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Annikii

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.03.2026

Zwischen Herz, Vergangenheit und neuen Wegen

Limerick Love. Win Your Heart
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„Limerick Love – Win Your Heart“ hat mich schnell in seine Welt gezogen. Das historische Irland als Schauplatz ist sehr stimmungsvoll beschrieben und gibt der Geschichte eine besondere Atmosphäre. Man ...

„Limerick Love – Win Your Heart“ hat mich schnell in seine Welt gezogen. Das historische Irland als Schauplatz ist sehr stimmungsvoll beschrieben und gibt der Geschichte eine besondere Atmosphäre. Man merkt beim Lesen, wie viel Liebe im Detail steckt – gerade die Landschaft und das Leben zu dieser Zeit wirken lebendig und greifbar.

Im Mittelpunkt steht Sláine, die einen Neuanfang sucht und dabei auf ihre Vergangenheit trifft. Besonders die Begegnung mit Callum hat mich sofort neugierig gemacht. Seine geheimnisvolle Geschichte und die Gerüchte, die sich um ihn ranken, sorgen für Spannung und lassen einen immer weiterlesen wollen. Gleichzeitig fand ich es schön zu sehen, wie Sláine ihren eigenen Weg sucht und sich nicht nur von Gefühlen leiten lässt.

Die Liebesgeschichte ist emotional, ohne zu überladen zu wirken. Es geht viel um Vertrauen, Zweifel und darum, sich selbst treu zu bleiben. Auch die kleinen Konflikte und Entscheidungen machen die Geschichte glaubwürdig. Der sportliche Aspekt mit dem Rudern bringt noch einmal eine frische Dynamik hinein und hebt das Buch ein bisschen von klassischen Liebesromanen ab.

Der Schreibstil ist angenehm zu lesen und lässt die Seiten schnell vergehen. Besonders gut gefallen hat mir, dass sich die Geschichte Zeit nimmt, sich zu entwickeln, und nicht alles zu schnell abgehandelt wird.

Für mich ist „Win Your Heart“ eine gefühlvolle und gleichzeitig spannende Geschichte über Liebe, Vergangenheit und den Mut, für das eigene Glück zu kämpfen. Ein rundum gelungenes Buch, das mich sehr gut unterhalten hat.

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Veröffentlicht am 06.03.2026

Ein fröhliches und motivierendes Erstlesebuch

Die Lese-Rakete
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„Die Lese‑Rakete“ ist ein liebevoll gestaltetes Erstlesebuch, das Kinder Schritt für Schritt ans Lesen heranführt. Besonders gelungen finde ich die Mischung aus sehr kurzen, einfachen Texten und den später ...

„Die Lese‑Rakete“ ist ein liebevoll gestaltetes Erstlesebuch, das Kinder Schritt für Schritt ans Lesen heranführt. Besonders gelungen finde ich die Mischung aus sehr kurzen, einfachen Texten und den später etwas längeren Geschichten, die Kinder nicht überfordern, sondern ihnen kleine Erfolgserlebnisse ermöglichen. Die Struktur mit fünf Kapiteln und einer kleinen Rakete am Seitenrand sorgt für Orientierung und zeigt spielerisch den Fortschritt der jungen Leserinnen an.

Die Geschichten selbst sind humorvoll, teils gereimt und angenehm kindgerecht. Dank der Silbenschreibweise und farblich markierter „Stolperwörter“ fällt das Lesen leichter – gerade zu Beginn eine große Unterstützung. Auch die Illustrationen sind fröhlich und bieten kurze Pausen beim Lesenlernen. Das macht das Buch für Kinder abwechslungsreich und motivierend.

Insgesamt ist „Die Lese‑Rakete“ ein durchdachtes und warmherziges Erstlesebuch, das Kindern Mut macht und gleichzeitig Spaß bringt. Besonders geeignet für Leseanfänger
innen ab der 1. Klasse und ideal für Eltern, die ihre Kinder beim Lesestart begleiten möchten.

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Veröffentlicht am 28.02.2026

Krieg, Macht und menschliche Abgründe

Flut aus schwarzem Stahl
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„Flut aus schwarzem Stahl“ hat mich von der ersten Seite an in eine wilde, raue und faszinierende Welt gezogen. Anthony Ryan versteht es sehr gut politische Intrigen, Kriegsgeschehen und sehr persönliche ...

„Flut aus schwarzem Stahl“ hat mich von der ersten Seite an in eine wilde, raue und faszinierende Welt gezogen. Anthony Ryan versteht es sehr gut politische Intrigen, Kriegsgeschehen und sehr persönliche Konflikte miteinander zu verknüpfen. Die Geschichte spielt in einer von Kriegen zerrissenen Welt, in der jede Entscheidung Konsequenzen hat – und genau das macht das Buch für mich so spannend.

Die Figuren sind glaubwürdig gezeichnet. Besonders die unterschiedlichen Perspektiven auf Macht und Loyalität fand ich interessant: Es gibt keine klaren „guten“ oder „bösen“ Charaktere, sondern Menschen, die versuchen, in schwierigen Zeiten das Richtige zu tun, auch wenn sie selbst nicht immer wissen, was das ist. Ich mochte, wie der Autor diese inneren Konflikte zeigt, weil sie den Figuren Tiefe und Leben geben.

