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Veröffentlicht am 24.02.2026

Stellenweise Langweilig

This could be home
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Laurie Greenfield wäre fast ertrunken, doch zum Glück war Griffin Chipman zur Stelle und hat sie gerettet. Seitdem ist Laurie entschlossen selbst Rettungsschwimmerin zu werden und bewirbt sich für ein ...

Laurie Greenfield wäre fast ertrunken, doch zum Glück war Griffin Chipman zur Stelle und hat sie gerettet. Seitdem ist Laurie entschlossen selbst Rettungsschwimmerin zu werden und bewirbt sich für ein Praktikum. Für ihre Ausbildung ist Griffins Bruder Tristan zuständig, der Laurie nicht für geeignet hält, was er sie wissen lässt. Doch sie lässt sich nicht unterkriegen.


Der zweite Band der Hawaii-Reihe konnte mich leider nicht so wirklich in den Bann ziehen.
Laurie und auch Tristan wurden für mich nicht so richtig greifbar. Optisch konnte ich mir kein Bild machen, worüber ich noch hinweg sehen könnte, aber auch von ihrer Persönlichkeit hat mir etwas gefehlt.
Lauries Entscheidung Rettungsschwimmerin zu werden konnte ich noch so halb nachvollziehen, aber der Beruf an sich blieb unspektakulär. Menschen vom Strand scheuchen, spazieren und mit dem Boot raus fahren, ich fand es klingt eher nach einem langweiligen Job, aber vielleicht ist es ja so. Ich weiss es nicht.
Laurie scheint ihre Ex-Beziehung noch nicht verarbeitet zu haben und vertraut Tristan deswegen nicht. Das fand ich ihm gegenüber nicht fair und geredet wurde auch nicht darüber. Auch die Szene mit Tristans Ex fand ich unnötig dramatisch, wer küsst die Ex zum Abschied, auf den Mund?
Normalerweise mag ich den Schreibstil von Lilly Lucas gerne, hier habe ich länger gebraucht um das Buch zu beenden. Zum einen lag es daran, dass sich die Geschichte gezogen hat und kaum was passiert ist. Die Liebesgeschichte zwischen Laurie und Tristan blieb ein bisschen blass. Zudem redet Laurie wiederholt mit vollem Mund, wobei die nuschelt, sodass der Text immer doppelt geschrieben wurde, weil keiner versteht was sie sagt. Zudem gab es Alltagsszenen, wie dass jemand einkaufen geht und sie sich Fotos von Lebensmitteln schicken. Ich fand es leider langweilig.
Ich fand das Buch leider etwas langatmig, doch ich hoffe, dass mir Band 3 wieder gefallen wird.

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Veröffentlicht am 10.02.2026

Bleibt positiv in meiner Erinnerung

Fleur de Lavande (Band 1) - Wie du liebst
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Die junge Autorin Viola braucht dringend einen Tapetenwechsel. Nachdem ihre Schwester einen Tag nach Violas Trennung mit ihrem Ex ins Bett ging, fällt ihr die Decke auf den Kopf, so fliegt sie nach Südfrankreich.
Ganz ...

Die junge Autorin Viola braucht dringend einen Tapetenwechsel. Nachdem ihre Schwester einen Tag nach Violas Trennung mit ihrem Ex ins Bett ging, fällt ihr die Decke auf den Kopf, so fliegt sie nach Südfrankreich.
Ganz Abschalten kann sie nicht, denn ständig denkt sie daran, wie knapp ihr Roman die Bestsellerliste verpasst hat und wie gut alle anderen mit ihren Büchern vorankommen. Am Flughafen trifft sie dann noch auf ihren Ex und im Flieger landet sie neben Lucas Rausch, dem Bruder ihrer besten Freundin. Eigentlich können sie sich nicht ausstehen, doch der Sportler und Erbe des Duftimperiums Fleur de Lavande geht Viola unter die Haut. Und endlich erlebt sie, wovon sie sonst eigentlich nur schreibt.


