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Veröffentlicht am 01.02.2026

Auftakt der Trilogie

Die goldenen Wölfe
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Nach Außen ist Severin Montagnet-Alarie Besitzer eines beliebten Hotels, doch mit größerer Vorliebe widmet er sich seinen sogenannten Akquisitionsmissionen. Zusammen mit seinem Team aus Außenseitern plant ...

Nach Außen ist Severin Montagnet-Alarie Besitzer eines beliebten Hotels, doch mit größerer Vorliebe widmet er sich seinen sogenannten Akquisitionsmissionen. Zusammen mit seinem Team aus Außenseitern plant er Diebeszüge an wertvoller Schmiedekunst. Die neuste Mission führt sie auf die Suche nach dem sagenumwobenen Horusauge. Doch nicht nur die Besitzer dieses Artefaktes stehen ihnen dabei im Weg. Aus den Schatten erhebt sich eine geheime Gesellschaft, die ihre eigenen zerstörerischen Pläne verfolgt und damit nicht nur das Leben von Severin und seinen Freunden bedroht.

„Die goldenen Wölfe“ ist der Auftakt einer Trilogie um Severin und sein Team bestehend aus vier weiteren Mitgliedern. Die Gruppe von Außenseitern erinnert zumindest ein bisschen an die Krähen von Leigh Bardugo. Jeder aus dem Team hat eine interessante Fähigkeit, die sie oder ihn besonders macht. Die Handlung wird aus vier verschiedenen Perspektiven erzählt, sodass man als Leser einen guten Einblick in die Persönlichkeiten der Protagonisten bekommt. Die Geschichte wird äußerst spannend erzählt, jedoch war mir die Erzählung phasenweise etwas zu sprunghaft. Ich hätte mir grundsätzlich ein paar mehr Erklärungen zum Schmiedehandwerk und den Babelfragmenten gewünscht. Vielleicht bekommen wir hier in den Folgebänden noch ein paar mehr Informationen. Trotzdem konnte mich die Geschichte sehr gut unterhalten und die Charaktere mochte ich, trotz ihrer ungewöhnlichen Charaktere, sehr gerne. Ich freue mich auf jeden Fall diese Reihe noch weiter zu verfolgen.

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Veröffentlicht am 01.02.2026

Eine verschollene Erbin und ein Mord ohne Leiche

Eine Schifffahrt, die ist tödlich
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In Myrtles bereits viertem Fall geht es um das umfassende Erbe der Familie Snowcraft, die als auf hoher See verschollen gilt. Myrtles Vater ist mit der Suche nach einem Erben beschäftigt, als sich eine ...

In Myrtles bereits viertem Fall geht es um das umfassende Erbe der Familie Snowcraft, die als auf hoher See verschollen gilt. Myrtles Vater ist mit der Suche nach einem Erben beschäftigt, als sich eine junge Frau an ihn wendet, die angibt die vermisste Ethel Snowcraft zu sein. Doch ihren Anspruch zu belegen ist alles andere als einfach. Als Myrtles Vater auch noch wegen einer Mandelentzündung das Bett hüten muss, geschieht ein weiteres Unglück, denn von seinem Krankenbett aus wird er Zeuge eines Mordes. Jedoch fehlt von einer Leiche zunächst jede Spur. Myrtle und ihre Gouvernante Miss Judson machen sich auf die Suche nach einem Beweis für die Beobachtung ihres Vaters. Welche Geheimnisse verbergen die Angestellten des Krankenhauses und was hat die Erbin der Snowcrafts mit allem zu tun?

Myrtle hat es dieses Mal nicht nur mit einem, sondern gleich zwei Geheimnissen zu tun. Sie muss die Identität von Ethel alias Sally aufdecken und im Namen ihres Vaters Untersuchungen zu einem Mord anstellen. Dabei ist dieser ihr leider keine große Hilfe, da er nach einer Operation das Bett hüten muss und kaum seine Stimme gebrauchen kann, was zu einigen sehr amüsanten Situationen in der Geschichte führt. Sally ist ein sympathischer Charakter, die entgegen allen Erwartungen nicht an dem Erbe, sondern einzig an ihrer Herkunft interessiert scheint. Die Mordermittlungen gestalten sich für meine Begriffe etwas diffus, sind aber dennoch spannend. Vor allem Myrtles Neugier und ihre Kombinationsgabe haben mich wieder begeistern können. Aber auch alle anderen Charaktere der Geschichte mochte ich wieder sehr gerne insbesondere Miss Judson und Peony.

Auch der vierte Teil der Reihe konnte mich wieder begeistern. Ich hoffe, dass noch weitere Bücher mit unserer cleveren Meisterdetektivin folgen werden.

