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Veröffentlicht am 17.03.2026

Wirklich ein Wohlfühlkrimi

Mord & Breakfast
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Dieser schöne Cosy Crime hat mir ein vergnügliches Lesewochenende beschert.
Die Londoner Journalistin Melody Moss verliert gerade ihren Job beim West London Telegraph. Der Kündigungsgrund ist sehr fadenscheinig. ...

Dieser schöne Cosy Crime hat mir ein vergnügliches Lesewochenende beschert.
Die Londoner Journalistin Melody Moss verliert gerade ihren Job beim West London Telegraph. Der Kündigungsgrund ist sehr fadenscheinig. Bevor sie richtig auf Jobsuche gehen kann, bekommt sie einen Anruf von einem Anwalt und erfährt, dass sie das Bed & Breakfast von ihrer Tante Mabel Moss erben soll. Es liegt wunderschön in Schottland; als Kleinkind war sie öfter mit ihrer Mutter, der Schwester von Mabel, dort in Urlaub. Irgendwann hatten sich die Schwestern wohl zerstritten und Melody hat weder ihre Tante noch das Bed &Breakfast je wiedergesehen.
Aber was sollte sie mit einem Hotelbetrieb anfangen? Der Haken bei dem Erbe ist, dass sie das Hotel betreiben muss, ansonsten verfällt das Erbe an eine Tierschutzorganisation. Und warum hat die Bulldogge Cheddar sie gleich so ins Herz geschlossen und folgt ihr überall hin?
Aber ihre Tante hatte ein kriminelles Geheimnis. Als Melody dahinterkommt, erwacht ihr journalistischer Spürsinn. Wurde die Tante womöglich ermordet? Wie soll sie das dem Dorfpolizisten beibringen?
Viele Baustellen, die Melody zu bearbeiten hat. Unterstützung findet sie bei ihren Angestellten, die sie bereits als ihre neue Chefin betrachten.
Der Schreibstil ist flüssig und teilweise witzig und mit englischem Humor gespickt. Sympathische Hauptakteure und eine schöne Landschaft machen diese Geschichte lesenswert.

  • Einzelne Kategorien
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  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.03.2026

Schaurige Spannung im Moor

Moorland. Die Zwillinge
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Bei Moorland- Die Zwillinge handelt es sich um den 1.Band der neuen Thrillerreihe von Andreas Winkelmann. Wie gewohnt in seinem flüssigen Schreibstil schafft dieser es wieder, dass die Handlung nur so ...

Bei Moorland- Die Zwillinge handelt es sich um den 1.Band der neuen Thrillerreihe von Andreas Winkelmann. Wie gewohnt in seinem flüssigen Schreibstil schafft dieser es wieder, dass die Handlung nur so dahinfliesst. Die kurzen Kapitel mit ihren Perspektivwechseln und kleinen Cliffhangern verleiten dazu, die spannende Handlung schnell weiterzuverfolgen und man mag das Buch nicht aus der Hand legen.
Die 18-jährigen Zwillinge Jana und Nike verbringen ihre Freizeit oft damit kleine Videos zu erstellen und diese in Tiktok zu veröffentlichen. Ihr Lieblingsort dafür ist das nahegelegene Moor und ihr Tiktok Kanal heisst dementsprechend Moormaid. Aber, als sie eines Tages das Risiko eingehen und im dicksten Nebel ins Moor gehen, kommen sie nicht zurück. Was ist passiert?
Sofort wird ein Suchtrupp organisiert; Ruth Sichler, eine der älteren Anwohner des nahegelegen Ortes, kennt das Moor wie sonst niemand in der Umgebung. Sie übernimmt die Organisation und tatsächlich läuft ihnen später Nike in die Arme. Völlig entkräftet, verwirrt und mit Gedächtslücken.
Wo ist Jana?
Am nächsten Tag tritt die neue Kommissarin Malia Gold ihre Stelle an und wird gleich von den Ereignissen überrollt und mitgerissen. Sie ist hier aufgewachsen, aber sie vertraut in allen Dingen rund ums Moor lieber Ruth. Sie kennen sich......
Im Laufe der Handlung tauchen immer wieder verdächtige Personen auf. Mittlerweile ist klar, dass Jana entführt wurde. Wer ist der Täter, wo ist Jana? Kaum hat man einen Verdächtigen ins Auge gefasst, wird dieser umgebracht. Wer steckt hinter diesen grausamen Taten? Was ist sein Motiv? Warum gehen sich Malia und Ruth aus dem Weg?
Nicht alle Fragen werden geklärt und ich freue mich auf weitere Fälle im Moorland. Für mich fremd und unheimlich, für die Anwohner ihre Heimat.

