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Veröffentlicht am 10.02.2026

Locker-leichte Urlaubslektüre

Das letzte Kind hat Fell
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Angelika und Hans zieht es an die Algarve. Nicht einfach so, um Urlaub zu machen. Nein. Sie wollen bleiben, wollen ihr Rentnerdasein unter Palmen verbringen. Also siedeln sie mit Sack und Pack und ganz ...

Angelika und Hans zieht es an die Algarve. Nicht einfach so, um Urlaub zu machen. Nein. Sie wollen bleiben, wollen ihr Rentnerdasein unter Palmen verbringen. Also siedeln sie mit Sack und Pack und ganz vielen Kisten voller Bücher von Augsburg nach Olhão.

Sonne, Meer und Zweisamkeit im Ruhestand? Mitnichten! Des Nachbars Katzen fühlen sich in Angelikas Thymianbeet wohl, das sie mit einem Katzenklo zu verwechseln scheinen. Ärger ist vorprogrammiert. Erst mal ist das Nötigste für die ersten Tage zu besorgen, dabei gabeln sie eine süße Mischlingshündin auf. Oder hat sie sich ihr Frauchen ausgesucht? Fest steht, dass sie ab sofort unzertrennlich sind. Angelika findet, dass sie eine Felina ist, die nach anfänglicher Distanz auch Hans unwiderstehlich findet.

Wären da noch Sandra, ihre Tochter, die ihre Möhre, wie sie ihren LKW nennt, gegen einen Leihwagen tauscht und ihr Sohn Finn als Beifahrer - beide düsen sie von Berlin gen Süden.


Kaum angekommen, sind Verwicklungen vorprogrammiert. Nicht so sehr zwischen Oma, Opa, Tochter und Enkel, eher schon mit den Widrigkeiten des Lebens. Es stolpern so einige, meist nette Menschen in ihr Leben, eine Motorradfahrt, eine Hundeschule samt Trainer, ein zu ersetzender Keilriemen, auch ein nervenaufreibender Handtaschenklau mitsamt InstaAccount sorgen für Trouble, um nur einiges zu nennen, denn es kommt noch sehr viel mehr geballt daher, etwa in Form eines weißen Pulvers. Es gibt aber auch die anderen, die traurigen Momente. Und natürlich spielt die Liebe für alt und jung und queer mit hinein.

Den Wohlfühlroman mit Fellnase habe ich nun beendet. Schon allein die Reise macht Laune, der Zwischenstopp in San Sebastian dann macht Appetit auf all die Köstlichkeiten, die es später dann auch bei Angelika und Hans reichlich gibt - die malerische Landschaft nicht zu vergessen. Amor inbegriffen. Da ich mich eher in anderen Genres tummle, bevorzugt Thriller und viel Historisches, ist „Das letze Kind mit Fell“ ein eher locker-leichtes Lesevergnügen für zwischendurch.

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Veröffentlicht am 03.02.2026

Ein fader Nachgeschmack bleibt

Hazel sagt Nein
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„War er einer dieser engagierten Lehrer, die für ihren Beruf lebten, die das Leben eines Schülers verändern konnten, ihn inspirierten, das Beste aus sich zu machen? Ein Lehrer, den man nie vergaß? Oder ...

„War er einer dieser engagierten Lehrer, die für ihren Beruf lebten, die das Leben eines Schülers verändern konnten, ihn inspirierten, das Beste aus sich zu machen? Ein Lehrer, den man nie vergaß? Oder war er total grenzüberschreitend?“

„Hazel Blum, bitte beim Direktor melden.“ Es ist ihr erster Tag in dieser Schule und noch bevor es richtig los geht, wird sie schon ins Direktorat gerufen, was ihr so gar nicht ins Konzept passt. Ein Empfehlungsschreiben für das Vassar könnte er ihr geben, er kennt jemanden im Zulassungskomitee. Er kommt ihr näher, zu nahe, seine Finger kann er nicht bei sich behalten. Jedes Jahr pickt er sich eine Schülerin der Abschlussklasse heraus, mit der er eine sexuelle Beziehung eingeht und dieses Jahr gebührt ihr die Ehre. Hazel sagt Nein.

