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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.03.2026

Informativ, aber nichts für zwischendurch

Meine Gesundheitsretter aus der Natur für eine starke Schilddrüse
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Ich habe "Meine Gesundheitsretter aus der Natur für eine starke Schilddrüse" von Dr. med. Franziska Rubin mit großem Interesse gelesen, da ich mir natürliche Unterstützung für meine Schilddrüse sowie Hilfe ...

Ich habe "Meine Gesundheitsretter aus der Natur für eine starke Schilddrüse" von Dr. med. Franziska Rubin mit großem Interesse gelesen, da ich mir natürliche Unterstützung für meine Schilddrüse sowie Hilfe bei Gewichtsschwankungen und Stimmungstiefs erhofft habe.
Das Buch enthält definitiv viele spannende und hilfreiche Ansätze. Besonders gut gefällt mir der Fokus auf natürliche Methoden und das Gefühl, selbst aktiv etwas für die eigene Gesundheit tun zu können.

Allerdings war mir die Informationsfülle insgesamt etwas zu viel. Gerade am Anfang wird man mit sehr vielen Tipps und Zusammenhängen konfrontiert, sodass ich mich teilweise überfordert gefühlt habe. Es ist kein Buch, das man mal eben nebenbei liest. Man muss sich wirklich Zeit nehmen, Inhalte mehrfach durchgehen und für sich sortieren.

Ich denke, das Buch kann sehr wertvoll sein, wenn man bereit ist, sich intensiv damit auseinanderzusetzen. Für einen schnellen Einstieg oder leicht verdauliche Tipps ist es meiner Meinung nach jedoch weniger geeignet.

Fazit: Gute Inhalte, aber nicht ganz einfach zugänglich.

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Veröffentlicht am 09.03.2026

Solide Fortsetzung mit Luft nach oben

Der Donnerstagsmordclub und die verirrte Kugel (Die Mordclub-Serie 3)
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Mit "Der Donnerstagsmordclub und die verirrte Kugel" liefert Richard Osman einen weiteren Band seiner beliebten Krimireihe rund um vier ungewöhnliche Hobbydetektive im Ruhestand. Auch diesmal geraten Elizabeth, ...

Mit "Der Donnerstagsmordclub und die verirrte Kugel" liefert Richard Osman einen weiteren Band seiner beliebten Krimireihe rund um vier ungewöhnliche Hobbydetektive im Ruhestand. Auch diesmal geraten Elizabeth, Joyce, Ibrahim und Ron in einen komplizierten Mordfall, der sie weit über die Grenzen ihres beschaulichen Seniorenheims hinausführt.

Das Buch punktet vor allem mit seinem charmanten Humor und den liebenswerten Figuren. Besonders die Dynamik innerhalb des Donnerstagsmordclubs sorgt immer wieder für unterhaltsame Momente, und die Dialoge sind oft witzig und pointiert. Fans der Reihe werden sich schnell wieder zuhause fühlen. Meine Lieblingsfiguren sind weiterhin Ron und Joyce. Letztere erinnert mich sehr an meine eigene Mutter.

Allerdings wirkt die Handlung diesmal stellenweise etwas überladen. Die vielen Nebenfiguren und parallelen Handlungsstränge machen es nicht immer leicht, den Überblick zu behalten. Der eigentliche Kriminalfall verliert dadurch gelegentlich an Spannung, weil sich die Geschichte zwischen Humor, Nebenplots und Figurenmomenten etwas verzettelt. Trotzdem bleibt das Buch eine solide Unterhaltung für zwischendurch. Wer den besonderen Mix aus britischem Humor, Krimi und warmherzigen Charakteren mag, wird auch diesen Band gern lesen, auch wenn er nicht ganz an die stärkeren Teile der Reihe heranreicht.

Fazit: Ein charmanter, humorvoller Krimi mit liebenswerten Figuren, dessen Handlung jedoch etwas zu komplex und weniger spannend ausfällt als erhofft. Gute Unterhaltung, aber kein Highlight der Reihe.

