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Veröffentlicht am 06.02.2026

Cupcakes, Brote und andere süße Naschereien...

Ein Sugarloaf-Valentinstag
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Es geht direkt hinein in die Handlung und in die Sugarloaf Bakery, in der Lily gerade in die Verkaufsgeheimnisse eingearbeitet wird. Sie ist vorübergehend zurück in ihrer kleinen Heimatstadt im englischen ...

Es geht direkt hinein in die Handlung und in die Sugarloaf Bakery, in der Lily gerade in die Verkaufsgeheimnisse eingearbeitet wird. Sie ist vorübergehend zurück in ihrer kleinen Heimatstadt im englischen Honeywell. Es ist zwar nicht Lilys Traumvorstellung von einem Job, aber es hält sie über Wasser und überbrückt ihr die Zeit bis zu etwas Neuem. Auch der Valentinstag steht vor der Tür und prompt läuft ihr ihr Ex-Freund Stephen in die Arme, für dessen Freundin sie auch noch Gebäck verziehen soll. Ein Wort ergibt das andere und plötzlich gibt sie vor auch wieder in festen Händen zu sein. Ihr bester Freund Jack fällt ihr da nur zur Hilfe ein, aber der findet es auch noch recht amüsant und bringt lIly nicht gerade heraus aus dieser verzwickten Situation. Und eigentlich will sie auch ihren Ex zurück. Es beginnt eine zuckersüße Verwirrung und die Gefühle werden auch ordentlich durchmischt.

Honeywell ist eine typische Kleinstadt, so wie man sie liebt, vor allem mit eigenwilligen, lebhaften und neugierigen Charakteren. Die einzelnen Szenen, die Dialoge und bildlichen Vorstellungen sind sehr gut und humorvoll herausgearbeitet und machen stetig neugierig auf den Fortgang der Story. An manchen Stellen hätte es gerne auch noch mehr in die Tiefe gehen können. Es erstreckt sich über wenige Tage und ist ein kurzweiliges Leseabenteuer.

Lily Carson (31), ist in einer liebevollen Familie aufgewachsen. Ihr gewohntes Umfeld befindet sich eigentlich in London, doch der Verlust ihres Jobs hat sie vorerst nach Hause zurückkehren lassen. In der Bäckerei fügt sie sich ihrem alternden und etwas altmodischen Chef und versucht das Beste für das Geschäft herauszuholen. Sie ist eine offene Person, liebt Humor und hat eine herrliche sarkastische Ader an sich. Mit ihrem besten Freund Jack hat sie schon so einiges erlebt und sie hofft, dass er ihr aus dieser Miesere helfen kann.

Der Schreibstil ist sehr angenehm, es ist locker, leicht, zum schmunzeln, mit einem Hauch von Ironie zwischen den Zeilen und man fühlt sich direkt bei jeder Szene mit vor Ort. Es ist erfrischend direkt und mit einem schönen Gefühl versetzt. Die einzelnen Szenen, die Dialoge und bildlichen Vorstellungen sind sehr gut dargestellt und machen stetig neugierig auf den Fortgang der Story. Die einzelnen Kapitel habe eine unterschiedliche Leselänge. Lily erzählt ihre Geschichte in der Ich-Perspektive.
Das Buchcover passt passt zuckersüß zum Inhalt.

„Wenn man über jemanden spricht, den man kaum kennt, muss man seinen Verstand benutzen. Wenn man über jemanden spricht, den man fast so gut kennt wie sich selbst, spürt man ihn einfach, ohne sein Wesen in Worte fassen zu müssen.“

Mein Fazit: Es ist eine sehr süße und kurzweilige Geschichte rund um den Valentinstag und mit ganz viel Small-Town-Charme.

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Veröffentlicht am 06.02.2026

Ein Wettbewerb, der die Gemüter scheidet...

Eine Sugarloaf-Verwechslung
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Es geht direkt hinein in die Handlung zu Abby, die sich in der Sugarloaf-Bakery um einen Job als Bäckerin und Konditorin bewirbt. Inzwischen ist etwas Zeit ins Land gegangen und Lily hat mit ihrer Freundin ...