Vor Jahren habe ich bereits ein Buch der Autorin gelesen, welches mich jedoch nicht gänzlich von sich überzeugen konnte. Als Fleur de Lavande erschienen ist, haben mich die Zitate und Posts so überzeugt, dass ich das Buch lesen wollte.
Viola ist Anfang Zwanzig und Autorin. Eigentlich mochte ich sie und sie war mir auch sympathisch, aber ich konnte ihre Selbstkritik nicht nachvollziehen. Sie ist Autorin, hat bereits Bücher veröffentlicht und ihr Folgeband landet auf Anhieb auf Platz 21. Doch sie freut sich nicht, sie fühlt sich als hätte sie versagt. Das konnte ich nicht verstehen. Manche ihrer selbstkritischen Gedanken hätte ich besser verstehen können, als ich jünger war und haben mich deswegen überzeugt. Ich hatte mir erhofft, dass man sie beim Schreiben oder Ideenbrainstorming begleitet, aber man bekommt rein gar nichts von ihrem Leben als Autorin mit.
Bei Luc erging es mir ähnlich. Er war ein netter junger Sportler, so steht es im Klappentext. Aber der Sport spielt keine Rolle. Das fand ich sehr schade. Gegen Ende erfährt man etwas Wichtiges, das passiert ist und das Thema fand ich wirklich gut transportiert. Auch, dass es überhaupt ein Thema war, finde ich wichtig.
Der Schreibstil der Autorin hat mir in diesem Band gut gefallen. Schade fand ich, dass das wenige Französisch, das im Buch war, teilweise falsch war. Auch mehrere Rechtschreibfehler sind mir aufgefallen. Ich hatte mich auf das Südfrankreichfeeling gefreut, aber das kam leider gar nicht bei mir an. Die Charakterkarte verspricht Lavendelfelder, aber die gab es eigentlich nicht in der Geschichte. Bis auf eine Straße, die die Protagonisten entlanglaufen und einen Strand, bekommt man nicht viel vom Handlungsort zu sehen. Unzählige Male wird außerdem erwähnt, dass es in Violas Ohren piept. Manchmal so laut, dass sie kaum was hört. Zuerst dachte ich, die Autorin will damit sagen, dass Viola Stress hat. Aber es kam so oft vor und es gab keine Erkrankung, die das erklärt hätte.
Insgesamt fand ich das Buch in Ordnung. Da mir das Buch damals von der Autorin nicht zugesagt hat, habe ich bei diesem einen positiven Leseeindruck, auch wenn mich nicht alles zu hundert Prozent überzeugen konnte. Ob die Folgebände bei mir einziehen, muss ich mir noch überlegen.

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Veröffentlicht am 01.02.2026

für mich zu kitschig

Wedding Date
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Ama Torres kennt sich mit Hochzeiten aus, schließlich war ihre Mutter schon 16 mal verheiratet. Für sie ist es einfach eine Party, mehr nicht. Ama dagegen interessiert sich für die Paare und jede Verlobungsgeschichte ...

Ama Torres kennt sich mit Hochzeiten aus, schließlich war ihre Mutter schon 16 mal verheiratet. Für sie ist es einfach eine Party, mehr nicht. Ama dagegen interessiert sich für die Paare und jede Verlobungsgeschichte ist besonders für sie. Jedes Paar möchte sie kennenlernen was der Grund war, warum ihre frühere Arbeitgeberin nicht begeistert war und sie für unprofessionell hielt. Jetzt ist sie ihr eigener Boss und wird bald von einem Instagram-Promi beauftragt. Die größe der Hochzeit ist da Amas geringstes Problem, denn als Florist wünscht das Paar sich Elliot Bloom. Amas Ex-Freund, dessen Antrag sie damals abgelehnt hat und ihn seitdem nicht mehr gesehen hat.

