich besser als der Kriminalfall.
Das kanarische Flair, die Gemütlichkeit, das tolle Essen, die tollen Schauplätze, all das gelingt den beiden ganz hervorragend einzufangen. Man kann sich die saftigen Früchte, die die Protagonistin Naira isst richtig vorstellen.
Was man sich aber so gar nicht vorstellen kann, selbst mit viel Fantasie ist die Ermittlungsarbeit, also um ehrlich zu sein habe ich kaum welche gelesen. Da gibt es einen Toten Bauunternehmer und der Rest bleibt sehr, sehr blass und so richtig schlau, wer es jetzt genau war, also der Täter, werde ich auch nicht. Alles ist sehr oberflächlich und überhaupt nicht farbenfroh wie die Kanaren. Es kommt nie zu richtiger Spannung, da alles nur so dahin fließt.
Das einzige was farbenfroh ist, ist das wunderschöne Cover, dass ist wirklich eine Augenweide.

Der Schreibstil hat mir gut gefallen, auch, wenn es die ganzen spanischen Namen und Bezeichnungen nicht unbedingt erleichtert.
Ein Personenregister wäre sehr hilfreich gewesen.

Alles in allem ein eher unterdurchschnittlicher Krimi, bei dem ich definitiv nicht den zweiten Teil lesen werde, auch wenn ich viel Hoffnung hatte. Die Grundidee ist gut nur irgendwie sehr ohne Salz und Pfeffer umgesetzt.

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Veröffentlicht am 21.03.2024

Solider Auftakt mit Luft nach oben!

Roter Sand - Mord auf Gran Canaria
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Der neue Krimi-Reihenauftakt von Eric Berg mit dem Titel Roter Sand, ist ein solides Buch mit Luft nach oben.
Direkt hervorheben möchte ich das tolle Cover und die Erklärungen zu den spanischen Begriffen ...

Der neue Krimi-Reihenauftakt von Eric Berg mit dem Titel Roter Sand, ist ein solides Buch mit Luft nach oben.
Direkt hervorheben möchte ich das tolle Cover und die Erklärungen zu den spanischen Begriffen am Ende des Buches. Wenn wir schon bei Registern sind, ich fände ein Personenregister gut. Es gibt doch sehr viele spanische Namen, die einen leicht verwirren können.
Nun zu der Geschichte. Flaco ist ein ehemaliger Polizist, der es aber irgendwie doch noch ist. Er ist nicht der sympathische Kerl, da er mit vielem unzufrieden ist, was ihn aber irgendwie sehr menschlich erscheinen lässt gerade in der heutigen Zeit. Er stolpert in einige Fettnäpfchen im Laufe des Buches und löst am Ende nach vielen Irrungen und Wirrungen doch noch den Fall. Dieser wird sehr schlüssig und nachvollziebar aufgeklärt. Er hat oft den richtigen Riecher ist dabei aber stets etwas grummelig gelaunt.
Sehr gut gefallen hat mir, wie die verschiedenen Orte in Gran Canaria beschrieben werden, auch wer noch nicht vor Ort war kann damit etwas anfangen (auch dank der Karte am Anfang), auch die Grundidee der Geschichte fand ich sehr gut. Mal nicht diese typisch dauersympathischen Krimi Charaktere. Nein, Flaco hat Ecken und Kanten und das ist gut so.

Teilweise blieben mir die Charaktere aber etwas zu flach. Bisschen mehr Tiefe wäre gut gewesen und auch mit dem Schreibstil wurde ich erst nach ca. 130 Seiten warm. Oft war mir der Humor zu gewollt. Der Schreibstil ist im Vergleich zu der Doro Kagel Reihe ein ganz anderer.
Dennoch fand ich das Buch sehr solide und denke, dass da noch mehr geht, dann hoffentlich in Teil 2, den ich mir vormerken werde. Denn ich wollte doch schon wissen wie es ausgeht.

Wer auf unblutige, mal nicht in Deutschland spielende und dennoch spannende Krimis zum miträtseln steht, ist hier genau richtig.

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Veröffentlicht am 25.02.2024

Solide Reihenfortsetzung

Verborgen
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Eva Björg Ægisdottir ist mit Verborgen eine solide Fortsetzung in der Reihe um Komissarin Elma und Kommissar Hördur gelungen.
Das Cover passt sich perfekt in die Vorgängerbände ein und ergibt ...

Eva Björg Ægisdottir ist mit Verborgen eine solide Fortsetzung in der Reihe um Komissarin Elma und Kommissar Hördur gelungen.
Das Cover passt sich perfekt in die Vorgängerbände ein und ergibt somit ein tolles Bild im Regal.
Wie bereits aus den ersten beiden Teilen gewohnt geht es auch hier um einen mysteriösen Mord. Ein Junge stirbt nach einem Brand in dem Haus der Eltern, dabei ist jedoch komisch, dass es nur Feuer in seinem Zimmer gab. Die beiden Ermittler begeben sich auf eine Spur quer durch die Stadt und kommen erst relativ spät dem Täter auf die Spur.