Es geht direkt hinein in die Handlung zu Abby, die sich in der Sugarloaf-Bakery um einen Job als Bäckerin und Konditorin bewirbt. Inzwischen ist etwas Zeit ins Land gegangen und Lily hat mit ihrer Freundin Isabella die Bäckerei in Honeywell übernommen und ein kleines Café mit integriert. Die Bäckerei ist wieder geöffnet und es braucht neue Ideen, dass Geschäft attraktiv zu halten. Für Abby ist es ebenfalls eine Rückkehr nach Hause, sie ist in Honeywell aufgewachsen und ihre Eltern benötigen dringend ihre Hilfe. Um nicht zu vereinsamen, meldet sie sich bei einer Dating App an und landet ein Desaster nach dem anderen. Durch unglückliche Umstände trifft sie auf den Bäcker Chris und verbringt Zeit mit ihm. Ein Backwettbewerb bringt nicht nur ganz Honeywell in Aufruhr, auch die Gefühle wirbeln ordentlich durcheinander.

Honeywell ist eine typische englische Kleinstadt, so wie man sie liebt, vor allem mit eigenwilligen, lebhaften und neugierigen Charakteren. Die einzelnen Szenen, die Dialoge und bildlichen Vorstellungen sind sehr gut und vor allem humorvoll herausgearbeitet und machen stetig neugierig auf den Fortgang der Story. Auch merkt man den Zusammenhalt der Bewohner und alle, die sich um die kleine Bäckerei herum versammeln. Die Handlung ist von kurzer Dauer, zieht sich aber unmerklich über ein paar wenige Monate. Was mir gefehlt hat, war etwas mehr Romantik und das typische Gefühl des verliebt seins. Dafür gab es dramatische Augenblicke und jede Menge Einmischung. Was mir sehr gut gefiel, war die Einbindung der familiären Ereignisse und ihr Umgang mit der Thematik.

Der Schreibstil ist sehr angenehm, es ist locker, leicht, zum schmunzeln, mit einem Hauch von Ironie zwischen den Zeilen und man fühlt sich direkt bei jeder Szene mit vor Ort. Es ist erfrischend direkt und mit einem leichten Gefühl versetzt. Die einzelnen Szenen, die Dialoge und bildlichen Vorstellungen sind sehr gut dargestellt und machen stetig neugierig auf den Fortgang der Story. Die einzelnen Kapitel haben eine unterschiedliche Leselänge. Abby erzählt ihre Geschichte in der Ich-Perspektive. Das Buchcover passt passt zuckersüß zum Inhalt.

Mein Fazit: Es ist eine abermals sehr süße und kurzweilige Geschichte rund um die Sugarloaf-Bakery und ihren urigen Bewohnern von Honeywell.

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Veröffentlicht am 11.01.2026

Eine Bachelorette auf Umwegen zu sich selbst findend

Plötzlich Bachelorette
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Plötzlich Bachelorette ist der erste Roman der Autorin für mich. Ich mag ihre Art und ihren Ideenreichtum eine Geschichte zu erzählen und fühlte mich sehr wohl beim kennenlernen der Story. Dies ist die ...

Plötzlich Bachelorette ist der erste Roman der Autorin für mich. Ich mag ihre Art und ihren Ideenreichtum eine Geschichte zu erzählen und fühlte mich sehr wohl beim kennenlernen der Story. Dies ist die komplett überarbeitete Neuauflage von "Ein Erbe zum Verlieben" (2019 erschienen) von Nadine Stenglein.

