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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.02.2026

Übersichtlich

LONELY PLANET Reiseführer Zentralamerika
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Das Taschenbuch Zentralamerika erschienen im MAIRDUMONT Verlag umfasst 644 Seiten und bietet einiges um eine erste Reiseroute zusammen zu stellen. Für uns steht so eine Reise in Kürze an, wir planen und ...

Das Taschenbuch Zentralamerika erschienen im MAIRDUMONT Verlag umfasst 644 Seiten und bietet einiges um eine erste Reiseroute zusammen zu stellen. Für uns steht so eine Reise in Kürze an, wir planen und sparen allerdings bereits seit zwei Jahren, waren gespannt, was uns dieser Reiseführer noch vermitteln kann. Geboten wird Reiseplanung, Reiseziele, Praktisches und Storybook. Es hat einige Zeit gedauert dies alles ordentlich zu schauen. Direkt anfangs findet sich Kartenmaterial zu ganz Zentralamerika. Anschließend findet sich ein Inhaltsverzeichnis, es startet mit der Reiseplanung und nach Ländern verteilt mit Infos. Vorgestellt werden unter anderem die tollsten Ziele und spezielle Reiserouten, aber auch einzigartige Erlebnisse der AutorenInnen. Jedes Land wird kurz vorgestellt, passend dazu findet sich einiges an Kartenmaterial und zahlreiche bunte Fotos. Der Schreibstil ist unterhaltsam und informativ, unterstützt von vielen ansprechenden Fotos. Jedes Land wird übersichtlich dargestellt, es finden sich vorgestellte City Touren, Parks, Ausflugsideen, Tipps für Wohnen & Speisen, Shoppen, Bistro Bummel, Abenteuer, Wahrzeichen und vieles mehr. Da fällt es schwer sich für bestimmte Sachen zu entscheiden, denn wir hatten bereits unsere Planung soweit stehen. Nun bleibt uns nichts anderes übrig als diesen zu ergänzen bzw. abzuändern.

Das Taschenbuch wird definitiv unser Begleiter werden und einiges daraus werden wir testen, insbesondere in Panama und Costa Rica.

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Veröffentlicht am 04.02.2026

Lohnt sich

Alte Gemüsepflanzen wiederentdeckt
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Mit dem Buch von Bärbel Steinberger Alte Gemüsepflanzen wiederentdeckt erschienen im GU Verlag habe ich mich nun eine ganze Weile beschäftigt. Es ist aber auch kein Sachbuch für eben mal zwischendurch. ...

Mit dem Buch von Bärbel Steinberger Alte Gemüsepflanzen wiederentdeckt erschienen im GU Verlag habe ich mich nun eine ganze Weile beschäftigt. Es ist aber auch kein Sachbuch für eben mal zwischendurch. Hier wird von Grund auf erklärt, warum es die alten Sorten nicht mehr gibt und warum es so wichtig ist diese und ihr Saatgut zu erhalten. Ich kenne noch einige der alten Sorten aus unserem Garten von früher, wusste aber nicht, warum es die auf einmal nicht mehr gab. In letzter Zeit ist mir verstärkt aufgefallen, dass man hier und da wieder einige der verschwundenen Sorten entdecken kann. In dem Buch befinden sich 60 dieser Gemüsepflanzen. Jede einzige der Pflanzen wird vorgestellt, es gibt Tipps zum Anbau, zur Aussaat, Pflegetipps, Erntezeit, Lagerung und sogar zur Verarbeitung. Natürlich finden sich auch die Bezugsquellen für samenfestes Saatgut. Aufgeteilt ist das Buch in die Kapitel Verschwundene Vielfalt und Alte Gemüsepflanzen im Porträt. Vorher findet sich ein Kapitel Wichtiger Hinweis und im Anhang ist u.a. ein Saisonkalender für Gemüse.

Ich habe das Buch mit Genuss durchgestöbert, mir bereits eine erste Planung mit alten Gemüsepflanzen erstellt. Bin selbst neugierig wie es wird. Mangold ist auf jeden Fall dabei und ich kann es schon fast nicht abwrten dann damit das hier empfohlenen Rezept Mangold Soufflé auf den Tisch zu bringen.

Sehr empfehlenswert für jeden Garten - und Küchenliebhaber.

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Veröffentlicht am 03.02.2026

Bin begeistert

Am Hang des Todes
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Am Hang des Todes von Lenz Koppelstätter ist bereits Band 11 und konnte mich wieder eimal von Anfang bis Ende begeistern. Commissario Grauner hat mit seiner Frau Alba endlich eine Weltreise unternommen. ...

Am Hang des Todes von Lenz Koppelstätter ist bereits Band 11 und konnte mich wieder eimal von Anfang bis Ende begeistern. Commissario Grauner hat mit seiner Frau Alba endlich eine Weltreise unternommen. Dort entscheidet er sich nach seiner Rückkehr alles deutlich ruhiger zu gestalten. Das ist aber leichter gesagt als getan, denn im Gnödental passiert ein Unglück beim Skiweltcup und das endet tödlich. Wieso aber wurde der junge Lokalmatador erschossen? Also habe ich Grauner, Saltapepe und Co. bei den Ermittlungen unterstützt.