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Veröffentlicht am 28.02.2026

Wer wird hier nicht zum Fuchsfan?

Foxfighter - Rivalen des Waldes
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Bei Foxfighter - Rivalen des Waldes von Akram El-Bahay handelt es sich um den zweiten Teil der Dilogie um den Silberfuchs Finn. Man kann diesen Teil auch ohne den Vorgängerband lesen, aber schöner ist ...

Bei Foxfighter - Rivalen des Waldes von Akram El-Bahay handelt es sich um den zweiten Teil der Dilogie um den Silberfuchs Finn. Man kann diesen Teil auch ohne den Vorgängerband lesen, aber schöner ist es, wenn man Foxfighter - Angriff des Schattens bereits kennt. Denn so wird man bekannt mit den Hauptakteuren der Geschichte. Finn, wie er sich vom grauen unscheinbaren Fuchs zum Silberfuchs entfaltet, Fabelfell und Mondauge und den anderen Füchsen der Nachtpfoten Gruppe. Stachel, den vorlauten Igel, Robin, die Schneckenhaut(Mensch) und auch den Fuchs Solo, ein Streuner. Wobei im ersten Band noch das Siegel vermutlich geschlossen werden kann und die dunklen Mächte so gebannt scheinen, wird es im zweiten Band klar, dass ein Wesen entkommen konnte und die Macht an sich reißen möchte und bereits eine große Schar Anhänger um sich scharren konnte. Um dies zu verhindern, müssen sich die fünf Fuchsstämme zusammentun, bevor es dann zum großen Kampf kommt. Hier spielt dann Solo eine entscheidende Rolle. Nur zusammen kann man vieles schaffen!
Die Geschichte ist als Fantasygeschichte ab 10 Jahren empfohlen , aber auch wenn ich über ein halbes Jahrhundert älter bin, habe ich die Geschichte verschlungen und schöne Lesestunden verbracht. Akram El-Bahay hat einen wunderbaren Schreib- und Erzählstil und schafft es dunkle Mächte so darzustellen, dass man sie sich fast bildlich vorstellen kann.
Auch die Gestaltung der Hardcover Bücher ist sehr gelungen mit einem wunderschön gestaltetem farbigen Buchschnitt.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und vielleicht wird es doch noch eine Trilogie?

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  • Fantasie
Veröffentlicht am 22.01.2026

Raffinierte Wendungen steigern die Spannung

Das Signal
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Viola erzählt aus ihrer Sicht, wie sie nach einem schweren Unfall im Krankenhaus wach wird und sich an nichts erinnern kann. Ein alter Weinkeller/Gewölbe im Garten ihres Hauses war eingebrochen und sie ...

Viola erzählt aus ihrer Sicht, wie sie nach einem schweren Unfall im Krankenhaus wach wird und sich an nichts erinnern kann. Ein alter Weinkeller/Gewölbe im Garten ihres Hauses war eingebrochen und sie wurde teilweise unter den schweren Trümmern verschüttet. Zum Glück hat der Nachbarjunge Benno sie frühzeitig gefunden und Hilfe geholt. Trotzdem wurde ihr linkes Bein so schwer verletzt, dass es am mittleren Oberschenkel amputiert werden musste. Nicht nur, dass sie selbst damit fertig werden muss, sie weiß, dass ihr Mann alles perfekt haben muss. Wie geht er jetzt mit ihr als beschädigten Frau um?
Anfangs fängt die Geschichte noch sehr langsam an und ich vermisste bereits die Spannung von früheren Poznanski Büchern. Viola wird von ihrem Mann Adam überbehütet und auch von der strengen Pflegerin, die Adam organisiert hat. Viola fühlt sich mehr und mehr bevormundet, gefangen und betrachtet die Pflegerin eher als Wärterin. Viola scheint sehr reich zu sein und hat sich neben dem Hauskauf auch in Adams Startup eingekauft.
Im Laufe der nächsten Zeit misstraut sie ihren Mitmenschen so sehr, dass sie sich online Tracker besorgt und diese unterschiedlichen Personen unterjubelt, um deren Positionen kontrollieren zu können. Bis sie dahinterkommt, weshalb ihr Mann sie so behütet....
Auch über ihr früheres Leben und die Herkunft ihres Reichtums erfährt man im Laufe der Geschichte, die immer mehr an Spannung gewinnt. Die Wendungen und Geschehnisse lassen das Buch später wieder zu einem Pageturner werden.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 27.12.2025

