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Veröffentlicht am 01.02.2026

für mich zu kitschig

Wedding Date
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Ama Torres kennt sich mit Hochzeiten aus, schließlich war ihre Mutter schon 16 mal verheiratet. Für sie ist es einfach eine Party, mehr nicht. Ama dagegen interessiert sich für die Paare und jede Verlobungsgeschichte ...

Ama Torres kennt sich mit Hochzeiten aus, schließlich war ihre Mutter schon 16 mal verheiratet. Für sie ist es einfach eine Party, mehr nicht. Ama dagegen interessiert sich für die Paare und jede Verlobungsgeschichte ist besonders für sie. Jedes Paar möchte sie kennenlernen was der Grund war, warum ihre frühere Arbeitgeberin nicht begeistert war und sie für unprofessionell hielt. Jetzt ist sie ihr eigener Boss und wird bald von einem Instagram-Promi beauftragt. Die größe der Hochzeit ist da Amas geringstes Problem, denn als Florist wünscht das Paar sich Elliot Bloom. Amas Ex-Freund, dessen Antrag sie damals abgelehnt hat und ihn seitdem nicht mehr gesehen hat.

Das Buch lag sicher ein paar Jahre auf meinem SuB und hat mich mittlerweile nicht mehr so ganz interessiert, trotzdem wollte ich dem Buch eine Chance geben.
Das pinke Cover verspricht Kitsch und Hochzeiten und genau das ist es auch. Ich mag Romance, aber für mich war das Buch nicht das richtige. Was ich mir hätte denken können, denn Hochzeiten sind nicht mein Thema.
Das Buch lässt sich mit drei Wörtern beschreiben: Hochzeit, Romance (irgendwie) und Donuts, welche ständig gegessen werden.
Ich hatte mir einen Einblick in den Beruf eines Weddingsplaners vorgestellt, oder zumindest etwas in die Richtung. Man begleitet ein Paar, zwei Influencerinnen, dessen Hochzeit Ama vorbereiten soll. Vielleicht ist es persönlicher Geschmack, aber ich kann nicht nachvollziehen, dass man einen Park und Straßen sperrt nur weil jemand heiraten möchte. Ich dachte man sieht mehr als nur ein Pärchen, aber dem war nicht so. Auch Privatleben oder ähnliches bekommt man nicht, nur den Beruf.
Elliot fand ich besser. Er ist ein bisschen ruppig, fast schon unfreundlich, aber das mochte ich. Man erfährt ein paar Dinge über Blumen und seine Kreationen konnte ich mir gut vorstellen.
Ama ist vom Charakter her ein bisschen blass geblieben, weil außer dass sie Hochzeiten organisiert, erfährt man kaum etwas über sie.
Der Schreibstil war leicht zu lesen, allerdings fand ich die teils bildhafte Sprache und die spicy Szenen für das Buch einfach nicht passend. Elliot war gefühlt alle paar Seiten erregt und das wenn er sie einfach nur angesehen hat. Aus dem nichts und ständig. Ich war zum Schluss froh, als ich durch war. Wer es kitschig mag, der ist bei dem Buch richtig, für mich war es eher nichts.

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Veröffentlicht am 28.01.2026

Spicy Love

Wild Love
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Was tut man, wenn plötzlich ein junges Mädchen vor der Tür steht und behauptet, sie sei deine Tochter? So geht es Ford Grand, dem laut Forbes der World’s hottest Billionaire. Fort mag die Aufmerksamkeit, ...

Was tut man, wenn plötzlich ein junges Mädchen vor der Tür steht und behauptet, sie sei deine Tochter? So geht es Ford Grand, dem laut Forbes der World’s hottest Billionaire. Fort mag die Aufmerksamkeit, die ihm den Titel bringt gar nicht und lebt lieber zurückgezogen.
Als eines Tages ein Mädchen vor der Tür steht und behauptet seine Tochter zu sein, ist er völlig überrumpelt. Ford der gerade dabei ist, sein Musikstudio aufzubauen, weiß nicht was er mit der kleinen anstellen soll und bittet Rosie Belmont um Hilfe. Die kleine Schwester seines besten Freundes kennt er schon ewig und genau so lange ist er in Rose verliebt. Doch Rosie ist tabu...