Ich fand, dass sich das Buch am Anfang sehr gezogen hat. Es kam keine richtige Spannung auf, dies änderte sich dann im letzten Drittel. Dann kam etwas Schwung in die Geschichte und man konnte etwas Spannung fühlen. Elma und Hördur sind klar wieder das Highlight des Buches.

Grundsätzlich würde ich jedem, der die zwei Vorgänger kennt auch empfehlen dieses Buch zu lesen. Der Schreibstil ist sehr gut und leicht lesbar, die spielenden Figuren sind alle Glaubwürdig und auch die Schauplätze kann man sehr gut nachvollziehen, was auch an der Karte im Inneren des Einbands zu erkennen ist. Das Personenregister erscheint sehr unscheinbar ganz am Ende des Buches, ich hätte es mir vorn gewünscht, da man ja in der Regel nicht erstmal das ganze Buch danach durchsucht.

Alles in allem ein solider 3. Teil und falls es einen 4. geben sollte, hoffe ich, dass dieser wieder etwas mehr Spannung zu bieten hat.

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Veröffentlicht am 22.12.2023

Ende spannend ansonsten so lala

Silvester
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Silvester von Martin Österdahl ist ein solider Krimi.

Das Cover hat mir sofort gefallen, es verrät soviel und doch nichts. Wir sehen einen Pool und den Tag um den sich alles in diesem Buch dreht.
Am ...

Silvester von Martin Österdahl ist ein solider Krimi.

Das Cover hat mir sofort gefallen, es verrät soviel und doch nichts. Wir sehen einen Pool und den Tag um den sich alles in diesem Buch dreht.
Am Anfang plätschert die Geschichte vor sich hin. Es will nicht so recht Spannung aufkommen, die Charaktere bleiben alle etwas zu blass und man fragt sich die ganze Zeit. Wo führt das hin?
Nach ca. 2/3 wird das Tempo aber deutlich rasanter. Es folgt eine Wendung nach der anderen und es endet so wie ich es nicht gedacht hätte, so wie es wahrscheinlich niemand vorher vermutet.
Die Charaktere fand ich insgesamt etwas zu eintönig, vielleicht auch oberflächlich. Keiner sticht heraus oder ist irgendwie besonders.
Die Schauplätze haben mir sehr gut gefallen, man konnte sie sich gut vorstellen.
Der Schreibstil war sehr gut, er "zwingt" einen weiter zu lesen und ist sehr bildhaft geschrieben.

Alles in allem war das ein solider Thriller mit Luft nach oben, wobei die Grundidee an sich wirklich eine gute Sache war.

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Veröffentlicht am 15.01.2026

Enttäuschend!

Die Magnolientochter (Die Blumentöchter 4)
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Leider konnte mich dieses Mal Tessa Hansen mit ihrem 4. Teil der Blumentöchter-Reihe nicht überzeugen. Die anderen Teile waren alle so schön und eigentlich wäre dieser es auch, wenn man nicht die ganze ...

Leider konnte mich dieses Mal Tessa Hansen mit ihrem 4. Teil der Blumentöchter-Reihe nicht überzeugen. Die anderen Teile waren alle so schön und eigentlich wäre dieser es auch, wenn man nicht die ganze Zeit von vorne bis hinten politisch belehrt werden würde zum Thema Klimawandel.
Ich startete mit sehr viel Hoffnung in das Buch, eine sich entwickelnde Liebesgeschichte zwischen Kyle und Magnolia in Neuseeland. Was könnte es schöneres geben in dieser Landschaft? Diese wird auch wunderbar beschrieben und auch die Vergangenheitsgeschichte und die reine Liebessache zwischen Kyle und Magnolia war wieder richtig gut geschrieben. Doch bereits ab Seite eins wird einem das Buch versaut. Wieso? Magnolia ist eine fanatische Klimaaktivistin, im Buch wird sogar verharmlost was die "letzte Generation" getan hat. Nahezu wird es schon befürwortet. Es wird mehrfach erwähnt wie stark und kämpferisch man sich doch mit allen Mitteln einsetzen sollte und man wird mehrfach darauf hingewiesen, dass ja alle nix tun. Es gibt zwar auch ein paar Wiederworte gegen das aggressive Vorgehen für mehr Schutz, aber das ist viel zu wenig.

Das Buch hätte soviel Potential gehabt, von der Story her, den wirklich, theoretisch guten Charakteren und den Schauplätzen und dem richtig guten Schreibstil!

Wer aber politische Belehrungen in einem Roman betreibt, dazu mir noch sagt wie böse ich doch bin wenn ich fliege und Auto fahre....dem kann ich für dieses Buch leider nicht mehr als 2 Sterne geben. Diese sind aber auch nur für die schönen Schauplatzbeschreibungen und den Schreibstil! Schade, der Rest war so gut!

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