Kann es wirklich sein, dass keine dieser Schülerinnen ihn in den Jahren zuvor abgewehrt hat? Und auch ist mir unverständlich, dass dieser Umstand von Abhängigkeiten nie publik wurde. Das sind meine Gedanken, nachdem ich die ersten Seiten gelesen habe. Zwei mögliche Szenarien könnten daraus folgen. Der Ruf des Schuldirektors Richard White ist zerstört oder aber Hazel wird als Lügnerin abgestempelt.

Für mich ist das eindeutig sexueller Missbrauch von Schutzbefohlenen und auch ist es wenig glaubhaft, dass dieser Richard White in seiner Funktion als Direktor und Lehrer damit durchkommt. Er sagt es ja ganz offen, was er von ihr erwartet und was sie dafür von ihm bekommt. Zudem droht er ihr, ihre schulische Laufbahn zu blockieren, sollte sie ihm nicht zu Willen sein. Hazel wird als kluge junge Frau dargestellt, die sich sehr wohl zu helfen weiß. Warum sie dann abblockt, dieses unmoralische Angebot eher unter den Teppich kehren will, ist schon auch verständlich, denn ist es nicht so, dass an den Frauen, so unschuldig sie sein mögen, immer ein Makel haften bleibt?

Wie es mir scheint, stehen Claire und Gus, ihre Eltern, dieser Sache eher hilflos gegenüber, stehen aber letztendlich hinter Hazel, wenn da nicht ihr kleiner Bruder Wolf so einiges mitgekommen hätte. Er ringt mit sich und seinem Gewissen und macht dann das einzig Richtige, denn durch ihn dringt alles an die Öffentlichkeit. Eine Maschinerie setzt sich in Gang, die nicht mehr gestoppt werden kann. Wer wird zerstört, wer profitiert davon oder gibt es nur Verlierer? Bald sind die Fronten verhärtet. Es gibt genug Hater, die Hazel und ihrer Familie das Leben in dieser kleinen Stadt Riverburg schwer machen. Von New York sind sie hierher gezogen, als Gus, ihr Vater, hier eine Professur angenommen hat.

Jedes Familienmitglied geht anders damit um, hauptsächlich sind es Hazel und Wolf, deren Nöte ich spüre. Wobei es Wolf ist, den ich am ehesten verstehen kann. So einiges aber ist mir suspekt wie etwa, dass dem Umgang mit Gras viel Raum gegeben wird und dieser total harmlos daherkommt, als ob es sich um eine Heilpflanze handelt. Diesen Aspekt finde ich absolut daneben, auch werden Gus und Claire ihrer Rolle als Eltern nicht gerecht.

Was mir aber dann so gar nicht behagt ist die Tatsache, dass dieses Thema plötzlich kommerziell ausgeschlachtet werden sollte, Hazel im Mittelpunkt steht, als Überfliegerin sozusagen. Hier dreht sich der Roman in eine Richtung, die mit der eigentlichen Geschichte nicht viel zu tun hat. Das Blatt wendet sich, es sind geradezu märchenhafte Zustände, die Übergriffigkeit des Direktors ist nun eher eine Randnotiz. Und genau dieses Phantastische macht die Ausgangssituation und den Umgang damit kaputt. So erschreckend das Ausgangsszenario ist, so lapidar und unglaubwürdig entwickelt sich die Story, die mich zwar über weite Strecken gut unterhalten hat, jedoch einen faden Nachgeschmack hinterlässt.

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Veröffentlicht am 09.01.2026

Jäger oder Gejagter?

