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Veröffentlicht am 05.12.2024

Knisternde Enemies to Lovers Story

Kingdom of Lies
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Die Bewertung enthält Spoiler - bitte auf eigene Gefahr lesen. ♥

Ich hatte das Buch entdeckt, die Leseprobe gelesen und war unschlüssig wie ich dazu stehe: Der Anfang war anstrengend, ich hatte noch nichts ...

Die Bewertung enthält Spoiler - bitte auf eigene Gefahr lesen. ♥

Ich hatte das Buch entdeckt, die Leseprobe gelesen und war unschlüssig wie ich dazu stehe: Der Anfang war anstrengend, ich hatte noch nichts von den "Enemies to Lovers" gesehen so wirklich. Irgendwie hatte mich die Leseprobe nicht gefangen aber dann doch irgendwie?

Das Buch beginnt mit einigem Worldbuilding und uns wird erstmal der FMC Priscea vorgestellt, später auch kurz Pris genannt. Auch ein paar Nebencharaktere lernen wir kennen und dazu erfahren wir etwas zur Magie der Welt.
Pris muss sich dann unfreiwillig auf die Flucht begeben und trifft Lorian mit seiner Gruppe ingesamt dreimal (Dorf, dann am Fluß und später im Lager). Über Lorian erfahren wir ewig nicht viel, außer das er gefühlt ab einem gewissen Punkt schon echt horny auf Pris ist. Irgendwie habe ich das Gefühlt gehabt, das er sich einfach von Anbeginn zu ihr hingezogen gefühlt hat.

Mir gefiel diese "Geteilte" Erzählweise der Geschichte (FMC: ~ 75-80? oder mehr, Rest MMC), hauptsächlich wurde diese zwar aus der Sicht von Pris erzählt, aber wir haben auch immer wieder die Sicht von Lorian bekommen, auch wenn diese oft doch eher horny war. Es hat einen interessanten Input in beide Gefühlswelten gegeben. Gegen Ende ist er dann auf aufgetaut, dann hat er Pris auch etwas von sich erzählt und durch seine Sicht haben wir auch viel erfahren.
Auch zur "Mission" eben, auch wenn ich mich frage wieso der König länger überleben muss.

Die Art der Erzählung bzw. des Austausches zwischen Lorian und seinem Bruder über die Briefe, fand ich irgendwie interessant. So haben wir einen Charakter schon angeteasert bekommen. Muss aber ehrlich sagen, das ich ihn irgendwie nicht mag.

Der Spice war wirklich immer mal angedeutet und schon nett zu lesen, ich mochte hier und da einige Begriffe nicht aber das ist einfach persönliches Empfinden.

Enemies to Lovers lebt ja als Trope von Verrat und ich konnte einen gar nicht sehen, aber vielleicht war ich blind (Auria).

Manche Szenen fand ich etwas lang gezogen aber ich hatte riesigen Spaß es zu lesen. Bin ein wenig traurig das der nächste deutsche Band noch länger braucht, bis dieser rauskommt. Freue mich aber darauf.

4,5 Sterne aufgerundet auf 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 12.12.2025

Spannende Fortsetzung

Empire of Sins and Souls 2 - Das gestohlene Herz
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Empire of Sins & Souls das gestohlene Herz setzt direkt nach dem Cliffhanger von Band 1 an. Wir werden direkt in die düstere, atmosphärische Welt voller Verrat, Schmerz und Leidenschaft zurückgezogen. ...

Empire of Sins & Souls das gestohlene Herz setzt direkt nach dem Cliffhanger von Band 1 an. Wir werden direkt in die düstere, atmosphärische Welt voller Verrat, Schmerz und Leidenschaft zurückgezogen. Zoé ist als Geist nach Adrasteu zurückgekehrt und soll nun das letzte Relikt für Graf Alexei beschaffen, doch diese Suche ist gefährlicher als erwartet. Überall lauern Gefahren und eine dieser Gefahren ist Prinz Kaspar, der ihr Leben völlig durcheinander bringt. Was zunächst als Zwecksgemeinschaft beginnt, entwickelt sich zu einer explosiven, emotionalen Dynamik, die immer wieder zwischen Misstrauen, Nähe und tiefer Verletzlichkeit schwankt.

Mir gefiel der Schreibstil von Beril Kehribar in Band 2 besser als im vorherigen. Die Autorin schreibt hier bildhafter, düsterer und emotionaler. Gerade die Metaphern sind stark und atmosphärisch, sie machen die Handlung intensiver. Besonders die Szenen zwischen Zoé und Kaspar gefielen mir gut. Es gibt einige Elemente die bewusst wage gelassen bzw. geblieben sind, die dadruch für mich noch spannender sind wie zum Beispiel die Église des Saint. Mich interessieren die Beweggründe und wer genau dahinter steckt, wobei es dazu ein paar vage Anspielungen gab. Die Geschichte lebt von Geheimnissen, moralischen Grauzonen und einer ständigen Unsicherheit, weil man nur weiß, was Zoé weiß – und das ist oft erschreckend wenig.

