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Veröffentlicht am 01.02.2026

Unterhaltsame Lektüre für die Weihnachtszeit

In a Holidaze – Ihr Weihnachtswunsch führt zu Gefühlschaos unterm Mistelzweig
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Normalerweise liebt Maelyn das traditionelle Weihnachtsfest in ihrer geliebten Blockhütte zusammen mit ihren liebsten Menschen. Doch leicht angetrunken küsst sie Theo, für den sie doch eigentlich nur freundschaftliche ...

Normalerweise liebt Maelyn das traditionelle Weihnachtsfest in ihrer geliebten Blockhütte zusammen mit ihren liebsten Menschen. Doch leicht angetrunken küsst sie Theo, für den sie doch eigentlich nur freundschaftliche Gefühle empfindet. Umso schlimmer, dass Theos Bruder Andrew, in den sie seit Jahren verliebt ist, scheinbar gar kein Problem damit hat. Nachdem dieses Weihnachten ein wirkliches Desaster gewesen ist, wünscht sich Mae verzweifelt endlich zu erfahren was sie glücklich macht und wird zurück an den Anfang des Weihnachtsfestes katapultiert. Und jedes Mal, wenn sie einen Fehler begeht, beginnt das Fest von Neuem. Wie kommt Mae nur wieder aus dieser Zeitschleife hinaus?

Der Einstieg in die Geschichte ist mir aufgrund der vielen beteiligten Personen doch ein wenig schwergefallen. Die Story erinnert an ein weihnachtliches „Und täglich grüßt das Murmeltier“. Mae stellt dem Universum die Frage, was sie glücklich macht, und wiederholt die Weihnachtsfeiertage, die in der ersten Version doch ziemlich schiefgelaufen sind. Ein Teil der Geschichte wird durch die Zeitschleife in der Mae gefangen ist, ein paar Mal wiederholt. Ich finde jedoch, dass die Autorinnen diese Wiederholungen gut in die Geschichte eingebunden haben ohne das Langeweile aufgekommen ist. Der humorvolle und leichte Schreibstil ist ein großes Plus für die Geschichte und einer der Gründe, warum ich Christina Laurens Bücher so gerne mag. Einzig die Beziehung zwischen Andrew und Mae entwickelt sich für mich eindeutig zu schnell. Mae hegt zwar bereits seit Jahren Gefühle für Andrew, andersherum ist das jedoch nicht der Fall, sodass eine langsamere Entwicklung ihrer Beziehung sicherlich logischer gewesen wäre.

Mir hat die Geschichte wirklich sehr gut gefallen und ist für die Weihnachtsfeiertage eine humorvolle und unterhaltsame Lektüre, die ich absolut weiterempfehlen kann.

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Veröffentlicht am 01.02.2026

Mord am Weihnachtsmann

Lady Arrington und der Weihnachtsmord
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Das besinnliche Weihnachtsfest auf der Queen Anne wird jäh unterbrochen als der Weihnachtsmann tot in der Grand Lobby des Schiffes aufgefunden wird. Auch wenn der Schiffsarzt schnell von einem natürlichen ...

Das besinnliche Weihnachtsfest auf der Queen Anne wird jäh unterbrochen als der Weihnachtsmann tot in der Grand Lobby des Schiffes aufgefunden wird. Auch wenn der Schiffsarzt schnell von einem natürlichen Tod ausgeht, ist Mary klar, dass erneut ein Mörder auf der Queen Anne sein Unwesen treibt. Denn der Tote wurde wegen eines Raubes gesucht und sein Komplize scheint immer noch auf dem Schiff zu sein. Können Mary und ihre Freunde den Mörder fassen, bevor ihnen noch das ganze Fest verdorben wird?

Der sechste und bisher letzte Fall der Reihe um Mary Arrington führt uns erneut zurück auf das wundervolle Kreuzfahrtschiff Queen Anne und spielt in weihnachtlicher Umgebung. Erneut kommt es zu einem Mord an Bord des Schiffes, sodass das eingespielte Team um Lady Arrington bereits mit einer gewissen Routine ermittelt. Der Fall selbst hat mir wieder gut gefallen und ist spannend konstruiert. Auch die bekannten Charaktere der Geschichte haben mich wieder gut unterhalten. Ein spannender Krimi für die Weihnachtszeit.

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Veröffentlicht am 01.02.2026

Auftakt der Trilogie

Die goldenen Wölfe
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Nach Außen ist Severin Montagnet-Alarie Besitzer eines beliebten Hotels, doch mit größerer Vorliebe widmet er sich seinen sogenannten Akquisitionsmissionen. Zusammen mit seinem Team aus Außenseitern plant ...

Nach Außen ist Severin Montagnet-Alarie Besitzer eines beliebten Hotels, doch mit größerer Vorliebe widmet er sich seinen sogenannten Akquisitionsmissionen. Zusammen mit seinem Team aus Außenseitern plant er Diebeszüge an wertvoller Schmiedekunst. Die neuste Mission führt sie auf die Suche nach dem sagenumwobenen Horusauge. Doch nicht nur die Besitzer dieses Artefaktes stehen ihnen dabei im Weg. Aus den Schatten erhebt sich eine geheime Gesellschaft, die ihre eigenen zerstörerischen Pläne verfolgt und damit nicht nur das Leben von Severin und seinen Freunden bedroht.