Flüsternde Erinnerungen
1

Jojo ist als Psychotherapeut in einem Seniorenheim in Hamburg tätig. Noch immer plagen ihn Albträume, die ihn seit sieben Jahren nicht loslassen. Damals war er mit Freunden im Harz unterwegs, seine Erinnerungen ...

Jojo ist als Psychotherapeut in einem Seniorenheim in Hamburg tätig. Noch immer plagen ihn Albträume, die ihn seit sieben Jahren nicht loslassen. Damals war er mit Freunden im Harz unterwegs, seine Erinnerungen daran sind wie ausgelöscht. Er alleine wurde gefunden, von seinen Freunden fehlt noch heute jede Spur.

Der Prolog führt zunächst ins Heim, dabei handelt er sich extreme Schwierigkeiten mit einer Bewohnerin ein. Zeitgleich erreicht ihn eine Nachricht von seinem Vater, dass er denn dringend zu ihm kommen sollte. Also macht er sich auf in seine alte Heimat.

Viel erfahre ich von Jojos Arbeit und den Bewohnern im Heim, vom Balancetraining mit den Senioren und noch so einiges mehr. Auch nervt seine Mutter, die mit neuem Lover im Süden urlaubt. Nun, sein Vater scheint die SMS nicht geschrieben zu haben, aber Jojo ist nun mal da. Er trifft im Ort alte Bekannte, die ihn noch immer für das Verschwinden seiner Freunde verantwortlich machen. Kurz entschlossen macht er sich auf, die damalige Wanderroute nochmal abzulaufen, vielleicht kehren die Erinnerungen doch noch zurück. Und noch immer verschwinden Menschen im Harz. Spurlos. Es scheint, als ob der Wald sie verschluckt hätte.

Als düsterer Psychothriller werden diese FLÜSTERNDEN ERINNERUNGEN beschrieben. Für mich ist es eher ein Krimi für Einsteiger, die Altersfreigabe liegt bei 12 Jahren. Und genau das merkt man dem Buch auch an, obwohl ich einem Zwölfjährigen dieses Buch nicht geben würde. Viel zu lange, zu ausführlich, wird vom Heim berichtet. Bis Jojo sich aufmacht, seiner retrograden Amnesie entgegenzutreten, vergeht viel Zeit bzw. lese ich viele Seiten. Interessant wird es im Wald. Sowohl Jojo als auch so manch andere Gestalt kann ich nicht so recht durchschauen, hier bin ich voll drin. Es ist gruselig, es ist unheimlich und unerklärlich ist es sowieso, denn irgendetwas müsste doch von den mittlerweile doch so einigen Wanderern zurückgeblieben sein. Aber nichts deutet darauf hin, dass die Vermissten jemals hier waren. Der Schluss dann gefällt mir wieder weniger, mehr kann ich dazu nicht sagen, um nicht zu spoilern.

Die kursiv dargestellten Rückblicke zwischendurch möchte ich noch erwähnen, sie geben der Story viel. Sie blitzen immer dann auf, wenn Jojo sich an einem markanten Punkt im Wald befindet, an dem er damals mit seinen Freunden war. Find ich gut gemacht. Trotzdem ist die Story nicht ganz rund, zu ausführlich werden Nebensächlichkeiten abgehandelt, das eigentlich Relevante lässt für meine Begriffe zu lange auf sich warten und der Schluss... nun ja, der ist zu konstruiert.

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Veröffentlicht am 03.01.2026

Sie will Rache! Wird sie sie bekommen?

Der Boss – Ist er ein Monster oder ein Genie?
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„Es liegt genau genommen keine Straftat vor. Es gibt keinerlei Beweise, die auf den Mann im Club hindeuten“ nimmt ihr die Beamtin jede Hoffnung, nach diesem gut aussehenden Kerl zu suchen, mit dem Cara ...