Für mich sind die Figuren aber der Reiz des Romans - ich mag Zoés zerrissenheit. Sie wirkt oft gebrochen wegen ihrer Sünden, impulsiv in ihren Entscheidungen und trotzdem zerbricht sie nicht völlig - sie ist trotz allem eine starke Figur. Die Vielschichtigkeit gefällt mirsehr gut, ich muss nur ehrlich zugeben das ich manche ihrer Entscheidungen sehr naiv finde oder schwer nachvollziehbar finde. Kaspar wurde ja schon im ersten Band sehr angeteasert und hat mich dann überrascht - ich mag seine düstere, verletzliche Art und wie er nur Zoé seine sanften Seiten zeigt. Auch die Chemie der beiden war intensiv! Graf Alexei polarisiert stark, ich empfand ihn bereits in Band 1 recht manipulativ und auch seine Handlungen fragwürdig - er sagt oft nur die halbe Wahrheit.

Insgesamt gefiel mir Empire of Sins & Souls das gestohlene Herz sehr gut und fand es eine starke Fortsetzung. Ich bin sehr gespannt drauf wie all die losen Enden verbunden werden im Finalen Band. Ich bin allgemein kein großer Fan von Dreiecks-Beziehungen, bin aber gespannt wie sich das Knäul lösen wird.

4 Sterne

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Veröffentlicht am 07.12.2025

Wunderschönes Buch!

The Blackgate Invitation
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The Blackgate Invitation hat mich von Anfang an in eine richtig dichte, düstere Atmosphäre gezogen. Am Anfang war es ein bisschen viel: viele Figuren, viele Namen, viele Andeutungen – gerade auf der Party ...

The Blackgate Invitation hat mich von Anfang an in eine richtig dichte, düstere Atmosphäre gezogen. Am Anfang war es ein bisschen viel: viele Figuren, viele Namen, viele Andeutungen – gerade auf der Party habe ich mich anfangs orientieren müssen. Trotzdem mochte ich sofort, wie spannend alles wirkt und wie neugierig die Geschichte macht. Ruby und Wren fand ich gleich sympathisch, auch wenn man sie noch nicht im normalen Alltag kennengelernt hat. Umso interessanter war es zu beobachten, wie sie mit echter Magie umgehen, die sie vorher kaum kannten. Die Hexenfamilien sind geheimnisvoll eingeführt, und das Verschwinden der „Nonna“ macht die Sache noch spannender.

Im zweiten Abschnitt habe ich richtig Fahrt aufgenommen. Die neuen Infos über Magielinien und Meisterrelikte haben die Spannung nochmal richtig angekurbelt. Ich habe ständig mitgerätselt und überlegt, wem man trauen kann. Evander bleibt dabei total rätselhaft – manchmal wirkt er gefährlicher, als er vorgibt. Und Ruby und Wren wachsen einem immer mehr ans Herz, vor allem durch ihre Skepsis und ihren Mut, Dinge offen anzusprechen. Klar, manchmal ist die Masse an Figuren und Informationen etwas viel, aber genau das macht das Rätseln ja auch so reizvoll.

Später überschlagen sich die Ereignisse dann richtig. Lügen, Geheimnisse, überraschende Wendungen – ich wusste oft nicht, wem ich noch glauben konnte. Luna zu verlieren, war ein Schock, und die Szene mit den Cerises hat mich echt beschäftigt. Ich kann mir kaum vorstellen, dass Wren sie wirklich getötet hat; eher wurde sie hineingezogen, ohne es zu verstehen. Gleichzeitig wird deutlich, wie erschreckend Hectors Kontrolle über seine Kinder ist – die Zwillinge tun mir richtig leid.

Der Showdown war spannend, auch wenn er überraschend kurz war, nachdem sich alles so lange aufgebaut hat. Marsyas’ jahrzehntelanger Racheplan macht vieles verständlich, auch wenn ihr Verhalten manchmal etwas überzogen wirkte. Trotzdem hat mir das Ende sehr gefallen: Ruby und Wren werden als fünfte Linie anerkannt, und die kleine, zarte Romanze zwischen Ruby und Auden war einfach schön eingebaut. Einige Details bleiben offen, aber das hat mich nicht gestört – die Geschichte hat mich insgesamt super unterhalten.

