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Annikii

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.02.2026

Einfühlsames Bilderbuch über Streit, Versöhnung und Zusammenhalt

Zusammen sind wir bärenstark – Vom Streiten und Versöhnen
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„Zusammen sind wir bärenstark – Vom Streiten und Versöhnen“ ist ein liebevolles Bilderbuch, das auf einfühlsame Weise zeigt, dass Streit zu Beziehungen dazugehört – und dass Versöhnung mindestens genauso ...

„Zusammen sind wir bärenstark – Vom Streiten und Versöhnen“ ist ein liebevolles Bilderbuch, das auf einfühlsame Weise zeigt, dass Streit zu Beziehungen dazugehört – und dass Versöhnung mindestens genauso wichtig ist. Die Geschichte von Yuki und Yari greift ein alltägliches Thema aus der Lebenswelt von Kindern auf und macht es gut nachvollziehbar.

Besonders schön fand ich, dass Gefühle wie Wut, Traurigkeit und Reue ernst genommen werden. Yuki wird nicht verurteilt, sondern als mutig dargestellt, weil er den ersten Schritt macht und sich entschuldigen möchte. Das vermittelt Kindern eine wichtige Botschaft: Fehler machen ist erlaubt, entscheidend ist, wie man damit umgeht.

Die Illustrationen sind warm, weich und sehr ausdrucksstark. Sie unterstreichen die Emotionen der Geschichte perfekt und laden zum gemeinsamen Anschauen und Gespräch ein. Gerade für Familien bietet das Buch viele Anknüpfungspunkte, um über Streiten, Gefühle und Freundschaft zu sprechen.

Insgesamt ist dieses Bilderbuch eine gelungene, kindgerechte Geschichte über Zusammenhalt, Geschwisterliebe und die Kraft der Versöhnung. Eine klare Empfehlung für Kinder ab etwa 4 Jahren – und für alle, die gemeinsam über Gefühle ins Gespräch kommen möchten.

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Veröffentlicht am 04.02.2026

Magisch, spannend und emotional – ein starkes Fantasy-Abenteuer für junge Leser

Irida 2. Irida und das Rätsel der Ruine
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Mit „Irida 2 – Irida und das Rätsel der Ruine“ setzt Markus Heitz die Fantasy-Reihe spannend und vielschichtig fort. Die Geschichte knüpft nahtlos an Band 1 an, lässt sich aber auch ohne Vorkenntnisse ...

Mit „Irida 2 – Irida und das Rätsel der Ruine“ setzt Markus Heitz die Fantasy-Reihe spannend und vielschichtig fort. Die Geschichte knüpft nahtlos an Band 1 an, lässt sich aber auch ohne Vorkenntnisse gut verfolgen. Die Welt der Anderswesen, Trolle und alten Rätsel wird weiter ausgebaut und wirkt dabei lebendig und atmosphärisch.

Besonders gefallen hat mir die emotionale Entwicklung der Figuren. Irida wächst im Verlauf der Geschichte spürbar über sich hinaus, ihre Zweifel und inneren Konflikte sind gut nachvollziehbar dargestellt. Auch Linnea bleibt eine faszinierende Figur, deren Zwiespalt und unklare Loyalität die Spannung zusätzlich erhöhen. Nebenfiguren wie Onkel Ardo bringen dabei immer wieder eine angenehme Leichtigkeit in die Handlung.

Die Handlung ist insgesamt sehr temporeich, stellenweise auch komplex, was für jüngere Leser*innen etwas anspruchsvoll sein kann. Gleichzeitig sorgt genau das für Tiefe und hält die Neugier hoch. Viele Rätsel werden im Laufe des Buches gelöst, einige bleiben bewusst offen und machen Lust auf die Fortsetzung.

Insgesamt ist Irida 2 ein spannender, atmosphärischer Fantasyroman für Kinder ab etwa 11 Jahren, der mit starken Figuren, einer originellen Welt und einem gelungenen Mix aus Spannung und Emotion überzeugt. Ich bin auf jeden Fall neugierig auf den nächsten Band.

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Veröffentlicht am 04.02.2026

Mystery und Geheimnisse an der Küste

Gänsehaut in Hovenäset 2. Sternengrab
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Sternengrab hat mich sofort in seinen Bann gezogen, weil die Geschichte spannend und geheimnisvoll beginnt. Alva ist immer noch von dem Tod ihres Vaters beschäftigt und will endlich herausfinden, was damals ...

Sternengrab hat mich sofort in seinen Bann gezogen, weil die Geschichte spannend und geheimnisvoll beginnt. Alva ist immer noch von dem Tod ihres Vaters beschäftigt und will endlich herausfinden, was damals wirklich passiert ist. Als ihre Mutter ein Bootshaus kauft, in dem ein Café eröffnet werden soll, scheint plötzlich nichts mehr so zu sein, wie es war. Überall tauchen seltsame Fragen auf, und Alva merkt schnell, dass manche Geheimnisse besser unentdeckt bleiben.