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Veröffentlicht am 19.02.2026

Viel Potenzial, wenig Abschluss

Schattenmädchen
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Die 25jährige Studentin Isabelle Karlsson ist spurlos verschwunden. Fredrika Storm und Henry Calment überprüfen den Fall und stellen schnell fest, dass offenbar ein Verbrechen vorliegt. Schließlich entdecken ...

Die 25jährige Studentin Isabelle Karlsson ist spurlos verschwunden. Fredrika Storm und Henry Calment überprüfen den Fall und stellen schnell fest, dass offenbar ein Verbrechen vorliegt. Schließlich entdecken die Ermittler Ähnlichkeiten zu einem sieben Jahre alten Fall.

Dies ist bereits der dritte Fall für Fredrika Storm und ihren Partner Henry Calment.

Fredrika hadert weiterhin mit der Erkenntnis, dass ihre Mutter noch lebt und sich bewusst gegen sie entschieden hat. Dieser innere Konflikt bestimmt ihr Handeln stark. Einerseits sucht sie Hilfe, andererseits lehnt sie konsequent Ratschläge ab. Sie wirkt zwiegespalten, egoistisch und wenig teamfähig. Alles muss nach ihrer Nase gehen. Insgesamt empfand ich sie als sehr anstrengend und durchgehend negativ eingestellt.

Henry bemüht sich zwar, Fredrika beizustehen, doch sie lässt ihn kaum an sich heran. Gleichzeitig trägt er selbst schwer an der Situation mit seiner Exfreundin, die ihm offenbar seine Tochter vorenthalten hat. Auffällig und ehrlich gesagt auch irritierend ist, dass sowohl Fredrika als auch Henry gerne kluge Ratschläge verteilen, diese aber selbst konsequent ignorieren. Beunruhigend fand ich zudem, dass beide als Polizisten andere Menschen stalken. Fredrika ihre Halbschwester, Henry seine Expartnerin. Das wirkte nicht nur unprofessionell, sondern auch verstörend.

Auch der Kriminalfall konnte mich diesmal weniger überzeugen. Es dauert lange, bis man überhaupt ein klares Bild der vermissten Isabelle bekommt, zusätzlich wird noch der alte Fall um Petra eingebracht. Thematisch greift der Roman zwar wichtige und relevante Aspekte auf, darunter Machtmissbrauch, Sexismus und Stalking, doch die Ermittlungen konzentrieren sich meiner Meinung nach viel zu stark auf einen einzelnen Verdächtigen, anstatt mehrere Richtungen ernsthaft zu verfolgen.

Das Ende empfand ich als unbefriedigend, da für mich ein echter Abschluss fehlte. Die zusätzliche Nebengeschichte rund um einen Wolf wirkte auf mich vollkommen unnötig und trug nichts zur Handlung bei. Auch im privaten Umgang mit Konflikten zeigten sich beide Ermittler nicht gerade von ihrer reflektierten Seite. Hier waren sie definitiv nicht die hellsten Kerzen auf der Torte. Positiv hervorzuheben ist weiterhin der Schreibstil der Autorin. Dieser ist flüssig, fesselnd und sehr angenehm zu lesen. Man kommt schnell voran, was das Buch trotz aller Kritik gut lesbar macht.

Fazit: Diesmal hatte ich große Schwierigkeiten mit den Hauptfiguren, insbesondere mit Fredrika. Trotz starker Themen und gutem Stil war "Schattenmädchen" für mich insgesamt enttäuschend und der bisher schwächste Teil der Reihe.

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Veröffentlicht am 12.02.2026

Unterhaltsam, aber kein Highlight

Mord & Breakfast
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Melody Moss verliert ihren Job als Journalistin. Doch um in Selbstmitleid zu zerfliessen, bleibt nicht viel Zeit. Ihre Tante Mable ist tödlich verunglückt und hat ihr ihren Bed & Breakfast hinterlassen. ...