„Die goldenen Wölfe“ ist der Auftakt einer Trilogie um Severin und sein Team bestehend aus vier weiteren Mitgliedern. Die Gruppe von Außenseitern erinnert zumindest ein bisschen an die Krähen von Leigh Bardugo. Jeder aus dem Team hat eine interessante Fähigkeit, die sie oder ihn besonders macht. Die Handlung wird aus vier verschiedenen Perspektiven erzählt, sodass man als Leser einen guten Einblick in die Persönlichkeiten der Protagonisten bekommt. Die Geschichte wird äußerst spannend erzählt, jedoch war mir die Erzählung phasenweise etwas zu sprunghaft. Ich hätte mir grundsätzlich ein paar mehr Erklärungen zum Schmiedehandwerk und den Babelfragmenten gewünscht. Vielleicht bekommen wir hier in den Folgebänden noch ein paar mehr Informationen. Trotzdem konnte mich die Geschichte sehr gut unterhalten und die Charaktere mochte ich, trotz ihrer ungewöhnlichen Charaktere, sehr gerne. Ich freue mich auf jeden Fall diese Reihe noch weiter zu verfolgen.

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Veröffentlicht am 01.02.2026

Eine verschollene Erbin und ein Mord ohne Leiche

Eine Schifffahrt, die ist tödlich
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In Myrtles bereits viertem Fall geht es um das umfassende Erbe der Familie Snowcraft, die als auf hoher See verschollen gilt. Myrtles Vater ist mit der Suche nach einem Erben beschäftigt, als sich eine ...

In Myrtles bereits viertem Fall geht es um das umfassende Erbe der Familie Snowcraft, die als auf hoher See verschollen gilt. Myrtles Vater ist mit der Suche nach einem Erben beschäftigt, als sich eine junge Frau an ihn wendet, die angibt die vermisste Ethel Snowcraft zu sein. Doch ihren Anspruch zu belegen ist alles andere als einfach. Als Myrtles Vater auch noch wegen einer Mandelentzündung das Bett hüten muss, geschieht ein weiteres Unglück, denn von seinem Krankenbett aus wird er Zeuge eines Mordes. Jedoch fehlt von einer Leiche zunächst jede Spur. Myrtle und ihre Gouvernante Miss Judson machen sich auf die Suche nach einem Beweis für die Beobachtung ihres Vaters. Welche Geheimnisse verbergen die Angestellten des Krankenhauses und was hat die Erbin der Snowcrafts mit allem zu tun?

Myrtle hat es dieses Mal nicht nur mit einem, sondern gleich zwei Geheimnissen zu tun. Sie muss die Identität von Ethel alias Sally aufdecken und im Namen ihres Vaters Untersuchungen zu einem Mord anstellen. Dabei ist dieser ihr leider keine große Hilfe, da er nach einer Operation das Bett hüten muss und kaum seine Stimme gebrauchen kann, was zu einigen sehr amüsanten Situationen in der Geschichte führt. Sally ist ein sympathischer Charakter, die entgegen allen Erwartungen nicht an dem Erbe, sondern einzig an ihrer Herkunft interessiert scheint. Die Mordermittlungen gestalten sich für meine Begriffe etwas diffus, sind aber dennoch spannend. Vor allem Myrtles Neugier und ihre Kombinationsgabe haben mich wieder begeistern können. Aber auch alle anderen Charaktere der Geschichte mochte ich wieder sehr gerne insbesondere Miss Judson und Peony.

Auch der vierte Teil der Reihe konnte mich wieder begeistern. Ich hoffe, dass noch weitere Bücher mit unserer cleveren Meisterdetektivin folgen werden.

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Veröffentlicht am 01.02.2026

Der ewige Winter

Der Winter des Bären
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Mila lebt zusammen mit ihren Geschwistern im Eldbjorn-Wald, der seit Jahren in einem eisigen Winter gefangen ist. Eines Abends steht ein Fremder zusammen mit einer Gruppe Jungen vor der Tür ihres Hauses ...

Mila lebt zusammen mit ihren Geschwistern im Eldbjorn-Wald, der seit Jahren in einem eisigen Winter gefangen ist. Eines Abends steht ein Fremder zusammen mit einer Gruppe Jungen vor der Tür ihres Hauses und bittet um einen Schlafplatz. Am nächsten Morgen ist er verschwunden, zusammen mit ihrem Bruder Oskar. Mila kann nicht glauben, dass ihr Bruder sie einfach so verlassen hat und macht sich zusammen mit ihren Schwester auf die Suche nach ihm. Der Fremde hinterlässt eine Spur der Magie, die sie immer weiter in den Norden führt. Kann Mila ihren Bruder retten und dem ewigen Winter ein Ende bereiten?

„Der Winter des Bären“ ist eine spannende, winterliche Geschichte, die ein wenig an die Schneekönigin erinnert. Mila begibt sich zusammen mit ihren Schwestern auf die Suche nach ihrem Bruder, der unter einem magischen Bann steht. Mila ist noch sehr jung für ein solches Abenteuer, zeigt jedoch bei ihrer Reise eine Menge Mut, auch wenn sie sich selbst nicht als mutig bezeichnet. Auch Pipa, ihre kleine Schwester, war mir sehr sympathisch, wobei mir vor allem der Zusammenhalt zwischen den Geschwistern gefallen hat. Allein Sanna, die Älteste der Geschwister fiel in diesem Zusammenhang ein wenig aus dem Rahmen, da sie von Anfang an der Meinung ist Oskar hätte sie freiwillig verlassen. Hilfe bekommen die Schwestern vom Zauberer Rune, der sie bei ihrer Suche unterstützt. An einigen Stellen empfand ich die Handlung als überraschend brutal für den sonst eher märchenhaften Charakter der Geschichte. Es gab eine Menge spannender Szenen, die mich gut unterhalten haben. Mit dem Ende der Geschichte konnte ich mich jedoch leider gar nicht anfreunden.

Wer eine unterhaltsame, märchenhafte Geschichte mit winterlichem Thema sucht, wird hier auf jeden Fall fündig werden.

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