Bitte mehr davon

Rostiges Grab
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Bei 'Rostiges Grab' handelt es sich um den dritten Band der Thrillerreihe um Leo Asker und ihr Team der hoffnungslosen Fälle. Dieser Band kann zwar einzeln gelesen werden, da es sich um einen abgeschlossenen ...

Bei 'Rostiges Grab' handelt es sich um den dritten Band der Thrillerreihe um Leo Asker und ihr Team der hoffnungslosen Fälle. Dieser Band kann zwar einzeln gelesen werden, da es sich um einen abgeschlossenen Fall handelt, aber ich fand es schon angenehmer, dass ich die beiden Vorgängerbände:"Stille Falle" und "Eisiges Glas" gelesen hatte und somit die Entwicklung der Akteure verfolgen konnte.
Leo Askers Chef der Kriminaldirektor und ihr Widersacher Hellmann schustern ihr einen Fall unter, der eigentlich in die Abteilung Cold Cases gehören würde. Der Tod von Elena Resare vor 10 Jahren wurde nie richtig aufgeklärt. Die Leiche wurde damals in einer alte Torffabrik gefunden und ihr fehlte ein Finger. Verdächtigt wurde ihr Mann Björn, der seitdem verschwunden ist. Da der abgetrennte Finger an eine 2000 Jahre alte Moorleiche erinnerte, der ebenfalls ein Finger fehlte, wurde Elenas Leichnam ebenfalls wie diese als als Graumädchen bezeichnet.
Aber wieso landet der Fall bei Leo? Zwei jungen Urbexern wurde ein Schlüssel zugespielt mit einem Hinweis auf einen Lost Place. Während sie die Torffabrik besichtigen taucht plötzlich eine Frau auf und hat einen abgetrennten Finger bei sich........
Leo wurde in Aussicht gestellt endlich die Abteilung der hoffnungsvollen Fälle verlassen zu dürfen, aber sie muss sich an alle Regeln halten. Das geht nicht, wenn sie den Graumädchenmord aufklären will. Sie durchschaut den Trick von Hellmann und trotzdem packt sie ihr Ehrgeiz und auch die Fürsorgepflicht für ihr Team.
Martin Hill, ihr Jugendfreund und 'Gefährte' ihrer beiden letzten Fälle, ist krankgeschrieben und steckt in Geldnöten. So ist er dankbar, als eine Fotografin ihn anheuert, sie zu der Torffabrik zu begleiten und sein Urbexerwissen zur Verfügung zu stellen. So kommt es, daß Leo und Martin zwar am gleichen Fall arbeiten, aber aus verschiedenen Gründen und Herangehensweisen.
Die Handlung spielt über eine Woche, ist in kurze Kapitel unterteilt und die Spannung steigt von Seite zu Seite. Kurze Rückblicke ins Jahr 1973 und Gedanken des Graumädchens sind zwischendurch eingestreut. Es gibt brutale Szenen und somit ist dieser Thriller nichts für schwache Nerven.
Nachdem der zweite Band der Reihe etwas geschwächelt hatte, bin ich jetzt nach 'Rostiges Grab' voll im Leo Asker Fieber und freue mich auf den vierten Band, der hoffentlich nicht zu lange auf sich warten lässt.

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