Stellenweise Langweilig
This could be homeLaurie Greenfield wäre fast ertrunken, doch zum Glück war Griffin Chipman zur Stelle und hat sie gerettet. Seitdem ist Laurie entschlossen selbst Rettungsschwimmerin zu werden und bewirbt sich für ein ...
Laurie Greenfield wäre fast ertrunken, doch zum Glück war Griffin Chipman zur Stelle und hat sie gerettet. Seitdem ist Laurie entschlossen selbst Rettungsschwimmerin zu werden und bewirbt sich für ein Praktikum. Für ihre Ausbildung ist Griffins Bruder Tristan zuständig, der Laurie nicht für geeignet hält, was er sie wissen lässt. Doch sie lässt sich nicht unterkriegen.
Der zweite Band der Hawaii-Reihe konnte mich leider nicht so wirklich in den Bann ziehen.
Laurie und auch Tristan wurden für mich nicht so richtig greifbar. Optisch konnte ich mir kein Bild machen, worüber ich noch hinweg sehen könnte, aber auch von ihrer Persönlichkeit hat mir etwas gefehlt.
Lauries Entscheidung Rettungsschwimmerin zu werden konnte ich noch so halb nachvollziehen, aber der Beruf an sich blieb unspektakulär. Menschen vom Strand scheuchen, spazieren und mit dem Boot raus fahren, ich fand es klingt eher nach einem langweiligen Job, aber vielleicht ist es ja so. Ich weiss es nicht.
Laurie scheint ihre Ex-Beziehung noch nicht verarbeitet zu haben und vertraut Tristan deswegen nicht. Das fand ich ihm gegenüber nicht fair und geredet wurde auch nicht darüber. Auch die Szene mit Tristans Ex fand ich unnötig dramatisch, wer küsst die Ex zum Abschied, auf den Mund?
Normalerweise mag ich den Schreibstil von Lilly Lucas gerne, hier habe ich länger gebraucht um das Buch zu beenden. Zum einen lag es daran, dass sich die Geschichte gezogen hat und kaum was passiert ist. Die Liebesgeschichte zwischen Laurie und Tristan blieb ein bisschen blass. Zudem redet Laurie wiederholt mit vollem Mund, wobei die nuschelt, sodass der Text immer doppelt geschrieben wurde, weil keiner versteht was sie sagt. Zudem gab es Alltagsszenen, wie dass jemand einkaufen geht und sie sich Fotos von Lebensmitteln schicken. Ich fand es leider langweilig.
Ich fand das Buch leider etwas langatmig, doch ich hoffe, dass mir Band 3 wieder gefallen wird.