Drachen, Geheimnisse und überraschende Wendungen
Dragonborn (Band 1) - Das Erbe des Feuers„Dragonborn – Das Erbe des Feuers“ hat mich von Anfang an in seine Welt gezogen. Der Einstieg ist lebendig und geheimnisvoll, und mit Skralla entsteht schnell ein faszinierender Schauplatz, der neugierig ...
„Dragonborn – Das Erbe des Feuers“ hat mich von Anfang an in seine Welt gezogen. Der Einstieg ist lebendig und geheimnisvoll, und mit Skralla entsteht schnell ein faszinierender Schauplatz, der neugierig macht. Besonders gut gefallen hat mir, wie sich die Welt der Drachen nach und nach entfaltet, ohne alles sofort preiszugeben.
Alex war mir als Hauptfigur sofort sympathisch. Ihre Unsicherheit, ihre Zweifel und der Druck, endlich ihre Verwandlung zu schaffen, wirken authentisch und nachvollziehbar. Dass sie mit einer eher düsteren Gabe ausgestattet ist, macht sie zusätzlich spannend. Ihre Entwicklung im Laufe der Geschichte ist deutlich spürbar – und ihre erste Verwandlung am Ende hat sich absolut verdient angefühlt.
Die Dynamik zwischen Alex und Erik fand ich sehr gelungen. Ihre Beziehung bringt Wärme in die Geschichte, wird aber gleichzeitig immer wieder auf die Probe gestellt. Die großen Enthüllungen im letzten Abschnitt – vor allem rund um ihre Mutter, Erik und Puppin – haben mich wirklich überrascht. Gerade Puppin hätte ich nie so eingeschätzt, was den Twist für mich umso stärker gemacht hat.
Neben der Action und den spannenden Wendungen greift das Buch auch Themen wie Vorurteile, Loyalität und Vergebung auf. Das gibt der Geschichte Tiefe, ohne sie zu überfrachten.
Für mich war dieser Auftakt eine rundum gelungene Drachenfantasy mit starken Figuren, emotionalen Momenten und einem Finale, das Lust auf mehr macht. Ich freue mich sehr auf Band 2.