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Veröffentlicht am 27.02.2026

Spannung in einem Luxus Hotel, ich habe immer mit dem schlimmsten gerechnet

The Woman in Suite 11
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Inhalt:
Lo wünscht sich nichts sehnlicher als nach der Elternzeit wieder in ihr Berufsleben zurückzukehren. Und da, endlich ein Lichtblick.
Lo erhält eine Einladung für die Eröffnung eines Schweizer Luxus ...

Inhalt:
Lo wünscht sich nichts sehnlicher als nach der Elternzeit wieder in ihr Berufsleben zurückzukehren. Und da, endlich ein Lichtblick.
Lo erhält eine Einladung für die Eröffnung eines Schweizer Luxus Hotel, das keinem geringeren als dem, wenig in den Medien auftauchenden, Millionär Marcus Leidmann gehört.
Lo hofft auf eines der raren Interview.

Als Sie eine Nachricht in ihrem Zimmer findet, ändert sich schlagartig alles.

Meinung:
Die Geschichte nimmt viel Bezug auf ein Ereignis das Laura (Lo) Blocklock vor 10 Jahre auf einem Kreuzfahrtschiff widerfahren ist. (Ehe die Geschichte um Marcus Leidmann beginnt, sind gefühlt über 100 Seiten vergangen, dies fand ich ein wenig schade, auch wenn die Vergangenheit sehr mysteriös und einschneidend war und bei Laura tiefe Wunden hinterlassen hat.)
Immer wieder hatte ich das Gefühl, das es eine Geschichte in der Geschichte ist, erst am Ende des Buches, durch eine Leseprobe, hab ich gemerkt, die Geschichte vor 10 Jahren wird in einem anderen Buch erzählt, "The Woman in Cabin 10".

Auch ohne dieses Vorwissen, oder gerade deswegen, fand ich die Geschichte spannend, denn in vielen Rückblenden wird erzählt, wie die Protagonisten aus diesem Buch zusammengehören und das sie alle eine gemeinsame Vergangenheit haben.

Eigentlich liebe ich Thriller bei denen es auf den ersten 10 Seiten einen Toten gibt, hierauf kann man in diesem Buch sehr sehr lange warten.
Dennoch schaffte es die Autorin: Ruth Ware mich die ganze Zeit in ihren Bann bzw. in den Bann der Geschichte zu ziehen.

Lo wird so authentisch dergestalt, und mit ihren Zweifeln und Ermittlungen sind auch meine Zweifel gewachsen..

Stück für Stück erfährt der Leser mehr über die Macht von Marcus Leidmann und jedes mal befürchtete ich das Schlimmste für Lauras Familie.

Die Geschichte wird aus Sicht von Laura in 5 Teilen erzählt. Nach jedem Teil kommt eine Art Stilbruch, mal ein Chatverlauf, mal eine Schlagzeile aus den Medien oder auch eine E-Mail. All das hat die Spannung beim mir erhöht, gleichzeitig für Verwirrung gesorgt, denn ich wusste nie, aus welcher Zeit diese Nachrichten stammten.

Die Auflösung war noch mal ein Höhepunkt, wenn auch ab einem gewissen Punkt vorhersehbar.

Dennoch ein gelungener Thriller, der auch ohne Kenntnisse des Vorbandes gelesen werden kann. Ich konnte ihn stellenweise nicht mehr aus der Hand legen.

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Veröffentlicht am 22.01.2026

spannend und ein wenig gruselig

Tiger-Team – Vorsicht, fliegender Vampir
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Das Tiger Team stürzt sich in ein neues Abenteuer, dieses Mal wird es gruselig, denn in Bad Brausburg wurde ein Vampir gesichtet.

Meinung:
Wir haben schon ein paar Bände vom Tiger Team gelesen und dieser ...

Das Tiger Team stürzt sich in ein neues Abenteuer, dieses Mal wird es gruselig, denn in Bad Brausburg wurde ein Vampir gesichtet.

