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Veröffentlicht am 05.12.2024

Ich liebe überraschende Wendungen ♥ [Spoiler in der Bewertung!]

Caraval
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Endlich habe ich den ersten Band der Caraval-Triologie gelesen und somit auch mein allererstes Buch von Stephanie Garber. Ursprünglich wollte ich mit "Once Upon a Broken Heart" anfangen, aber mir wurde ...

Endlich habe ich den ersten Band der Caraval-Triologie gelesen und somit auch mein allererstes Buch von Stephanie Garber. Ursprünglich wollte ich mit "Once Upon a Broken Heart" anfangen, aber mir wurde irgendwann gesagt, das ich mich wohl spoilern würde zu der Caraval-Reihe entsprechend wollte ich dann doch damit zuerst beginnen.


Ich fand den Schreibstil in diesem Buch manchmal etwas langatmig und bin an manchen Stellen nicht ganz warmgeworden damit, aber das heiß nicht das er schlecht ist. Eine Freundin meinte mal, das die späteren Bücher sich vom Schreibstil verbessern, dabei finde ich ihn nicht schlecht oder ähnliches, manchmal langatmig. Bin also gespannt wie der sich verbessert.


Zur Story, ich habe vieles nicht kommen sehen - ich lese einige YA-Bücher bzw. Romantasy Bücher, heißt also manche Klischee's sollte man erkennen und sehen, war aber hier nicht unbedingt der Fall. Scarlett mochte ich als Hauptcharakter sehr, ich habe mich immer wieder in ihr wieder erkannt, denn auch ich wollte meine Schwester immer wieder schützen und liebe sie sehr. Julian fand ich zuerst doch etwas anstrengend aber immer wieder hat er mich überrascht. Das Konzept der Magie gefiel mir wirklich gut und wie diese Funktioniert.


Ebenso mochte ich die Motivation von LEGEND, zumindest die, die wir bisher kennen. Ich denke, da kommt noch mehr. Auch im Epilog wurde etwas zur Mutter geschrieben, frage mich wie sie ihre Finger im Spiel hat.

Ich hatte nicht erwartet das Julian der Bruder von Legend ist, ebenso hatte ich nicht erwartet das Darsteller von CARAVAL "sterben" und dann wenn das Spiel zuende ist, wieder aufstehen aber den Tot mitbekommen haben. Irgendwie mochte ich die Idee dahinter. Ich denke im nächsten Band erfahren wir dann mehr zu dem Thema was "Darsteller" ausmacht und was das für Nachteile hat.


Auch bin ich gespannt, was jetzt mit Exverlobten von Scarlett ist und was er in den nächsten Bänden so machen wird, ebenso denke ich nicht, das wir den Vater zum letzten Mal gesehen habe. Tella mag ich noch nicht so gerne als Hauptcharakter, mag einfach Scarlett mehr. Auch wenn Sie vermutlich gute Intentionen hatte, so finde ich sie trotzdem anstrengend


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Veröffentlicht am 05.12.2024

Knisternde Enemies to Lovers Story

Kingdom of Lies
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Die Bewertung enthält Spoiler - bitte auf eigene Gefahr lesen. ♥

Ich hatte das Buch entdeckt, die Leseprobe gelesen und war unschlüssig wie ich dazu stehe: Der Anfang war anstrengend, ich hatte noch nichts ...

Die Bewertung enthält Spoiler - bitte auf eigene Gefahr lesen. ♥

Ich hatte das Buch entdeckt, die Leseprobe gelesen und war unschlüssig wie ich dazu stehe: Der Anfang war anstrengend, ich hatte noch nichts von den "Enemies to Lovers" gesehen so wirklich. Irgendwie hatte mich die Leseprobe nicht gefangen aber dann doch irgendwie?

Das Buch beginnt mit einigem Worldbuilding und uns wird erstmal der FMC Priscea vorgestellt, später auch kurz Pris genannt. Auch ein paar Nebencharaktere lernen wir kennen und dazu erfahren wir etwas zur Magie der Welt.
Pris muss sich dann unfreiwillig auf die Flucht begeben und trifft Lorian mit seiner Gruppe ingesamt dreimal (Dorf, dann am Fluß und später im Lager). Über Lorian erfahren wir ewig nicht viel, außer das er gefühlt ab einem gewissen Punkt schon echt horny auf Pris ist. Irgendwie habe ich das Gefühlt gehabt, das er sich einfach von Anbeginn zu ihr hingezogen gefühlt hat.