„Es liegt genau genommen keine Straftat vor. Es gibt keinerlei Beweise, die auf den Mann im Club hindeuten“ nimmt ihr die Beamtin jede Hoffnung, nach diesem gut aussehenden Kerl zu suchen, mit dem Cara in der Bar verschwunden ist. Jedoch sind sie aus einem anderen Grund interessiert, der Sache nachzugehen, denn es liegt eine weitere junge Frau in ähnlichem Zustand in diesem Krankenhaus, sie hatte die gleichen Substanzen wie Caro im Körper, allerdings zeigt diese keine Hirnaktivität mehr. Natalie hört alle Alarmglocken schrillen, zumal sie noch die Info bekommt, dass es vor Kurzem zwei ähnliche Fälle gegeben hat.

Natalie Olsen und Caro sind die allerbesten Freundinnen, sie leben in einer WG und nun sitzt Natalie da, alleine mit ihrer Ratte Trixy. In ihr reift ein Plan – sie will Rache. Wie es der Zufall will, begegnet sie auf den Straßen New Yorks den verpeilten, aber durchaus charmanten Nick. Gut, eher hält sie ihn davon ab, direkt vor ein Auto zu laufen. Sie trinken einen Kaffee miteinander, kurz darauf verfängt sich ihr Blick in der Titelseite einer Zeitschrift, das Foto kommt ihr bekannt vor. Es ist der Typ aus dem Club – Geoffrey Rosenberg. Dieser Nick scheint ein Glückstreffer zu sein, denn er arbeitet für Rosenberg und mehr noch, er verschafft ihr einen Job in der Villa.

Der Einstieg in die Story hält schon mal einige Zufälle parat, die man geflissentlich ausblenden sollte, so man weiterlesen will. Was sich allemal lohnt, da Iliana Xanders Schreibstil überzeugt, anders als diese schon etwas hanebüchene Einführung in die Handlung. Natalie ist drin in der Villa, ihre Kollegen sind davon nicht gerade begeistert. Auch bekommt sie Anweisungen, wie sie sich dem Boss gegenüber zu verhalten hat. Nämlich so, dass sie unsichtbar bleibt. Was ihr jedoch so gar nicht in den Kram passt, sie ist schließlich in ihrer ureigenen geheimen Mission unterwegs.

Zwischendurch meldet sich Unbekannt. An wen sind diese Botschaften gerichtet? Sind es Drohungen? Amüsiert sich Unbekannt über so manch Aktion? Einige Zeit tappe ich im Dunkeln, bis eine anvisierte Person mit Namen angesprochen wird, Zweifel jedoch bleiben.

Die Atmosphäre in der Villa ist beängstigend, auch alle Angestellten sind nicht recht greifbar, der Boss inklusive. Und doch kommt die Story nicht recht vorwärts, was sich dann doch irgendwann ändert. Der bis dahin 08/15-Thriller läuft zur Hochform auf, nicht vorhersehbare Wendungen fesseln mich, die Charaktere sind bis auf wenige Ausnahmen gut und geheimnisumwittert gezeichnet, wobei die Hauptfigur Dinge treibt, die völlig abstrus sind.

Und DER BOSS? Ist er ein Monster oder ein Genie? Ja, diese Frage wird letztendlich geklärt. Mich hat dieser Typ zwar nicht durchweg, aber doch gut unterhalten, auch wenn die Story mitsamt den handelnden Personen arg überzogen, ja über weite Strecken geradezu absonderlich daherkam.

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Veröffentlicht am 28.12.2025

Ein Albtraum, der im Luxushotel seinen Anfang nimmt

The Woman in Suite 11
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Nachdem ich dieses Buch in Händen hielt, bekam ich den guten Rat, THE WOMAN IN CABIN 10 zu lesen. Was auch gemacht habe. Gut, man könnte THE WOMAN IN SUITE 11 auch lesen, ohne das Vorgängerbuch zu kennen. ...