Anna´s Oma Rose und ihre beste Freundin Ruby haben sich etwas verrücktes ausgedacht. Anna soll etwas Bachelorette spielen, so den Mann fürs Leben finden und endlich auch wieder zu sich selbst. Ihr Ex-Mann Robert hat sie nämlich verändert und ihr den Glanz genommen. Zudem lässt er nichts aus, um sie immer wieder zu demütigen und klein zu halten.
Dabei ist Anna ein herzensguter und doch sonst positiver Mensch. Aber mit den Jahren hat sie ihr Lachen, ihre Verrücktheit, ihren Glanz, ihr Selbstbewusstsein verloren und ist immer mehr zu der unsichtbaren grauen Maus geworden, die sich unsicher und ungeliebt fühlt. Durch ihre gute Art, lässt sich Anna leider aus- und benutzen und vergisst darüber sich selbst, ihre Bedürfnisse, ihre Träume, ihre Ziele und Sehnsüchte. Doch sie lässt sich auf ein Abenteuer mit 10 Männern ein und erlebt so manches Chaos und auch Abenteuer. Ihr neues Umfeld zeigt ihr was in ihr steckt und so langsam findet Anna wieder zu sich und sogar darüber hinaus. Nebenher hat sie immer wieder mit Robert zu kämpfen und auch mit ihren Kollegen von der Schule. Doch wie und ob Anna nun ihren Traummann findet, müsst ihr schon selbst lesen.
Beschreibung eines Mannes zu Anna: „Du bist tapsig, lachst gern, verzeihst gern das Gesicht, will taff sein, bist es auch hin und wieder, bist unsicher, innerlich gewiss stark, versuchst, deine weiblichen Kurven zu kaschieren, bist ängstlich und möchtest doch auf Safari gehen, und du tust es auch. Vor allem bist du unglaublich vielfältig, eben erfrischend.“

Die Geschichte von Anna und ihren Männern ist wunderbar chaotisch, humorvoll, regt zum Nachdenken an über sich selbst sowie das Umfeld und enthält auch süße romantische Momente. Zudem gefällt mir die Tiefe, die in dem nicht zu langen Roman steckt und somit eine Verbundenheit zu einigen Charakteren schnell herstellt und natürlich auch Antisympathien. Ein wirklich schöner und mal anderer Roman über den alltäglichen Wahnsinn, Träume, Ziele, verpasste Chancen, Familie, neue Freunde und die Liebe.

Der Schreibstil ist sehr angenehm, locker und leicht zu lesen. Man liest sich schnell durch die unterschiedlich langen Kapitel, welche nur durch eine kleinen Titel gekennzeichnet sind..Die Handlung wird aus der alleinigen Sicht von Anna wiedergegeben. Die Charaktere sind in ihrer Tiefe und Menge alle sehr gut und genügend herausgearbeitet worden, auch ihre jeweiligen Eigenarten stechen gut heraus. Kompliment an die Autorin, dass sie bei der Fülle an männlichen Darstellern, nie den Überblick verloren hat. Wenn man als Leser einmal verstanden hat, wer nun wer ist, kam man auch nicht mehr durcheinander und konnte sie schnell an ihren Egos erkennen und zuordnen.
Bei der Top-Ten gefiel mir besonders Luca, Marvin und Cole.

Ich hätte mir an manchen Stellen etwas mehr Romantik oder noch mehr Momente mit Anna und ihrem letzten Auserwählten gewünscht, so dass es nicht so schnell voran geht und es dadurch noch glaubwürdiger erscheint.

„Bleib, wie du warst und nun bist, und vergiss da dazwischen … Du bist wieder du und noch mehr.“

Mein Fazit: Ein süße Bachelorette, die den Männern nach der Reihe den Kopf verdreht und wieder zu sich selbst findet. Ein liebe- und humorvoller Roman auch mit nachdenklichen Momenten.

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Veröffentlicht am 27.07.2025

Vergangene Zeiten treffen auf die Gegenwart...

Praxis–am–Meer–Reihe / Die Praxis am Meer - Ein Sommergeheimnis
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Die Praxis am Meer geht in die fünfte Runde und dabei nahm ich das letzte Mal schon innerlich Abschied. Es geht doch noch einmal an die Nordsee in „Ein Sommergeheimnis“. Es gibt neues von der Insel und ...

