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Veröffentlicht am 20.03.2026

Unpassender Spice und kaum Verbindung zu den Protas

Heart Strings
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Nachdem Ivy ihre Krebserkrankung überstanden hat, glaubt sie nicht mehr an zweite Chancen, so auch nicht als sie wegen einer Hochzeit auf ihren Ex-Freund Aiden trifft. Am liebsten würde sie ihm aus dem ...

Nachdem Ivy ihre Krebserkrankung überstanden hat, glaubt sie nicht mehr an zweite Chancen, so auch nicht als sie wegen einer Hochzeit auf ihren Ex-Freund Aiden trifft. Am liebsten würde sie ihm aus dem Weg gehen, doch sie müssen zusammenarbeiten.

Ich hab das Buch auf Lovelybooks gewonnen und mich so natürlich auf die Geschichte gefreut. Leider hat die Freude nicht so ganz lange gehalten.
Aiden mochte ich zu Beginn recht gerne. Er ist Musiker, der so langsam Erfolg hat und auf der Bühne lieber seine Kleidung als Markenklamotten vom Laben trägt.
Lo mochte ich eigentlich und ich konnte ihre Gedanken verstehen. Vor allem wenn man sich ihre, doch sehr übergriffige Mutter ansieht, versteht man warum sie einfach weg will. Zudem hätte ich mir gewünscht, dass sie mit Aiden redet und nicht alles geheim hällt.
Beim Schreibstil hatte ich vor allem Anfangs meine Probleme. Mehrfach wurde gegendert, mal mit Sternchen, mal doppelt, so wie die Übersetzung gerade Lust hatte. Ein Medikament hilft nur den weiblichen Patienten. Wo das Geschmackssache ist gab es noch anderes war mich störte. Schottische Wörter oder auch einige Wörter, die ich nicht kannte.
Großes Manko war für mich dass ich das ganze Buch über keine Verbindung zu Aiden oder Lo bekommen konnte. Egal was die beiden im Buch erleben, es konnte mich nicht berühren, weil ich nicht mit ihnen mitgefiebert habe. Zudem war für das kurze Buch viel Spice drin. Einerseits zu viel, zu schnell und dazu noch auf eine Art die weder zu Lo und Aidens Persönlichkeit, noch zur Geschichte gepasst haben. Es wirkte auf mich nicht erotisch und konnte mich auch so nicht erreichen.
Es gab ein paar Stellen die mich unterhalten haben und eine Stelle die ich wirklich lustig fand, aber mir hat leider viel gefehlt.

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Veröffentlicht am 09.03.2026

für mich die schwächste Reihe

This could be forever
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Als Millie die Chance bekommt, als Regisseurin für eine Netflix-Dokumentation einzuspringen, scheint ihr beruflicher Traum wahr zu werden. Doch die Freude hält nicht lange an: Sie soll ausgerechnet Griffin ...

Als Millie die Chance bekommt, als Regisseurin für eine Netflix-Dokumentation einzuspringen, scheint ihr beruflicher Traum wahr zu werden. Doch die Freude hält nicht lange an: Sie soll ausgerechnet Griffin „Chip“ Chipman mit der Kamera begleiten. Chip ist nicht nur ein bekannter Surfer, sondern auch ihr Ex-Freund, den sie seit einem traumatischen Surfunfall nicht mehr gesehen hat

Ich hab mich auf den Abschlussband der Reihe gefreut, doch auch dieser hat mich nicht vollkommen von sich überzeugt.
Ich fand es schade, dass man nur Millies Sicht bekommt, denn es gab einige Stellen, bei denen ich gerne erfahren hätte, was Chip denkt. Auch über ihre Vergangenheit erfährt man kaum etwas, so dass der Unfall und ihre Beziehung von damals sehr blass blieben. Und auch in der Gegenwart sind beide nicht hundertprozentig lebendig geworden. Manchmal habe ich sogar den Namen von Millie vergessen.
Das Setting war natürlich wieder Hawaii, aber auch hier wurde nichts Neues über die Insel eingestreut, so dass es einfach nur Strand und Meer war. Durch die Dokumentation bekam man einen Einblick in das private Leben von Chip, so dass man ihn kennenlernen konnte. Von der Doku selbst bekommt man das Endergebnis nicht zu sehen, was ich schade fand.
Chip ist der Big Wave Surfer, und obwohl das Thema schon in den Büchern davor vertreten war, fand ich es nicht langweilig.
Die Lovestory zwischen Millie und Chip fand ich ganz okay, allerdings fand ich die letzte (intimere) Szene der beiden etwas komisch. Es wirkte, als müsste man unbedingt noch eine Szene reinbringen, selbst wenn sie noch halb verschlafen ist. Und auch ein Telefonat fand ich zeitlich gesehen unlogisch, vielleicht wirkte es auch nur so.
Für mich ist die Hawaii-Reihe kein Highlight und Band 1 bleibt für mich der beste, trotzdem gab es in jedem Buch sympathische Protagonisten.

