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Veröffentlicht am 28.02.2026

"Make Revenge sexy again"

Das Signal
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Mit Poznanskis Büchern und mir ist es manchmal ein echtes Auf und Ab. Nachdem mich „Die Burg“ leider nicht überzeugen konnte, bin ich mit entsprechend gemischten Gefühlen, aber auch neuer Hoffnung an „Das ...

Mit Poznanskis Büchern und mir ist es manchmal ein echtes Auf und Ab. Nachdem mich „Die Burg“ leider nicht überzeugen konnte, bin ich mit entsprechend gemischten Gefühlen, aber auch neuer Hoffnung an „Das Signal“ herangegangen – und diesmal wurde ich nicht enttäuscht.
Die Grundidee hat mich sofort abgeholt und wird ohne große Umwege umgesetzt. Eine lange Einführung gibt es nicht, stattdessen wird man direkt in die Geschichte hineingeworfen. Die Atmosphäre ist von Beginn an düster und beklemmend, und schnell wird klar, dass hier nichts so ist, wie es zunächst scheint. Dieses permanente Gefühl von Unsicherheit trägt stark zur Spannung bei.
Erstaunlicherweise habe ich keinen der Charaktere als besonders sympathisch empfunden. Das hat mich jedoch nicht daran gehindert, mit Viola mitzufiebern. Ihre Figur ist sehr gut ausgearbeitet, komplex und glaubwürdig, während die übrigen Charaktere im Vergleich etwas blasser bleiben. Hier hätte ich mir teilweise mehr Tiefe gewünscht.
Der Plot ist insgesamt recht vorhersehbar, die Auflösung war für mich spätestens ab der Hälfte des Buches absehbar. Dennoch bleibt der Spannungsbogen konstant hoch. Das liegt zum einen am flotten Erzähltempo, zum anderen an der sehr dichten Handlung, die kaum Raum für Verschnaufpausen lässt.
Insgesamt ist „Das Signal“ ein guter, spannender Thriller mit einer starken Idee und einer intensiven Atmosphäre – auch wenn am Ende der große Überraschungsmoment ausbleibt.

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Veröffentlicht am 24.01.2026

"Atme", sagte die andere Stimme. "Bleib ruhig."

Verstummte Narben: Thriller
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Mit „Verstummte Narben“ habe ich inzwischen das zweite Buch der Julia-Schwarz-Reihe gelesen. Obwohl das erste Buch schon eine Weile zurücklag, fand ich schnell wieder Anschluss an die Handlung. Die Atmosphäre ...

Mit „Verstummte Narben“ habe ich inzwischen das zweite Buch der Julia-Schwarz-Reihe gelesen. Obwohl das erste Buch schon eine Weile zurücklag, fand ich schnell wieder Anschluss an die Handlung. Die Atmosphäre bleibt gewohnt düster und beklemmend. Der Druck, unter dem die Figuren stehen, überträgt sich unmittelbar auf die Lesenden und hält die Spannung über weite Strecken hoch, nur gelegentlich gibt es kurze Atempausen.

Die Hauptfiguren wie auch die Nebencharaktere wirken glaubwürdig und sympathisch, sodass ich ihnen gerne durch die Ereignisse gefolgt bin. Dieses Mal fiel es mir jedoch etwas schwerer, eine tiefere Bindung zu ihnen aufzubauen; stellenweise erschienen sie mir weniger vielschichtig als im vorherigen Band.

Der Kriminalfall ist erneut furchteinflößend und brutal, allerdings waren mir die Parallelen zu „Das Schweigen der Lämmer“ etwas zu auffällig. Dadurch wirkten einige Elemente konstruiert und nicht ganz stimmig.

Trotzdem liest sich das Buch hervorragend, bleibt bis zum Schluss packend und lädt durchgehend zum Miträtseln ein.

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Veröffentlicht am 24.01.2026

"Tja, Löcher hat die Straße genügend, die sind nur leider nicht groß genug für dich."

Ein Schwur aus kaltem Zorn
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„Ein Schwur aus kaltem Zorn“ schließt an die vorherigen beiden Bände der Reihe an. Wir begleiten erneut den Schmied Karl in der Eifel der Nachkriegszeit, der gemeinsam mit dem Polizisten Peters und der ...