Der Handlung gelingt eine gute Balance zwischen groß angelegten Schlachten und persönlichen Momenten. Die Kämpfe wirken eindringlich und bildhaft, ohne zu blutig zu sein, und die politischen Verstrickungen halten die Spannung über viele Seiten hinweg aufrecht. Gleichzeitig gibt es auch ruhigere Passagen, in denen sich Figuren weiterentwickeln, Beziehungen entstehen oder sich Ziele verändern.

Der Schreibstil ist klar und kraftvoll, sodass man leicht in die Welt eintauchen kann. Trotz der komplexen Zusammenhänge bleibt die Erzählung gut nachvollziehbar, und ich habe auf jeder Seite gemerkt, wie durchdacht die Welt aufgebaut ist.

Insgesamt ist “Flut aus schwarzem Stahl“ ein großartiger erster Band einer Reihe, der mich stark unterhalten hat. Er bietet epische Fantasy, viel Tiefgang und Figuren, die man nicht so schnell vergisst.

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Veröffentlicht am 28.02.2026

Drachen, Geheimnisse und überraschende Wendungen

Dragonborn (Band 1) - Das Erbe des Feuers
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„Dragonborn – Das Erbe des Feuers“ hat mich von Anfang an in seine Welt gezogen. Der Einstieg ist lebendig und geheimnisvoll, und mit Skralla entsteht schnell ein faszinierender Schauplatz, der neugierig ...

„Dragonborn – Das Erbe des Feuers“ hat mich von Anfang an in seine Welt gezogen. Der Einstieg ist lebendig und geheimnisvoll, und mit Skralla entsteht schnell ein faszinierender Schauplatz, der neugierig macht. Besonders gut gefallen hat mir, wie sich die Welt der Drachen nach und nach entfaltet, ohne alles sofort preiszugeben.

Alex war mir als Hauptfigur sofort sympathisch. Ihre Unsicherheit, ihre Zweifel und der Druck, endlich ihre Verwandlung zu schaffen, wirken authentisch und nachvollziehbar. Dass sie mit einer eher düsteren Gabe ausgestattet ist, macht sie zusätzlich spannend. Ihre Entwicklung im Laufe der Geschichte ist deutlich spürbar – und ihre erste Verwandlung am Ende hat sich absolut verdient angefühlt.

Die Dynamik zwischen Alex und Erik fand ich sehr gelungen. Ihre Beziehung bringt Wärme in die Geschichte, wird aber gleichzeitig immer wieder auf die Probe gestellt. Die großen Enthüllungen im letzten Abschnitt – vor allem rund um ihre Mutter, Erik und Puppin – haben mich wirklich überrascht. Gerade Puppin hätte ich nie so eingeschätzt, was den Twist für mich umso stärker gemacht hat.

Neben der Action und den spannenden Wendungen greift das Buch auch Themen wie Vorurteile, Loyalität und Vergebung auf. Das gibt der Geschichte Tiefe, ohne sie zu überfrachten.

Für mich war dieser Auftakt eine rundum gelungene Drachenfantasy mit starken Figuren, emotionalen Momenten und einem Finale, das Lust auf mehr macht. Ich freue mich sehr auf Band 2.

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Veröffentlicht am 18.02.2026

Ein Buch über Mut, Angst und Zusammenhalt

Der unsichtbare Elefant
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Der unsichtbare Elefant hat mich sehr berührt, weil es ein wichtiges Thema auf eine warmherzige und zugleich ehrliche Weise erzählt. Im Mittelpunkt steht eine Gruppe Jugendlicher, die mit Unsicherheiten, ...

Der unsichtbare Elefant hat mich sehr berührt, weil es ein wichtiges Thema auf eine warmherzige und zugleich ehrliche Weise erzählt. Im Mittelpunkt steht eine Gruppe Jugendlicher, die mit Unsicherheiten, Ängsten und eigenen Schwächen zu kämpfen haben – dargestellt durch den „unsichtbaren Elefanten“, den jeder von ihnen in sich trägt. Die Art und Weise, wie die Figuren lernen, offen über ihre Gefühle zu sprechen und sich gegenseitig zu unterstützen, hat mich oft innehalten lassen.

Was mir besonders gefallen hat, ist, dass die Geschichte ohne große Dramatik auskommt, aber gerade dadurch sehr nahbar wirkt. Die Charaktere sind authentisch und gut gezeichnet, man kann ihre Gedanken und Zweifel gut nachvollziehen. Besonders die Momente, in denen sie merken, dass sie nicht allein sind mit ihren Problemen, fand ich sehr bewegend.

Der Schreibstil ist klar und flüssig, damit lässt sich die Geschichte problemlos lesen – egal, ob man sich zwischendurch ein paar Minuten Zeit nimmt oder längere Passagen konzentriert liest. Gleichzeitig regt das Buch zum Nachdenken an: über Mut, über das, was uns im Alltag manchmal schwerfällt, und darüber, wie wichtig es ist, ehrlich miteinander umzugehen.

Für mich ist Der unsichtbare Elefant ein warmherziger und zugleich nachdenklicher Roman, der zeigt, dass es okay ist, Schwächen zu haben – und dass Gemeinschaft und Verständnis stärker sind als die Angst davor, gesehen zu werden. Ich kann das Buch sehr gern weiterempfehlen, besonders an alle, die Geschichten mit persönlicher Tiefe und klarem Gefühl mögen.

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