Das Buch lag sicher ein paar Jahre auf meinem SuB und hat mich mittlerweile nicht mehr so ganz interessiert, trotzdem wollte ich dem Buch eine Chance geben.
Das pinke Cover verspricht Kitsch und Hochzeiten und genau das ist es auch. Ich mag Romance, aber für mich war das Buch nicht das richtige. Was ich mir hätte denken können, denn Hochzeiten sind nicht mein Thema.
Das Buch lässt sich mit drei Wörtern beschreiben: Hochzeit, Romance (irgendwie) und Donuts, welche ständig gegessen werden.
Ich hatte mir einen Einblick in den Beruf eines Weddingsplaners vorgestellt, oder zumindest etwas in die Richtung. Man begleitet ein Paar, zwei Influencerinnen, dessen Hochzeit Ama vorbereiten soll. Vielleicht ist es persönlicher Geschmack, aber ich kann nicht nachvollziehen, dass man einen Park und Straßen sperrt nur weil jemand heiraten möchte. Ich dachte man sieht mehr als nur ein Pärchen, aber dem war nicht so. Auch Privatleben oder ähnliches bekommt man nicht, nur den Beruf.
Elliot fand ich besser. Er ist ein bisschen ruppig, fast schon unfreundlich, aber das mochte ich. Man erfährt ein paar Dinge über Blumen und seine Kreationen konnte ich mir gut vorstellen.
Ama ist vom Charakter her ein bisschen blass geblieben, weil außer dass sie Hochzeiten organisiert, erfährt man kaum etwas über sie.
Der Schreibstil war leicht zu lesen, allerdings fand ich die teils bildhafte Sprache und die spicy Szenen für das Buch einfach nicht passend. Elliot war gefühlt alle paar Seiten erregt und das wenn er sie einfach nur angesehen hat. Aus dem nichts und ständig. Ich war zum Schluss froh, als ich durch war. Wer es kitschig mag, der ist bei dem Buch richtig, für mich war es eher nichts.

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Veröffentlicht am 28.01.2026

Spicy Love

Wild Love
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Was tut man, wenn plötzlich ein junges Mädchen vor der Tür steht und behauptet, sie sei deine Tochter? So geht es Ford Grand, dem laut Forbes der World’s hottest Billionaire. Fort mag die Aufmerksamkeit, ...

Was tut man, wenn plötzlich ein junges Mädchen vor der Tür steht und behauptet, sie sei deine Tochter? So geht es Ford Grand, dem laut Forbes der World’s hottest Billionaire. Fort mag die Aufmerksamkeit, die ihm den Titel bringt gar nicht und lebt lieber zurückgezogen.
Als eines Tages ein Mädchen vor der Tür steht und behauptet seine Tochter zu sein, ist er völlig überrumpelt. Ford der gerade dabei ist, sein Musikstudio aufzubauen, weiß nicht was er mit der kleinen anstellen soll und bittet Rosie Belmont um Hilfe. Die kleine Schwester seines besten Freundes kennt er schon ewig und genau so lange ist er in Rose verliebt. Doch Rosie ist tabu...


