Ich heule doch
Life's Too ShortAbby Jimenez ist für mich inzwischen eh die absolute Romcom-Queen, aber hier hat sie sich in meinen Augen mal wieder selbst übertroffen. Hat so ein bisschen den Flair von Katherine Heigl Romcoms aus den ...
Abby Jimenez ist für mich inzwischen eh die absolute Romcom-Queen, aber hier hat sie sich in meinen Augen mal wieder selbst übertroffen. Hat so ein bisschen den Flair von Katherine Heigl Romcoms aus den 2000ern und ich habs sehr geliebt. Was Vanessa und Adrian am laufen haben ist einfach nur absolut besonders und magisch. Eine Liebe, die es eben nur in Büchern gibt- kitschig, bezaubern und umwerfend witzig.
Ich mochte die überschaubare Beschaulichkeit des Settings. Ein Großteil der Handlung spielt sich in den Wohnungen der beiden Protagonisten ab, durchzogen von kleinen Ausflügen ins romantisierte Alltagsleben. Ich finde die Handlung durchaus kitschig verklärt, alles läuft gefühlt ein bisschen zu glatt, zu perfekt. Aber genau das macht das Buch zu so einer wunderbaren Flucht aus dem Alltag.
Man verstehe mich nicht falsch: beide Figuren haben durchaus ihr Päckchen zu tragen- bei Vanessa wird das etwas stärker vertieft als bei Adrian, aber es läuft unterm Strich ziemlich gut für die beiden.
Trotzdem ist das Buch gespickt mit tiefen Emotionen, unschönen Wahrheiten und der Hoffnung, dass trotzdem nichts umsonst ist.
Ich hatte durchaus das eine oder andere Mal Tränen in den Augen. Ich finde es so unfassbarer cool, dass dem Buch eine reale Person als Inspiration diente und die Autorin ihre Reichweite nutzt um über noch unheilbare Krankheiten, Leben mit Beeinträchtigung und den Komplikationen denen Betroffene sich ausgesetzt sehen, aufmerksam zu machen. Wirklich toll.