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Veröffentlicht am 08.03.2026

Sitzt ein Mörder mit am Tisch?

Das Dinner – Alle am Tisch sind gute Freunde. Oder?
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Fünf Jahre nachdem ihre Freundin Maria verschwunden ist, trifft sich die alte Freundesgruppe wieder, um eine Tradition wiederaufleben zu lassen: die Veranstaltung eines Krimidinners. Doch während des Spieles ...

Fünf Jahre nachdem ihre Freundin Maria verschwunden ist, trifft sich die alte Freundesgruppe wieder, um eine Tradition wiederaufleben zu lassen: die Veranstaltung eines Krimidinners. Doch während des Spieles erkennen die fünf Freunde, dass zu viele Handlungen Parallelen zu der Nacht aufweisen in der Maria damals verschwunden ist. Jemand scheint die verhängnisvolle Nacht beim Festival wiederholen zu wollen, um die Umstände von Marias Verschwinden ein für alle Mal zu klären. Denn die wichtigste Frage, die sich jeder von ihnen stellen muss, ist: Sitz ein Mörder mit ihnen am Tisch?

„Das Dinner“ ist die erste Geschichte von Emily Rudolf, die ich gelesen habe. Wir beginnen mit einer Gruppe von fünf Freunden, die sich über die Jahre immer mehr entfremdet hat, jedoch eigentlich bereits vor fünf Jahren brüchig und voller erschreckender Geheimnisse gesteckt hat, die nach und nach auf den Tisch kommen. Die Geschichte erzählt im Wechsel die Geschehnisse vor fünf Jahren während des Festivals bei dem Maria verschwand und dem Abend des Krimidinners. Dabei wechseln die Perspektiven zusätzlich zwischen allen fünf Protagonisten, sodass man einen Einblick in das Innenleben jedes Charakters bekommt. Dadurch bleibt die Handlung abwechslungs- und ereignisreich. Auch wenn keiner der Charaktere ein wirklicher Sympathieträger war, waren sie doch authentisch und glaubhaft gezeichnet. Mich hat die Geschichte wirklich positiv überraschen können. Insbesondere das Ende hatte ich so nicht vorausgesehen, was bei mir bei Thrillern eher selten vorkommt.

Insgesamt haben wir hier eine wendungsreiche und spannende Geschichte, die mich gut unterhalten konnte. „Das Dinner“ wird sicherlich nicht die letzte Geschichte der Autorin gewesen sein, die ich gelesen/gehört habe.

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Veröffentlicht am 01.02.2026

Sprechende Blumen und fliegende Katzen

The Enchanted Greenhouse
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Terlu ist keine Zauberin und doch hat sie einer Pflanze Leben eingehaucht und damit das Gesetz gebrochen. Zur Strafe wird sie in eine Statue verwandelt und muss ihr Dasein in der großen Halle der Bibliothek ...

Terlu ist keine Zauberin und doch hat sie einer Pflanze Leben eingehaucht und damit das Gesetz gebrochen. Zur Strafe wird sie in eine Statue verwandelt und muss ihr Dasein in der großen Halle der Bibliothek fristen, um allen anderen als Warnung zu gelten. Doch plötzlich erwacht Terlu mitten im Wald umgeben von Schnee und Eis auf einer kleinen Insel. Wie ist sie nur hierhergekommen und wer hat den Zauber gelöst? Auf der Suche nach Antworten trifft sie auf hunderte Gewächshäuser gefüllt mit den wundervollsten und magischsten Blumen und auf einen Gärtner, der ziemlich überfordert mit Terlus Temperament und Freude ist. Doch mit den Gewächshäusern scheint etwas nicht zu stimmen, denn ein ums andere versagt seinen Dienst. Hier kann nur Zauberei weiterhelfen. Doch Terlu hat schon einmal das Gesetz gebrochen und wurde hart dafür bestraft.

