Von der unbeschwerten Partymaus zur verantwortlichen Schwester, Tochter, Tante und Kollegin. Für Marie beginnt von heute auf morgen ein neues Leben. Sich plötzlich um die schwerkranke Schwester kümmern, ...
Von der unbeschwerten Partymaus zur verantwortlichen Schwester, Tochter, Tante und Kollegin. Für Marie beginnt von heute auf morgen ein neues Leben. Sich plötzlich um die schwerkranke Schwester kümmern, für die Nichte und den Neffen dasein und in der Firma die Rolle der Schwester übernehmen. Keine leichte Aufgabe, wenn man jeden Tag in den Tag hineinlebt und die Nacht auch gern zum Tag macht. Am Anfang hatte ich von Marie den Eindruck der verwöhnten Tochter. Doch nach und nach kommt raus, warum sie kein Interesse (mehr) an der Werft hat und es freut mich, dass sie sich mehr und mehr engagiert. Und Daniel mehr wird als ein spießiger Kollege. Ich finde das Buch spannend, fesselnd und rund. Eine gelungene Geschichte, die ich auch gern nochmal lese
Schon das Cover hat mich direkt angesprochen: der Erpel im Vordergrund, dazu Kamera, Küstenflair und die alte Mühle – ungewöhnlich, detailreich und passend zur Geschichte. Genau diese Mischung aus nordischer ...
Schon das Cover hat mich direkt angesprochen: der Erpel im Vordergrund, dazu Kamera, Küstenflair und die alte Mühle – ungewöhnlich, detailreich und passend zur Geschichte. Genau diese Mischung aus nordischer Atmosphäre und einem Hauch Mystery spiegelt sich auch im Buch wider.
Der Einstieg in die Geschichte gelingt sehr leicht. Ich war schnell drin und mochte den lockeren, flüssigen Schreibstil sofort. Besonders gut gefallen hat mir, wie nach und nach immer mehr Fragen aufgeworfen werden – rund um die Mühle, die Bilder, den geheimnisvollen „Schattenmann“ und die Verbindungen in die Vergangenheit.
Die Ermittlungen rund um das Verschwinden von Nele entwickeln schnell eine dichte, teilweise auch beklemmende Spannung. Die Schauplätze – vor allem der alte Lost Place – sind sehr bildhaft beschrieben und sorgen für eine richtig greifbare Atmosphäre. Auch die Zusammenarbeit mit der Polizei und die persönlichen Verflechtungen der Figuren bringen zusätzliche Dynamik in die Handlung.
Die Figuren wirken lebendig und nicht eindimensional. Anni ist neugierig und engagiert, manchmal aber auch etwas zu risikofreudig unterwegs, was die Geschichte zusätzlich spannend macht. Auch die Nebenfiguren tragen mit ihren Geheimnissen und Verbindungen zur Vergangenheit viel zur Spannung bei.
Gut gefallen hat mir außerdem, wie Gegenwart und frühere Ereignisse miteinander verknüpft werden, sodass sich nach und nach ein größeres Bild zusammensetzt, ohne dass man zu früh alles durchschaut.
Das Ende ist rund und zufriedenstellend gelöst, auch wenn einzelne Aspekte für meinen Geschmack noch etwas mehr Tiefe hätten haben dürfen.
Insgesamt ein spannender, atmosphärischer Küstenkrimi mit interessanten Figuren und vielen Wendungen, der mich gut unterhalten hat und definitiv Lust auf weitere Fälle von Anni Gade macht
„Profi-Wissen Fußball“ aus der Reihe Bücherhelden 2. Klasse ist ein rundum gelungenes Buch für Erstleser. Das Hardcover hat ein schönes, handliches Format (zwischen A5 und A4) und liegt gut in der Hand. ...
„Profi-Wissen Fußball“ aus der Reihe Bücherhelden 2. Klasse ist ein rundum gelungenes Buch für Erstleser. Das Hardcover hat ein schönes, handliches Format (zwischen A5 und A4) und liegt gut in der Hand. Auf dem Cover stehen jubelnde Spieler der deutschen Nationalmannschaft im Vordergrund – das wirkt direkt motivierend. Der Titel in Weiß auf dunklem Hintergrund geht zwar etwas unter, insgesamt ist das Cover aber sehr ansprechend und kindgerecht gestaltet.
Inhaltlich überzeugt das Buch auf ganzer Linie: Themen wie „Das schönste Spiel der Welt“, „Anpfiff“, „Der Pokal“, „Im Stadion“ oder „Nachwuchs-Talente“ sind gut strukturiert, verständlich erklärt und altersgerecht geschrieben. Die Schrift ist angenehm groß, die Sätze sind kurz, und viele Fotos sowie farbenfrohe, aber nicht überladene Illustrationen unterstützen das Textverständnis. Besonders schön sind die Mitmach-Übungen, kleinen Rätsel und zusätzlichen Infos, die auch für Erwachsene noch interessant sind (z. B. Rollen im Team oder Trainingsalltag).
Sehr positiv hervorzuheben ist, dass der Fußball hier vielseitig dargestellt wird: Frauenfußball, Blindenfußball, Fairness und Vorbilder kommen nicht zu kurz. Das Buch richtet sich eindeutig nicht nur an Jungen. Insgesamt macht es Lust aufs Weiterlesen und Lernen – ideal zum Lesenüben und für fußballbegeisterte Kinder ab der 2. Klasse.