Die erste Reihe der Autorin hat mir gut gefallen und so hatte ich mir etwas ähnliches für Wild Love erwartet, doch für mich konnte das Buch nicht mithalten.
Rosie ist nicht ganz lebendig geworden für mich. Eigentlich hat sie einen Freund, aber sie fängt etwas mit Ford an. Ich hab mich die ganze Zeit gefragt, wieso sie nicht Schluss macht, selbst über Telefon wäre es weniger mies gewesen, als das was sie abgezogen hat.
Der Handlungsstrang mit Cora hätte so gut werden können. Für mich ist es nicht realistisch, dass wenn Fort der Spender war, Cora wusste bzw. herausgefunden hat, dass er ihr Vater ist. Und auch wie sie Anfangs mit ihm geredet hat, war es nicht passend für eine 12-jährige, die einen fremden Mann trifft. Trotzdem fand ich ein paar Szenen mit Cora und Ford richtig süß. Bis ich gegen Ende das Gefühl hatte, sie wird vergessen.
Elsie Silver schreibt flüssig, aber hier war etwas anders. Wenn ich mich nicht irre, hat die Übersetzerin gewechselt und ohne jemanden zu nahe treten zu wollen, ich glaube, deswegen hat das Buch sich vom Schreibstil anders angefühlt. Es war genau so flüssig geschrieben, wie die Chestnut-Reihe und es kann auch an der Story liegen, aber ich hab in diesem Buch nicht so das Gefühl für die Geschichte bekommen. Das Setting kam nicht bei mir an und bis auf eine alte Scheune und einen Steg, weiß ich nicht wirklich wie es da aussieht.
Dass die Autorin spicy schreibt und schreiben kann, davon bin ich überzeugt, doch Wild Love war eher Spicy Love. Die Szenen war für meinen Geschmack einfach viel zu viel. Auf anatomische Details kann ich gerne verzichten. Es gab so viele Szenen, dass ich es zu viel fand. Die Stelle mit dem Farbeimer fand ich absolut nicht gelungen. Der Job von Rosies Mutter hat da auch nicht geholfen.
So fand ich, dass Wild Love das schwächste Buch von Elsie Silver ist, trotzdem, freue ich mich auf den nächsten Band.

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Veröffentlicht am 12.01.2026

locker für zwischendurch

Frigid
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Sydney und Kyler sind seit Kindertagen beste Freunde. Während Kyler eine Frau nach der nächsten abschleppt, geht Syd lieber mit einem guten Buch ins Bett. Nun stehen die Winterferien an, wo sich alle in ...

Sydney und Kyler sind seit Kindertagen beste Freunde. Während Kyler eine Frau nach der nächsten abschleppt, geht Syd lieber mit einem guten Buch ins Bett. Nun stehen die Winterferien an, wo sich alle in einer Skihütte treffen. Doch der Schneesturm wütet und wird stärker, so dass nur die beiden es zur Hütte schaffen. Während Kyler ein Mädchen mit auf sein Zimmer nimmt, fällt es Sydney immer schwerer ihre Gefühl für ihren besten Freund zu verbergen. Währenddessen treibt draußen ein Unbekannter sein Unwesen, so müssen sich die zwei bald fragen, ob sie in der Hütte überhaupt sicher sind.