Meinung:
Wir haben schon ein paar Bände vom Tiger Team gelesen und dieser gefällt uns richtig gut, denn der Fall ist richtig spannend und so manch ein Held muss sich seinen Ängsten stellen.
Die 3 Teammitglieder sind sehr unterschiedliche, das sorgt für eine gute Mischung, in der sich sicher das ein oder andere Kind wieder findet.
So ist Biggi richtig mutig und packt die Sachen an, Luk überzeugt durch Köpfchen und Technik und Patrick ist für die Action zuständig.
An manchen Stellen sind wir über Wörter gestolpert, dennoch ließ sich das Buch gut lesen.
Gut gefallen und die Illustrationen und die unterschiedlichen Textelemente (Nachrichtenverläufe).
Auch der Detektiv-Decoder funktioniert in diesem Band sehr gut.
Am Ende jedes Kapitels gilt es ein Rätseln zu lösen, diese sind abwechslungsreich und "prüfen" mitunter auch mal das gelesene bzw. gesehen weit vorangegangener Kapitel ab.

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Veröffentlicht am 16.01.2026

eine Prise James Bond, ein wenig Indi Jones nur für Kinder - witzig und unterhaltsam

Robin the Hood – Wie klaut man eine Stadt?
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Robin the Hood, eigentlich Robin Kappe ist ein Nachfahre des berühmten Robin Hoods und dessen Taten haben auch das Familienmotto geprägt: Primum furare, deinde dare (Erst nehmen, dann geben - den Armen) ...

Robin the Hood, eigentlich Robin Kappe ist ein Nachfahre des berühmten Robin Hoods und dessen Taten haben auch das Familienmotto geprägt: Primum furare, deinde dare (Erst nehmen, dann geben - den Armen) an das sich Robin streng hält.
Seine Eltern eher nicht, daher schippern sie auch auf einer luxuriösen Yacht durch die Karibik. Aber zum Glück hat Robin sein "Kindermädchen" Loretta und seine Oma - die er über alles liebt und schätzt, nur leider sitzt diese im Gefängnis. Ein Risiko was man als professioneller Einbrecher immer wieder eingeht, das weiß auch Robin und so trainiert er fleißig, Banküberfälle oder ähnliches, um nicht auch im Kittchen zu landen.

Meinung:
Robin the Hood erinnert beim Lesen ein wenig an James Bond, es geht um Spionage, Fallen und Agenten. Dazu eine Prise Indianer Jones, mit all den Fallen und Sperren und Höhlen, nur eben für Kinder.


Sehr gelungen fanden wir die Namen der Protagonisten, denn wenn es einen Robin gibt, muss es auch eine Mary geben. Die Schurkin heißt dann: Madame Schenial- so ganz ernst nehmen darf man dieses Buch nicht.

Dafür ist es recht unterhaltsam und irgendwie hat es auch eine nette Botschaft, denn all die Mühen betreibt Robin nur, um seine Omi ein wenig früher aus dem Gefängnis zu bekommen.

Gerade am Anfang dümpelt die Geschichte aber ein wenig vor sich hin und es braucht lange bis es um den Diebstahl der Stadt geht.
Dann geht es aber Schlag auf Schlag mit einigen Wendungen, vielen Höhepunkten, gepaart mit Action und viel Humor.

Der Schreibstil im Buch variiert, zwischen klassischen Fließtext mit einigen lustigen Zeichnungen fast schon Karikaturen und Comic-Szenen. Das lockert das Buch immer wieder auf.

Und am Ende bleibt die Hoffnung, das es einen 2. Band geben wird.

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Veröffentlicht am 08.01.2026

ein Beelzebub zum Knuddeln - zuckersüßer Comic über Freundschaft und dem Anderssein

Belzi Ohnehorn
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Inhalt:
Der kleine Teufel Belzi, ganz ohne Horn, trifft in einem tiefen Loch 3 Kinder. Zusammen klettern sie in die Welt der Menschen zurück, obwohl - Belzi doch eigentlich nach Hause möchte, aber so ...