Die Praxis am Meer geht in die fünfte Runde und dabei nahm ich das letzte Mal schon innerlich Abschied. Es geht doch noch einmal an die Nordsee in „Ein Sommergeheimnis“. Es gibt neues von der Insel und ein Wiedersehen mit alten Bekannten und Freunden. Die Geschichte selbst ist in sich abgeschlossen.

Die Handlung beginnt mit einem Prolog direkt beim fünfunddreißig jährigen Ben und seinem Wasserschaden in seiner eigenen Praxis für Physiotherapie und Osteopathie. Wer die Reihe kennt, weiß das er der Bruder von Leevke ist. Auf der anderen Seite gibt es die ein Jahr jüngere Elina, die ursprünglich von der Insel ist, die letzten Jahre in Hamburg lebte und nun zusammen mit ihrem Bruder Patrick den Nachlass ihrer Mutter klärt. Ben und Elina habe eine kurze, aber gemeinsame Vergangenheit, von der fast niemand etwas weiß und nun treffen sie unweigerlich wieder aufeinander. Damit nicht genug, es gibt noch einiges zu klären und auch die alten Gefühle scheinen wieder an der Oberfläche zu kitzeln. Die Geschichte endet in einem Epilog.

Die bunte Truppe rund um die Praxis am Meer kommt wieder zusammen. Es gibt einige Neuigkeiten und auch die Freunde lassen nicht lange auf sich warten. Wiedereinmal ist der starke Zusammenhalt zu spüren und im Grunde kann nichts im Verborgenen bleiben. Diesmal spielt auch noch eine süße kleine Hundeschnauze mit und nichts geht ohne Kinderlachen.

Der Schreibstil ist wunderbar locker, spritzig und amüsant. Man liest sich fließend leicht von einem zum nächsten Kapitel, die gleichbleibender Leselänge sind. Die Geschichte wird im stetigen Wechsel aus den beiden Sichtweisen von Ben und Elina in der Ich-Perspektive wiedergegeben. Die Lesezeit war wieder sehr schön kurzweilig, zwar mit einigen vorhersehbaren und dennoch überraschenden Momenten. Dadurch, dass einiges logische Resonanz ergeben hat, ist hier für mich etwas das Gefühl verloren gegangen und es gab wenig Hach-Momente.

Auch das fünfte Buchcover weckt pure Meersehnsucht und passt sich perfekt an die anderen Reihenteile an. Daneben gibt es zum Beginn des Romans auch eine Playlist.

Mein Fazit: Ein Wiedersehen und eine sehr schöne Rückkehr zur Praxis am Meer. Eine meine liebsten Buchreihen der Autorin.

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Veröffentlicht am 19.04.2025

Tausend Mal berührt und doch ist tausend mal nichts passiert...

Zitronentagetes - St. Elwine 3
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Mit dem 3. Band „Sommertage in St. Elwine“ geht die Buchreihe „Der Patchwork-Club“ von Britta Orlowski weiter. Es ist eine Smalltownromance, im Slow-Burn-Rythmus und einem kleinen Crime-Anteil.

Diesmal ...

Mit dem 3. Band „Sommertage in St. Elwine“ geht die Buchreihe „Der Patchwork-Club“ von Britta Orlowski weiter. Es ist eine Smalltownromance, im Slow-Burn-Rythmus und einem kleinen Crime-Anteil.

Diesmal startet es mit einem Prolog. Inzwischen sind drei Jahre vergangen, als es Floriane und ihren Sohn ins beschauliche St. Elwine gebracht hat, wo sie ihren Neustart besiegelt haben und seit dem fester Bestandteil der Gemeinschaft sind. Flo ist oftmals knapp bei Kasse und tingelt sich von Job zu Job, um es für sie beide so gut wie möglich zu haben. Ihre Freunde denken immer wieder dabei an sie. Immer wenn es ein Stück bergauf geht, kommt auch eine Niederlage, so muss sie sich ein neues zu Hause suchen und wird zum Glück auch bald fündig und auch ihr Gärtnerherz kann aufatmen. In ihrem näheren Umfeld kommt es hingegen zu Tiefschlägen und jeder hat sein ganz spezielles Päckchen zu tragen. So auch ihr Freund Marc, den sie fortan zur Seite steht und ihn nicht in seiner depressiven Phase alleine lässt. Es endet in einem Epilog.