Mir gefiel diese "Geteilte" Erzählweise der Geschichte (FMC: ~ 75-80? oder mehr, Rest MMC), hauptsächlich wurde diese zwar aus der Sicht von Pris erzählt, aber wir haben auch immer wieder die Sicht von Lorian bekommen, auch wenn diese oft doch eher horny war. Es hat einen interessanten Input in beide Gefühlswelten gegeben. Gegen Ende ist er dann auf aufgetaut, dann hat er Pris auch etwas von sich erzählt und durch seine Sicht haben wir auch viel erfahren.
Auch zur "Mission" eben, auch wenn ich mich frage wieso der König länger überleben muss.

Die Art der Erzählung bzw. des Austausches zwischen Lorian und seinem Bruder über die Briefe, fand ich irgendwie interessant. So haben wir einen Charakter schon angeteasert bekommen. Muss aber ehrlich sagen, das ich ihn irgendwie nicht mag.

Der Spice war wirklich immer mal angedeutet und schon nett zu lesen, ich mochte hier und da einige Begriffe nicht aber das ist einfach persönliches Empfinden.

Enemies to Lovers lebt ja als Trope von Verrat und ich konnte einen gar nicht sehen, aber vielleicht war ich blind (Auria).

Manche Szenen fand ich etwas lang gezogen aber ich hatte riesigen Spaß es zu lesen. Bin ein wenig traurig das der nächste deutsche Band noch länger braucht, bis dieser rauskommt. Freue mich aber darauf.

4,5 Sterne aufgerundet auf 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 28.01.2026

Toller Reihenauftakt!

Heir of Illusion
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Das Cover von Heir of Illusion ist total schön gestaltet und verziert. Im Mittelpunkt steht das Schwert, der Whisperer, was einen einen wichtigen Punkt in der Handlung einnimmt und auch die Schlangen sind ...

Das Cover von Heir of Illusion ist total schön gestaltet und verziert. Im Mittelpunkt steht das Schwert, der Whisperer, was einen einen wichtigen Punkt in der Handlung einnimmt und auch die Schlangen sind eine schöne Symbolik. Allgemein bin ich ein großer Fan davon wenn die Cover zur Handlung passen oder Symbole aus dieser darauf versteckt sind (was ja auch nicht immer leicht ist). Optisch wie auch farblich ist das Design stimmig, die Farben und Verzierungen wirken edel bzw. königlich. Können wir auch mal über den wunderschönen Farbschnitt reden? Das Gesamtbild wird einfach vom schönen Farbschnitt vervollständigt und macht das Buch optisch zu einem echten Hingucker. Ich hab es physisch noch nicht aber hätte es schon gerne im Regal stehen!

Heir of Illusions ist Band 1 der Verran Isles Trilogie/Reihe - der Hauptcharakter ist Ivy, die seit ihrer Kindheit dem grausamen König Baylor dienen muss und durch einen magischen Halsring an ihn gebunden ist. Stück für Stück erfahren wir bruchstückhaft mehr von Ivy's Vergangenheit, erfahren mehr über ihre Komplexen Gefühle und die ganze Last, die sich mit sich trägt. Ivy wird gezwungen für den König als Assasinin zu arbeiten und sucht währenddessen verzweifelt nach einem Ausweg, aus ihrer Situation zu fliehen und den Halsreif loszuwerden. Ein zentraler Punkt in der Handlung ist die Suche nachdem sagenumwobenen Schwert, dem Whisperer, welches sie eventuell sogar befreien kann von dem Halsreif.

Eine weitere zentrale Figur der Handlung ist der geheimnisvolle Seelenfänger Thorne, der Iva bei der Suche unterstützt aber selber eigene Ziele verfolgt.

Mehr möchte ich inhaltlich aber nicht verraten, insgesamt ist die Geschichte fesselnd und spannend. Es gab hier und da Momente die sich etwas langgezogen gefühlt haben, dann kamen wiederum Wendungen die mich total überrascht haben. Gerade das Ende habe ich so nicht erwartet und fand den Cliffhanger wirklich fies! Es gibt so viele offenen Fragen, deswegen kann ich den nächsten Band kaum erwarten.