Diese Reihe stand vor langer Zeit auf meine Wunschliste und als das Buch in einem Bücherschrank stand, musste es mit. Ich hab mir nichts episches erwartet, sondern etwas, das in Richtung der Anfänge von New Adult geht und genau das hab ich bekommen.
Sydney ist etwas unsicher und hegt schon lange Gefühle für ihren besten Freund. Ihr Charakter ist ein bisschen Klischee, aber ich fand das nicht schlimm. Ich mochte ihre Art gerne und sie war mir sympathisch. Bei ein paar Details bin ich mir unsicher, wie ich sie finden soll, wie dass Syd eins fünfzig groß ist und ihre Hand so klein ist, im Vergleich zu Kylers.
So war Kyler das Gegenteil, groß, hat jeden Tag eine andere. Im Laufe der Geschichte fand ich ihn dann besser beschrieben und ich mochte ihn und Syd gerne zusammen.
Vielleicht liegt es daran, dass das Buch älter ist, aber ein paar Aussagen haben mich gestört. Wie dass andere Mädchen mehrmals als Tussis beschimpft werden oder, dass es Sydneys Lippen „peinlich ungeschminkt“ sind. Die erste Hälfte ist recht ruhig fand ich und hat mir gut gefallen, während die zweite spicy ist. Manchmal fand ich diese Szenen gut, ja schon süß, während ich bei anderen dachte, dass es jetzt auch wieder reicht.
Der Schreibstil war locker zu lesen, so dass man das Buch schnell durch hat und sich gut vorstellen kann was passiert. Durch das Setting und die Umstände bekommt das Buch etwas Winterliches, was gut in den Januar passt. So kuschelt man sich beim Lesen gerne in eine warme Decken. Für Zwischendurch fand ich das Buch gut, man darf sich allerdings nicht zu viel erhoffen.

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Veröffentlicht am 09.01.2026

eher für jugendliche

Whispers like Summer Nights
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Auf der Highschool waren Caleb und Amber das Traumpaar, bis Caleb von einem Tag auf den anderen aus Ambers Leben verschwindet. Sie lenkt sich mit ihrem Kunststudium ab, findet neue Freunde, einen Freund. ...

Auf der Highschool waren Caleb und Amber das Traumpaar, bis Caleb von einem Tag auf den anderen aus Ambers Leben verschwindet. Sie lenkt sich mit ihrem Kunststudium ab, findet neue Freunde, einen Freund. Als die Ferien anstehen, kehrt sie zurück nach Hazelwood, um ihrer Mutter unter die Arme zu greifen. Bis plötzlich Caleb wieder vor ihr steht. Und er bleibt nicht der einzige unerwartete Besucher für Amber.

Der erste Band konnte mich mit dem Inhalt nicht ganz überzeugen, aufgrund des lockeren Schreibstils habe ich Band 2 eine Chance gegeben.
Amber mochte ich gerne und auch Caleb war ein netter junger Mann. Ambers Leidenschaft fürs Malen war dezent eingebaut und ich konnte mir ihre Zeichnungen vorstellen. Bei Caleb konnte ich den Ärger, den er gegenüber einer Person empfindet gut nachvollziehen.
Harvey fand ich, war so ein unsympathischer Charakter und ich konnte nicht verstehen, warum sich nicht alle zusammen tun und ihn verscheuchen, oder warum Amber das mit sich machen lässt.
Dass Caleb aus Ambers Leben verschwindet, verrät schon der Klappentext, allerdings fand ich den Grund für ihre Trennung unlogisch, nichts, was man nicht hinbekommen würde. So fand ich auch im Buch den Konflikt nicht wirklich gelungen und ich konnte die Probleme der Protagonisten nicht nachvollziehen.
Gestört hat mich, dass es wieder einmal eins dieser Bücher war, das nach hundert Seiten zu Ende gewesen wäre, hätten die Protagonisten einfach mal miteinander geredet. Stattdessen läuft Amber weg. Dann bietet sich die perfekte Gelegenheit, damit sie unter vier Augen reden können, ich hab schon darauf gehofft und es passierte nichts. Den Schreibstil fand ich größtenteils und Anfang recht angenehm, obwohl ich nicht so wirklich ins Buch hineingekommen bin. Ich weiß nicht, ob es mir vorher nicht aufgefallen war, aber irgendwann ist mir aufgefallen, dass die Autorin sehr viele Ausrufezeichen benutzt (sieben auf drei Seiten, und an Stellen, wo sie meiner Meinung nach nicht hingepasst haben). Ich fand den Schreibstil sehr jugendlich, einfach gehalten, was ihn zwar gut lesbar machte, aber dazu führte, dass ich mich als zu alt für das Buch fand. So fand ich auch die intime Szene nicht gelungen.
Das Buch hat einen leichten musikalischen Touch, was ich gut beschrieben fand, so dass diese Szenen mir am besten im Gedächtnis geblieben sind. Für mich endet die Reihe hier, denn wirklich überzeugt, hat das Buch mich nicht.