St. Elwine ist ein uriges, kleines und schönes amerikanisches Städtchen. Jeder kennt jeden, jeder hilft auch jedem und natürlich bleibt nichts lange geheim oder im Verborgenen. Daneben haben sich Frauen gefunden, die einen örtlichen Patchwork-Club gegründet haben. Man trifft im Roman auf bereits bekannte Gesichter aus den Vorgängerbänden und erfährt so Neuigkeiten und auch neue Charaktere kommen wieder hinzu.

Die Handlung ist spannend aufgebaut, besonders im ersten Drittel hatte ich so einige Gänsehautmomente und eigene Erinnerungen waren wieder präsent. Ein gewisser Crimeanteil bleibt auch wie bei den Vorgängern wieder erhalten. Schnell habe ich mich wieder in dieses Kleinstadtfeeling eingelebt, die Charaktere sind individuell, liebenswert, witzig, helfend und passen aufeinander auf. Die Rückblicke in die Vergangenheit lassen das zwischenmenschliche Zusammenspiel viel besser verstehen und auch von einigen Nebencharaktere gibt es nähere Einblicke.

Die Handlung zieht sich über mehrere Monate hinweg und ist gewiss nicht schnelllebig. An einigen Stellen war es mir manchmal zu langatmig in den Ausführungen und auch die Sprünge zu den verschiedenen mitwirkenden Charakteren sind nicht wenige. Der Roman ist nicht unbedingt für sich allein gestellt, sondern beinhaltet ganz St. Elwine, sofern es wichtig für die zwischenmenschlichen Beziehungen ist. Die langsam voranschreitende Liebesbeziehung bewahrt sich durch ihre Dialoge und das gewisse Etwas ein spezielles Gefühl und man wartet regelrecht auf den Boomeffekt, So nach dem Motto: Tausend mal berührt und tausend Mal ist nicht passiert... .

Floriane Usher (Flo, 37), ist Deutsche und kurz nach der Wendezeit nach Amerika gekommen, der liebe wegen. Inzwischen ist sie geschieden, hat keinen Kontakt mehr zu ihrer Familie und versucht ihrem Sohn Kevin ein Gutes Leben zu ermöglichen. Sie ist eine Frohnatur ein Stehaufmännchen und packt überall mit an. Ihre eigene Unsicherheit überspielt sie mit ihrer guten Laune und sie plappert viel, wenn sie aufgeregt oder nervös ist, aber sie verzaubert mit ihrer Art, mit Menschen umgehen zu können. Sich selbst stellt sich dabei immer zurück.

Marc führt ein Unternehmen mit seinem besten Freund zusammen. Von heute auf Mogren steht seine eigene Welt auf dem Kopf und nichts mehr scheint für ihn einen Sinn zu ergeben. Seine Vergangenheit war ohne hin schon nicht ereignislos, einiges konnte man bereits aus den Vorgängerromanen miterleben. Marc braucht hier einfach mal einen Tritt in seinen Hintern und den bekommt er auch von seinen Freunden, besonders Flo hat da nichts zu verlieren und keine Berührungsängste.

Der Schreibstil ist sehr angenehm, einnehmend, teils amüsant, bewegend und spannungsgeladen. Die Handlung wird in der Erzählperspektive von den beiden Hauptprotagonisten sowie einigen anderen erzählt. Die einzelnen Lesekapitel sind unterschiedlich lang.
Das Buchcover zeigt ein wunderschönes Haus und es passt wieder sehr gut zum kleinen Städtchen und seine Umgebung. Im inneren gibt es kleine Applikationen und auch ein Personenverzeichnis ist direkt zu Beginn zu finden.

Mein Fazit: Ein sehr aufregender, ereignisreicher und ergreifender Kleinstadtroman. An manchen Stellen ist er mir einfach zu unruhig und ich vergebe 4 von 5 Sterne.

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