Inhalt:
Der kleine Teufel Belzi, ganz ohne Horn, trifft in einem tiefen Loch 3 Kinder. Zusammen klettern sie in die Welt der Menschen zurück, obwohl - Belzi doch eigentlich nach Hause möchte, aber so ganz ohne seine Hörner, die das Tor zur Unterwelt öffnen, geht das nicht.

Zum Glück hat Belzi drei kluge Köpfe neben sich, die ihm helfen, seine Hörner wieder zu bekommen.

Meinung:
Belzi Ohnehorn ist ein witziger und unterhaltsamer Comic, über Freundschaft und dem Anderssein.

Denn Belzis Hörner kommen nur wieder, wenn er Böse ist, dies wiederum will er gar nicht sein und auch gelingt es ihm nicht besonders gut.
Zum Glück findet er in Vera, Robin und Alex Freunde, die ihm helfen wollen Böse zu sein, so ganz ohne Erfolg.
„Keine Sorge, Belzi. Eines Tages wirst du bestimmt auch so böse.“
Gelacht haben meine Zuhörer bei der Umsetzung der pfiffigen Ideen der 3 Kinder, denn irgendein Hausmittel muss doch funktionieren.

Die farbenfrohen und unterhaltsamen Bilder stellen gut das gelesene da und kommen mitunter auch ganz ohne Text aus.
Bei den Sprechblasen war uns nicht immer klar, welche wann gelesen werden muss.

Fazit:
Witziger Comic, mit liebenswerten Figuren. Der Aufbau der Sprechblasen ist an manchen Stellen verwirrend.

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Veröffentlicht am 19.12.2025

lesen lernen und sich selber Wissen aneignen eine tolle Kombination

Dein Lesestart: Weißt du schon alles über das Weltall? Ab 1. Klasse
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Dein Lesestart: "Weißt du schon alles über das Weltall" vom Dudenverlag ist das erste Buch dieser Reihe was wir kennenlernen durften.

Das Cover gefällt uns sehr gut, denn es verrät auf dem ersten Blick, ...

Dein Lesestart: "Weißt du schon alles über das Weltall" vom Dudenverlag ist das erste Buch dieser Reihe was wir kennenlernen durften.

Das Cover gefällt uns sehr gut, denn es verrät auf dem ersten Blick, um was es im Buch geht. Auch der Aufbau des Buches ist gut gelungen. Am Anfang geht es allgemein um das Weltall und wie dieses entstanden ist, es folgt: was gibt es alles im Weltall - dieses Kapitel befasst sich mit Staub, Gas, Steinen und den Planeten. Es folgt ein Blick auf unseren Planeten, auf den Mond und einem großen Traum und dem Leben von Astronauten.

Jedes Kapitel hat einen anderen farblichen Hintergrund, in dieser Farbe sind dann auch die bunten Silben gestaltet. Alles sehr stimmig.

Besonders gut gefällt mir, das es zu sehr vielen Wortwiederholungen innerhalb einer Seite kommt, so prägen sich Wörter leichter ein und gleichzeitig hat der Vorleser tolle Erfolgsmomente, wenn ein Wort so richtig gut gelingt.

Sehr unterhaltsam und witzig, fand mein Kind die Vergleiche, die am unteren Rand ab und an dargestellt werden, um das, manchmal sehr theoretische Wissen zu veranschaulichen.
Neben der Silbenschreibweise vereint das Buch noch ein zweites "Mittel" - Erst du ein Stück dann ich. Denn immer wieder finden sich Seiten, mit großem Wissensanteil (Profiwissen) welches die Eltern vorlesen sollen. Am Ende jedes Kapitels gibt es ein Rätsel, welches das Leseverständnis prüft.

Sehr gut gefallen uns die Bilder im Buch, viele scheinen Fotografien zu sein. 

Beim Alter sind wir nicht ganz bei der Altersempfehlung vom Verlag. Die Schrift und auch der Textumfang, ebenso der Inhalt, könne Kinder am Anfang der 1. Klasse überfordern.
Gut vorstellen könnten wir uns das Buch ab Ende 1 Klasse, Anfang/Mitte 2 Klasse.

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