Nachdem ich bereits „Spellshop“ sehr gemocht habe, war ich gespannt auf die zweite cosy Fantasygeschichte der Autorin. Beide Geschichten sind durchaus unabhängig zu lesen, doch ist die Pflanze für deren Erschaffung Terlu bestraft wird, eine Hauptfigur in „Spellshop“, sodass es hier ein paar Überschneidungen gibt. Wer beide Bücher lesen möchte, sollte also mit „Spellshop“ beginnen. Die Handlung entwickelt sich sehr langsam und verbreitet eine gemütliche und einladende Atmosphäre. Besonders die Gewächshäuser werden detailliert und zauberhaft beschrieben und halten für den Leser einige wundervolle Überraschungen bereit. Auch die Beziehung zwischen Yarrow und Terlu braucht ein wenig Zeit, um sich zu entwickeln, was aber sehr gut zu ihren Charakteren passt. Beide sind wirklich sehr liebenswerte Protagonisten, die hervorragend miteinander harmonieren. Eines meiner Highlights waren (erneut) die sprechenden Pflanzen, insbesondere Lotti mit ihrer quirligen Art mochte ich sehr gerne.

Wer eine gemütliche, zauberhafte Atmosphäre und liebenswerte Charaktere schätzt, dem ist dieses Fantasybuch auf jeden Fall zu empfehlen.

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Veröffentlicht am 01.02.2026

Spicy Werwolf Romantasy

Mate – Die unzumutbare Unmöglichkeit von Liebe
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Serena Paris ist eine Hybridin, halb Mensch, halb Werwolf. Seit sie im Fokus der Öffentlichkeit steht, hat sich ihr Leben ziemlich gewandelt, denn der Konflikt zwischen Menschen, Vampiren und Werwölfen ...

Serena Paris ist eine Hybridin, halb Mensch, halb Werwolf. Seit sie im Fokus der Öffentlichkeit steht, hat sich ihr Leben ziemlich gewandelt, denn der Konflikt zwischen Menschen, Vampiren und Werwölfen ist allgegenwärtig. Als Symbol für eine mögliche Einigkeit zwischen den Rassen trägt Serena eine riesige Zielscheibe auf dem Rücken. Der Einzige, der ihr Schutz bieten kann, ist Koen, Alpha des Nordwestrudels und laut seiner Aussage ihr Gefährte. Doch Serena scheint diese spezielle Bindung unter Werwölfen nicht zu spüren. Zusammen müssen sich die Beiden Vampiren, Werwölfen und Menschen gleichermaßen stellen und kommen sich dabei doch näher als Serena geplant hat.

Ich bin kein großer Fan von Werwolfgeschichten. Aber natürlich bin ich Fan von Ali Hazelwood, weshalb ich die Geschichte auch zur Hand genommen habe. Der Schreibstil der Autorin ist mal wieder humorvoll und kurzweilig. Besonders Serenas Sarkasmus hat mich gut unterhalten können. Koen war für mich der klassische Werwolfalpha. Mit dieser Art von „dominantem“ Gehabe komme ich leider nicht so gut zurecht, auch wenn es mich gefreut hat, dass Serena dagegen einigermaßen immun scheint. Für mich hat sich die Geschichte zu langsam entwickelt und es hat mir persönlich an Spannung gefehlt. Der größte Fokus liegt auf der sehr speziellen Beziehung zwischen Koen und Serena über die ich nicht mehr sagen kann, ohne zu spoilern.

Insgesamt hat mich diese Fantasygeschichte aus der Feder von Ali Hazelwood ebenfalls wieder gut unterhalten, ist aber eher für diejenigen geeignet die etwas ungewöhnliche und spicy Fantasy mögen.

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Veröffentlicht am 01.02.2026

Der Grundriss eines Mörders

HEN NA IE - Das seltsame Haus
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Ein auf Okkultismus spezialisierter Autor wird von einem Freund gebeten sich den Grundriss eines Hauses anzusehen. Hierbei fallen ihnen einige merkwürdige Eigenheiten des Grundrisses auf, die interessante ...

