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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.01.2026

Not bad

Die Housesitterin – Ein Traum von einem Job. Oder?
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Bin positiv überrascht und habe das Gefühl so langsam hat die Autorin den Bogen raus und ihre Bücher werden von Mal zu Mal besser. Hatte zwischenzeitlich Angst wir bekommen hier einen Fiebertraum à la ...

Bin positiv überrascht und habe das Gefühl so langsam hat die Autorin den Bogen raus und ihre Bücher werden von Mal zu Mal besser. Hatte zwischenzeitlich Angst wir bekommen hier einen Fiebertraum à la Housemaid-Reihe einer anderen bekannten Autorin, aber die Plottwists kommen nicht ganz so haarsträubend daher. Finds gut, kann man machen.

Das Spannungslevel ist eher im unteren Level angesiedelt. Es ist schon eine Art Mörder-Mystery-Thriller, bei dem man nicht so genau weiß, wer jetzt eigentlich „die Bösen“ sind. Da sich alle irgendwie seltsam verhalten und man ja auch von Beginn an weiß, dass irgendwer sterben wird, ist klar dass es eine unterschwellige Grundspannung gibt. Aber erst zum Schluss kommt da wirklich Tempokriminelle Genialität auf.

Der Fall ist ganz solide aufgebaut, kann man nicht meckern. Klar gibts so ein paar Schwachstellen im Fall, aber das tut dem großen Ganzen keinen Abriss.
Die Charaktere sind wieder durchweg unsympathisch und eher zweidimensional, die Geschichte ist also vor allem Handlungsgetrieben.

Fand das Buch aber sehr kurzweilig und hab mich gut unterhalten gefühlt.

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Veröffentlicht am 28.01.2026

Starke Fortsetzung

Until the Light destroys
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Band 2 schließt unmittelbar an Band 1 an und ich fand es wurde super wendungs- unf intrigenreich. Band 1 hat da ein paar schöne Vorlagen für weitere Entwicklungen geliefert, sodass nicht nur die Ereignisse ...

Band 2 schließt unmittelbar an Band 1 an und ich fand es wurde super wendungs- unf intrigenreich. Band 1 hat da ein paar schöne Vorlagen für weitere Entwicklungen geliefert, sodass nicht nur die Ereignisse vor 500 Jahren vertieft und aufgeklärt wurden, sondern auch alles rund um die Vampirclans stärker aufgedröselt wurde.

Gefühlt gab es weniger, aber gleichzeitig intensiveren Spice, falls das irgendwie Sinn ergibt. Der Fokus liegt für mein Empfinden weniger stark darauf, stattdessen werden die Bindungen vertieft, die Figuren lernen einander tatsächlich kennen mit allem was sie ausmacht. Das gibt vor allem auch der Beziehung zwischen Dorian und Juraj einen tollen Touch, der irgendwie auch bedeutsam ist.

Es gab ein paar ziemlich krasse Kampfszenen, die mir richtig gut gefallen haben und das Action- und Spannungslevel bisschen hochgepusht haben. So als Gesamtpaket hat mir dadurch dieser Band sogar besser gefallen als der Erste.

Zwischenzeitlich hat mich das ganze so ein bisschen an Vampire Diaries erinnert mit all dem Love Drama und den Machtspielchen. Aber da der Unterhaltungswert konstant gut war, stört mich das nicht. Mit hats gefallen.

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Veröffentlicht am 28.01.2026

Die Kraft der Frauen

Die Seehexen von Positano
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Die historisch angehauchten Romane über starke Frauen und ihre Schicksale lese ich super gerne. Und auch dieses Buch hat wieder diesen Hauch Magie und Mystik, die der Autorin so eigen sind. Das Inselsetting ...

Die historisch angehauchten Romane über starke Frauen und ihre Schicksale lese ich super gerne. Und auch dieses Buch hat wieder diesen Hauch Magie und Mystik, die der Autorin so eigen sind. Das Inselsetting von Positano fand ich sehr ansprechend und die Geschichte selbst wieder sehr einnehmend und bewegend.

Der Einstieg ins Buch ist mir dieses Mal nicht ganz so leicht gefallen. Vor allem mit den Erzählsträngen von Holmes und Mari habe ich anfangs ein bisschen zu kämpfen gehabt. Aber als ich einmal drin war, fand ich die Geschichte durchaus fesselnd. Die Story wird in zwei Zeitebenen erzählt, wobei die Ereignisse auf Positano im 19. Jahrhundert das zentrale Element sind.

Maris Schicksal, sowie generell das Leben der Frauen auf der Insel fand ich ansprechend geschildert. Mit Mari hat man eine starke Heldin, die nicht nur ihr eigenes Schicksal bestimmt, sondern auch den Weg für die übrigen Seehexen bereitet. Es ist dadurch vor allem auch eine Geschichte über Gemeinschaft, Familie, Tradition und die Hoffnung auf mehr Selbstbestimmung und Freiheit.