Melody Moss verliert ihren Job als Journalistin. Doch um in Selbstmitleid zu zerfliessen, bleibt nicht viel Zeit. Ihre Tante Mable ist tödlich verunglückt und hat ihr ihren Bed & Breakfast hinterlassen. Beim Durchsehen von Mables Sachen kommen Melody Zweifel an der Todesursache ihrer Tante.

"Mord & Breakfast" von Anne Gordon ist der Reihenauftakt rund um Melody Moss, B&B-Besitzerin im schönen Schottland.

"Mord & Breakfast" ist ein klassischer Cozy Crime, der sich gut für entspannte Lesestunden zwischendurch eignet, aber keine großen Überraschungen bereithält. Die Protagonistin Melody war mir zu Beginn ehrlich gesagt nicht besonders sympathisch. Sie wirkt sehr von sich überzeugt und begegnet anderen oft herablassend. Gerade deshalb habe ich mich gefragt, warum Mable ausgerechnet ihr das Bed & Breakfast hinterlassen hat. Eine enge oder besonders herzliche Beziehung zwischen den beiden wird jedenfalls nicht wirklich deutlich.

Die Kriminalhandlung selbst bleibt recht geradlinig. Es gibt weder große Wendungen noch echte Überraschungsmomente, vieles ist früh vorhersehbar. Wer also Spannung oder Raffinesse sucht, wird hier eher nicht fündig. Als klassischer Cozy Crime ist die Geschichte bewusst leicht gehalten und nicht sonderlich anspruchsvoll. Trotzdem hat das Buch seinen Charme. Die Atmosphäre ist gemütlich, das Setting passt gut zum Genre, und für Fans von Cozy Crime ist es ein angenehmer, unkomplizierter Zeitvertreib.

Fazit: Ein netter Cozy Crime für zwischendurch, vorhersehbar, aber gemütlich.

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Veröffentlicht am 07.02.2026

Starke Figuren, schwache Geschichte

Unter der Erde Alaskas
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Die Royal Petroleum Company hat ein großes Drogenproblem und Kate Shugak soll es lösen. Shugak ermittelt bereits in ihrem vierten Fall für die Staatsanwaltschaft in Anchorage, an ihrer Seite Jack Morgan.

Dana ...

Die Royal Petroleum Company hat ein großes Drogenproblem und Kate Shugak soll es lösen. Shugak ermittelt bereits in ihrem vierten Fall für die Staatsanwaltschaft in Anchorage, an ihrer Seite Jack Morgan.

Dana Stabenow ist bekannt für ihre starken Figuren, und auch in "Unter der Erde Alaskas" sind Kate Shugak und Jack wieder das Highlight des Romans. Ihre Dynamik, ihre Eigenheiten und die raue Atmosphäre Alaskas machen es eigentlich leicht, sich auf die Geschichte einzulassen.

Trotzdem bin ich mit diesem Band leider nicht richtig warm geworden. So sehr ich Kate und Jack mag, konnte mich die eigentliche Handlung nicht vollständig überzeugen. Die Geschichte wirkte stellenweise überraschend lieblos erzählt, fast so, als würde sie mehr funktionieren als Pflichtprogramm denn aus echter erzählerischer Leidenschaft heraus. Einige Passagen blieben blass, Spannung baute sich nur punktuell auf, und emotional hat mich der Plot kaum erreicht.

Die Grundidee hätte durchaus Potenzial gehabt, doch die Umsetzung fühlte sich für mich zu distanziert und wenig mitreißend an. Fans der Reihe werden sicher trotzdem ihre Freude an den bekannten Figuren haben, aber im Vergleich zu anderen Romanen der Autorin bleibt dieser Band eher im Mittelfeld.

Fazit: Solide Unterhaltung mit vertrauten Charakteren, aber einer Geschichte, die mich nicht voll abholen konnte.

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