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Veröffentlicht am 12.12.2025

Hat mich leider nicht überzeugt

Der Onyxpalast - Wo die Toten tanzen
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Als Gwens Bruder stirbt bricht eine Welt für sie zusammen. Vander war zu jung und hat Gwen in einer schwierigen Lage zurückgelassen. In Cardiff, sollen die Grenzen zum Totenreich dünn sein und so kommt ...

Als Gwens Bruder stirbt bricht eine Welt für sie zusammen. Vander war zu jung und hat Gwen in einer schwierigen Lage zurückgelassen. In Cardiff, sollen die Grenzen zum Totenreich dünn sein und so kommt sie auf eine verrückte Idee: sie will Vander zurückholen. Tatsächlich gelingt es ihr und findet sich wenig später vor den Toren des Onyxpalastes wieder. Zwischen Totengöttern und verstorbenen macht sie sich auf die Suche nach ihrem Bruder. So trifft sie auf Aran, den Herrscher der Unterwelt, der ihr Herz schneller schlagen lässt. Dabei darf er auf keinen Fall herausfinden, dass ihr Herz überhaupt schlägt.


Dieses Buch hab ich spontan gekauft und war schon im Geschäft von den ersten Seiten überzeugt. Aber leider hat das sich nicht bis durch das Buch gehalten.
Von der Autorin hatte ich schon zwei Bücher gelesen und als ich den Klappentext vom Onyxpalast gelesen habe, fand ich die Idee interessant. Das Cover sowie der Farbschnitt versprechen eine dunkele Geschichte im Totenreich, was es auch war. Nur nicht ganz wie gedacht.
Gwen fand ich sympatisch und mutig. Aber so wirklich mit ihr mitfiebern konnte ich nicht, ich konnte sie nicht wirklich greifen. Ebenso ging es mit mit Aran und Bran.
Es hat bis über 200 Seiten gedauert, bis ich herausgefunden habe, wie alt Gwen ist. Vielleicht habe ich es überlesen, aber auch das Alter ihrer Geschwister kam nicht bei mir an. So hat es mir nicht geholfen als vorher stand, die Person sei im Alter von Gwens Mutter. Ich hätte Gwen auch eher jünger geschätzt, als sie dann war.
Für mich blieben die Charaktere recht blass und ich habe keine richtige Verbindung zu ihnen aufbauen können. Bei vielen Personen wurde kaum beschrieben wie sie aussehen, so gut wie keine Hautfarbe, kaum Frisuren. Dass ich ein Bild vor Augen hatte, kam alleine durch die Posts der Autorin auf Instagram, was ich schade fand, auch wenn die Bilder wunderschön sind. Ich hätte mir die Details im Buch gewünscht. Auch bei Gwen erging es mir so, sie ist blond und hat eine Strähne, mehr erfährt man nicht über sie.
Dass Aran eine größere Rolle spielt, bemerkt man im Klappentext, doch auch bei ihm musste ich immer wieder nachschauen, wer er den jetzt war. Ich hab die Bindung zwischen ihm und Gwen nicht nachvollziehen können. Der Spice-Anteil ist sehr gering, wo bei ich eine Szene wegen der fehlenden Chemie einfach nur komisch fand und auch eine zweite war einfach da.
Vielleicht lag es auch am Schreibstil, dass ich das Buch nicht so gemocht habe, wie ich es wollte. Die Welt von Annwyn ist düster, der Palast aus Onyx riesig, sie konnte ich mir vorstellen. Auch Teile dieses Reiches habe ich vor meinem inneren Auge gesehen. Ich kann nicht sagen woran es lag, aber der Schreibstil und ich haben nicht zusammengepasst. Ich musste öfters Sätze ein paar mal lesen, obwohl ich konzentriert war. Es hat sich mühsam, langsam angefühlt und ich weiß nicht warum. So war ich leider nicht ganz in der Geschichte drin. Ich fand die Suche nach Vander geriet in den Hintergrund.

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