Jahrhundertwende
Fräulein Renée und das kartografische KomplottRund um die Jahrhundertwende, im Jahr 1908, möchte Fräulein Renee von einem Chronisten in ihrem Leben begleitet werden. Sie ist mit 17 Jahren Alleinerbin eines Unternehmens und lebt mit ihrem ehemaligen ...
Rund um die Jahrhundertwende, im Jahr 1908, möchte Fräulein Renee von einem Chronisten in ihrem Leben begleitet werden. Sie ist mit 17 Jahren Alleinerbin eines Unternehmens und lebt mit ihrem ehemaligen Kindermädchen in einem viel zu großen Haus.
Als Chronist kommt dann Casper ins Spiel, der auf der Flucht ist. Zunächst weiß man nicht vor wem oder wovor, das klärt sich im Verlauf der Geschichte aber noch auf.
Die beiden jungen Leute finden prompt eine Leiche und schon geht die Detektivarbeit, ohne google und ohne Handy, los.
Manchmal hilft ihnen der Zufall, manchmal ihre Beharrlichkeit, ab und an aber auch weitere auftretende Personen.
Das Cover ist toll gestaltet und innen gibt es - ganz im Sinne einer kartografischen Gemeinschaft - eine Landkarte, welche noch eine große Rolle spielen wird.
Direkt zu Beginn findet man zudem ein Personenverzeichnis und am Ende des Buches ein Glossar.
Der Schreibstil ist mitreissend, die Geschichte hat ihre Spannungselemente. Ich habe mich während der ganzen Story sehr wohl gefühlt und kann diesen Krimi nicht nur an Jugendliche ab 14 Jahren sondern auch gerne erwachsenen Lesern empfehlen.