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Veröffentlicht am 28.02.2026

Wer wird hier nicht zum Fuchsfan?

Foxfighter - Rivalen des Waldes
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Bei Foxfighter - Rivalen des Waldes von Akram El-Bahay handelt es sich um den zweiten Teil der Dilogie um den Silberfuchs Finn. Man kann diesen Teil auch ohne den Vorgängerband lesen, aber schöner ist ...

Bei Foxfighter - Rivalen des Waldes von Akram El-Bahay handelt es sich um den zweiten Teil der Dilogie um den Silberfuchs Finn. Man kann diesen Teil auch ohne den Vorgängerband lesen, aber schöner ist es, wenn man Foxfighter - Angriff des Schattens bereits kennt. Denn so wird man bekannt mit den Hauptakteuren der Geschichte. Finn, wie er sich vom grauen unscheinbaren Fuchs zum Silberfuchs entfaltet, Fabelfell und Mondauge und den anderen Füchsen der Nachtpfoten Gruppe. Stachel, den vorlauten Igel, Robin, die Schneckenhaut(Mensch) und auch den Fuchs Solo, ein Streuner. Wobei im ersten Band noch das Siegel vermutlich geschlossen werden kann und die dunklen Mächte so gebannt scheinen, wird es im zweiten Band klar, dass ein Wesen entkommen konnte und die Macht an sich reißen möchte und bereits eine große Schar Anhänger um sich scharren konnte. Um dies zu verhindern, müssen sich die fünf Fuchsstämme zusammentun, bevor es dann zum großen Kampf kommt. Hier spielt dann Solo eine entscheidende Rolle. Nur zusammen kann man vieles schaffen!
Die Geschichte ist als Fantasygeschichte ab 10 Jahren empfohlen , aber auch wenn ich über ein halbes Jahrhundert älter bin, habe ich die Geschichte verschlungen und schöne Lesestunden verbracht. Akram El-Bahay hat einen wunderbaren Schreib- und Erzählstil und schafft es dunkle Mächte so darzustellen, dass man sie sich fast bildlich vorstellen kann.
Auch die Gestaltung der Hardcover Bücher ist sehr gelungen mit einem wunderschön gestaltetem farbigen Buchschnitt.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und vielleicht wird es doch noch eine Trilogie?

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  • Fantasie
Veröffentlicht am 22.01.2026

Raffinierte Wendungen steigern die Spannung

Das Signal
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Viola erzählt aus ihrer Sicht, wie sie nach einem schweren Unfall im Krankenhaus wach wird und sich an nichts erinnern kann. Ein alter Weinkeller/Gewölbe im Garten ihres Hauses war eingebrochen und sie ...

Viola erzählt aus ihrer Sicht, wie sie nach einem schweren Unfall im Krankenhaus wach wird und sich an nichts erinnern kann. Ein alter Weinkeller/Gewölbe im Garten ihres Hauses war eingebrochen und sie wurde teilweise unter den schweren Trümmern verschüttet. Zum Glück hat der Nachbarjunge Benno sie frühzeitig gefunden und Hilfe geholt. Trotzdem wurde ihr linkes Bein so schwer verletzt, dass es am mittleren Oberschenkel amputiert werden musste. Nicht nur, dass sie selbst damit fertig werden muss, sie weiß, dass ihr Mann alles perfekt haben muss. Wie geht er jetzt mit ihr als beschädigten Frau um?
Anfangs fängt die Geschichte noch sehr langsam an und ich vermisste bereits die Spannung von früheren Poznanski Büchern. Viola wird von ihrem Mann Adam überbehütet und auch von der strengen Pflegerin, die Adam organisiert hat. Viola fühlt sich mehr und mehr bevormundet, gefangen und betrachtet die Pflegerin eher als Wärterin. Viola scheint sehr reich zu sein und hat sich neben dem Hauskauf auch in Adams Startup eingekauft.
Im Laufe der nächsten Zeit misstraut sie ihren Mitmenschen so sehr, dass sie sich online Tracker besorgt und diese unterschiedlichen Personen unterjubelt, um deren Positionen kontrollieren zu können. Bis sie dahinterkommt, weshalb ihr Mann sie so behütet....
Auch über ihr früheres Leben und die Herkunft ihres Reichtums erfährt man im Laufe der Geschichte, die immer mehr an Spannung gewinnt. Die Wendungen und Geschehnisse lassen das Buch später wieder zu einem Pageturner werden.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 27.12.2025

Bitte mehr davon

Rostiges Grab
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Bei 'Rostiges Grab' handelt es sich um den dritten Band der Thrillerreihe um Leo Asker und ihr Team der hoffnungslosen Fälle. Dieser Band kann zwar einzeln gelesen werden, da es sich um einen abgeschlossenen ...