„Ein Schwur aus kaltem Zorn“ schließt an die vorherigen beiden Bände der Reihe an. Wir begleiten erneut den Schmied Karl in der Eifel der Nachkriegszeit, der gemeinsam mit dem Polizisten Peters und der Lehrerin Fräulein Schneebach Verbrechen aufklärt.
Die Bücher beeindrucken durch ihren bildhaften Schreibstil und die daraus resultierende Authentizität. Im aktuellen Teil befinden wir uns ausschließlich in Disselbach und lernen dadurch das eigentlich verschlafene Dorf noch besser kennen. Ich konnte mir die Umgebung dadurch noch lebhafter vorstellen. Die Figuren bleiben authentisch und nachvollziehbar, auch wenn ihre persönliche Entwicklung in diesem Band etwas in den Hintergrund rückt.
War der vorherige Teil eher ruhig und atmosphärisch, bekommen wir hier wieder ordentlich Spannung und ein hohes Tempo. Pausen gibt es kaum. Genau dieser Wechsel zwischen den einzelnen Bänden gefällt mir sehr gut und sorgt dafür, dass die Reihe nicht langweilig wird.

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Veröffentlicht am 14.01.2026

"Ein wenig Schmerz ist die Freiheit wert."

To Cage a Wild Bird
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Als absoluter Fan von Dystopien und vor allem der „Tribute von Panem“ habe ich mich sehr auf „To Cage A Wild Bird“ gefreut. Da das Buch mit seinen Parallelen zu den Hunger Games beworben wurde, waren meine ...

Als absoluter Fan von Dystopien und vor allem der „Tribute von Panem“ habe ich mich sehr auf „To Cage A Wild Bird“ gefreut. Da das Buch mit seinen Parallelen zu den Hunger Games beworben wurde, waren meine Erwartungen entsprechend hoch. Und ja, bereits der Aufbau erinnert stark an bekannte Dystopien. Im ersten Band werden vor allem die Charaktere eingeführt und ein erster Einblick in die Welt gegeben, während sich die Handlung zunächst auf ein begrenztes Gebiet beschränkt. Das eigentliche Worldbuilding kommt dann meist im Folgeband.
Die Handlung war auch unter anderem deswegen sehr vorhersehbar. Für mich gab es keine wirklichen Überraschungen, und es lässt sich bereits erahnen, wie es im kommenden Band weitergehen wird. Hoffentlich orientiert sich die Geschichte dann nicht zu sehr an „Maze Runner“.
Das Buch lässt sich angenehm lesen, das Tempo ist gut und sehr dynamisch – Langeweile kommt definitiv nicht auf. Die Autorin vermittelt die düstere und beklemmende Atmosphäre sehr gelungen. Die Handlung ist, wie zu erwarten, brutal, aber nicht übermäßig detailreich (danke dafür, gerade Verletzungen brauche ich nicht näher beschrieben). Die Charaktere sind toll ausgearbeitet, sehr unterschiedlich und vielschichtig. Wir erleben die Geschichte aus der Perspektive von Raven, einer starken, aber auch nahbaren Protagonistin. Ich hätte mir zwischendurch andere Perspektiven gewünscht, aber vielleicht kommt das noch. Die Romance zwischen der Protagonistin und Vale hat mich hingegen weniger abgeholt – dabei kamen kaum Emotionen rüber, und sie wirkte insgesamt etwas konstruiert.
Alles in allem ist es ein gutes Buch, das ich gerne gelesen habe, und ich freue mich auf die Fortsetzung.

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Veröffentlicht am 04.01.2026

"Nun, die Leute, die behaupten, dass man stets die Wahrheit sagen soll, reden Schwachsinn."

Der Boss – Ist er ein Monster oder ein Genie?
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„Der Boss“ ist für mich das erste Buch der Autorin, aber sicher nicht das letzte. Wir begleiten Natalie dabei, herauszufinden, was mit ihrer besten Freundin Cara passiert ist. Die Story startet direkt ...

„Der Boss“ ist für mich das erste Buch der Autorin, aber sicher nicht das letzte. Wir begleiten Natalie dabei, herauszufinden, was mit ihrer besten Freundin Cara passiert ist. Die Story startet direkt spannend – bereits während des Prologs hatte ich meinen ersten WTF-Moment. Die Atmosphäre ist düster und spannungsgeladen, geprägt von vielen Geheimnissen und offenen Fragen.
Der Spannungsbogen ist zu Beginn und gegen Ende sehr hoch, in der Mitte zieht sich die Handlung phasenweise etwas. Das wird jedoch gut durch den angenehm leichten Schreibstil ausgeglichen. Ob man die Protagonistin sympathisch findet oder nicht, überlasse ich jedem selbst. Leider wirkten die Figuren insgesamt etwas zu farblos, hier hätte ich mir mehr Tiefe gewünscht.
Trotzdem habe ich das Buch sehr gerne gelesen und wurde im Verlauf der Handlung mehr als einmal überrascht – ein toller Thriller für zwischendurch.

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