Den Schreibstil von Madeline Taylor empfinde ich als sehr angenehm, flüssig und sehr gut zu lesen. Man findet sich schnell in die Charaktere und Geschehnisse hinein - die Autorin streut immer wieder Hinweise, die zu "Aha" Momenten führen. Ivy war mir sehr schnell sympathisch - sie ist stark, kämpferisch aber gleichzeitig verletzlich und von Selbstzweifeln geprägt. Die Erzählperspektive sorgt dafür, dass wir die Gedanken und Emotionen besser nachvollziehen können. Auch die Kapitellänger empfinde ich als angenehm.

Das Worldbuilding bleibt eher schlicht, was ich persönlich als angenehm empfunden habe. Man bekommt genau die Informationen, die man benötigt, ohne von einer komplexen Welt erschlagen zu werden. Magie, Götter, Intrigen und Machtspiele bilden eine düstere, passende Kulisse für die Handlung.

Die Dynamik zwischen Ivy und Thorne ist geprägt von Misstrauen, Anziehung und unausgesprochenen Gefühlen. Thorne bleibt lange rätselhaft, was ihn als Figur umso interessanter macht. Der König Baylor hingegen ist durchgehend unangenehm und genau so verhasst, wie man es von einem Antagonisten erwarten würde.

Insgesamt hat sich Heir of Illusion überzeugt - es war ein spannender und fesselnder Reihenauftakt der mich sehr gut unteralten hat. Es gab vereinzelte Momente, die sich in die Länge gezogen oder sehr vorhersehbar angefühlt haben. Die Überraschenden Wendungen haben sehr gut gefallen und insgesamt ist der Band ein spannender Reihenauftakt mit viel Potenzial.


Fazit:
Spannender Auftakt mit interessanten Charakteren, düsterer Atmosphäre und einem fiesen Cliffhanger. Ich bin sehr gespannt auf den weiteren Verlauf der Geschichte und den nächsten Band. Ivy erinnert ein wenig ans Aelin aus ToG und Thorne an Rhysand aus Acotar - hat mich nicht gestört aber habe parallelen gesehen. 4 STERNE ⭐⭐⭐⭐

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Veröffentlicht am 12.12.2025

Spannende Fortsetzung

Empire of Sins and Souls 2 - Das gestohlene Herz
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Empire of Sins & Souls das gestohlene Herz setzt direkt nach dem Cliffhanger von Band 1 an. Wir werden direkt in die düstere, atmosphärische Welt voller Verrat, Schmerz und Leidenschaft zurückgezogen. ...

Empire of Sins & Souls das gestohlene Herz setzt direkt nach dem Cliffhanger von Band 1 an. Wir werden direkt in die düstere, atmosphärische Welt voller Verrat, Schmerz und Leidenschaft zurückgezogen. Zoé ist als Geist nach Adrasteu zurückgekehrt und soll nun das letzte Relikt für Graf Alexei beschaffen, doch diese Suche ist gefährlicher als erwartet. Überall lauern Gefahren und eine dieser Gefahren ist Prinz Kaspar, der ihr Leben völlig durcheinander bringt. Was zunächst als Zwecksgemeinschaft beginnt, entwickelt sich zu einer explosiven, emotionalen Dynamik, die immer wieder zwischen Misstrauen, Nähe und tiefer Verletzlichkeit schwankt.

Mir gefiel der Schreibstil von Beril Kehribar in Band 2 besser als im vorherigen. Die Autorin schreibt hier bildhafter, düsterer und emotionaler. Gerade die Metaphern sind stark und atmosphärisch, sie machen die Handlung intensiver. Besonders die Szenen zwischen Zoé und Kaspar gefielen mir gut. Es gibt einige Elemente die bewusst wage gelassen bzw. geblieben sind, die dadruch für mich noch spannender sind wie zum Beispiel die Église des Saint. Mich interessieren die Beweggründe und wer genau dahinter steckt, wobei es dazu ein paar vage Anspielungen gab. Die Geschichte lebt von Geheimnissen, moralischen Grauzonen und einer ständigen Unsicherheit, weil man nur weiß, was Zoé weiß – und das ist oft erschreckend wenig.