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Veröffentlicht am 01.02.2026

Der ewige Winter

Der Winter des Bären
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Mila lebt zusammen mit ihren Geschwistern im Eldbjorn-Wald, der seit Jahren in einem eisigen Winter gefangen ist. Eines Abends steht ein Fremder zusammen mit einer Gruppe Jungen vor der Tür ihres Hauses ...

Mila lebt zusammen mit ihren Geschwistern im Eldbjorn-Wald, der seit Jahren in einem eisigen Winter gefangen ist. Eines Abends steht ein Fremder zusammen mit einer Gruppe Jungen vor der Tür ihres Hauses und bittet um einen Schlafplatz. Am nächsten Morgen ist er verschwunden, zusammen mit ihrem Bruder Oskar. Mila kann nicht glauben, dass ihr Bruder sie einfach so verlassen hat und macht sich zusammen mit ihren Schwester auf die Suche nach ihm. Der Fremde hinterlässt eine Spur der Magie, die sie immer weiter in den Norden führt. Kann Mila ihren Bruder retten und dem ewigen Winter ein Ende bereiten?

„Der Winter des Bären“ ist eine spannende, winterliche Geschichte, die ein wenig an die Schneekönigin erinnert. Mila begibt sich zusammen mit ihren Schwestern auf die Suche nach ihrem Bruder, der unter einem magischen Bann steht. Mila ist noch sehr jung für ein solches Abenteuer, zeigt jedoch bei ihrer Reise eine Menge Mut, auch wenn sie sich selbst nicht als mutig bezeichnet. Auch Pipa, ihre kleine Schwester, war mir sehr sympathisch, wobei mir vor allem der Zusammenhalt zwischen den Geschwistern gefallen hat. Allein Sanna, die Älteste der Geschwister fiel in diesem Zusammenhang ein wenig aus dem Rahmen, da sie von Anfang an der Meinung ist Oskar hätte sie freiwillig verlassen. Hilfe bekommen die Schwestern vom Zauberer Rune, der sie bei ihrer Suche unterstützt. An einigen Stellen empfand ich die Handlung als überraschend brutal für den sonst eher märchenhaften Charakter der Geschichte. Es gab eine Menge spannender Szenen, die mich gut unterhalten haben. Mit dem Ende der Geschichte konnte ich mich jedoch leider gar nicht anfreunden.

Wer eine unterhaltsame, märchenhafte Geschichte mit winterlichem Thema sucht, wird hier auf jeden Fall fündig werden.

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Veröffentlicht am 02.11.2025

Ein Gespenst auf Abwegen

Das Gespenst von Canterville
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In den Mauern von Canterville lebt seit Jahrzehnten ein Geist, der den Anwohnern das Leben schwer macht. Als der Amerikaner Hiram B. Otis das Anwesen kauft, wird er vor dem Geist gewarnt. Doch die Familie ...

In den Mauern von Canterville lebt seit Jahrzehnten ein Geist, der den Anwohnern das Leben schwer macht. Als der Amerikaner Hiram B. Otis das Anwesen kauft, wird er vor dem Geist gewarnt. Doch die Familie lässt sich nicht von einem herkömmlichen Geist abschrecken und jedwede Versuche des Geistes sie zu erschrecken laufen ins Leere.

„Das Gespenst von Canterville“ ist ein Klassiker der Literatur aus dem 19 Jahrhundert. Die Geschichte kann auch heutzutage noch gut unterhalten und die Verzweiflung des Hausgeistes über den fehlenden Respekt der neuen Bewohner gegenüber seinen Fähigkeiten als Schreckgespenst, lässt einen fast Mitleid mit dem armen Geist empfinden, der dadurch seinen Lebenssinn verliert. In meiner Ausgabe aus dem Anaconda Verlag gab es noch weitere kleine Geschichten des Autors, die mich ebenfalls gut unterhalten konnten. Der religiöse Aspekt in den Geschichten hat mir persönlich nicht so zugesagt. Bedenkt man das Erscheinungsdatum des Buches, war es damals natürlich sehr zeitgemäß.

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Veröffentlicht am 02.11.2025

Spannende Fälle

Die Abenteuer des Sherlock Holmes
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Der erste Sammelband über den berühmten Detektiv Sherlock Holmes umfasst einige seiner bekanntesten Fälle insbesondere auch sein erstes Zusammentreffen mit der unvergleichlichen Irene Adler, sowie der ...

Der erste Sammelband über den berühmten Detektiv Sherlock Holmes umfasst einige seiner bekanntesten Fälle insbesondere auch sein erstes Zusammentreffen mit der unvergleichlichen Irene Adler, sowie der Fall des blauen Karfunkels. Aber auch einige weitere spannende Fälle sind in dieser Sammlung verewigt und beweisen erneut die einzigartigen deduktiven Fähigkeiten des Meisterdetektivs. Ich mochte diese Geschichtensammlung sogar noch lieber als die Einzelbände um den berühmten Detektiv und freue mich auf alle weiteren spannenden Fälle, die es noch zu lösen gibt.

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