Fazit: Hochwertig gestaltet, inhaltlich stark und pädagogisch sinnvoll.
Eigentlich wollte Andrea es sich gemütlich machen – stattdessen zieht sie um. Und zwar raus aufs Land, in ein riesiges altes Haus, das mehr Platz bietet, als ihr manchmal lieb ist. Mit dabei: ihre Mutter ...
Eigentlich wollte Andrea es sich gemütlich machen – stattdessen zieht sie um. Und zwar raus aufs Land, in ein riesiges altes Haus, das mehr Platz bietet, als ihr manchmal lieb ist. Mit dabei: ihre Mutter und die polnische Pflegerin Malgorzata, die auch in dieser Runde wieder mit trockener Ehrlichkeit punktet.
Der Klappentext versprach nicht viel – doch Susanne Fröhlich überrascht positiv: Verzogen ist witzig, lebendig und voller Charme, ohne ins Überdrehte abzurutschen. Zwar bedient die Geschichte eine ganze Reihe von Dorf-Klischees – vom neugierigen Nachbarn bis zur Dauer-Tratsche – aber sie zeigt auch, wie viel Potenzial in einem Neuanfang steckt, selbst wenn die Umgebung erstmal nach „tote Hose“ aussieht.
Andrea stolpert also nicht nur über alte Teppiche im Altbau, sondern auch in die Abgründe des Landlebens: Tratsch an jeder Ecke, viel Raum zum Nachdenken – und ein Huhn namens Hannelore (Rasse Brakel), das mit seiner Eigenwilligkeit fast zur Hauptfigur wird. Charmant? Irgendwie schon. Anstrengend? Definitiv.
Wie immer schafft es Susanne Fröhlich, Andreas Innenleben nachvollziehbar und feinfühlig zu erzählen. Man versteht, was sie beschäftigt – die Verantwortung für die Mutter, das Loslassen von alten Vorstellungen, die Suche nach dem, was ihr (noch) guttut. Und trotz aller Hindernisse: Am Ende gibt es einen rundum gelungenen Weihnachtsmarkt und ein Happy End für ein Paar, bei dem man es fast nicht mehr erwartet hätte.
Auch in Band 10 bleibt der Ton der Reihe leicht, mit dem typischen Augenzwinkern und einem ehrlichen Blick auf das Leben einer Frau in der Lebensmitte. Und wie Susanne Fröhlich in der Danksagung verrät: Verzogen ist nicht das Ende – „ein Ende ist nicht abzusehen“ schreibt sie. Gut so.
Fazit: Verzogen ist kein romantischer Landhaus-Traum, sondern ein unterhaltsamer, lebensnaher Roman über zu viel Platz, zu viele Meinungen – und darüber, was wirklich zählt. Für alle, die Andrea schon länger begleiten, ein schönes Wiedersehen. Und für Neulinge: ein guter Einstieg in den „ganz normalen Wahnsinn“.
Das Cover finde ich wunderschön gezeichnet. Es zeigt ein Paar das Arm in Arm am Wasser entlang geht. Zu ihrer Rechten steht ein wunderschönes Gebäude, offensichtlich eine Bibliothek mit kleinem Café. Der ...
Das Cover finde ich wunderschön gezeichnet. Es zeigt ein Paar das Arm in Arm am Wasser entlang geht. Zu ihrer Rechten steht ein wunderschönes Gebäude, offensichtlich eine Bibliothek mit kleinem Café. Der Titel wirkt auf mich etwas lahm, auch wenn er zum Geschehen passt.
Im Kern der Geschichte geht es im Wechsel um zwei Frauen, Lisa und Charlotte, die die Leidenschaft für Bücher teilen, durch Zufall zueinander finden und Freundschaft schließen.
Beide Frauen stehen an unterschiedlichen Wendepunkten in ihrem Leben.
Charlotte ist Witwe und arbeitet in der Stadtbibliothek, die durch Renovierungsarbeiten umziehen muss. Beide Töchter ziehen aus und sie fragt sich einmal mehr wie es weitergeht.
Lisa ist gerade frisch verlobt, möchte aber vor der Familiengründung mit ihrem Verlag schwarze Zahlen schreiben - das ist leichter gesagt als getan. Beide Frauen treffen sich durch Zufall in Paris und haben immer mal wieder Berührungspunkte.... So entsteht im Laufe der Zeit eine wunderbare Freundschaft.
Das Buch ist toll geschrieben, ich bin nur so durch die Zeilen geflogen. Die Handlung ist stimmig und unterhaltsam. Die Gefühle unserer beiden Hauptprotagonisten konnte ich gut nachvollziehen. Mir gefällt, dass die Autorin zu einem stimmigen und runden Ende kommt.
Gern möchte ich eine Fortsetzung lesen - Material wäre durchaus vorhanden
Allerdings hat es mich im gesamten Lesefluss gewundert, dass es hier keine Kapitel gibt. Die beiden Handlungsstränge, die mal die Gedanken von Lisa und mal die Gedanken von Charlotte zeigen, werden durch Punkte getrennt.... Manchmal kam mir gerade zu Beginn die Frage, welche der beiden Frauen nun an der Reihe ist.
Fazit: ein schönes Buch, dass mich gut unterhalten hat.