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Veröffentlicht am 07.12.2025

Tolle Reihenauftakt mit schönem Schreibstil ♥

The Dagger and the Flame
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Mich hat "the Dagger and the Flame" gleich mit den ersten Seiten in den Bann gezogen; Catherine Doyle hat mit Fantome eine düsterne, vibrierende Welt voller Geheimnisse, Fehden und gefährlicher Schattenmagie ...

Mich hat "the Dagger and the Flame" gleich mit den ersten Seiten in den Bann gezogen; Catherine Doyle hat mit Fantome eine düsterne, vibrierende Welt voller Geheimnisse, Fehden und gefährlicher Schattenmagie erschaffen . die Atmoshäre hat mich einfach einfach gepackt. Ich liebe einzigartige Magiesysteme und betone das auch immer wieder in meinen Rezensionen - das Magiesystem um das "Shade" hat es mir angetan; es wird kunstvoll in Kleidung eingenöht. Finde die Idee ist mal wirklich was neues! Diese Idee verleiht der Geschichte eine eigene Note, öffnet aber auch spannende Handlungsmöglichkeiten, die gerade im Verlauf des Buches dann an Bedeutung gewinnen.

Hauptcharakter der Geschichte ist Seraphine, die nachdem brutalen Tod ihrer Mutter in ein Netz aus Lügen, Machtkämpfen und Schuld gerät. Der Einstieg ist emotional und all die Gefühle sind intensiv; allein die verzweifelte Flucht, der Schock und die Trauer. Sera ist keine perfekte Heldin - sie ist impulsiv, verletzlich und unsicher; was sie für mich zu einer authentischen aber auch manchmal anstrengenden Figur macht. Was mich an ihr in den Wahnsinn getrieben hat, war ihr Misstrauen gegenüber Ransom. Irgendwo verständlich aber es war doch sehr anstrengend. Ransom hat ihr das Leben mehrfach gerettet, trotzdem reagiert sie oft sehr trotzig und macht es unnötig kompliziert. Seras Entwicklung gefiel mir aber trotzdem, denn die innere Zerrissenheit war für mich in so einer gefährlichen Welt sehr nachvollziehbar.

Ransom mochte ich mit am Liebsten - er war für mich mit auch am Stärksten als Figur. r verkörpert den klassischen „Feind mit verborgenem Herz“, und seine Kapitel geben ihm Tiefe, die ihm sonst fehlen würde. Seine Loyalität, seine Zweifel und seine dunkle Vergangenheit machen ihn komplexer, als der erste Eindruck vermuten lässt. Seine Momente der Verletzlichkeit – etwa in der Kirche – gehören zu den emotionalen Höhepunkten der Geschichte. Die Enemies-to-Lovers-Dynamik funktioniert insgesamt sehr gut: intensiv, knisternd, manchmal frustrierend, aber immer fesselnd. Nur einige der spicy Szenen wirken etwas unpassend platziert.

Auch die Nebenfiguren sind eine gute Ergänzung für die Geschichte. Bibi, Val, Theo und Sylvie sorgen für emotionale wie auch humorvolle Momente, auch wenn ich mir hier zwischendurch mehr Tiefe gewünscht hätte. Besonders gefallen haben mir die Enthüllungen über Seras Mutter und die Herkunft der Monster! Manche Plottwists waren nicht immer überraschend aber wirkungsvoll für die weitere Handlung. Gleichzeitig muss ich aber sagen, das ich manche Entscheidungen sehr schwer nachvollziehbar waren und ich dadurch manche Figuren unsympathisch fand.


Fazit:
The Dagger and the Flame ist ein atmosphärischer, düsterer Romantasy-Auftakt mit einer faszinierenden Welt, starken Emotionen und einer knisternden Enemies-to-Lovers-Dynamik. Manche Momente sind etwas überladen oder unlogisch, aber die Geschichte hat mich trotzdem begeistert und völlig in ihren Bann gezogen. Freue mich auf die Fortsetzung und werde sicherlich reinlesen ♥
Bewertung: 4 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 13.11.2025

Erstes Buch der Autorin

Empire of Sins and Souls 1 - Das verratene Herz
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Empire of Sins & Souls das verratene Herz ist der erste Band der Autorin Beril Kehribar gewesen und das Worldbuilding war schon sehr interessant. Ich weiß noch nicht was ich von Alexei halte aber Zoe mag ...

Empire of Sins & Souls das verratene Herz ist der erste Band der Autorin Beril Kehribar gewesen und das Worldbuilding war schon sehr interessant. Ich weiß noch nicht was ich von Alexei halte aber Zoe mag ich soweit.

Ich tippe auf schmerzelichen Verrat in der weiteren Story.

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