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Veröffentlicht am 04.03.2026

Ben 5 Sterne; Pippa 2 Sterne

Two steps away - London Hearts 2
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Pippa ist mit ihren 19 Jahren organisierter als die meisten in ihrem Alter. Sie hat einen Fünf-Jahres-Plan, wofür sie alles tut, um ihr Ziel zu erreichen. Der sieht momentan ein Praktikum bei dem Fashionlabel ...

Pippa ist mit ihren 19 Jahren organisierter als die meisten in ihrem Alter. Sie hat einen Fünf-Jahres-Plan, wofür sie alles tut, um ihr Ziel zu erreichen. Der sieht momentan ein Praktikum bei dem Fashionlabel Pink Flow vor, für den sie die Zusage hat. Doch dann tauchen zwei weitere Konkurrenten auf, und plötzlich muss Pippa um ihren Platz kämpfen. Ihre Mitstreiter sind dann auch noch ausgerechnet ihre ehemals beste Freundin und Ben. Ben, der vor Jahren ohne ein Wort verschwand und ihr damit das Herz brach. Umso entschlossener ist sie, den Platz zu ergattern und niemanden an sich heran zu lassen. Bis das Knistern zwischen ihr und Ben wieder entflammt.

Der erste Teil der Reihe war für mich ein Highlight und so habe ich mich sehr auf den Winterroman gefreut. Doch leider konnte dieser Band für mich nicht mithalten.
Ich mochte die Protagonistin Pippa nicht. Ich bin nicht mit ihrer Art klargekommen und als ich dachte, es wäre alles geklärt, hat sich trotzdem nichts gebessert. Aus ihrem persönlichen Umfeld wurde es ihr nicht leicht gemacht und immer nur kritisiert, so dass ich bis zu einem Punkt nachvollziehen kann, warum sie so ist und sie auch erst 19 ist. Aber für mich war sie eine hochnäsige Zicke, anders kann ich es nicht sagen. Ziele zu haben und sich reinhängen sind positive Eigenschaften, doch bei Pippa kam dazu, dass sie sich mehrmals ausgeschlossen fühlt, weil ihre Konkurrenten miteinander reden, und nicht mit ihr. Sie ist in ihrem Lieblingscafé, wo Ben eine neue Stelle bekommt und sie sagt, er soll gefeuert werden. Über einen Freund meint sie, er würde schon wieder in Form kommen, wenn er nur besser essen würde. Es gibt noch viele weitere Beispiele. Anfangs dachte ich noch sie würde sich bessern, aber Fehlanzeige. Dazu kommt, dass sie in einem Modellabel arbeiten will, wo es um Social Media geht, was sie für Zeitverschwendung hält. Ich finde sie hätten den Platz nicht verdient oder sich zumindest Mühe geben müssen.
Ben dagegen war ein richtig lieber Kerl. Mit den blauen Augen und der Goldbrille wurde er direkt lebendig in meinem Kopf und seine Art fand ich viel entspannter als die von Pippa. Er verliert nie ein schlechtes Wort über sie und ist einfach nur nett. Warum er Pippa mag, konnte ich so leider gar nicht nachvollziehen.
Das Thema Mode ist nicht mein Steckenpferd, aber ich fand es gut beschrieben. Das Label, wie alles mit Pink in Verbindung gebracht wurde und die Aufgaben, die sie bekommen haben fand ich gut umgesetzt und hat mir auch gefallen. Von London hat man in diesem Teil nicht wirklich was mitbekommen, dafür war vor allem Anfangs das Weihnachtsthema präsent und hat für gemütliche Atmosphäre gesorgt. Auch die Mädchenclique aus Band eins, hat man wieder gesehen, was ich schön fand.
Für mich hat Pippas Verhalten das Buch leider ein bisschen kaputt gemacht, so denke ich dass Band drei mir wieder besser gefallen wird.

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Veröffentlicht am 24.02.2026

Stellenweise Langweilig

This could be home
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Laurie Greenfield wäre fast ertrunken, doch zum Glück war Griffin Chipman zur Stelle und hat sie gerettet. Seitdem ist Laurie entschlossen selbst Rettungsschwimmerin zu werden und bewirbt sich für ein ...

Laurie Greenfield wäre fast ertrunken, doch zum Glück war Griffin Chipman zur Stelle und hat sie gerettet. Seitdem ist Laurie entschlossen selbst Rettungsschwimmerin zu werden und bewirbt sich für ein Praktikum. Für ihre Ausbildung ist Griffins Bruder Tristan zuständig, der Laurie nicht für geeignet hält, was er sie wissen lässt. Doch sie lässt sich nicht unterkriegen.