Für mich sind die Figuren aber der Reiz des Romans - ich mag Zoés zerrissenheit. Sie wirkt oft gebrochen wegen ihrer Sünden, impulsiv in ihren Entscheidungen und trotzdem zerbricht sie nicht völlig - sie ist trotz allem eine starke Figur. Die Vielschichtigkeit gefällt mirsehr gut, ich muss nur ehrlich zugeben das ich manche ihrer Entscheidungen sehr naiv finde oder schwer nachvollziehbar finde. Kaspar wurde ja schon im ersten Band sehr angeteasert und hat mich dann überrascht - ich mag seine düstere, verletzliche Art und wie er nur Zoé seine sanften Seiten zeigt. Auch die Chemie der beiden war intensiv! Graf Alexei polarisiert stark, ich empfand ihn bereits in Band 1 recht manipulativ und auch seine Handlungen fragwürdig - er sagt oft nur die halbe Wahrheit.

Insgesamt gefiel mir Empire of Sins & Souls das gestohlene Herz sehr gut und fand es eine starke Fortsetzung. Ich bin sehr gespannt drauf wie all die losen Enden verbunden werden im Finalen Band. Ich bin allgemein kein großer Fan von Dreiecks-Beziehungen, bin aber gespannt wie sich das Knäul lösen wird.

4 Sterne

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Veröffentlicht am 07.12.2025

Wunderschönes Buch!

The Blackgate Invitation
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The Blackgate Invitation hat mich von Anfang an in eine richtig dichte, düstere Atmosphäre gezogen. Am Anfang war es ein bisschen viel: viele Figuren, viele Namen, viele Andeutungen – gerade auf der Party ...

The Blackgate Invitation hat mich von Anfang an in eine richtig dichte, düstere Atmosphäre gezogen. Am Anfang war es ein bisschen viel: viele Figuren, viele Namen, viele Andeutungen – gerade auf der Party habe ich mich anfangs orientieren müssen. Trotzdem mochte ich sofort, wie spannend alles wirkt und wie neugierig die Geschichte macht. Ruby und Wren fand ich gleich sympathisch, auch wenn man sie noch nicht im normalen Alltag kennengelernt hat. Umso interessanter war es zu beobachten, wie sie mit echter Magie umgehen, die sie vorher kaum kannten. Die Hexenfamilien sind geheimnisvoll eingeführt, und das Verschwinden der „Nonna“ macht die Sache noch spannender.

Im zweiten Abschnitt habe ich richtig Fahrt aufgenommen. Die neuen Infos über Magielinien und Meisterrelikte haben die Spannung nochmal richtig angekurbelt. Ich habe ständig mitgerätselt und überlegt, wem man trauen kann. Evander bleibt dabei total rätselhaft – manchmal wirkt er gefährlicher, als er vorgibt. Und Ruby und Wren wachsen einem immer mehr ans Herz, vor allem durch ihre Skepsis und ihren Mut, Dinge offen anzusprechen. Klar, manchmal ist die Masse an Figuren und Informationen etwas viel, aber genau das macht das Rätseln ja auch so reizvoll.

Später überschlagen sich die Ereignisse dann richtig. Lügen, Geheimnisse, überraschende Wendungen – ich wusste oft nicht, wem ich noch glauben konnte. Luna zu verlieren, war ein Schock, und die Szene mit den Cerises hat mich echt beschäftigt. Ich kann mir kaum vorstellen, dass Wren sie wirklich getötet hat; eher wurde sie hineingezogen, ohne es zu verstehen. Gleichzeitig wird deutlich, wie erschreckend Hectors Kontrolle über seine Kinder ist – die Zwillinge tun mir richtig leid.

Der Showdown war spannend, auch wenn er überraschend kurz war, nachdem sich alles so lange aufgebaut hat. Marsyas’ jahrzehntelanger Racheplan macht vieles verständlich, auch wenn ihr Verhalten manchmal etwas überzogen wirkte. Trotzdem hat mir das Ende sehr gefallen: Ruby und Wren werden als fünfte Linie anerkannt, und die kleine, zarte Romanze zwischen Ruby und Auden war einfach schön eingebaut. Einige Details bleiben offen, aber das hat mich nicht gestört – die Geschichte hat mich insgesamt super unterhalten.

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