Die Gegenwartshandlung rundet das gut ab und gibt dem ganzen einen sehr nahbaren und trotzdem abenteuerlichen Touch, was ich sehr mochte. Die Geschichte nimmt den Leser zunehmend gefangen und hat mir wieder richtig gut gefallen

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Veröffentlicht am 28.01.2026

Ich heule doch

Life's Too Short
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Abby Jimenez ist für mich inzwischen eh die absolute Romcom-Queen, aber hier hat sie sich in meinen Augen mal wieder selbst übertroffen. Hat so ein bisschen den Flair von Katherine Heigl Romcoms aus den ...

Abby Jimenez ist für mich inzwischen eh die absolute Romcom-Queen, aber hier hat sie sich in meinen Augen mal wieder selbst übertroffen. Hat so ein bisschen den Flair von Katherine Heigl Romcoms aus den 2000ern und ich habs sehr geliebt. Was Vanessa und Adrian am laufen haben ist einfach nur absolut besonders und magisch. Eine Liebe, die es eben nur in Büchern gibt- kitschig, bezaubern und umwerfend witzig.

Ich mochte die überschaubare Beschaulichkeit des Settings. Ein Großteil der Handlung spielt sich in den Wohnungen der beiden Protagonisten ab, durchzogen von kleinen Ausflügen ins romantisierte Alltagsleben. Ich finde die Handlung durchaus kitschig verklärt, alles läuft gefühlt ein bisschen zu glatt, zu perfekt. Aber genau das macht das Buch zu so einer wunderbaren Flucht aus dem Alltag.

Man verstehe mich nicht falsch: beide Figuren haben durchaus ihr Päckchen zu tragen- bei Vanessa wird das etwas stärker vertieft als bei Adrian, aber es läuft unterm Strich ziemlich gut für die beiden.
Trotzdem ist das Buch gespickt mit tiefen Emotionen, unschönen Wahrheiten und der Hoffnung, dass trotzdem nichts umsonst ist.

Ich hatte durchaus das eine oder andere Mal Tränen in den Augen. Ich finde es so unfassbarer cool, dass dem Buch eine reale Person als Inspiration diente und die Autorin ihre Reichweite nutzt um über noch unheilbare Krankheiten, Leben mit Beeinträchtigung und den Komplikationen denen Betroffene sich ausgesetzt sehen, aufmerksam zu machen. Wirklich toll.

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Veröffentlicht am 28.01.2026

Cooler Roman, thematisch für mich nicht ganz rund

Hazel sagt Nein
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Ich fand das Buch direkt super interessant und thematisch ansprechend und wollte es unbedingt lesen. Gleich zu Beginn war ich positiv überrascht, dass hier nicht nur Hazel Sicht auf die Situation beleuchtet ...

Ich fand das Buch direkt super interessant und thematisch ansprechend und wollte es unbedingt lesen. Gleich zu Beginn war ich positiv überrascht, dass hier nicht nur Hazel Sicht auf die Situation beleuchtet wird, sondern die gesamte Familie, ihre Gedanken und Emotionen muteinbezogen werden. Das fand ich vom Konzept her super stark.

Vor allem Hazel Bruder fand ich auch super nahbar. Bei den Eltern habe ich immer sehr geschwankt, wie nachvollziehbar ich ihre Motiven und Handlungsweisen fand. Man merkt schon, dass sie Hazel bedingungslos glauben und sie vor allem schützen wollen, aber da schwang immer auch Eigennutz und ein Stück weit Egoismus mit.

Dass die „Gegenseite“ quasi gar nicht zu Wort kommt, weder der Direktor selbst noch seine Fürsprecher, fand ich einerseits gut, weil den Tätern hier keine Stimme gegeben wird, gleichzeitig wird das ganze aber so aufgebauscht, dass ich schon gerne diejenigen, die Hazel verunglimpfen und ihre Familie schikanieren, gesehen und gehört hätte. Einfach um Tätern ein Gesicht zu geben- hier verschwimmen sie eher in der Anonymität der Situation und Masse.

Das Buch ist generell ein bisschen überladen mit Themen, hier geht es nicht nur um Belästigung, Schikane, Mobbing und die Konsequenzen all dessen, hier geht es außerdem um Antisemitismus, um Cancel Culture und die Übernahme des Narrative durch andere. Dadurch, dass hier derartig viel angeschnitten wird, bleibt alles ziemlich oberflächlich und auch zum Ende des Buches blieben für mich einige Themen/ Fragen ungeklärt.

Ich war überrascht, wie fast schon positiv verklärt das Ende des Buches anmutet und sich für die Familie alles auf fast schon wundersame Art zu fügen scheint.
Ich habe das Buch ingesamt gerne gelesen und bin auch gut in die Handlung rein und durch die Kapitel gekommen, hätte mir nur mehr Fokus auf das Kernthema gewünscht. Trotzdem eine Geschichte, die zum Nachdenken und Diskutieren anregt.

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