Auftakt der Trilogie
Die goldenen WölfeNach Außen ist Severin Montagnet-Alarie Besitzer eines beliebten Hotels, doch mit größerer Vorliebe widmet er sich seinen sogenannten Akquisitionsmissionen. Zusammen mit seinem Team aus Außenseitern plant ...
Nach Außen ist Severin Montagnet-Alarie Besitzer eines beliebten Hotels, doch mit größerer Vorliebe widmet er sich seinen sogenannten Akquisitionsmissionen. Zusammen mit seinem Team aus Außenseitern plant er Diebeszüge an wertvoller Schmiedekunst. Die neuste Mission führt sie auf die Suche nach dem sagenumwobenen Horusauge. Doch nicht nur die Besitzer dieses Artefaktes stehen ihnen dabei im Weg. Aus den Schatten erhebt sich eine geheime Gesellschaft, die ihre eigenen zerstörerischen Pläne verfolgt und damit nicht nur das Leben von Severin und seinen Freunden bedroht.
„Die goldenen Wölfe“ ist der Auftakt einer Trilogie um Severin und sein Team bestehend aus vier weiteren Mitgliedern. Die Gruppe von Außenseitern erinnert zumindest ein bisschen an die Krähen von Leigh Bardugo. Jeder aus dem Team hat eine interessante Fähigkeit, die sie oder ihn besonders macht. Die Handlung wird aus vier verschiedenen Perspektiven erzählt, sodass man als Leser einen guten Einblick in die Persönlichkeiten der Protagonisten bekommt. Die Geschichte wird äußerst spannend erzählt, jedoch war mir die Erzählung phasenweise etwas zu sprunghaft. Ich hätte mir grundsätzlich ein paar mehr Erklärungen zum Schmiedehandwerk und den Babelfragmenten gewünscht. Vielleicht bekommen wir hier in den Folgebänden noch ein paar mehr Informationen. Trotzdem konnte mich die Geschichte sehr gut unterhalten und die Charaktere mochte ich, trotz ihrer ungewöhnlichen Charaktere, sehr gerne. Ich freue mich auf jeden Fall diese Reihe noch weiter zu verfolgen.