Die erste Reihe der Autorin hat mir gut gefallen und so hatte ich mir etwas ähnliches für Wild Love erwartet, doch für mich konnte das Buch nicht mithalten.
Rosie ist nicht ganz lebendig geworden für mich. Eigentlich hat sie einen Freund, aber sie fängt etwas mit Ford an. Ich hab mich die ganze Zeit gefragt, wieso sie nicht Schluss macht, selbst über Telefon wäre es weniger mies gewesen, als das was sie abgezogen hat.
Der Handlungsstrang mit Cora hätte so gut werden können. Für mich ist es nicht realistisch, dass wenn Fort der Spender war, Cora wusste bzw. herausgefunden hat, dass er ihr Vater ist. Und auch wie sie Anfangs mit ihm geredet hat, war es nicht passend für eine 12-jährige, die einen fremden Mann trifft. Trotzdem fand ich ein paar Szenen mit Cora und Ford richtig süß. Bis ich gegen Ende das Gefühl hatte, sie wird vergessen.
Elsie Silver schreibt flüssig, aber hier war etwas anders. Wenn ich mich nicht irre, hat die Übersetzerin gewechselt und ohne jemanden zu nahe treten zu wollen, ich glaube, deswegen hat das Buch sich vom Schreibstil anders angefühlt. Es war genau so flüssig geschrieben, wie die Chestnut-Reihe und es kann auch an der Story liegen, aber ich hab in diesem Buch nicht so das Gefühl für die Geschichte bekommen. Das Setting kam nicht bei mir an und bis auf eine alte Scheune und einen Steg, weiß ich nicht wirklich wie es da aussieht.
Dass die Autorin spicy schreibt und schreiben kann, davon bin ich überzeugt, doch Wild Love war eher Spicy Love. Die Szenen war für meinen Geschmack einfach viel zu viel. Auf anatomische Details kann ich gerne verzichten. Es gab so viele Szenen, dass ich es zu viel fand. Die Stelle mit dem Farbeimer fand ich absolut nicht gelungen. Der Job von Rosies Mutter hat da auch nicht geholfen.
So fand ich, dass Wild Love das schwächste Buch von Elsie Silver ist, trotzdem, freue ich mich auf den nächsten Band.

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Veröffentlicht am 12.01.2026

locker für zwischendurch

Frigid
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Sydney und Kyler sind seit Kindertagen beste Freunde. Während Kyler eine Frau nach der nächsten abschleppt, geht Syd lieber mit einem guten Buch ins Bett. Nun stehen die Winterferien an, wo sich alle in ...

Sydney und Kyler sind seit Kindertagen beste Freunde. Während Kyler eine Frau nach der nächsten abschleppt, geht Syd lieber mit einem guten Buch ins Bett. Nun stehen die Winterferien an, wo sich alle in einer Skihütte treffen. Doch der Schneesturm wütet und wird stärker, so dass nur die beiden es zur Hütte schaffen. Während Kyler ein Mädchen mit auf sein Zimmer nimmt, fällt es Sydney immer schwerer ihre Gefühl für ihren besten Freund zu verbergen. Währenddessen treibt draußen ein Unbekannter sein Unwesen, so müssen sich die zwei bald fragen, ob sie in der Hütte überhaupt sicher sind.

Diese Reihe stand vor langer Zeit auf meine Wunschliste und als das Buch in einem Bücherschrank stand, musste es mit. Ich hab mir nichts episches erwartet, sondern etwas, das in Richtung der Anfänge von New Adult geht und genau das hab ich bekommen.
Sydney ist etwas unsicher und hegt schon lange Gefühle für ihren besten Freund. Ihr Charakter ist ein bisschen Klischee, aber ich fand das nicht schlimm. Ich mochte ihre Art gerne und sie war mir sympathisch. Bei ein paar Details bin ich mir unsicher, wie ich sie finden soll, wie dass Syd eins fünfzig groß ist und ihre Hand so klein ist, im Vergleich zu Kylers.
So war Kyler das Gegenteil, groß, hat jeden Tag eine andere. Im Laufe der Geschichte fand ich ihn dann besser beschrieben und ich mochte ihn und Syd gerne zusammen.
Vielleicht liegt es daran, dass das Buch älter ist, aber ein paar Aussagen haben mich gestört. Wie dass andere Mädchen mehrmals als Tussis beschimpft werden oder, dass es Sydneys Lippen „peinlich ungeschminkt“ sind. Die erste Hälfte ist recht ruhig fand ich und hat mir gut gefallen, während die zweite spicy ist. Manchmal fand ich diese Szenen gut, ja schon süß, während ich bei anderen dachte, dass es jetzt auch wieder reicht.
Der Schreibstil war locker zu lesen, so dass man das Buch schnell durch hat und sich gut vorstellen kann was passiert. Durch das Setting und die Umstände bekommt das Buch etwas Winterliches, was gut in den Januar passt. So kuschelt man sich beim Lesen gerne in eine warme Decken. Für Zwischendurch fand ich das Buch gut, man darf sich allerdings nicht zu viel erhoffen.

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