Ein auf Okkultismus spezialisierter Autor wird von einem Freund gebeten sich den Grundriss eines Hauses anzusehen. Hierbei fallen ihnen einige merkwürdige Eigenheiten des Grundrisses auf, die interessante Fragen aufwerfen. Auf der Suche nach Antworten stoßen sie auf ein schreckliches Familiengeheimnis. Wurden in diesem Haus wirklich Morde begangen? Und wohin ist die Familie verschwunden, die dieses Haus bewohnt hat?

„Hen Na Ie - Das seltsame Haus“ ist das Erstlingswerk des japanischen Autors Uketsu, obwohl es hier in Deutschland erst nach seinem zweiten Werk erschienen ist. Auch dieses Mal werden Bild und Sprache zu einem interessanten Kriminalfall verwoben. Im Fokus der Geschichte stehen verschiedenste Grundrisse von Gebäuden, die einige Besonderheiten aufweisen und damit in das Zentrum der Recherche des Autors rücken. Auch wenn besonders am Anfang viele Spekulationen um den Grundriss in die Geschichte einfließen, die ich als etwas weit hergeholt empfand, konnte mich das Erzählkonzept des Buches doch überzeugen. Die Auflösung der Geschichte hat mich nicht hundertprozentig mitreißen können, dennoch war die Handlung faszinierend und spannend.

Wer einen außergewöhnlichen Krimi mit innovativer Erzählstruktur sucht, wird hier auf jeden Fall fündig werden.

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Veröffentlicht am 01.02.2026

Unterhaltsame Lektüre für die Weihnachtszeit

In a Holidaze – Ihr Weihnachtswunsch führt zu Gefühlschaos unterm Mistelzweig
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Normalerweise liebt Maelyn das traditionelle Weihnachtsfest in ihrer geliebten Blockhütte zusammen mit ihren liebsten Menschen. Doch leicht angetrunken küsst sie Theo, für den sie doch eigentlich nur freundschaftliche ...

Normalerweise liebt Maelyn das traditionelle Weihnachtsfest in ihrer geliebten Blockhütte zusammen mit ihren liebsten Menschen. Doch leicht angetrunken küsst sie Theo, für den sie doch eigentlich nur freundschaftliche Gefühle empfindet. Umso schlimmer, dass Theos Bruder Andrew, in den sie seit Jahren verliebt ist, scheinbar gar kein Problem damit hat. Nachdem dieses Weihnachten ein wirkliches Desaster gewesen ist, wünscht sich Mae verzweifelt endlich zu erfahren was sie glücklich macht und wird zurück an den Anfang des Weihnachtsfestes katapultiert. Und jedes Mal, wenn sie einen Fehler begeht, beginnt das Fest von Neuem. Wie kommt Mae nur wieder aus dieser Zeitschleife hinaus?

Der Einstieg in die Geschichte ist mir aufgrund der vielen beteiligten Personen doch ein wenig schwergefallen. Die Story erinnert an ein weihnachtliches „Und täglich grüßt das Murmeltier“. Mae stellt dem Universum die Frage, was sie glücklich macht, und wiederholt die Weihnachtsfeiertage, die in der ersten Version doch ziemlich schiefgelaufen sind. Ein Teil der Geschichte wird durch die Zeitschleife in der Mae gefangen ist, ein paar Mal wiederholt. Ich finde jedoch, dass die Autorinnen diese Wiederholungen gut in die Geschichte eingebunden haben ohne das Langeweile aufgekommen ist. Der humorvolle und leichte Schreibstil ist ein großes Plus für die Geschichte und einer der Gründe, warum ich Christina Laurens Bücher so gerne mag. Einzig die Beziehung zwischen Andrew und Mae entwickelt sich für mich eindeutig zu schnell. Mae hegt zwar bereits seit Jahren Gefühle für Andrew, andersherum ist das jedoch nicht der Fall, sodass eine langsamere Entwicklung ihrer Beziehung sicherlich logischer gewesen wäre.

Mir hat die Geschichte wirklich sehr gut gefallen und ist für die Weihnachtsfeiertage eine humorvolle und unterhaltsame Lektüre, die ich absolut weiterempfehlen kann.

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