Bei 'Rostiges Grab' handelt es sich um den dritten Band der Thrillerreihe um Leo Asker und ihr Team der hoffnungslosen Fälle. Dieser Band kann zwar einzeln gelesen werden, da es sich um einen abgeschlossenen Fall handelt, aber ich fand es schon angenehmer, dass ich die beiden Vorgängerbände:"Stille Falle" und "Eisiges Glas" gelesen hatte und somit die Entwicklung der Akteure verfolgen konnte.
Leo Askers Chef der Kriminaldirektor und ihr Widersacher Hellmann schustern ihr einen Fall unter, der eigentlich in die Abteilung Cold Cases gehören würde. Der Tod von Elena Resare vor 10 Jahren wurde nie richtig aufgeklärt. Die Leiche wurde damals in einer alte Torffabrik gefunden und ihr fehlte ein Finger. Verdächtigt wurde ihr Mann Björn, der seitdem verschwunden ist. Da der abgetrennte Finger an eine 2000 Jahre alte Moorleiche erinnerte, der ebenfalls ein Finger fehlte, wurde Elenas Leichnam ebenfalls wie diese als als Graumädchen bezeichnet.
Aber wieso landet der Fall bei Leo? Zwei jungen Urbexern wurde ein Schlüssel zugespielt mit einem Hinweis auf einen Lost Place. Während sie die Torffabrik besichtigen taucht plötzlich eine Frau auf und hat einen abgetrennten Finger bei sich........
Leo wurde in Aussicht gestellt endlich die Abteilung der hoffnungsvollen Fälle verlassen zu dürfen, aber sie muss sich an alle Regeln halten. Das geht nicht, wenn sie den Graumädchenmord aufklären will. Sie durchschaut den Trick von Hellmann und trotzdem packt sie ihr Ehrgeiz und auch die Fürsorgepflicht für ihr Team.
Martin Hill, ihr Jugendfreund und 'Gefährte' ihrer beiden letzten Fälle, ist krankgeschrieben und steckt in Geldnöten. So ist er dankbar, als eine Fotografin ihn anheuert, sie zu der Torffabrik zu begleiten und sein Urbexerwissen zur Verfügung zu stellen. So kommt es, daß Leo und Martin zwar am gleichen Fall arbeiten, aber aus verschiedenen Gründen und Herangehensweisen.
Die Handlung spielt über eine Woche, ist in kurze Kapitel unterteilt und die Spannung steigt von Seite zu Seite. Kurze Rückblicke ins Jahr 1973 und Gedanken des Graumädchens sind zwischendurch eingestreut. Es gibt brutale Szenen und somit ist dieser Thriller nichts für schwache Nerven.
Nachdem der zweite Band der Reihe etwas geschwächelt hatte, bin ich jetzt nach 'Rostiges Grab' voll im Leo Asker Fieber und freue mich auf den vierten Band, der hoffentlich nicht zu lange auf sich warten lässt.

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Veröffentlicht am 10.11.2025

Spannend und unterhaltsam

Am Ende des Sturms
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Jan Tommen und sein Team begleiten meine Lesewelt bereits seit ein paar Jahren und ich freue mich immer auf neue Fälle. Da ich die Entstehung des Teams und deren Entwicklung von Anfang an begleitet habe, ...

Jan Tommen und sein Team begleiten meine Lesewelt bereits seit ein paar Jahren und ich freue mich immer auf neue Fälle. Da ich die Entstehung des Teams und deren Entwicklung von Anfang an begleitet habe, kann ich immer nur Beifall zollen, mit welchen Methoden und Wissen sie an die Fälle herangehen. Obwohl drei von ihnen bei offiziellen Behörden angestellt sind, nehmen sie es nicht immer genau mit den Gesetzen. Aber es eben eine fiktive Geschichte und bin ich ganz bei Ihnen. Die Actionszenen waren auch in diesem Fall wieder spannend dargestellt.
Und unsere Gerichtsmedizinerin wieder einsame Klasse. Ob bei ihrer Teilnahme an einem Selbstverteidigungskurs oder als Verkäuferin in einem Verkaufswagen. Ich möchte so einer Person nie begegnen, aber ein Fall ohne ihre Eskapaden - langweilig.
Ich hatte wieder unterhaltsame Lesestunden und war dann doch erstaunt, wie der Prolog des Buches, sich später in die ganzen Geschnisse eingeordnet hat.

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Veröffentlicht am 02.10.2025

Toll geschrieben und ein überraschendes Ende

Lügennebel
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Bei Lügennebel handelt es sich um den vierten Teil der Åre-Morde. Ich habe die Bücher der Reihe nach gelesen und die Protagonisten rund um Hanna Ahlander kommen alle sympathisch rüber. Jeder hat seine ...

Bei Lügennebel handelt es sich um den vierten Teil der Åre-Morde. Ich habe die Bücher der Reihe nach gelesen und die Protagonisten rund um Hanna Ahlander kommen alle sympathisch rüber. Jeder hat seine Schwächen und sie stehen dazu. Auch in diesem Fall widmet Frau Sten wieder einen großen Teil dem Privatleben der Akteure. Aber auch Neueinsteiger in die Serie können das Geschehen mühelos verfolgen.
Sechs junge Erwachsene(2 Mädchen und 4 Jungen) möchten ein paar Tage Freizeit genießen und verbringen diese Zeit in einer Berghütte, welche den Eltern von einem der teilnehmenden Jungen gehört und dieser fühlt sich dadurch als Bestimmer.
Sie haben sich mit reichlich Alkohol versorgt und schon bei der Anfahrt im Zug und am ersten Abend in der Hütte wird dieser reichlich konsumiert. Als auch noch Drogen ins Spiel kommen flippt Fanny aus. Da sie sonst sehr zurückhaltend ist, erkennen ihre Freunde sie gar nicht wieder. Und es nimmt kein gutes Ende.
Am nächsten Morgen wird sie halbnackt erfroren im Schnee gefunden. Die Polizei nimmt die Ermittlungen auf, aber es gibt keine verwertbaren Spuren und die Jugendlichen mauern. Als es zwei Tage später zusätzlich einen Brand gibt und zwei Personen sich erst im letzten Moment retten können, werden die Ermittlungen noch einmal intensiviert.
Der Schreibstil ist sehr flüssig und die kurzen Kapitel mit wechselnden Perspektiven verleiten zum zügigen Weiterlesen, bis man zum Schluß mit der Aufklärung der Fälle sehr überrascht wird.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.

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