Besonders gelungen finde ich, wie die verschiedenen Elemente – Familie, Vergangenheit und ein wenig Grusel – miteinander verbunden werden. Die Orte wirken lebendig, und der schwedische Küstenort Hovenäset bekommt eine ganz eigene Stimmung. Ich habe beim Lesen gespürt, wie Alva zwischen Neugier und Angst hin- und hergerissen ist, und das macht die Geschichte total greifbar.

Was mir außerdem gefallen hat, ist die Mischung aus alltäglichen Situationen und unheimlichen Momenten. Es gibt Stellen, die leise Gänsehaut erzeugen, ohne übertrieben gruselig zu sein – genau die richtige Balance, um junge Leserinnen und Leser zu fesseln.

Insgesamt ist Sternengrab für mich ein sehr gelungenes Buch: spannend und voller Geheimnisse, die man gerne gemeinsam mit Alva lüften möchte.

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Veröffentlicht am 02.02.2026

Spannung in Stralsund mit literarischem Touch

Stralsund ermittelt - Tote Dichter schreiben nicht
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"Stralsund ermittelt – Tote Dichter schreiben nicht" hat mich angenehm überrascht. Die Krimihandlung beginnt mit einem rätselhaften Mordfall, der ganz anders ist als typische Verbrechen, denn die Hinweise ...

"Stralsund ermittelt – Tote Dichter schreiben nicht" hat mich angenehm überrascht. Die Krimihandlung beginnt mit einem rätselhaften Mordfall, der ganz anders ist als typische Verbrechen, denn die Hinweise führen zu einer Verbindung mit toten Dichtern und Literatur. Das fand ich sehr spannend, weil es nicht nur um Blut und Verbrechen geht, sondern um Bücher, Hinweise und Geheimnisse, die sich erst nach und nach erschließen.

Die Ermittlerfigur ist gut ausgearbeitet und bodenständig – sie wirkt nicht überzeichnet, sondern wie jemand, den man sich gut in einem echten Polizeiteam vorstellen kann. Die Autorin versteht es, das Flair der Hansestadt Stralsund mit Spannungselementen zu verbinden: Meer, Gassen und alte Häuser spielen genauso eine Rolle wie der Fall selbst. Die Atmosphäre bleibt konstant dicht und hält die Neugier wach.

Was ich besonders mochte, war die Art, wie die Spurensuche nicht nur logisch aufgebaut ist, sondern auch ein bisschen ungewöhnlich: Es geht nicht nur um klassische Ermittlungsarbeit, sondern um versteckte Hinweise, Verknüpfungen und überraschende Wendungen. Die Auflösung des Falls kam für mich nicht vorhersehbar, sondern durchdacht und logisch.

Der Schreibstil ist klar und lässt sich gut lesen – ideal für alle, die Krimis lieben, aber keine unnötig komplizierten Geschichten wollen. Insgesamt hat mich das Buch gut unterhalten: spannend, atmosphärisch und mit einer ungewöhnlichen Idee, die das Krimi-Genre ein Stück weiterführt.

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Veröffentlicht am 28.01.2026

Berührender Reihenauftakt mit nordischem Flair

Wo die Moltebeeren leuchten (Die Norrland-Saga, Bd. 1)
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Wo die Moltebeeren leuchten erzählt die Geschichte zweier Frauen aus unterschiedlichen Zeiten: Siv, die 1938 als junge Köchin in einem abgelegenen Forstcamp in Nordschweden lebt, und ihre Enkelin Eva, ...

Wo die Moltebeeren leuchten erzählt die Geschichte zweier Frauen aus unterschiedlichen Zeiten: Siv, die 1938 als junge Köchin in einem abgelegenen Forstcamp in Nordschweden lebt, und ihre Enkelin Eva, die 2022 in ihre Heimat zurückkehrt – beruflich und persönlich herausgefordert. Beide verbindet mehr, als sie ahnen, und Stück für Stück entfaltet sich ein generationsübergreifendes Familiengeheimnis.

Ulrika Lagerlöf schreibt ruhig, atmosphärisch und mit viel Gespür für Landschaft, Stimmung und innere Entwicklungen. Die Figuren wirken authentisch und emotional nachvollziehbar. Besonders gelungen ist die Verbindung von Natur, Geschichte und Identität – getragen von starken Frauenfiguren.

Fazit: Ein feinfühliger, stimmungsvoller Roman mit Tiefe und Herz. Für alle, die Familiengeschichten mit Substanz und nordischer Atmosphäre schätzen – absolut lesenswert.

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