Der zweite Band der Hawaii-Reihe konnte mich leider nicht so wirklich in den Bann ziehen.
Laurie und auch Tristan wurden für mich nicht so richtig greifbar. Optisch konnte ich mir kein Bild machen, worüber ich noch hinweg sehen könnte, aber auch von ihrer Persönlichkeit hat mir etwas gefehlt.
Lauries Entscheidung Rettungsschwimmerin zu werden konnte ich noch so halb nachvollziehen, aber der Beruf an sich blieb unspektakulär. Menschen vom Strand scheuchen, spazieren und mit dem Boot raus fahren, ich fand es klingt eher nach einem langweiligen Job, aber vielleicht ist es ja so. Ich weiss es nicht.
Laurie scheint ihre Ex-Beziehung noch nicht verarbeitet zu haben und vertraut Tristan deswegen nicht. Das fand ich ihm gegenüber nicht fair und geredet wurde auch nicht darüber. Auch die Szene mit Tristans Ex fand ich unnötig dramatisch, wer küsst die Ex zum Abschied, auf den Mund?
Normalerweise mag ich den Schreibstil von Lilly Lucas gerne, hier habe ich länger gebraucht um das Buch zu beenden. Zum einen lag es daran, dass sich die Geschichte gezogen hat und kaum was passiert ist. Die Liebesgeschichte zwischen Laurie und Tristan blieb ein bisschen blass. Zudem redet Laurie wiederholt mit vollem Mund, wobei die nuschelt, sodass der Text immer doppelt geschrieben wurde, weil keiner versteht was sie sagt. Zudem gab es Alltagsszenen, wie dass jemand einkaufen geht und sie sich Fotos von Lebensmitteln schicken. Ich fand es leider langweilig.
Ich fand das Buch leider etwas langatmig, doch ich hoffe, dass mir Band 3 wieder gefallen wird.

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Veröffentlicht am 10.02.2026

Bleibt positiv in meiner Erinnerung

Fleur de Lavande (Band 1) - Wie du liebst
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Die junge Autorin Viola braucht dringend einen Tapetenwechsel. Nachdem ihre Schwester einen Tag nach Violas Trennung mit ihrem Ex ins Bett ging, fällt ihr die Decke auf den Kopf, so fliegt sie nach Südfrankreich.
Ganz ...

Die junge Autorin Viola braucht dringend einen Tapetenwechsel. Nachdem ihre Schwester einen Tag nach Violas Trennung mit ihrem Ex ins Bett ging, fällt ihr die Decke auf den Kopf, so fliegt sie nach Südfrankreich.
Ganz Abschalten kann sie nicht, denn ständig denkt sie daran, wie knapp ihr Roman die Bestsellerliste verpasst hat und wie gut alle anderen mit ihren Büchern vorankommen. Am Flughafen trifft sie dann noch auf ihren Ex und im Flieger landet sie neben Lucas Rausch, dem Bruder ihrer besten Freundin. Eigentlich können sie sich nicht ausstehen, doch der Sportler und Erbe des Duftimperiums Fleur de Lavande geht Viola unter die Haut. Und endlich erlebt sie, wovon sie sonst eigentlich nur schreibt.


Vor Jahren habe ich bereits ein Buch der Autorin gelesen, welches mich jedoch nicht gänzlich von sich überzeugen konnte. Als Fleur de Lavande erschienen ist, haben mich die Zitate und Posts so überzeugt, dass ich das Buch lesen wollte.
Viola ist Anfang Zwanzig und Autorin. Eigentlich mochte ich sie und sie war mir auch sympathisch, aber ich konnte ihre Selbstkritik nicht nachvollziehen. Sie ist Autorin, hat bereits Bücher veröffentlicht und ihr Folgeband landet auf Anhieb auf Platz 21. Doch sie freut sich nicht, sie fühlt sich als hätte sie versagt. Das konnte ich nicht verstehen. Manche ihrer selbstkritischen Gedanken hätte ich besser verstehen können, als ich jünger war und haben mich deswegen überzeugt. Ich hatte mir erhofft, dass man sie beim Schreiben oder Ideenbrainstorming begleitet, aber man bekommt rein gar nichts von ihrem Leben als Autorin mit.
Bei Luc erging es mir ähnlich. Er war ein netter junger Sportler, so steht es im Klappentext. Aber der Sport spielt keine Rolle. Das fand ich sehr schade. Gegen Ende erfährt man etwas Wichtiges, das passiert ist und das Thema fand ich wirklich gut transportiert. Auch, dass es überhaupt ein Thema war, finde ich wichtig.
Der Schreibstil der Autorin hat mir in diesem Band gut gefallen. Schade fand ich, dass das wenige Französisch, das im Buch war, teilweise falsch war. Auch mehrere Rechtschreibfehler sind mir aufgefallen. Ich hatte mich auf das Südfrankreichfeeling gefreut, aber das kam leider gar nicht bei mir an. Die Charakterkarte verspricht Lavendelfelder, aber die gab es eigentlich nicht in der Geschichte. Bis auf eine Straße, die die Protagonisten entlanglaufen und einen Strand, bekommt man nicht viel vom Handlungsort zu sehen. Unzählige Male wird außerdem erwähnt, dass es in Violas Ohren piept. Manchmal so laut, dass sie kaum was hört. Zuerst dachte ich, die Autorin will damit sagen, dass Viola Stress hat. Aber es kam so oft vor und es gab keine Erkrankung, die das erklärt hätte.
Insgesamt fand ich das Buch in Ordnung. Da mir das Buch damals von der Autorin nicht zugesagt hat, habe ich bei diesem einen positiven Leseeindruck, auch wenn mich nicht alles zu hundert Prozent überzeugen konnte. Ob die Folgebände bei mir einziehen, muss ich mir noch überlegen.

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