Nachdem ich dieses Buch in Händen hielt, bekam ich den guten Rat, THE WOMAN IN CABIN 10 zu lesen. Was auch gemacht habe. Gut, man könnte THE WOMAN IN SUITE 11 auch lesen, ohne das Vorgängerbuch zu kennen. So aber hat man den vollen Genuss und noch dazu hatte ich beide Bücher nacheinander gelesen, die Eindrücke sowohl der Protagonisten als auch der Story an sich sind somit ganz frisch. Ich würde es immer wieder genau so machen.

Die Reisejournalistin Lo Blacklock ist erwachsen geworden, sie lebt mit Mann und ihren beiden kleinen Kindern in New York, führt eher ein beschauliches Leben, sie sieht die Einladung zur Neueröffnung eines Luxushotels in der Schweiz als Chance zum Wiedereinstieg ins Berufsleben.

Schon der Flug birgt eine zwar komfortable, aber dennoch rätselhafte Überraschung, dessen Ursprung lange im Verborgenen bleibt. Nun, sie genießt und freut sich auf ein paar entspannte Tage in berauschender Kulisse und hofft auf ein Interview mit Marcus Leidmann, den Besitzer dieses Hotels, der sehr zurückgezogen lebt und sich so gut wie nie öffentlich zeigt. Als sie dann in seine Suite gebeten wird, ist sie ein wenig irritiert, aber dennoch hocherfreut, dass ausgerechnet ihr es gelingt, ihn zu befragen. Wer sie allerdings hinter der Tür erwartet und was diese Person von ihr fordert, ist nicht er – es ist der Beginn einer Odyssee, die sie ins Chaos stürzen könnte. Mehr noch, es könnte für sie brandgefährlich werden. Immer mehr verstrickt sie sich in den Fängen dieser Frau, die es versteht, genau das zu bekommen, was sie will und dies auch mit allen Mitteln einfordert.

Der ganz normale Alltag, den Lo seit Jahren lebt, wird bald abgelöst von den Momenten im Hotel, die man zwar meint, zu durchschauen, die jedoch immer ein gewisses Maß an Unerklärlichem beinhalten. Was mich an Lo stört, ist ihre Leichtgläubigkeit, ja ihre Naivität. Sie stolpert gewissermaßen von einem Mysterium ins nächste. Lässt sich von dieser Frau, die sie von früher kennt und mit ihr beileibe nicht die besten Erfahrungen gemacht hat, immer wieder einwickeln. Eine Frau, die genug kriminelle Energie hat, um über alles und alle hinwegzusehen, sich sozusagen die Rosinen herauspickt. Und das mit einer Chuzpe, die seinesgleichen sucht. Und nicht einmal schaltet diese Lo ihren gesunden Menschenverstand ein, sie lässt sich am Gängelband führen, überschreitet dabei Grenzen, die nie überschritten werden sollten, schon gar nicht von einer Mutter, deren Kinder noch so klein sind und sie noch lange brauchen.

„Es ist ein Mörder im Hotel. Aber niemand glaubt dir.“ Was in ..CABIN 10 noch funktioniert hat, gelingt in …SUITE 11 nur bedingt. Gut, die Story liest sich flott weg, auch wenn es erst so richtig mit dem Flug in die Schweiz losgeht, zuvor ist es eher ein Dahinplätschern. Man wartet auf Action, die man dann auch bekommt. Nur leider ist es zu sehr an das Vorgängerbuch angelehnt, was ich so gar nicht berauschend finde. So manches ist zu gewollt, zu aufgesetzt.

Das Buch ist in fünf Teile gegliedert, denen jeweils eMails, Chats und News vorangestellt sind, die für zusätzliche Verwirrung sorgen. Auch dieses Stilmittel findet man im ersten Buch dieser Reihe, allerdings finde ich, dass dies auch in Cabin 10 besser funktioniert. Nun, was Lo mit dieser Frau in SUITE 11 erlebt, ist durchaus lesenswert, allerdings um einiges schwächer als das erste Buch.

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