Man merkt, Grauner wird älter, hadert ein wenig mit sich und der Welt, aber auch das macht ihn nur noch sympathischer. Ich mag seinen etwas grummeligen und nachdenklichen Charakter. Koppelstätter hat einen lebendigen Commissario geschaffen, mit dem ich gut zurecht komme. Auch sein Team scheint sich in seiner Abwesenheit weiter entwickelt zu haben, was ja durchaus normal erscheint. Das Setting, ist Südtirol, man kann es sich anfangs auf dem Kartenmaterial anschauen. Eigentlich bin ich eher der Meertyp, hier ist jedoch die Atmosphäre so gut gegeben, dass ich an manchen Stellen echt Lust bekommen habe mich selbst einmal auf Skier auf die Piste zu begeben. Die Ermittlungen sind gemächlich, allerdings zu keiner Zeit langatmig. Es ergibt sich so nach und nach ein stimmiges Bild mit einer für mich überraschenden Auflösung.

Ein Krimi, der mich von Anfang bis Ende begeistern konnte.

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Veröffentlicht am 30.01.2026

Kreativ und modern

Feta
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Bei uns gibt es seit längerem nun auch einmal in der Woche vegetarisch. Da bin ich allerdings manchmal überfragt und nun ständig auf Suche nach schmackhaften, einfachen und modernen Gerichten. Das Problem ...

Bei uns gibt es seit längerem nun auch einmal in der Woche vegetarisch. Da bin ich allerdings manchmal überfragt und nun ständig auf Suche nach schmackhaften, einfachen und modernen Gerichten. Das Problem bei uns sind die verschiedenen Generationen am Tisch. Das Buch Feta von Natascha Comar fiel mir da sofort ins Auge. Beim Durchblättern blieb ich sofort an dem Inhaltsverzeichnis hängen. Es ist aufgeteilt in die Kapitel Express, Schnell, In aller Ruhe, Braucht etwas Zeit und Mit Muße. Toll, denn hier kann ich direkt erkennen wieviel Zeit ich für das jeweilige Rezept brauche. Die Rezepte selbst sind einfach aufgelistet, klassisch, modern und kreativ. Anfangs gibt es Angaben zur Menge, Personenanzahl, Garzeit und was mir besonders gut gefällt sind die Angaben zur Saison. Die Zutaten sind einfach und überall erhältlich - ebenfalls ein Pluspunkt. Bei uns befindet sich sogar schon alles im Vorratsschrank. Tolle Tipps finden sich auch, ich z.B. weiß nun endlich wie ich meinen übrig gebliebenen Feta haltbar machen kann. Die innere Gestaltung ist sehr angenehm, neben ansprechenden Fotos zu den Gerichten finden sich noch Step by Step Anleitungen. Feta ist vielfältiger als ich dachte.

Wer gerne mediterran isst und Feta mag, dem kann ich das Buch nur empfehlen. Meine Küche wird es die nächste Zeit noch bereichern.

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Veröffentlicht am 20.01.2026

Ein wenig gruselig

Der schwarze Kuss
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Das Buch Der schwarze Kuss von Oliver Pohl ist mir bei meiner Suche nach neuen interessanten Büchern aufgefallen. Das Cover mit dem Aschehaufen im Vordergrund hat mich neugierig werden lassen. Der Prolog ...

Das Buch Der schwarze Kuss von Oliver Pohl ist mir bei meiner Suche nach neuen interessanten Büchern aufgefallen. Das Cover mit dem Aschehaufen im Vordergrund hat mich neugierig werden lassen. Der Prolog gestaltet sich schon interessant weil sofort Gefühle aufkommen. Dann geht es mit den Kapiteln auch Schlag auf Schlag spannend weiter. Worum es überhaupt geht? Um einen Thriller. Oliver Kohl kombiniert seinen Thriller mit Ammenmärchen, Politik, Macht und Gier. Der Spielort, ein verschlafenes Dorf mit wenig Einwohnern in das sich kaum einer verirrt. Leider ist genau hier der Sohn eines Politikers schwer verunglückt und im Krankenhaus nur als Aschehaufen verblieben. Aus Paris wird der junge Kommissar Nivet geschickt um die Sache schnellstmöglich zu klären. Die ortsansässigen Polizisten scheinen alles andsere als Arbeit im Sinn zu haben. So nach und nach wachsen sie aber als Team zusammen und es kommt Licht ins Dunkle. Die Ermittlungen starten.

Mich hat der Schreibstil von Anfang bis Ende begeistern können. Die Stimmung ist teils gruselig und rätselhaft, die Ortschaften und Gegebenheiten sehr lebendig dargestellt. Die Charaktere sind glaubhaft, denn ich konnte oftmals sehr gut mitfühlen, über manches Verhalten den Kopf schütteln, aber auch gelegentlich lächeln. Die Idee der Storyline hat mir super gut gefallen, besonders gelungen fand ich die idee mit dem Ammenmärchen. Gerade diese Szenen sind perfekt mit eingefügt. Die Szenen mit der sogenannten Aschefrau waren gruselig und total spannend. Ich habe die ganze Zeit überlegt was hier wirklich statt findet, hatte aber bis zum Ende keine wirkliche Ahnung. Am Ende klärt sich aber alles schlüssig auf und ich hatte wieder Zeit zum Durchatmen.

Fazit: Ein gelungener Thriller mit einer starken Sogwirkung. Bin schon gespannt auf den bereits angekündigten Folgeband Totengeflüster

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