Bin begeistert
Am Hang des TodesAm Hang des Todes von Lenz Koppelstätter ist bereits Band 11 und konnte mich wieder eimal von Anfang bis Ende begeistern. Commissario Grauner hat mit seiner Frau Alba endlich eine Weltreise unternommen. ...
Am Hang des Todes von Lenz Koppelstätter ist bereits Band 11 und konnte mich wieder eimal von Anfang bis Ende begeistern. Commissario Grauner hat mit seiner Frau Alba endlich eine Weltreise unternommen. Dort entscheidet er sich nach seiner Rückkehr alles deutlich ruhiger zu gestalten. Das ist aber leichter gesagt als getan, denn im Gnödental passiert ein Unglück beim Skiweltcup und das endet tödlich. Wieso aber wurde der junge Lokalmatador erschossen? Also habe ich Grauner, Saltapepe und Co. bei den Ermittlungen unterstützt.
Man merkt, Grauner wird älter, hadert ein wenig mit sich und der Welt, aber auch das macht ihn nur noch sympathischer. Ich mag seinen etwas grummeligen und nachdenklichen Charakter. Koppelstätter hat einen lebendigen Commissario geschaffen, mit dem ich gut zurecht komme. Auch sein Team scheint sich in seiner Abwesenheit weiter entwickelt zu haben, was ja durchaus normal erscheint. Das Setting, ist Südtirol, man kann es sich anfangs auf dem Kartenmaterial anschauen. Eigentlich bin ich eher der Meertyp, hier ist jedoch die Atmosphäre so gut gegeben, dass ich an manchen Stellen echt Lust bekommen habe mich selbst einmal auf Skier auf die Piste zu begeben. Die Ermittlungen sind gemächlich, allerdings zu keiner Zeit langatmig. Es ergibt sich so nach und nach ein stimmiges Bild mit einer für mich überraschenden Auflösung.
Ein Krimi, der mich von Anfang bis Ende begeistern konnte.